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Lokal26.de Ostfriesland Landkreis Wittmund Esens

Corona-Krise: Museen in Carolinensiel und Esens sind ab Sonntag wieder geöffnet

12.05.2020

Esens /Carolinensiel Die ersten Urlauber sind da und suchen nach Abwechslung. Passend dazu sind die Museen in Esens und Carolinensiel ab Sonntag, dem Internationalen Museumstag, wieder geöffnet. „Wir haben uns mit unseren Kollegen im Landkreis Wittmund abgesprochen, um uns gemeinsam zu präsentieren“, sagt Anke Kuczinski, Leiterin des August-Gottschalk-Hauses und des Museums „Leben am Meer“ in Esens auch im Namen von Dr. Heike Ritter-Eden, Leiterin des Sielhafenmuseums in Carolinensiel.

Die feierlichen Eröffnungen der Sonderausstellungen des Museumsverbunds Ostfriesland zum Gemeinschaftsprojekt „Dat löppt – Wasser in der ostfriesischen Kultur“ mussten leider wegen der Corona-Pandemie abgesagt werden. Das Deutsche Sielhafenmuseum hat die Sonderausstellung „Die Harlebucht – Von Menschenhand gemachtes Land“ als seinen Beitrag daher online gestellt und Texte und Bilder für ein interessiertes Publikum zugänglich gemacht. Nun endlich können Besucher die Ausstellung auch vor Ort erleben.

In Absprache mit den Museen in Esens öffnen das Deutsche Sielhafenmuseum und das Nationalpark-Haus ab Sonntag, 17. Mai, ihre Ausstellungen in der Alten Pastorei. Der Neustart fällt auf den Internationalen Museumstag, so dass der Eintritt für alle Gäste kostenlos ist. „Auf ein Begleitprogramm wird allerdings verzichtet“, erklärt Dr. Heike Ritter-Eden. Alle Veranstaltungen im Zusammenhang mit dem Internationalen Museumstag wurden von den Veranstaltern wegen der Vorschriften zur Eindämmung der Corona-Pandemie abgesagt.

Aktionen wird es deshalb auch nicht im Museum „Leben am Meer“ geben, ergänzt Anke Kuczinski. Dafür bieten die Esenser Museen einen 3-D-Rundgang, über die sich Interessierte schon zu Hause auf einen Besuch der Museen vorbereiten können. Die Wiedereröffnung in allen Museen erfolgt unter strengen Auflagen. Es besteht Maskenpflicht. Hygiene- und Abstandsregeln sind einzuhalten. Mitarbeiter im Kassenbereich sind hinter Plexiglas geschützt. „Um Kontakte zwischen den Besuchern zu vermeiden, wird es jeweils nur einen Rundgang geben. Auch die Anzahl der Besucher soll reduziert werden, im Museum ,Leben am Meer‘ auf maximal zehn pro Stunde, das Turmzimmer und der Sonderausstellungsbereich bleiben hier geschlossen, im August-Gottschalk-Haus auf maximal fünf pro Stunde“, sagt Anke Kuczinski. Das Museum „Leben am Meer“ hat nach Sonntag jeweils dienstags, donnerstags und sonntags von 15 bis 18 Uhr geöffnet, das August-Gottschalk-Haus an diesen Tagen von 12 bis 17 Uhr. „Sollte sich die Allgemeinverfügung des Landes oder Landkreises ändern, werden wir zeitnah darauf reagieren.“

Im Sielhafenmuseum ist die Alte Pastorei vorerst jeden Sonntag, Dienstag und Donnerstag von 12 bis 17 Uhr geöffnet. Der Laden in der Alten Pastorei ist bereits ab heute und Donnerstag geöffnet. Das Kapitänshaus bleibt wegen der beengten Räumlichkeiten zunächst geschlossen. Da im Groot Hus durchgreifende Umbaumaßnahmen stattfinden, ist hier für längere Zeit ein Besuch ohnehin nicht möglich.

Dort, wo das Sielhafenmuseum heute seine Gäste empfängt, hätte man noch vor wenigen Jahrhunderten in einer weiten Wattenmeerbucht gestanden, kilometerweit vom Ufer entfernt. Die jetzt zu sehende Ausstellung „Harlebucht – von Menschenhand gemachtes Land“ zeichnet die geografische Geschichte der Harlebucht vom Mittelalter bis in die Gegenwart nach. Sie zeigt die Besiedlung, aber auch die Gefahren, denen die Siedler ausgesetzt waren.

Klaus HändelLokalredaktion

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