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Lokal26.de Region

Künftig gemeinsam auf einer Linie sein

31.05.2015

BLOMBERG Im Rahmen einer kleinen Feierstunde und in Anwesenheit von Samtgemeindebürgermeister Gerhard Dirks unterschrieben die Kindergartenleiterinnen des Kindergartens Neuschoo, Marlene Hinrichs, des Kindergartens Blomberg Andrea Schönherr und die Schulleiterin der Grundschule Blomberg-Neuschoo, Anne-Marie Wanke, eine Kooperationsvereinbarung.

Diese Vereinbarung soll eine gute Zusammenarbeit der drei Institutionen regeln. Ein Hauptaugenmerk liegt dabei vor allem auf dem Ü;bergang der Kindergartenkinder in die Grundschule. Die Idee zur Erneuerung dieser Vereinbarung stammt von Anne-Marie Wanke. Sie ist seit dem 1. August 2014 die neue Schulleiterin an der Grundschule Blomberg-Neuschoo. 'Unser Ziel ist, dass die Zusammenarbeit von Jahr zu Jahr enger und intensiver wird', so Wanke.

Die gemeinsame Arbeit der Kindergärten und der Grundschule umfasst viele Bereiche. So sollen Vorschulkinder aus den jeweiligen Kindergärten die ersten und zweiten Klassen der Grundschule besuchen, 'um ein Gefühl für Schulunterricht zu bekommen und einmal in die Klassenräume reinschnuppern, eben einfach mal gucken, wie es in der Schule so ist', erklärt die Grundschulleiterin.

Damit der Ü;bergang für die Kinder vom Kindergarten in die Grundschule einfacher wird, wird bereits jetzt ein reger Austausch zwischen den Institutionen gepflegt. So wird schon im Kindergarten der Fokus auf das Lesen und Schreiben gelegt und durch Besuche der Grundschule intensiviert. 'Das gegenseitige Hineinschnuppern ist wichtig für beide Seiten', so Wanke. Besonders günstig sei es auch, dass in Blomberg der Kindergarten und die Grundschule unter einem Dach sind. 'Wir stellen uns auch öfter gegenseitig Räumlichkeiten und Materialien zur Verfügung, das ist sehr praktisch.'

Auch die Einschulungsuntersuchungen werden gemeinsam von der Grundschule und den Kindergärten gemacht.

In der Vereinbarung wurde außerdem ebenfalls festgeschrieben, dass sich die Verantwortlichen regelmäßig treffen. 'Wir wollen künftig alles gemeinsam machen, um auf einer Linie zu sein und um zu vermeiden, dass jeder was Einzelnes macht', erklärt Anne-Marie Wanke.

Doch nicht nur bei den Kindern soll zusammengearbeitet werden, auch für Eltern soll es ein gemeinsames Angebot geben. Darunter fallen zum Beispiel gemeinsame themenbezogene Elternabende.

Anna GraalfsLokalredaktion

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