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Möller: Windpark soll zu 100 Prozent für die Bürger sein

03.12.2019

Esens In einer gut besuchten Mitgliederversammlung hatte der neue SPD Ortsverein Esens die Bundestagsabgeordnete Siemtje Möller und den Bürgermeister der Samtgemeinde Esens, Harald Hinrichs, zu Gast. Außerdem stand die Ehrung langjähriger Mitglieder auf der Tagesordnung.

Harald Hinrichs berichtete, dass die Samtgemeinde Esens im Bereich der frühkindlichen Erziehung, dem der Grundschulen, der Feuerwehren und der Jugend- und Altenbetreuung Verantwortung übernehme. Erfreulich sei, dass diese Einrichtungen in der Samtgemeinde alle in einem guten Zustand sind, beziehungsweise an einigen Standorten Sanierungen oder Neubauten anstehen. So wurden in der Grundschule Holtgast die Mensa und ein Klassenraum neu geschaffen. In Esens entsteht ein moderner Kindergarten „Bärenhöhle“, der allen aktuellen Anforderungen entspricht. Die Feuerwehr Stedesdorf erhält in Osteraccum ein neues Feuerwehrhaus.

Siemtje Möller sprach in ihrem Vortrag und der sich anschließenden Diskussion gleich mehrere wichtige Punkte an. Überragende Errungenschaft der Groko sei sicherlich die Einführung der Grundrente. Wichtig sei auch die Entwicklung der Bundeswehr. „Sie ist in unserer Region mit dem Jagdgeschwader in Wittmund, dem Standort Upjever und den Marineeinheiten in Wilhelmshaven ein wichtiger Wirtschaftsfaktor, durch den auch viele zivile Mitarbeiter ihr finanzielles Auskommen finden“, so Möller. Sorge bereite die Entwicklung bei Enercon in Aurich, das schade der gesamten Region. Klar sei, so heißt es in der Pressemitteilung der SPD Esens, dass die Windenergie bundesweit eine große Bedeutung habe. Im Bereich der Samtgemeinde Esens sei die Grenze erreicht. Um bei den Bürgern mehr Akzeptanz zu erreichen, müssen deren berechtigte Forderungen mehr als bisher beachtet werden. Bei einem Bürgerwindpark sei ganz wichtig, dass die Bürger nicht mit 25 Prozent abgespeist würden. Hier ist die Forderung 100 Prozent, so die Bundestagsabgeordnete.

Abschließend ehrten Möller und Saathoff Jens Albers für zehn Jahre Mitgliedschaft in der SPD, für 25 Jahre Jutta Zart und Klaus Wilbers, für 40 Jahre Irmgard Heeren und Frieda Tjarks.

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