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Lokal26.de Friesland

Unruhe in SPD hält an

15.02.2020

Aurich /Wittmund Die SPD kommt in Sachen Jochen Beekhuis nicht zur Ruhe. Jetzt hat sich ein ostfriesischer SPD-Funktionär in einem Brief zugunsten des Wittmunder Landtagsabgeordneten zu Wort gemeldet. Das zweiseitige Schreiben wurde an die Mitglieder der SPD-Kreistagsfraktion Aurich adressiert. Der Schreiber, der nach eigenen Angaben Jahrzehnte für die Sozialdemokraten aktiv war, erhebt darin Vorwürfe gegen den Landtagsabgeordneten Wiard Siebels. Dieser habe schon Jahre vor der „Chat-Affäre“ Beekhuis mit „Falschinformationen“ schaden wollen. Grund dafür sei gewesen, dass Beekhuis überraschend Vorsitzender der SPD-Kreistagsfraktion in Aurich wurde.

Siebels bezeichnete die Vorwürfe gestern auf Anfrage der WZ als „Unsinn“. Der Brief sei in seinen Augen eine „Auftragsarbeit“, die überdies nicht zur Entlastung von Beekhuis beitrage. Beekhuis war aufgrund öffentlich gewordener Chatprotokolle in die Kritik geraten. In den privaten Nachrichten soll er sich laut SPD-Vorwurf unter anderem frauenfeindlich und beleidigend über andere Parteimitglieder geäußert haben. Beekhuis geht anwaltlich dagegen vor. Er wurde aufgrund der Vorwürfe unter anderem von der SPD-Landtagsfraktion ausgeschlossen, in der Siebels parlamentarischer Geschäftsführer ist. Auch in der Auricher Kreistagsfraktion haben die beiden miteinander zu tun.

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