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Lokal26.de Ostfriesland Emden

E-Mobilität soll in Emden Fahrt aufnehmen

15.01.2020

Wittmund Die E-Mobilität soll endlich richtig Fahrt aufnehmen in Deutschland – aktuell hinkt das Land hinterher. Einer, der das ändern will, ist Uwe Schwartz. Der neue Leiter des VW-Werkes Emden zeigte am Montagabend beim Neujahrsgespräch des Wirtschaftsförderkreises Harlingerland im Kreishaus auf, wohin die Reise gehen soll.

Ein Umdenken sei dringend erforderlich, so der Werkleiter. „Der Januar ist im Schnitt drei Grad wärmer als üblich, die Umweltkatastrophen nehmen zu. Es ist Zeit, etwas zu tun.“

Am Beispiel anderer Länder machte Schwartz deutlich, wie weit Deutschland zurückliegt: „Holland hat doppelt so viele E-Ladesäulen wie wir – in Norwegen sind 42 Prozent der zugelassenen Fahrzeuge bereits E-Autos.“

Schwartz will nun im eigenen Land Tempo machen. In drei bis vier Jahren sollen rund 300 000 E-Autos jährlich in Emden vom Band rollen, zum Verkaufspreis von rund 30 000 Euro (ohne Förderung). Dafür aber muss zunächst eine neue Montagehalle entstehen; die alten Arbeitsplätze müssen komplett umgestaltet werden. „Ziel ist mehr Effizienz und eine höhere Produktivität“, sagt Schwartz.

Der Emder VW-Chef glaubt nicht nur an die Zukunft der E-Mobilität – auch die technische Ausstattung der Fahrzeuge werde rasant voranschreiten. Schwartz: „Ich gehe davon aus, dass es im Jahr 2025 weltweit 600 Millionen voll vernetzte Fahrzeuge gibt. Und in fünf bis sechs Jahren wird es die ersten autonomen Fahrzeuge geben.“

Bis dahin bleibe noch viel zu tun; die Entwicklung leistungsfähiger Batterien gehört dazu, ebenso eine klimaneutrale Produktion unter Einsatz von „grünem Strom“. VW wolle den CO2-Ausstoß für seine Fahrzeuge Schritt für Schritt „auf Null zurückführen“. hieß es. ->

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Manfred HochmannStellv. Redaktionsleitung

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