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Lokal26.de Friesland

Coronavirus-Ticker: Zwei neue bestätigte Fälle in Wilhelmshaven – Quarantäne für elf Schüler an BBS in Jever

15.09.2020

Friesland /Wilhelmshaven /Ostfriesland Zahlen der Corona-Infizierten:

In Wilhelmshaven sind nach letzter erfolgter Meldung der Stadt aktuell fünf Personen infiziert. (Stand: 18. September, 19.24 Uhr)

Derzeit sind acht Personen aus dem Landkreis Friesland mit dem Coronavirus infiziert. (Stand: 17. September, 17.24 Uhr)

Im Landkreis Wittmund sind aktuell sieben Personen mit dem Coronavirus infiziert. (Stand: 17. September, 14.50 Uhr)

Im Landkreis Aurich sind sieben Personen an Corona erkrankt. (Stand: 18. September, 15.15 Uhr)

Das Robert-Koch-Institut listet für Deutschland 267.773 Infektionen und 9.378 Todesfälle. (Stand: 18. September, 10.00 Uhr).

+++ Ticker vom Freitag, 18. September +++

Zwei neue bestätigte Corona-Fälle in Wilhelmshaven

Bürgertelefon in Wilhelmshaven wieder erreichbar

Die Stadt Wilhelmshaven hat aufgrund des erhöhten Anrufaufkommens mit Fragen rund um die Corona-Pandemie ihr Bürgertelefon wieder eingerichtet. Unter der Telefonnummer 04421/161616 sind die Mitarbeitenden montags bis freitags jeweils von 9 bis 13 Uhr zu erreichen.

Zahl der Corona-Neuinfektionen im Iran drastisch gestiegen

Die Zahl der Corona-Neuinfektionen im Iran ist nach Angaben des Gesundheitsministeriums drastisch gestiegen. Innerhalb von 24 Stunden seien über 3000 neue Fälle registriert worden, sagte Ministeriumssprecherin Sima Lari am Freitag. Seit dem Ausbruch der Pandemie Ende Februar haben sich insgesamt 416 198 Iraner mit dem Virus infiziert. Die Zahl der Corona-Toten im Land liegt aktuell bei fast 24 000, so die Sprecherin im Staatsfernsehen.

Vize-Gesundheitsminister Iradsch Harirchi warnte am Freitag, dass die Auswirkungen der Pandemie sich noch weiter verschlimmern könnten. „Das ganze Land ist auf Stufe Rot, nirgendwo ist man mehr sicher vor dem Coronavirus ... wenn es so weitergeht, haben wir bald 45 000 Corona-Tote“, sagte Harirchi laut Nachrichtenagentur Isna. Der einzige Weg diesen Trend zu stoppen seien die strikte Einhaltung der Corona-Vorschriften, insbesondere der Maskenpflicht, und mindestens 50 Prozent weniger Inlandsreisen, so der Vizeminister. (Quelle: dpa)

Corona-Lockdown in Israel begonnen

In Israel hat am Freitag der zweite landesweite Corona-Lockdown offiziell begonnen. Die Menschen in dem Land müssen sich in den kommenden drei Wochen erneut auf starke Einschränkungen einstellen. Die Maßnahme soll die Zahl der Corona-Fälle in dem Land eindämmen - die täglichen Neuinfektionen waren zuletzt wiederholt auf Rekordwerte gestiegen. Experten hatten im Sommer unter anderem kritisiert, Lockerungen seien verfrüht vorgenommen worden. Die Opposition kritisiert den Kurs der Regierung scharf und wirft ihr Versagen vor. Die Krise hat der Wirtschaft des Landes bereits schwer zugesetzt.

Während des Lockdowns sollen Schulen und Kindergärten geschlossen bleiben. Auch Hotels, Einkaufszentren sowie Freizeiteinrichtungen müssen schließen. Restaurants dürfen Essen nur noch für Lieferungen außer Haus verkaufen. Lebensmitteleinkäufe und Arztbesuche sind weiter erlaubt. Die Menschen dürfen sich nur in Ausnahmefällen weiter als 1000 Meter von ihrem Zuhause entfernen. Unklar blieb, inwiefern die Bevölkerung den Regeln Folge leistet. In den Lockdown-Zeitraum fallen wichtige jüdische Feiertage wie Rosch Haschana und Jom Kippur. (Quelle: dpa)

Hessen hebt Besuchsbeschränkungen für Alten- und Pflegeheime auf

Hessen hebt die coronabedingten allgemeinen Besuchsbeschränkungen für Alten- und Pflegeheime auf. Es werde keine verbindlichen Vorgaben des Landes zur Dauer und Anzahl der Besuche mehr geben, teilten Staatskanzlei und Sozialministerium am Freitag in Wiesbaden mit. Maßgeblich seien nun die jeweiligen Schutzkonzepte und Hygienepläne der Einrichtungen. (Quelle: dpa)

Wegen Reisebeschränkungen: Ryanair kappt Flugangebot noch stärker

Europas größter Billigflieger Ryanair streicht sein Flugangebot wegen der wechselnden Reisebeschränkungen in der Corona-Pandemie noch stärker zusammen. Im Oktober werde Ryanair voraussichtlich nur rund 40 Prozent so viele Sitzplätze anbieten wie ein Jahr zuvor, teilte das Unternehmen am Freitag in Dublin mit. Zuletzt hatte das Management noch ein Niveau von 50 Prozent angepeilt - und das war bereits weniger als nach dem Neustart des Flugverkehrs im Juli geplant.

Für die Zeit von November bis März hat Ryanair den Angaben zufolge noch keine endgültigen Entscheidungen getroffen. Doch wenn sich die derzeitigen Trends fortsetzten und die Regierungen nicht anders handelten, könnten ähnliche Kapazitätskürzungen über die Winterperiode hinweg erforderlich sein, sagte ein Sprecher.

Das Unternehmen hatte sein Flugangebot nach dem Betriebsstopp in der Corona-Krise im Vergleich zur Konkurrenz stark hochgefahren, war nach dem Aufkommen neuer Reisewarnungen für wichtige Reiseziele in Spanien jedoch bereits Mitte August wieder zurückgerudert. Nun fallen die Kürzungen noch stärker aus. (Quelle: dpa)

Umfrage: Nur noch jeder fünfte Betrieb fühlt starke Corona-Belastung

Die Corona-Pandemie entlässt viele deutsche Unternehmen allmählich aus ihrem Klammergriff. Nur noch jeder fünfte Betrieb sei stark negativ von dem Virus und seinen Folgen betroffen, ergab eine repräsentative Umfrage des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung der Bundesagentur für Arbeit in Nürnberg. Im Mai hatte noch jeder dritte Betrieb angegeben, stark unter der Pandemie zu leiden.

„Die Ergebnisse zeigen, dass sich die wirtschaftliche Situation der Betriebe sehr deutlich gegenüber dem Höhepunkt der Krise im Frühjahr verbessert hat“ erklärte IAB-Forscher Jens Stegmaier. Aktuell sprechen 21 Prozent der Betriebe von starken negativen Auswirkungen, 20 Prozent von geringen negativen Auswirkungen, 53 Prozent von keinen oder ausgeglichenen Auswirkungen und 7 Prozent von überwiegend positiven Auswirkungen der Corona-Krise auf ihre Geschäftstätigkeit. (Quelle: dpa)

Bundesregierung bessert bei Hilfen für den Mittelstand nach

Die Bundesregierung bessert in der Corona-Krise bei Überbrückungshilfen für kleine und mittelständische Firmen nach. Die Hilfen werden wie von der Koalition bereits angekündigt bis Jahresende fortgesetzt. Das teilten Wirtschaftsministerium, Finanz- sowie Innenministerium am Freitag in Berlin mit. Je nach Höhe der betrieblichen Fixkosten könnten Unternehmen für die Monate September bis Dezember bis zu 200 000 Euro an Förderung erhalten. Bisher wurden für die Monate Juni bis August fixe Betriebskosten wie Mieten von insgesamt bis zu 150 000 Euro erstattet, wenn Firmen erhebliche Umsatzausfälle nachweisen konnten.

„Wir lassen gerade die Unternehmen, die durch behördliche Anordnungen oder Hygiene- und Abstandsregeln weiter geschlossen sind oder nur mit halber Kraft fahren können, nicht allein“, sagte Wirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) laut Mitteilung. Finanzminister Olaf Scholz (SPD) sagte: „Wir tun alles, damit wir gemeinsam gut durch die Pandemie kommen und schnell wieder voll durchstarten können.“ Laut Innenminister Horst Seehofer (CSU) soll mit einem dem vollständig digitalisierten Verfahren der Zugang für Anträge erleichtert werden. (Quelle: dpa)

Schüler der BBS Jever mit Covid-19 infiziert

Der Präsenzunterricht für eine Klasse der Berufsbildenden Schule ist seit Donnerstag bis auf Weiteres untersagt – für die elf Schüler hat das Ordnungsamt des Landkreises Quarantäne angeordnet. Bei einem Schüler war am Mittwoch das Covid-19-Virus nachgewiesen worden, er befand sich als Kontaktperson bereits zu Hause in Quarantäne. In Quarantäne sind auch vier Lehrer, die mit der Klasse Kontakt hatten. Für die Familien der betroffenen Schüler wird eine Quarantäne empfohlen.

Keine Bestätigung des Verdachtsfalls an Grundschule Hohenkirchen

Der Corona-Verdachtsfall in der ersten Klasse der Grundschule hat sich nicht bestätigt. Da es aber in der Familie des getesteten Kindes einen positiven Corona-Fall gibt und Symptome noch möglich sind, bleibt die erste Klasse vorsorglich auch heute noch in Quarantäne.

Landkreis Cloppenburg überschreitet Corona-Grenzwert

Im Landkreis Cloppenburg in Niedersachsen ist am Freitag ein wichtiger Grenzwert bei den Corona-Infektionen überschritten worden. In den vergangenen sieben Tagen seien auf 100 000 Einwohner 61,5 neue Infektionen bekanntgeworden, teilte das Sozialministerium in Hannover mit. Ab einer sogenannten Sieben-Tage-Inzidenz von mehr als 50 müssen verstärkte Infektionsschutzmaßnahmen eingeleitet werden. Aktuell wurden von Donnerstag auf Freitag (Stand 9.00 Uhr) 28 neue Infektionen im Kreis Cloppenburg gemeldet.

Der Anstieg im Landkreis geht vor allem auf Ausbrüche in der Stadt Löningen zurück. Dort war vergangene Woche fast eine komplette Fußballmannschaft samt Trainer positiv getestet worden, es gab nach Angaben des Kreises auch Fälle in einem Altenheim und in Schulen. (Quelle: dpa)

EU-Minister wollen Wirtschaft gegen neue Corona-Welle rüsten

Die EU will die europäische Wirtschaft für eine mögliche zweite Corona-Welle wappnen. Es gelte zu vermeiden, „dass infolge der wieder ansteigenden Infektionszahlen die wirtschaftlichen Aufschwungstendenzen in Europa beeinträchtigt und gefährdet werden“, sagte Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier am Freitag in Berlin vor informellen Video-Beratungen der EU-Minister für Industrie und Binnenmarkt. Das sei eine große Verantwortung.

Dazu wollten die Minister über die Erfahrungen aus „der großen ersten Welle der Pandemie im Frühjahr“ diskutieren, kündigte der CDU-Politiker an. Es gelte, „Schäden und Fehler“ wie in der ersten Jahreshälfte zu vermeiden. „Die Pandemie ist wieder zurück in den meisten unserer Länder“, sagte Altmaier. Zunehmend würden Regionen und Hauptstädte als Risikogebiete eingestuft, das gilt auch für den EU-Sitz Brüssel. Auch in Deutschland seien die Infektionszahlen gestiegen, sie hätten sich im Vergleich zum Tiefstand im Juli versechsfacht, sagte der Minister. (Quelle: dpa)

Milliardenspritze für Krankenhäuser beschlossen

Die knapp 2000 Kliniken in Deutschland erhalten über die Corona-Krise hinaus eine Milliarden-Spritze für Investitionen. Der Bundestag beschloss am Freitag mit den Stimmen der Koalition und der FDP einen entsprechenden Gesetzentwurf von Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU). Der Bund stellt drei Milliarden Euro bereit. Krankenhäuser sollen investieren, damit sie Notfallpatienten besser versorgen können. Sie sollen die Digitalisierung voranbringen und ihre IT-Sicherheit verbessern können. Die Länder sollen weitere Investitionsmittel von 1,3 Milliarden Euro aufbringen. Linke und Grüne enthielten sich. Die AfD stimmte gegen den Gesetzentwurf. (Quelle: dpa)

Rennen um Corona-Impfstoff: Fresenius-Chef kritisiert Alleingänge

Fresenius-Chef Stephan Sturm hat nationale Alleingänge im Rennen um Corona-Impfstoffe kritisiert. „Was mir besonders große Sorgen macht, ist, dass angesichts des Wettlaufs vielerorts offenbar der Versuchung nicht widerstanden wird, Abkürzungen zu nehmen“, sagte Sturm dem „Handelsblatt“ (Freitag).

Vielerorts würden Regeln gebogen, sagte der Manager. So wurde in Russland der weltweit erste Corona-Impfstoff für die breite Bevölkerung zugelassen, obwohl wichtige Tests fehlten. Und US-Präsident Donald Trump hat davon gesprochen, dass es bereits rund um die Wahl am 3. November einen Impfstoff geben könnte. Eine reguläre Zulassung bis dahin ist de facto aber unmöglich.

Man wisse längst nicht alles über das Virus und nichts über Spätfolgen, schon gar nicht von Impfstoffen, sagte Sturm. „In so einem Fall halte ich es für höchst fragwürdig, Abstand von erprobten Regelungen zu nehmen, wenn es um die Zulassung von Impfstoffen und Medikamenten geht - Pandemie hin oder her.“ Sturm kritisierte erneut die Corona-Politik der Bundesregierung. „Wir haben uns in Deutschland nur darauf konzentriert, die Zahl der Corona-Toten zu minimieren. Das ist ein gutes Ziel. Aber es gibt andere Krankheiten, die man nicht vergessen darf: Krebs, Schlaganfall, Herzinfarkt - die gehen ja nicht weg, nur weil Corona da ist.“ (Quelle: dpa)

Mehr als 3000 neue Corona-Fälle in Tschechien

Tschechien hat innerhalb eines Tages mehr Corona-Neuinfektionen verzeichnet als das viel größere Deutschland. Am Donnerstag wurde mit 3130 neuen Fällen erstmals die 3000er-Marke überschritten, wie am Freitag aus den Daten des Gesundheitsministeriums in Prag hervorging. Die Gesamtzahl der Infizierten seit Beginn der Pandemie stieg damit auf knapp 44 200. Mit einer Covid-19-Erkrankung wurden 489 Todesfälle in Verbindung gebracht. Tschechien hat knapp 10,7 Millionen Einwohner und damit weniger als ein Siebtel der Bundesrepublik.

Unterdessen treten schärfere Regeln in Kraft. Schüler müssen seit Freitag im Unterricht eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen - ausgenommen sind Erstklässler. Restaurants, Bars und Clubs müssen künftig nachts zwischen Mitternacht und 6.00 Uhr schließen. Zudem muss jeder Gast einen Sitzplatz haben. Seit mehr als einer Woche gilt landesweit in allen Innenräumen eine Maskenpflicht. (Quelle: dpa)

Verdachtsfall in Kindertagesstätte Südenburg in Zetel nicht bestätigt

Das Gesundheitsamt des Landkreises Friesland hatte am Mittwoch veranlasst, dass die Kindertagesstätte Südenburg in Zetel vorsorglich geschlossen wird, da bei einem Elternteil eines Kindes das Coronavirus nachgewiesen wurde. Bei dem Kind, das als Kontakt ersten Grades gilt, wurde das Coronavirus jedoch nicht nachgewiesen. Die Kindertagesstätte Südenburg in Zetel hat somit ab Montag, 21. September, wieder geöffnet. Das teilt der Landkreis Friesland mit.

Weiterhin gilt, dass insbesondere auch bei Krippen und Kindergärten zum Wohl der Kinder Schließungen bis zur Abklärung von möglichen Infektionen möglich sind.

Knapp unter 2000 Corona-Neuinfektionen

Die Zahl der Neuinfektionen mit dem Coronavirus ist einen Tag nach dem Erreichen des höchsten Wertes seit April unter der Marke von 2000 geblieben. Innerhalb eines Tages haben die Gesundheitsämter in Deutschland 1916 neue Corona-Infektionen gemeldet, wie das Robert Koch-Institut (RKI) am Freitagmorgen mitteilte.

Der Höhepunkt bei den täglich gemeldeten Neuansteckungen hatte Ende März/Anfang April bei mehr als 6000 gelegen. Die Zahl war dann in der Tendenz gesunken und im Juli wieder gestiegen. Im August lag die Zahl der Fälle dann einmal bei knapp über 2000 (2034). Die Zahl der erkannten Neuinfektionen dürfte auch davon abhängig sein, wie viele Menschen getestet werden. (Quelle: dpa)

Neuinfektionen im Landkreis Leer – Kein Spielbetrieb bis 24. September

Seit Donnerstag Abend wurden im Landkreis Leer zwölf weitere Corona-Fälle bestätigt. Neben Infektionen, resultierend aus familiären Kontakten und Reiserückkehrern gibt es vermehrt Infektionen, deren Quelle nicht geklärt werden kann. Zwei Personen haben sich in der Schule angesteckt. Das teilt der Landkreis Leer mit. Ebenfalls sind weitere Schulen, wenn auch im Umfeld, von den neuen Fällen betroffen: die BBS1 in Leer, die Möörkenschule Leer und die Schule am Osterfehn in Ostrhauderfehn. Es wurden drei Klassen unter Quarantäne gestellt.

Aufgrund der Tatsache, dass in mehreren Sportmannschaften im Kreisgebiet positiv getestete Personen am Spielbetrieb teilgenommen haben und dadurch vier Mannschaften unter Quarantäne gestellt werden mussten, ist der Krisenstab des Landkreises Leer zu dem Entschluss gekommen, an diesem Wochenende keine Wettkampfspiele im Kreisgebiet des Landkreises Leer stattfinden zu lassen. Der Spieltag wird entsprechend verschoben. Dieser Entschluss betrifft nicht nur den Fußball, sondern alle Mannschaftssportarten, ebenso Sportarten wie Tennis und Tischtennis. Der Spielbetrieb muss zunächst bis zum kommenden Donnerstag, 24. September, ruhen. Der Niedersächsische Fußballverband und der Kreissportbund sind informiert.

Das Training der einzelnen Mannschaften kann dagegen weiterlaufen. Allerdings appelliert der Landkreis an die Sportler, nachfolgende Hygieneregeln zu befolgen: Duschen und Umkleidekabinen nicht zu nutzen, Fahrgemeinschaften zu vermeiden. Auch dürfen keine Trainingsspiele gegen andere Mannschaften des jeweiligen Vereins oder anderer Vereine stattfinden. Diese Regelungen gelten ebenfalls bis zum 24. September.

+++ Ticker vom Donnerstag, 17. September +++

Verdachtsfall am Lothar-Meyer-Gymnasium in Varel nicht bestätigt

Das Gesundheitsamt des Landkreises Friesland hatte gestern für die Klasse 6f des Lothar-Meyer-Gymnasiums in Varel bis auf Weiteres den Präsenzunterricht untersagt, da bei einem Elternteil eines Kindes das Coronavirus nachgewiesen wurde. Bei dem Kind, das als Kontakt ersten Grades gilt, wurde das Coronavirus jetzt nicht nachgewiesen. Der Schulunterricht der Klasse 6f findet ab morgen, Freitag, wieder statt. Das teilt der Landkreis Friesland mit.

Corona-Fall an Realschule Esens – 5. Jahrgang vorsorglich in Quarantäne

Nun gibt es auch einen Corona-Fall an der Realschule Esens. Ein Schüler ist positiv getestet worden. Das Kreis-Gesundheitsamt hat daher für diesen Schüler ebenso wie für der gesamten 5. Jahrgang und bis zu 14 Lehrer der Schule vorsorglich Quarantäne angeordnet. Am Freitag werden rund 80 Personen vom Gesundheitsamt in Esens „abgestrichen“, das heißt, ein Test wird vorgenommen. Die Ermittlung weiterer Kontaktpersonen durch das Gesundheitsamt läuft. Wo sich der Schüler angesteckt hat, ist bisher unklar.

Bundesliga-Eröffnungsspiel in München doch ohne Zuschauer

Beim Eröffnungsspiel der Fußball-Bundesliga zwischen dem FC Bayern und dem FC Schalke 04 dürfen am Freitagabend nun doch keine Zuschauer dabei sein. Das entschied die Stadt München am Donnerstag mit Verweis auf die steigenden Corona-Infektionszahlen in der Landeshauptstadt. (Quelle: dpa)

Corona-Schutz im Herbst und Winter: So lüftet man richtig

Die Bundesregierung rät vor der kälteren Jahreszeit dringend zu ausreichendem Lüften von Räumen, um das Risiko von Corona-Infektionen zu mindern. Gut gelüftet werden sollten demnach alle Innenräume, in denen sich mehrere Personen nicht nur kurzfristig aufhalten, wie es in einer am Donnerstag in Berlin vom Arbeitsministerium veröffentlichen Empfehlung heißt. Empfohlen wird intensives und regelmäßiges Lüften über Fenster und Türen.

Bei Klimaanlagen empfiehlt die Regierung unter anderem eine Erhöhung der Außenluftzufuhr. „Mehr Frischluftzufuhr, weniger Umluft“, so Arbeitsstaatssekretär Björn Böhning. Bei Anlagen mit ausschließlichem Umluft- oder Mischluftbetrieb könne demnach der Einbau zusätzlicher Filter gut sein, da Viren durch zurückgeführte Luft im Raum verteilt werden können. Geeignet sein könnte auch ein zusätzliches Abtöten von Viren etwa durch UVC-Bestrahlung, also Ultraviolettstrahlung. Ob und wie eine Nachrüstung mit Filtern oder Desinfektionsstufen funktioniere, müsse aber im Einzelfall geprüft werden. (Quelle: dpa)

Anwältin: Wir haben kein Zutritt zu neuem Flüchtlingscamp auf Lesbos

Auf Lesbos herrscht Unklarheit über die Zustände in dem neuen Zeltlager, das seit dem Großbrand von Moria für die obdachlosen Migranten errichtet wird. „Wir haben keinerlei Informationen über das Lager und können die Menschen deshalb auch nicht so beraten, dass sie selbst eine fundierte Entscheidung treffen können“, sagte die griechische Rechtsanwältin Elli Kriona, die Asylsuchende auf Lesbos vertritt, am Donnerstag bei einer Online-Pressekonferenz.

Bisher stehe nur fest, dass das Lager weit unter Standard ausgestattet sei und es keine Duschen gebe. Die Anwälte selbst aber dürften gar nicht hinein, um die Menschen zu betreuen. Es herrsche die Sorge, dass auch das neue Lager als Internierungslager operieren solle, sagte Kriona. So sei es seit Ausbruch der Corona-Pandemie bereits im nun abgebrannten Lager Moria gewesen, als Ausgangssperren verhängt wurden und täglich nur 100 Menschen von rund 12 000 das Lager verlassen durften. (Quelle: dpa)

Wien-Tourismus: Einstufung als Risikogebiet eine „Katastrophe“

Die Einstufung der Stadt als Corona-Risikogebiet bedeutet für den Tourismus in Wien nach Ansicht von Experten einen enormen Tiefschlag. „Das ist eine super Katastrophe“, sagte Wiens Tourismusdirektor Norbert Kettner am Donnerstag. Die Deutschen seien immer die wichtigste Gästegruppe gewesen und hätten auch gerade in der Coronakrise der Stadt die Treue gehalten. 35 Prozent der Übernachtungen im Juli seien auf deutsche Gäste entfallen.

Nun steuere der Tourismus, der 2019 ein Rekordjahr verbucht hatte, in diesem Jahr auf ein Minus bei den Übernachtungen von 70 Prozent zu. „Einige Hotels werden temporär zusperren, manche für immer.“ In Wien hingen 116 000 Jobs direkt oder indirekt am Tourismus. Schätzungsweise 35 000 drohten nun verloren zu gehen. Wegen der gestiegenen Infektionszahlen hatte Deutschland am Mittwoch Wien zum Risikogebiet erklärt. (Quelle: dpa)

WHO warnt vor steigenden Infektionszahlen in Europa

Die Weltgesundheitsorganisation WHO ist besorgt über die wieder steigenden Corona-Zahlen in Europa. Die wöchentlichen Fallzahlen überstiegen nun diejenigen, die während der ersten Hochphase des Coronavirus in Europa im März gemeldet worden seien, sagte der Direktor des WHO-Europa-Büros, Hans Kluge, am Donnerstag auf seiner wöchentlichen Online-Pressekonferenz in Kopenhagen. Obwohl diese Zahlen auch die umfassenderen Tests widerspiegelten, zeigten sie alarmierende Übertragungsraten in der europäischen Region.

„Die September-Fallzahlen sollten für uns alle als ein Weckruf dienen.“ Gleichzeitig blieb Kluge optimistisch: „Wohin sich die Pandemie von hier aus entwickelt, liegt in unseren Händen. Wir haben sie schon einmal zurückgeschlagen und können sie wieder zurückschlagen.“ (Quelle: dpa)

Umfrage: Mehr als zwei Drittel halten Corona-Maßnahmen für richtig

Laut einer Umfrage steht die überwiegende Mehrheit der deutschen Bevölkerung hinter den staatlichen Corona-Schutzmaßnahmen. 69 Prozent der Befragten halten das Vorgehen für richtig, wie aus dem aktuellen ZDF-Politbarometer von Donnerstag hervorgeht. Fast jeder Fünfte wünsche sich demnach sogar noch weitergehende Maßnahmen. Lediglich elf Prozent hielten die Schutzbestimmungen für übertrieben.

Entsprechend schlecht fiel die Beurteilung der in jüngerer Zeit verstärkt auftretenden Proteste gegen die Corona-Maßnahmen aus. Nur 14 Prozent finden die Proteste „gut“, 83 Prozent hingegen „nicht gut“. (Quelle: dpa)

Betrug mit Corona-Hilfen: Ermittlungen in mehr als 10 000 Fällen

Wegen Betrugs mit Corona-Soforthilfen und anderer Betrügereien gehen deutschlandweit Staatsanwaltschaften und Ermittler in mehr als 10 000 Fällen vor. Das geht aus einer Umfrage der Deutschen Richterzeitung bei den Justizministerien und Staatsanwaltschaften der Länder hervor, über die das Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND) am Donnerstag berichtete. Demnach meldeten bis auf Thüringen alle Bundesländer Fälle. Der Umfrage zufolge, die der Deutschen Presse-Agentur vorliegt, könnte sich der Schaden auf mehrere Millionen Euro belaufen.

Die meisten Fälle registrierten demnach die Behörden in Nordrhein-Westfalen: Mehr als 4300 Verfahren sind dort anhängig. Allein die Staatsanwaltschaft Köln führt rund 900 Verfahren wegen Betrugs, bei denen es um ein Subventionsvolumen von mehr als 9 Millionen Euro geht. Die zweitmeisten Verfahren meldet Berlin, wo in mehr als 2000 Fällen ermittelt wird. Bislang hat die Staatsanwaltschaft in der Hauptstadt bereits 900 Fälle bearbeitet, bei denen sich die Schäden auf insgesamt mehr als 6 Millionen Euro belaufen. (Quelle: dpa)

IfW: Deutsche Wirtschaft verliert nach Erholung an Schwung

Die Erholung der deutschen Wirtschaft verlangsamt sich nach Einschätzung des Instituts für Weltwirtschaft (IfW). „Der Konjunkturaufschwung in Deutschland verliert an Tempo, nachdem es nach Ende des Corona-Lockdowns zunächst eine schnelle Erholung gegeben hatte“, heißt es in einer am Donnerstag in Kiel veröffentlichten Konjunkturprognose. Die schwache Entwicklung von weiterhin eingeschränkten Branchen und der Weltwirtschaft insgesamt bremse den Aufschwung.

Die Wirtschaftsleistung dürfte laut IfW in diesem Jahr um 5,5 Prozent sinken. Im Juni hatte das Institut noch einen Rückgang um 6,8 Prozent erwartet. Damit wäre der Rückgang des Bruttoinlandsproduktes (BIP) etwas geringer als in der globalen Finanzkrise im Jahr 2009, als die Wirtschaft um 5,7 Prozent eingebrochen war. Allerdings zeigten sich die Experten für das kommende Jahr merklich pessimistischer als zuvor. Man erwartet jetzt im Jahr 2021 ein Wirtschaftswachstum von 4,8 Prozent. Bisher hatte man 6,3 Prozent prognostiziert. (Quelle: dpa)

Neuseelands Wirtschaft mit Rekordeinbruch

Neuseeland hat im Zuge der Corona-Pandemie einen Rekordeinbruch seines Bruttoinlandsprodukts (BIP) verzeichnet. Zwischen April und Juni sei die Wirtschaftsleistung gegenüber dem Vorquartal um 12,2 Prozent geschrumpft. Einen so hohen Quartalsrückgang habe es seit Beginn vergleichbarer Aufzeichnungen im Jahr 1987 noch nie gegeben, teilte das nationale Statistikamt des Pazifikstaats am Donnerstag mit. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum lag der Rückgang bei zwei Prozent.

Die Regierung hatte zu Beginn der Pandemie einen strikten Lockdown verhängt, der am 8. Juni endete. Jedoch sind die Grenzen des Landes weiter für die meisten ausländischen Besucher geschlossen.

Einige Branchen hätten extrem unter den Beschränkungen gelitten, darunter vor allem der Einzelhandel, die Hotellerie, Restaurants und das Transportwesen, hieß es. Die Lebensmittel- und Getränkeindustrie seien hingegen weniger betroffen. (Quelle: dpa)

Verbraucherpreise sinken in der Eurozone erstmals seit vier Jahren

In der Eurozone sind die Verbraucherpreise im August erstmals seit etwa vier Jahren wieder gesunken. Die Inflationsrate habe im Vergleich zum Vorjahr minus 0,2 Prozent betragen, teilte das Statistikamt Eurostat am Donnerstag nach einer zweiten Schätzung in Luxemburg mit. Eine erste Erhebung wurde damit bestätigt. Im Juli hatte die Inflationsrate noch 0,4 Prozent betragen.

Rückläufig waren abermals die Preise für Energie. Industriell gefertigte Waren verbilligten sich leicht. Dienstleistungen verteuerten sich zwar gegenüber dem Vorjahresmonat, aber nur schwach. Die Preissteigerungen von Lebens- und Genussmitteln schwächten sich ab.

Die Kernteuerung ohne Lebensmittel und Energie sank stark von 1,2 auf 0,4 Prozent. Dies verdeutlicht den allgemein schwachen Preisauftrieb, wohl auch eine Folge der schweren Corona-Rezession. (Quelle: dpa)

EU-Kommission genehmigt Milliardenhilfen für italienische Firmen

Italien darf seine in der Corona-Krise unter Druck geratenen Konzerne mit insgesamt 44 Milliarden Euro unterstützen. Die EU-Kommission gab am Donnerstag grünes Licht für mögliche Finanzspritzen. Das von der Regierung in Rom aufgesetzte Programm stärke das Grundkapital der Unternehmen und erleichtere ihnen „in diesen schwierigen Zeiten“ den Zugang zu Finanzmitteln, sagte EU-Wettbewerbskommissarin Margrethe Vestager einer Mitteilung zufolge. Zusammen mit anderen Maßnahmen werde damit die italienische Wirtschaft sowie der Arbeitsmarkt gestärkt, betonte sie.

Das Milliardenprogramm richtet sich an große Unternehmen, die in diesem Jahr starke Einkommensverluste erlitten haben. Damit sie Unterstützung erhalten, müssen die Konzerne strategisch wichtig für die Wirtschaft und den Arbeitsmarkt sein. Die EU-Kommission hat die Regeln für Staatshilfen wegen der Corona-Krise deutlich gelockert. (Quelle: dpa)

Umfrage: Geteilte Meinung zu Testphase von Fans in Stadien

Vor dem Beginn einer sechswöchigen Testphase mit der Rückkehr von Fans in die Bundesliga-Stadien sind die Bundesbürger uneins, ob das eine gute Idee ist. Nach einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov lehnen 42 Prozent der Befragten die von den Ländern beschlossene Testphase für Fußball-Arenen und Sporthallen ab, während 41 Prozent sie befürworten. 17 Prozent machten keine Angabe.

Klarer ist das Meinungsbild mit Blick auf das Alter. Unter den 18- bis 24-Jährigen findet nur etwas mehr als jeder Fünfte (21 Prozent) die Testphase nicht gut, während es unter den 25- bis 34-Jährigen fast jeder Zweite (48 Prozent) ist.

Am Dienstag hatten sich die Bundesländer auf eine flächendeckende Fan-Rückkehr in die Stadien und Sporthallen geeinigt. Demnach darf die Auslastung der jeweiligen Stadion- oder Hallenkapazität 20 Prozent nicht übersteigen. In der Fußball-Bundesliga sollen bereits zum Saisonstart an diesem Wochenende wieder in vielen Arenen tausende Fans Einlass finden. (Quelle: dpa)

VfB Stuttgart plant zum Liga-Start mit bis zu 8000 Zuschauern

Der VfB Stuttgart will bei seinem Comeback in der Fußball-Bundesliga am kommenden Samstag (15.30 Uhr) gegen den SC Freiburg 8000 Zuschauer zulassen. Das verkündete der Aufsteiger am Donnerstagvormittag. „Vorbehaltlich der Genehmigung seitens der Stuttgarter Behörden planen wir mit 8000 Zuschauern für das Heimspiel gegen den SC Freiburg“, wird der Vorstandschef der Schwaben, Thomas Hitzlsperger, in einer Vereinsmitteilung zitiert.

Die Bundesländer hatten sich am Dienstag auf eine einheitliche Regelung zur Fan-Rückkehr verständigt, die den deutschen Proficlubs in den kommenden sechs Wochen eine Auslastung von 20 Prozent der jeweiligen Stadion- oder Hallenkapazität erlauben soll. Die baden-württembergische Landesregierung verkündete daraufhin, ihre Corona-Verordnung noch in dieser Woche entsprechend überarbeiten zu wollen. Hitzlsperger dankte in der VfB-Mitteilung für den „Vertrauensvorschuss“ und kündigte „eine schrittweise Wiederöffnung in der Testphase“ an. „Für das Leverkusen-Spiel am 3. Oktober peilen wir dann rund 12 000 Zuschauer an.“ (Quelle: dpa)

Erstmals mehr als 2000 neue Corona-Fälle in Tschechien

In Tschechien ist erstmals die Schwelle von 2000 Corona-Neuinfektionen innerhalb eines Tages überschritten worden. Am Mittwoch kamen 2139 Fälle hinzu, wie am Donnerstag aus den Daten des Gesundheitsministeriums hervorging. Die Gesamtzahl der jemals Infizierten stieg damit auf rund 41 000. In Verbindung mit einer Covid-19-Erkrankung starben nachweislich 482 Menschen.

Die Zahl der täglichen Neuinfektionen liegt damit aktuell fast genauso so hoch wie in Deutschland, obwohl Tschechien nur knapp 10,7 Millionen Einwohner hat. Die deutsche Bundesregierung hatte ihre Reiseverwarnung für Prag am Mittwochabend auf die angrenzende Mittelböhmische Region ausgeweitet. Der Speckgürtel um die Hauptstadt hat knapp 1,4 Millionen Einwohner.

Das Gesundheitsministerium in Prag verschärfte die Regeln für Gaststätten, Bars, Cafés und Nachtklubs: Sie dürfen künftig nur noch so viele Menschen einlassen, wie sie Sitzplätze haben. (Quelle: dpa)

Neuseelands Wirtschaft mit Rekordeinbruch

Neuseeland hat im Zuge der Corona-Pandemie einen Rekordeinbruch seines Bruttoinlandsprodukts (BIP) verzeichnet. Zwischen April und Juni sei die Wirtschaftsleistung gegenüber dem Vorquartal um 12,2 Prozent geschrumpft. Einen so hohen Quartalsrückgang habe es seit Beginn vergleichbarer Aufzeichnungen im Jahr 1987 noch nie gegeben, teilte das nationale Statistikamt des Pazifikstaats am Donnerstag mit. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum lag der Rückgang bei zwei Prozent.

Die Regierung hatte zu Beginn der Pandemie einen strikten Lockdown verhängt, der am 8. Juni endete. Jedoch sind die Grenzen des Landes weiter für die meisten ausländischen Besucher geschlossen.

Einige Branchen hätten extrem unter den Beschränkungen gelitten, darunter vor allem der Einzelhandel, die Hotellerie, Restaurants und das Transportwesen, hieß es. Die Lebensmittel- und Getränkeindustrie seien hingegen weniger betroffen. (Quelle: dpa)

Umfrage: Viele Firmen wollen verstärkten Einsatz digitaler Mittel

Zwei Drittel der Mittelständler planen einer Umfrage zufolge nach der Corona-Krise einen verstärkten Einsatz digitaler Methoden wie Videokonferenzen. Mehr als die Hälfte will Homeoffice auch nach der Krise teilweise anbieten. Das ergab eine Umfrage im Auftrag des Bundesverbands mittelständische Wirtschaft.

Die Firmen stellen sich außerdem auf eine schwierige Zukunft ein: Fast die Hälfte der befragten Firmen gaben an, sie bewerteten die gesamtwirtschaftlichen Konjunkturaussichten mit eher schwach und schwach. 38 Prozent sagten, die Aussichten seien mittel. Fast 10 Prozent der Unternehmer bewerteten den Fortbestand ihrer Firma als eher unwahrscheinlich oder als akut gefährdet. (Quelle: dpa)

2194 registrierte Corona-Neuinfektionen in Deutschland

Innerhalb eines Tages haben die Gesundheitsämter in Deutschland nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) vom frühen Donnerstagmorgen 2194 neue Corona-Infektionen gemeldet. Seit Beginn der Corona-Krise haben sich demnach mindestens 265 857 Menschen in Deutschland nachweislich mit dem Virus Sars-CoV-2 infiziert (Datenstand 17.9., 0.00 Uhr). Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion liegt nach RKI-Angaben bei 9371. Seit dem Vortag wurden drei Todesfälle mehr gemeldet. Bis Donnerstagmorgen hatten etwa 237 300 Menschen die Infektion nach RKI-Schätzungen überstanden.

Die Reproduktionszahl, kurz R-Wert, lag nach RKI-Schätzungen in Deutschland laut Lagebericht vom Mittwochabend bei 1,00 (Vortag: 1,04). Das bedeutet, dass ein Infizierter im Mittel einen weiteren Menschen ansteckt. Der R-Wert bildet jeweils das Infektionsgeschehen etwa eineinhalb Wochen zuvor ab. (Quelle: dpa)

Outdoor-Trend ungebrochen – Wandern als Corona-Gewinner

Während der Corona-Pandemie hat sich das Wandern in der diesjährigen Urlaubssaison als Krisengewinner entpuppt. „Wandern als individuelle Natursportaktivität wird durch die Pandemie beflügelt“, sagte die Geschäftsführerin des Deutschen Wanderverbands (DWV), Ute Dicks, zum Tag des Wanderns an diesem Freitag (18.9.).

Einer im September veröffentlichten Umfrage des Verbands zufolge, beobachteten 75 Prozent der Befragten aus etwa Tourist-Infos, Wandervereinen und Großschutzgebieten eine sehr hohe Frequentierung von Wanderwegen. Eine überwiegende Mehrheit (90,7 Prozent) gab an, die Nachfrage nach Wanderwegen sei stark oder sehr stark gestiegen.

Viele Menschen verbrachten ihren Sommerurlaub nicht in der Ferne, sondern den heimischen Bergen, wie der Sprecher des Deutschen Alpenvereins (DAV), Thomas Bucher, bestätigte. Das sei etwa am Verkehr ablesbar. „Es gab viele Tage, an denen sich die Autos kilometerlang zu den bekannten Wanderzielen stauten. Vor Ort waren die Parkplätze überfüllt.“ (Quelle: dpa)

Kinobranche fordert weniger strenge Abstandsregeln

Die von der Corona-Pandemie gebeutelte Kinobranche hat für die Kinos „Abstandsregelungen mit Augenmaß“ gefordert. „Wir appellieren an die Politik, die Abstandsregeln bundesweit auf einen Sitzplatz zwischen Besuchergruppen zu reduzieren, ohne Maskenpflicht am Platz während des Films“, heißt es in einer Erklärung zur 20. Filmkunstmesse Leipzig. Dort treffen sich laut der Mitteilung zum ersten Mal seit langem über 700 Kinobetreiber, Filmverleiher und Filmschaffende aus ganz Deutschland.

In den meisten Bundesländern gilt demnach noch der Abstand von 1,50 Metern zwischen den Besuchern im Saal. Die Auslastung sei auf 25 bis 30 Prozent beschränkt. „Dies kommt praktisch einem Berufsverbot gleich“, so die AG Kino-Gilde Deutscher Filmkunsttheater. Die Bundesländer Sachsen und Nordrhein-Westfalen hätten bereits eine solche Regelung umgesetzt, wie sie der Verband nun einheitlich will. (Quelle: dpa)

UN: Wegen Corona-Pandemie 150 Millionen Kinder zusätzlich in Armut

Die Coronavirus-Pandemie hat dem UN-Kinderhilfswerk Unicef zufolge 150 Millionen Kinder zusätzlich in die Armut gestürzt. Seit Ausbruch der Pandemie sei die Zahl der in Ländern mit geringen oder mittleren Durchschnittseinkommen in Armut lebenden Kinder um 15 Prozent auf etwa 1,2 Milliarden gestiegen, heißt es in einem Bericht von Unicef und der Hilfsorganisation Save the Children, der am Donnerstag veröffentlicht wurde. Für den Bericht seien Daten unter anderem zu Bildung, Gesundheitssystemen oder Ernährung aus mehr als 70 Ländern ausgewertet worden. (Quelle: dpa)

+++ Ticker vom Mittwoch, 16. September +++

Zahl der Neuinfektionen in Österreich weiter sehr hoch

Vor allem Feiern im Familien- oder Freundeskreis sind nach Ansicht von Österreichs Gesundheitsminister Rudolf Anschober (Grüne) für die anhaltend hohe Zahl der Corona-Neuinfektionen in der Alpenrepublik verantwortlich. Sport- und Kulturveranstaltungen trügen dagegen dank Präventionskonzepten wenig zum Anstieg bei. Das Land befinde sich in einer entscheidenden Phase, sagte Anschober am Mittwoch.

Die Prognosen gingen deutlich auseinander. Die eher positive Variante sage ein tägliches Plus von etwa 650 Fällen voraus, pessimistischere Varianten gingen von 1500 täglichen Neuinfektionen aus. Am Mittwoch wurden 768 neue Fälle verzeichnet. Auch die Zahl der belegten Krankenhausbetten beginne spürbar zu steigen, sagte Anschober.

Mit dieser Entwicklung liegt Österreich deutlich über dem Trend in Deutschland. Unter Berücksichtigung der Zahl der Einwohner sind die Infektionszahlen in Österreich gut drei Mal höher. 3600 der aktuell rund 6600 aktiven Fälle in Österreich werden aus Wien gemeldet. Die Schweiz hat die österreichische Hauptstadt daher bereits auf die Liste der Risikogebiete gesetzt. (Quelle: dpa)

Corona-Fall an BBS Wittmund ohne Folgen

Der Fall des Corona-Verdachts an den Berufsbildenden Schulen in Wittmund ist bisher ohne Folgen geblieben. Wie berichtet, war dort bei einem Schüler, einem Reiserückkehrer aus der Gemeinde Friedeburg, das Virus festgestellt worden. Wie die Wittmunder Kreisbehörde heute mitteilte, sind die Testergebnisse bei sämtlichen 25 Personen aus dem Umfeld des betroffenen Schülers – Lehrer und Mitschüler – negativ ausgefallen. Somit gebe es für das Gesundheitsamt des Landkreises derzeit auch keine Veranlassung, weitere Maßnahmen an den Berufsbildenden Schulen anzuordnen, so die Pressestelle. Entsprechend den Vorgaben des Robert-Koch-Instituts verbleiben die Kontaktpersonen jedoch weiterhin zunächst in häuslicher Quarantäne.

Schließung von Kita in Zetel und kein Präsenzunterricht für 6. Klasse in Varel

Das Gesundheitsamt des Landkreises Friesland hat heute veranlasst, dass die Kindertagesstätte Südenburg in Zetel ab sofort geschlossen ist und für die Klasse 6f des Lothar-Meyer-Gymnasiums in Varel bis auf Weiteres kein Präsenzunterricht stattfindet. Es handelt sich hierbei um eine vorsorgliche Maßnahme, da bei einem Elternteil heute das Coronavirus nachgewiesen wurde.

Ein Kind des betroffenen Elternteils besucht die Kindertagesstätte Südenburg in Zetel, ein anderes Kind die Klasse 6f des Lothar-Meyer-Gymnasiums in Varel. Die Kinder gelten als Kontakt ersten Grades, werden nun getestet und befinden sich in Quarantäne.

Bis zum Vorliegen der Testergebnisse bleibt die gesamte Kindertagesstätte mit insgesamt 68 Kindern vorsorglich geschlossen. Da die Einrichtung ein offenes Konzept umsetzt und somit keine räumliche Trennung vorgenommen wird (offene Gruppenkonzepte sind gemäß Landesvorgaben möglich), betrifft die Schließung die gesamte Einrichtung.

Am Gymnasium werden vorsorglich die insgesamt 25 Mitschülerinnen und Mitschüler der Klasse 6f und 3 Lehrkräfte, die mit der Klasse Kontakt hatten, die Schule nicht besuchen. Aufgrund der Hygiene- und Abstandsregelungen können alle weiteren Kinder und Lehrkräfte der Schule weiterhin den Unterricht vor Ort wahrnehmen.

Weiter erleichterte Kurzarbeit – Kabinett beschließt Gesetz

Deutschlands Unternehmen sollen ihre Beschäftigten wegen der Corona-Krise auch weiter leichter in Kurzarbeit schicken können. Das Bundeskabinett gab am Mittwoch in Berlin grünes Licht für das Beschäftigungssicherungsgesetz und weitere Verordnungen von Arbeitsminister Hubertus Heil (SPD). Die Bezugszeit für das Kurzarbeitergeld soll auf bis zu 24 Monate verlängert werden, maximal bis Ende 2021. Die Verlängerung soll für alle Betriebe mit einem Beginn der Kurzarbeit bis zum 31. Dezember 2020 gelten. Die Regierungsparteien CDU/CSU und SPD hatten sich Ende August im Koalitionsausschuss auf die Verlängerung des Kurzarbeitergelds geeinigt. (Quelle: dpa)

Rund eintausend Migranten im neuen Lesbos-Lager – 35 Corona-Fälle

Die Aufnahme von Migranten in einem provisorischen Zeltlager auf der griechischen Insel Lesbos kommt nur schleppend voran. Bis zum Mittwochmorgen waren gut eintausend Menschen in das Camp Kara Tepe wenige Kilometer nördlich der Hauptortschaft der Insel Mytilini gegangen, wie der staatliche Rundfunk (ERT) unter Berufung auf das Migrationsministerium berichtete. 35 Migranten seien positiv auf das Corona-Virus getestet worden. Sie seien isoliert worden, hieß es weiter. Rund 11.000 Menschen leben noch im Freien, nachdem das Camp Moria am Mittwoch vergangener Woche bei einem Großbrand zerstört worden war.

Auf der Insel Samos wurde am Mittwochmorgen Entwarnung gegeben. Starke Winde haben nämlich die Flammen eines Brandes, der am späten Dienstagabend am Rande des Registriercamps von Vathy ausgebrochen war, in Richtung eines nicht dicht bewaldeten Hügels getrieben. Die Feuerwehr hätte den Brand dann löschen können, berichtete das Staatsradio. Die Polizei und die Feuerwehr haben einige Menschen in Gewahrsam genommen. Es werde untersucht, ob sie in eine Brandstiftung verwickelt gewesen seien, hieß es. Auf Samos leben rund 4600 Migranten.

Auf Lesbos werden unterdessen die Migranten mit Flugblättern in sieben Sprachen informiert, dass es keinen anderen Weg für sie gibt, die Insel zu verlassen, als Asyl zu bekommen. Den Asylprozess könne man aber nur im neuen Lager durchlaufen. (Quelle: dpa)

Minister: Tourismus im Iran droht wegen Corona der Bankrott

Im Iran droht der Tourismusbranche nach Darstellung der Regierung wegen der Corona-Krise der Bankrott. „Bis jetzt war die Rede davon, dass der Tourismus in einer Krise ist. Aber wenn es so weiter gehen sollte, dann verpuffen alle Investitionen, und die Branche würde letztendlich Bankrott gehen,“ sagte Tourismusminister Ali-Asghar Munessan am Mittwoch in Teheran. Die in der Tourismusbranche tätigen Unternehmer hätten seit dem Ausbruch der Pandemie Ende Februar keine Einnahmen mehr gehabt, dafür aber gewaltige Schulden, sagte der Minister laut der Nachrichtenagentur Isna.

Der Minister plane nun ein Treffen mit seinem Kollegen im Gesundheitsministerium, um zumindest einige Lockerungen in der Tourismusbranche zu ermöglichen, hieß es. So könnte zum Beispiel die Einreise von ausländischen Touristen unter strengen hygienischen Vorschriften wieder erlaubt werden. Auch die Einschränkungen für Inlandsreisen der Iraner könnten unter dem Motto „reisen, aber verantwortungsbewusst“ gelockert werden, sagte Munessan. (Quelle: dpa)

Zwei Tage vor Lockdown: Rekordwert an Corona-Infektionen in Israel

Zwei Tage vor Beginn eines Lockdowns in Israel hat die Zahl der Corona-Neuinfektionen eine Rekordmarke erreicht. Das Gesundheitsministerium teilte am Mittwoch mit, am Vortag seien 5523 neue Fälle registriert worden. Am Montag waren es 4973 gewesen. Auch die Zahl der Schwerkranken lag am Mittwoch mit 535 auf Rekordhöhe. Die Zahl der Corona-Tests war am Dienstag mit 55 734 so hoch wie nie zuvor. Jeder zehnte Test war dabei positiv.

Angesichts der hohen Fallzahlen entschied die israelische Regierung, die Schulen und Kindergärten schon am Donnerstag zu schließen. Der allgemeine Lockdown tritt erst am Freitag um 13.00 Uhr MESZ in Kraft, vor Beginn der jüdischen Feiertage. Er soll mindestens drei Wochen dauern.

Die Regierung folgte mit der früheren Schließung von Schulen und Kindergärten einer Empfehlung des Corona-Beauftragten Ronni Gamzu. Er hatte nach Medienberichten in einem Brief an das Gesundheits- und das Bildungsministerium geschrieben, der jüngste Anstieg sei vor allem auf Infektionen bei Schulkindern ab zehn Jahren und älter zurückzuführen. (Quelle: dpa)

Indien hat mehr als 5 Millionen Corona-Fälle – Sauerstoff wird knapp

Als zweites Land nach den USA hat Indien mehr als fünf Millionen bekannte Corona-Infektionen erfasst. In absoluten Zahlen gerechnet steigen die bekannten Neuinfektionen in der südasiatischen Nation seit Wochen schneller als in jedem anderen Land. In den vergangenen 24 Stunden kamen mehr als 90 000 neue Fälle dazu, in der vergangenen Woche rund 600 000, wie offizielle Zahlen am Mittwoch zeigen. Auch gibt es anders als in den USA, wo mit 6,6 Millionen am meisten Fälle bekannt sind, keinen Hinweis auf ein Abflachen der Kurve.

Angesichts der raschen Corona-Verbreitung in Indien hatten örtliche Medien in mehreren Regionen von einem Mangel an medizinischem Sauerstoff für Patienten berichtet. Einige sollen deshalb gestorben sein. Zwar hätten Sauerstoffhersteller ihre Produktion im vergangenen halben Jahr vervierfacht - von rund 750 Tonnen pro Tag auf 3000 Tonnen, wie die indische Herstellervereinigung für industrielle Gase dem Fernsehsender CNBC-TV18 sagte. Trotzdem könne die gesteigerte Nachfrage nicht gedeckt werden. Im südlichen Bundesstaat Karnataka hatten Ärzte angesichts steigender Sauerstoffpreise einen Preisstop gefordert, um die Behandlung der Covid-Patienten sicherzustellen, wie der Fernsehsender NDTV berichtete. (Quelle: dpa)

Heil: Kurzarbeitergeld ist stabile Brücke über tiefes Tal

Arbeitsminister Hubertus Heil (SPD) hat die Verlängerung des konjunkturellen Kurzarbeitergeldes gegen Kritik verteidigt. Das Mittel der Kurzarbeit sei die „stabilste Brücke über ein tiefes, wirtschaftliches Tal“, das von der Corona-Krise ausgelöst worden sei, sagte Heil am Mittwoch im ARD-„Morgenmagazin“. „Die Krise ist ab 1. Januar nicht vorbei. Deshalb brauchen wir eine Verlängerung dieser stabilen Brücke. Das hilft Unternehmen und Beschäftigten“, sagte Heil. Wenn die Pandemie im Griff behalten werde, gebe es auch Zuversicht auf wirtschaftliche Erholung im nächsten Jahr.

Die Bundesregierung will an diesem Mittwoch den Weg für eine Verlängerung des konjunkturellen Kurzarbeitergeldes frei machen. Die Bezugszeit für das Kurzarbeitergeld soll auf bis zu 24 Monate verlängert werden, längstens bis zum 31. Dezember 2021. Dazu sollen das Beschäftigungssicherungsgesetz und weitere Verordnungen im Bundeskabinett beschlossen werden. Die Regierungsparteien CDU/CSU und SPD hatten sich Ende August im Koalitionsausschuss auf eine Verlängerung des Kurzarbeitergelds geeinigt. (Quelle: dpa)

Kriminelle mit Corona-Maske – Herausforderung für Ermittler

Strumpfhose, Clown-Maske, Motorradhelm: Kriminelle haben sich schon alles Mögliche über den Kopf gezogen, um nicht erkannt zu werden. Nun, da ein Mund-Nasen-Schutz zum Alltag gehört, stellt sich die Frage: Spielt die Maskenpflicht zum Eindämmen des Coronavirus Straftätern in die Hände - vereitelt sie sogar die Verbrechensaufklärung?

Selbst wenn Ladendiebe, Taschenräuber und Schläger von einer der bundesweit zahlreich installierten Überwachungskameras gefilmt werden oder Passanten eine Tat mit Handys fotografieren - gut möglich derzeit, dass ein Stück Stoff das halbe Gesicht verdeckt. Corona-Alltagsmasken erschwerten zwar die Gesichtserkennung von Tätern oder Verdächtigen, sagt Bernhard Egger, Abteilungsleiter beim bayerischen Landeskriminalamt (LKA). Das bedeute aber nicht, dass diese eine Identifizierung automatisch verhinderten.

Bei der Gesichtserkennung komme es immer insgesamt auf die Qualität des vorhandenen Bildmaterials an, erläutert Egger. Auf die Entfernung der Kamera zur abgelichteten Person zum Beispiel oder auf die Pixelzahl. Und: Wichtig sei vor allem auch die Augenpartie. „Natürlich: je besser das Bild, umso wahrscheinlicher die Identifizierung“, sagt der Experte des LKA in München. (Quelle: dpa)

Aufatmen nach Entscheidung für bundesweite Fan-Rückkehr

Die flächendeckende Fan-Rückkehr in Stadien und Hallen hat im Profisport für Erleichterung und Freude gesorgt. Wochenlang war kontrovers über eine bundeseinheitliche Lösung diskutiert worden, ehe nun ein Kompromiss gefunden wurde. Lob gab es vom DFB-Präsidenten Fritz Keller ebenso wie von Vertretern verschiedener Profiligen.

Die Bundesländer hatten sich am Dienstag auf eine sechswöchige Testphase mit einer Auslastung von maximal 20 Prozent der jeweiligen Stadion- oder Hallenkapazität geeinigt. Ende Oktober soll die Lage neu bewertet werden. Diese Regelung gilt neben dem Fußball auch für die anderen großen Teamsportarten Handball, Basketball, Volleyball und Eishockey, die in den kommenden Wochen ebenfalls wieder den Spielbetrieb aufnehmen.

Komplett einheitlich ist die Regelung indes nicht. Kurz nach der Einigung verkündete Schleswig-Holstein, an seiner erlaubten Quote von 25 Prozent festzuhalten. (Quelle: dpa)

1901 registrierte Corona-Neuinfektionen in Deutschland

Innerhalb eines Tages haben die Gesundheitsämter in Deutschland nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) vom frühen Mittwochmorgen 1901 neue Corona-Infektionen gemeldet. Seit Beginn der Corona-Krise haben sich demnach mindestens 266 663 Menschen in Deutschland nachweislich mit dem Virus Sars-CoV-2 infiziert (Datenstand 16.9., 0.00 Uhr). Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion liegt nach RKI-Angaben bei 9368. Seit dem Vortag wurden sechs Todesfälle mehr gemeldet. Bis Mittwochmorgen hatten etwa 236 000 Menschen die Infektion nach RKI-Schätzungen überstanden.

Die Reproduktionszahl, kurz R-Wert, lag nach RKI-Schätzungen in Deutschland laut Mitteilung vom Dienstagabend bei 1,04 (Vortag: 1,18). Das bedeutet, dass ein Infizierter im Mittel etwas mehr als einen weiteren Menschen ansteckt. Der R-Wert bildet jeweils das Infektionsgeschehen etwa eineinhalb Wochen zuvor ab. (Quelle: dpa)

FDP-Fraktion will Ausgabenstopp im Etat für Nicht-Corona-Mittel

Die FDP-Bundestagsfraktion hat sich dafür ausgesprochen, angesichts der hohen Kosten zur Bewältigung der Corona-Krise bei anderen Ausgaben zu sparen. Außerdem solle die Rente mit 63 abgeschafft und Bürokratie abgebaut werden, heißt es in einem Antrag, welcher der Deutschen Presse-Agentur vorlag.

FDP-Fraktionsvize Christian Dürr sagte: „Nachhaltige Politik funktioniert nur mit stabilen Finanzen. Wir fordern daher im kommenden Haushalt einen Ausgabenstopp für alle Mittel, die nicht zwingend zur Krisenbewältigung beitragen. Die Schuldenbremse muss um Regelungen erweitert werden, die die fiskalischen Folgen aller Gesetze messen und begrenzen.“ Die Rentenpolitik der großen Koalition drohe den Bundeshaushalt dauerhaft in eine gewaltige Schieflage zu bringen.

Der Bund hatte milliardenschwere Hilfsprogramme beschlossen, um die wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie abzufedern. Dafür war die im Grundgesetz verankerte Schuldenbremse ausgesetzt worden. (Quelle: dpa)

IG Metall: Verlängerung der Kurzarbeit nicht der letzte Schritt

Anlässlich der Verlängerung des konjunkturellen Kurzarbeitergelds hat die IG Metall weitere Schritte gefordert. „Beschäftigte und Unternehmen brauchen Planungssicherheit“, sagte IG-Metall-Chef Jörg Hofmann der Deutschen Presse-Agentur in Berlin. „Die Verlängerung der Regelungen zu Bezugsdauer und Aufzahlung auf das Kurzarbeitergeld begrüßen wir sehr, denn dies ist ein unverzichtbarer Baustein zur Bewältigung der akuten Corona-Krise“, sagte Hofmann.

Wegen der andauernden Corona-Pandemie will die Bundesregierung an diesem Mittwoch den Weg für eine Verlängerung des konjunkturellen Kurzarbeitergeldes frei machen. Die Bezugszeit für das Kurzarbeitergeld soll auf bis zu 24 Monate verlängert werden, längstens bis zum 31. Dezember 2021. Dazu sollen das Beschäftigungssicherungsgesetz und weitere Verordnungen von Arbeitsminister Hubertus Heil (SPD) im Bundeskabinett beschlossen werden.

SPD-Fraktionsvize Katja Mast sagte, mit der Verlängerung bekämen viele Menschen und ihre Familien in dieser Krise mehr Sicherheit. Zugleich werde die Qualifizierung gestärkt. Hofmann führte aus: „Die Kurzarbeit sichert Arbeitsplätze.“ Sie habe größere Verwerfungen am Arbeitsmarkt bislang verhindert. „Diesen Weg müssen wir weiter gehen.“

Impfkommission erwartet mehrere Corona-Impfstoffe in Deutschland

Die Ständige Impfkommission (Stiko) beim Robert Koch-Institut geht davon aus, dass es in Deutschland mehrere unterschiedliche Impfstoffe gegen das neue Coronavirus geben wird. „Angesichts der großen Zahl von potenziellen Sars-CoV-2-Impfstoffkandidaten ist es wahrscheinlich, dass am Ende mehrere Impfstoffe in Deutschland zugelassen werden“, sagte die Vize-Vorsitzende der Kommission, Sabine Wicker, den Zeitungen der Funke Mediengruppe (Mittwoch). Dabei könne es sein, dass einzelne Impfstoffe insbesondere für bestimmte Bevölkerungsgruppen geeignet wären - zum Beispiel für Ältere.

Die Bundesregierung erwartet, dass ein Impfstoff gegen das Coronavirus in Deutschland für Teile der Bevölkerung in den ersten Monaten des nächsten Jahres zur Verfügung steht, für die breite Masse aber voraussichtlich erst Mitte des Jahres. Entsprechend äußerten sich Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) und Forschungsministerin Anja Karliczek (CDU) am Dienstag in Berlin. Spahn hatte erklärt, dass zuerst Menschen mit Vorerkrankungen, ältere Menschen und Beschäftigte im Gesundheitswesen und in der Pflege zum Zuge kommen sollen. Mit dieser Frage beschäftigt sich die Impfkommission.

Laut Weltgesundheitsorganisation wird weltweit derzeit in rund 170 Projekten nach einer wirksamen Substanz gesucht. Bei 26 Projekten laufen demnach bereits Testimpfungen, um die gesundheitliche Verträglichkeit und Wirksamkeit zu untersuchen. (Quelle: dpa)

+++ Ticker vom Dienstag, 15. September +++

Corona-Fall an den Berufsbildenden Schulen Wittmund

Wie die Kreisbehörde des Landkreises Wittmund mitteilt, gibt es einen Corona-Infizierten an den Berufsbildenden Schulen in Wittmund (BBS). Es handelt sich bei dem Schüler aus der Gemeinde Friedeburg um einen Reiserückkehrer, der sich hatte testen lassen. Das Kreisgesundheitsamt versetzte vorsorglich die Kontaktpersonen der positiv getesteten Person – sämtliche Mitschüler aus der Klasse sowie einige Lehrkräfte – in Quarantäne. Insgesamt 25 Personen wurden heute auf Corona getestet. Mit den Ergebnissen wird morgen, am Mittwoch, gerechnet.

Karliczek: Impfstoff für viele erst Mitte nächsten Jahres

Bundesforschungsministerin Anja Karliczek (CDU) geht weiterhin davon aus, dass es erst im kommenden Jahr einen Corona-Impfstoff für große Teile der Bevölkerung geben wird. Absolute Priorität habe die Sicherheit. Ein Impfstoff könne nur zur Anwendung kommen, wenn der Nutzen höher sei als die Risiken, sagte sie am Dienstag in Berlin. „Von dieser Linie werden wir in Deutschland und Europa nicht abweichen.“ Nach wie vor müsse man sich darauf einstellen, dass es erst Mitte nächsten Jahres einen Impfstoff für breite Teile der Bevölkerung geben werde.

Neben dem Tübinger Biotechunternehmen Curevac soll die Mainzer Firma Biontech Forschungsgelder in dreistelliger Millionenhöhe für die Corona-Impfstoffentwicklung erhalten, wie Karliczek am Dienstag mitteilte. Davon sollen 252 Millionen Euro an Curevac gehen. Das war bereits Anfang September bekanntgeworden. Daneben soll Biontech 375 Millionen erhalten. Mit beiden Unternehmen seien die Verhandlungen über die Förderung nun abgeschlossen, sagte Karliczek.

Für die beschleunigte Erforschung von Corona-Impfstoffen hatte das Bundesforschungsministerium ein Sonderprogramm mit einem Fördertopf von 750 Millionen Eurp gestartet. Das dritte Unternehmen, das mit diesem Programm gefördert werden soll, ist nach Karliczeks Angaben die Firma IDT Biologika aus Dessau-Roßlau. Dort seien die Fördergespräche noch nicht ganz abgeschlossen.

Laut Weltgesundheitsorganisation wird weltweit in rund 170 Projekten nach einem Impfstoff gesucht. Bei 26 Projekten laufen demnach bereits Testimpfungen. In Russland wurde schon im August bereits vor Abschluss wichtiger Tests der erste Impfstoff für eine breite Anwendung in der Bevölkerung freigegeben - was international kritisiert wurde. (Quelle: dpa)

Sachsen-Anhalt lockert Corona-Vorschriften weiter - Clubs öffnen

Sachsen-Anhalt will zum November alle Bereiche mit Publikumsverkehr wieder öffnen. Vom 1. November sollen Clubs und Diskotheken wieder Gäste empfangen können, teilte die Landesregierung nach der Kabinettssitzung am Dienstag in Magdeburg mit. Das Besucherlimit solle bei 60 Prozent der in der Betriebserlaubnis festgelegten Personenzahl liegen sagte Wirtschaftsminister Armin Willingmann. Prostitutionsstätten können ab sofort wieder öffnen.

In Gaststätten kann künftig der Mindestabstand von 1,5 Metern unterschritten werden, wenn es geeignete Abtrennmöglichkeiten wie Plexiglaswände gebe. Mit Zugangsbeschränkungen oder Einlasskontrollen solle dafür gesorgt werden, dass sich im Innen- und Außenbereich nicht mehr als Zehner-Gruppen bildeten. Wichtig sei, dass Kontakte nachvollziehbar seien.

Die Obergrenze für Veranstaltungen in geschlossenen Räumen, die bislang bei 500 Personen liegt, soll ab dem 1. November auf 1000 steigen. Profisport- und Kulturveranstaltungen könnten nach besonderer Genehmigung mit deutlich mehr Teilnehmern möglich sein. Private Feiern seien weiter mit bis zu 50 Personen möglich. (Quelle: dpa)

Schweden hebt Besuchsverbot in Altersheimen auf

In Schweden dürfen Bewohner von Altersheimen bald wieder von ihren Angehörigen besucht werden. Ein entsprechendes und seit fast sechs Monaten geltendes Besuchsverbot für die Heime werde zum 1. Oktober aufgehoben, gab Sozialministerin Lena Hallengren am Dienstag auf einer Pressekonferenz in Stockholm bekannt.

Das Verbot sei für viele Ältere und ihre Angehörige die wohl weitreichendste Beschränkung der Corona-Krise gewesen, im Kampf gegen die Ausbreitung des Coronavirus aber notwendig gewesen, sagte Hallengren. Der Leiter der nationalen Gesundheitsbehörde Folkhälsomyndigheten, Johan Carlson, mahnte jedoch an, dass es jetzt zu keinem Besucheransturm auf die Heime kommen dürfe.

Im Gegensatz zu Deutschland, seinen skandinavischen Nachbarn und vielen weiteren Ländern hatte Schweden mit vergleichsweise lockeren Maßnahmen auf die Corona-Krise reagiert. Schulen, Restaurants und Geschäfte waren durchweg offen geblieben, allerdings galten besagtes Verbot von Heimbesuchen sowie eine Beschränkung von öffentlichen Versammlungen mit mehr als 50 Teilnehmern. Der schwedische Sonderweg hatte international für Schlagzeilen gesorgt, jedoch auch mit sich gebracht, dass die Schweden im Vergleich etwa zu Dänemark, Norwegen und Finnland deutlich höhere Infektions- und Todeszahlen zu verkraften hatten. (Quelle: dpa)

Facebook richtet Informationsbereich zum Klimawandel ein

Facebook will seinen Nutzern künftig in einem speziellen Bereich verlässliche Informationen zum Klimawandel präsentieren. Das Klima-Informationszentraum mit Zugang zu Ressourcen führender Forschungsorganisationen soll zunächst in Deutschland, Frankreich, Großbritannien und den USA verfügbar sein, wie das Online-Netzwerk am Dienstag ankündigte. Einen ähnlichen Bereich hatte Facebook bereits zur Corona-Pandemie eingerichtet.

Zum Jahr 2030 will Facebook über die gesamte Wertschöpfungskette hinweg klimaneutral arbeiten, inklusive seiner Zulieferer, der Arbeitswege der Mitarbeiter und der Dienstreisen. Erreichen will Facebook das vor allem durch den Einsatz erneuerbarer Energien und Einsparungen. Unter anderem geht die Firma davon aus, dass mit der aktuellen Erfahrung in der Corona-Krise ein Teil der Dienstreisen durch Videokonferenzen ersetzt werden kann. Die verbliebenen Emissionen will Facebook mit Hilfe von Technologien zur CO2-Bindung auffangen. (Quelle: dpa)

Gates: Corona hat Fortschritte bei Armutsbekämpfung zunichte gemacht

Die Corona-Pandemie hat nach Einschätzung von Microsoft-Gründer Bill Gates zahlreiche in den vergangenen Jahren erzielte Fortschritte bei der Bekämpfung von Armut und Krankheiten zunichte gemacht. „Die Pandemie hat den Fortschritt angehalten und uns zurückgedrängt“, sagte der 64-Jährige bei einer telefonischen Pressekonferenz anlässlich der Veröffentlichung des „Goalkeepers“-Berichts am Dienstag. Der seit 2017 jährlich veröffentlichte Report bilanziert den bislang erreichten weltweiten Fortschritt beim Kampf gegen Armut und Krankheiten und prognostiziert, wie es weitergehen könnte.

Die Zahl der Menschen, die in extremer Armut leben, sei seit Beginn der Pandemie beispielsweise um sieben Prozent gestiegen, heißt es in dem Bericht. Die weltweite Impf-Abdeckung von Menschen sei auf das Niveau der 90er Jahre zurückgefallen - und habe damit „die Welt in 25 Wochen um 25 Jahre zurückversetzt“. Außerdem verstärkten die wirtschaftlichen Folgen der Pandemie bestehende Ungleichheiten, da Frauen und Minderheiten sowie Menschen, die in extrem armen Verhältnissen leben, deutlich stärker betroffen seien. (Quelle: dpa)

Zugfahren in der Corona-Krise: Scheuer sieht keinen Grund zu Panik

Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer sieht keinen Anlass, dass Fahrgäste das Zugfahren in der Corona-Krise generell meiden sollten. „Es gibt keinen Grund zur Panik, wenn sich jeder an die Verhaltensregeln hält“, sagte der CSU-Politiker der Deutschen Presse-Agentur. „Das Fahrgastaufkommen ist weit, weit unter dem, was wir zu Spitzenzeiten hatten.“ Aktuelle Studien zeigten, dass die Züge kein Hotspot seien, genauso wenig wie Flugzeuge.

„Mit den digitalen Helferlein wie Apps können die Verbraucher schon bei der Buchung die Auslastung sehen und überlegen, ob sie doch den nächsten Zug nehmen“, sagte Scheuer. „Das ist auch ein Thema der Vernunft. Ich weiß, dass es in der S-Bahn schwieriger ist, weil man morgens zur Arbeit muss oder die S-Bahn braucht, um zu einen Termin zu kommen.“

Der Minister hatte sich bereits gegen eine Reservierungspflicht in Zügen ausgesprochen. Dies würde weniger Flexibilität bedeuten. Es drohe zudem die Gefahr, dass Fahrpreise teurer werden könnten und Defizite bei Verkehrsunternehmen ausgeglichen werden müssten, weil die Kapazitäten sinken. Weil die Auslastung der Deutschen Bahn in der Corona-Krise gesunken ist und dies für Löcher in der Bilanz sorgte, hat der Bund bereits Milliardenhilfen beschlossen. (Quelle: dpa)

Brauchtum trotz Corona: Karnevals-Gipfel in NRW-Staatskanzlei

Vier Festkomitees und der Bund Deutscher Karneval treffen sich nach dpa-Informationen am Freitag (18. September) mit Vertretern der NRW-Landesregierung zu einem Karnevals-Gipfel. Bei dem Treffen in der Düsseldorfer Staatskanzlei soll über ein 30-seitiges Konzept gesprochen werden, das die Karnevalisten dem Gesundheitsministerium vorgelegt hatte. Es enthält Handlungsempfehlungen, wie zum Beispiel am 11.11. zur Sessionseröffnung Karneval gefeiert werden könnte.

Wie ein Sprecher des Kölner Festkomitees sagte, beinhaltet das Konzept detaillierte Handlungsempfehlungen für bestimmte Veranstaltungen - so auch einen möglichen Sitzungskarneval. „Partys und Bälle wird es nicht geben.“ In Sitzungssälen bei festen Plätzen könne man aber mit Abständen - auch zu den Akteuren auf der Bühne - Brauchtum pflegen. Die detaillierten Vorgaben könnten nach der Überarbeitung durch das Ministerium als Blaupause für alle Karnevalsvereine dienen, die ein Konzept bei ihrem jeweiligen Gesundheitsamt einreichen. Rosenmontagszüge sollen am Freitag noch kein Thema sein. Neben den Kölner Karnevalisten sind Vertreter aus Düsseldorf, Bonn und Aachen sowie der Bund Deutscher Karneval als Dachverband zu dem Treffen geladen. (Quelle: dpa)

Versicherer: Corona könnte Zahl der Einbrüche auf Allzeittief drücken

Die Zahl der Wohnungseinbrüche in Deutschland könnte nach Beobachtung der Versicherungsbranche wegen der Corona-Pandemie auf ein Allzeittief sinken. „Die Entwicklung des ersten Halbjahrs deutet darauf hin, dass wir die niedrigsten Einbruchzahlen seit Beginn unserer Statistik 1981 sehen werden“, teilte Jörg Asmussen, Geschäftsführer des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV), der Deutschen Presse-Agentur mit.

„Hauptgrund dürfte Corona sein“, erklärte er. Viele Menschen seien wegen Homeoffice oder Kurzarbeit zu Hause gewesen und hätten ihren Urlaub daheim verbracht. Zugleich schränkte Asmussen ein: „Allerdings steht die Hochsaison der Einbrecher mit der dunklen Jahreszeit noch bevor. Wer sich noch nicht mit guter Sicherheitstechnik schützt, sollte es jetzt tun.“ Nahezu jeder zweite Einbruchversuch scheitere, weil Täter nicht schnell genug in die Wohnung gelangten.

Die Zahl der versuchten und vollendeten Wohnungseinbrüche war in den Jahren 2008 bis 2015 kontinuierlich nach oben gegangen und hatte ein besorgniserregendes Niveau erreicht. Der Höhepunkt lag schließlich bei insgesamt 167 136 in der Kriminalstatistik registrierten Fällen. Im Jahr 2016 gab es dann erstmals wieder einen Rückgang, der sich danach fortsetzte. Für 2019 erfasste die Kriminalstatistik bundesweit noch 87 145 Delikte dieser Art. Die Versicherer zählten für dasselbe Jahr 95 000 Wohnungseinbrüche und Schäden von rund 300 Millionen Euro. (Quelle: dpa)

1407 registrierte Corona-Neuinfektionen in Deutschland

Innerhalb eines Tages haben die Gesundheitsämter in Deutschland nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) vom frühen Dienstagmorgen 1407 neue Corona-Infektionen gemeldet. Seit Beginn der Corona-Krise haben sich demnach mindestens 261.762 Menschen in Deutschland nachweislich mit dem Virus Sars-CoV-2 infiziert (Datenstand 15.9., 0.00 Uhr). Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion liegt nach RKI-Angaben bei 9362. Seit dem Vortag wurden zwölf Todesfälle mehr gemeldet. Bis Dienstagmorgen hatten etwa 234.600 Menschen die Infektion nach RKI-Schätzungen überstanden.

Die Reproduktionszahl, kurz R-Wert, lag nach RKI-Schätzungen in Deutschland laut Mitteilung vom Montagabend bei 1,18 (Vortag: 1,18). Das bedeutet, dass ein Infizierter im Mittel etwas mehr als einen weiteren Menschen ansteckt. Der R-Wert bildet jeweils das Infektionsgeschehen etwa eineinhalb Wochen zuvor ab. (Quelle: dpa)

Kanzleramtschef: Rasche Einigung zu Fan-Rückkehr in Stadien möglich

Nach monatelanger Corona-Zwangspause ist eine Fan-Rückkehr in die Fußballstadien schon zum Bundesliga-Start an diesem Wochenende in greifbare Nähe gerückt. Kanzleramtschef Helge Braun (CDU) bezeichnete dies am Montag nach Gesprächen mit den Bundesländern als mögliches Szenario. „Die Annäherung ist schon sehr weit fortgeschritten“, sagte Braun auf einer Klausur der CSU-Fraktion im Landtag in München. Dies hänge aber von den entscheidenden Gesprächen der Länder an diesem Dienstag ab. Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) mahnte ein möglichst einheitliches Vorgehen aller Länder und einheitliche Regeln an.

Die Chefs der Staatskanzleien der Länder wollen an diesem Dienstag (16.00 Uhr) erneut über Zuschauer in Stadien und Sporthallen beraten. (Quelle: dpa)

+++ Ticker vom Montag, 14. September +++

Kein Präsenzunterricht für 1. Klasse in Hohenkirchen

Vorsorglich wird es an der Grundschule in Hohenkirchen kein Präsenzunterricht für die 1. Klasse geben. Das haben der Landkreises Friesland, die Gemeinde Wangerland und die Grundschule Hohenkirchen in einer gemeinsamen Pressemitteilung bekannt gegeben. So soll das Gesundheitsamt des Landkreises heute veranlasst haben, dass der Präsenzunterricht für die 1. Klasse bis auf Weiteres vorsorglich entfällt.

„Ein Kind der Schulklasse wurde heute auf das Coronavirus getestet, das Ergebnis liegt noch nicht vor. Bis zum Vorliegen des Testergebnisses findet für die Mitschülerinnen und Mitschüler der 1. Klasse kein Präsenzunterricht statt – es handelt sich hierbei um eine vorsorgliche Maßnahme. Das betroffene Kind und die Familie befinden sich in Quarantäne.“

Neben den insgesamt 25 Schülerinnen und Schülern der Klasse werden auch vier Lehrkräfte bzw. Mitarbeiter der Schule, die mit der Klasse Kontakt hatten, als vorsorgliche Maßnahme die Schule nicht besuchen, wird in der Pressemitteilung betont. Die Eltern der Schulklasse wurden durch die Schule informiert.

Aufgrund der Hygiene- und Abstandsregelungen, können alle weiteren Kinder und Lehrkräfte der Schule weiterhin den Unterricht vor Ort wahrnehmen.

New Yorker Fashion Week unter Corona-Bedingungen gestartet

Mit deutlich reduzierten Zuschauerzahlen und in den allermeisten Fällen nur digital ist in New York die Fashion Week gestartet. Am Sonntag waren bei der Auftaktpräsentation von Designer Jason Wu auf einer Dachterrasse in Manhattan laut CNN gerade einmal 30 Besucher zugelassen. „Harlem’s Fasion Row“, eine Intiative für mehr schwarze Designer in der Modebranche, zeigte die Kreationen am Sonntag ausschließlich online. Ohnehin erlaube es das Netz-Format, mehr aufstrebenden Modemachern Raum zu geben, hatte Steven Kolb erklärt, der Vorsitzende der die Fashion Week ausrichtenden US-Modedesignervereinigung (Councils for Fashion Designers of America, CFDA).

Unter anderem wollen Anna Sui, Carolina Herrera und Marchesa ihre neuen Kreationen in New York präsentieren. Den Abschluss bildet am Donnerstag Stardesigner Christian Siriano. Für Montagabend war auch die Aufführung einer neuen Dokumentation über Designer Pierre Cardin vorgesehen.

Im Mai hatte die CFDA angekündigt, die Fashion Week in ihrem ursprünglichen Format ausfallen zu lassen. Stattdessen werden nun die Shows auf der Online-Plattform Runway360 präsentiert. Nicht alle der sonst üblicherweise vertretenen Designer sind in New York in diesem Jahr am Start. Unter anderem haben Marc Jacobs, Michael Kors und Ralph Lauren ihre Teilnahme abgesagt.

Wegen Corona werden auch die Fashion Week London vom 17. September an, sowie die Shows in Mailand und Paris Ende des Monats ebenfalls zu großen Teilen online präsentiert. (Quelle: dpa)

Branchenverband will mit Politik über Konzept für Club-Öffnung reden

Der Bundesverband deutscher Diskotheken- und Tanzbetriebe will mit einem speziellen Konzept die Wiedereröffnung von Clubs in Corona-Zeiten ermöglichen. Darin sind Abstands- und Hygieneregeln, Kapazitätsbeschränkungen und angepasste Lüftungen inklusive spezieller Filter vorgesehen, um eine Übertragung von Covid-19 zu verhindern. „Wir wissen nicht, wieviele Betriebe den Herbst und Winter überleben“, sagte die Hauptgeschäftsführerin des Dehoga Bundesverbandes, Ingrid Hartges, der Deutschen Presse-Agentur am Montag.

Als weitere Punkte schlägt der BDT die Erfassung von Gästedaten, berührungslose Temperaturmessungen und eine Maskenpflicht überall dort vor, wo die Einhaltung des Mindestabstands nicht möglich ist. Wer selbst Covid-19-Symptome zeigt oder innerhalb der vergangenen zwei Wochen Kontakt zu Erkrankten hatte, müsste nach dem Konzept draußen bleiben. Die Umsetzung könnten demnach die Security-Mitarbeiter in den Diskotheken und Clubs übernehmen.

In den kommenden Wochen wollen der BDT und die Landesverbände des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbandes mit den Ministerien der Bundesländer über das Konzept ins Gespräch kommen. Bereits im April hatte der Verband vor einer Pleitewelle unter den damals bundesweit 1430 Betrieben mit rund 38.000 Beschäftigten gewarnt. (Quelle: dpa)

Corona: Sorge um Engpässe bei Blutspenden - Erfolge mit Plasma

Transfusionsmediziner warnen in der Corona-Krise vor Engpässen bei Blutprodukten. Die Blutspenden seien bereits zu Beginn der Pandemie zurückgegangen, berichtete die Deutsche Gesellschaft für Transfusionsmedizin und Immunhämatologie (DGTI) zu ihrer 53. Jahrestagung am Montag in einer Online-Pressekonferenz. Viele Spender seien aus Angst vor Ansteckung ferngeblieben, sagte der DGTI-Vorsitzende Hermann Eichler. Zugleich seien manche Blutprodukte nur sehr begrenzt haltbar, teils nur einige Tage.

„Vor diesem Hintergrund ist es wichtig, dass wir die Lager regelmäßig mit neuen Blutspenden auffüllen können, um den Bedarf zu decken“, sagte Eichler. Im Sommer gehe die Zahl der Spender ohnehin zurück. Bei der Spende herrsche keine Infektionsgefahr. Die Blutspendedienste hätten ihre ohnehin strengen Hygienestandards weiter erhöht. Patienten wiederum müssten sich nicht sorgen, sich über Blutprodukte mit dem Corona-Virus anzustecken. „Bislang ist kein Fall bekannt, bei dem das Corona-Virus über gespendetes Blut übertragen wurde.“

Mit Blick auf die Behandlung von Coronakranken sagte Tagungspräsident Hubert Schrezenmeier: Als aussichtsreich habe sich die Verabreichung von Immunplasma von Genesenen erwiesen. „Es gab Berichte, die vielversprechend waren“, sagte der zweite Vorsitzende der DGTI. Viele Genesene seien zur Spende bereit, um schwer Erkrankten zu helfen. Allerdings gebe es hier genaue Kriterien, so dass nicht alle zugelassen werden könnten.

Eine passive Immunisierung durch Plasma mit antiviralen Antikörpern sei schon bei anderen viralen Erkrankungen eingesetzt worden, etwa Sars, Mers oder Influenza. Studien ergaben Hinweise auf eine Reduktion der Viruslast, eine Verkürzung des Klinikaufenthaltes und eine geringere Sterblichkeit. Die Wirkung sei aber nicht abschließend belegt, da es keine randomisierten Studien mit Kontrollgruppen gab. (Quelle: dpa)

Lesbos: Tausende Menschen harren weiterhin im Freien aus

Tausende Migranten haben auf Lesbos eine weitere Nacht im Freien verbracht. Mit dem ersten Tageslicht seien weitere Migranten ins provisorische Zeltlager von Kara Tepe eingezogen, teilte das Migrationsministerium am Montag mit. Alle würden auf Corona getestet.

Viele Menschen zögern weiterhin, in dieses Camp zu gehen. Gerüchte machen die Runde, denen zufolge das provisorische Lager eine Art Gefängnis werden könnte, das niemand verlassen kann. Zudem hindern nach Augenzeugenberichten überwiegend aus Afghanistan stammende Migranten ihre Landsleute daran, ins Camp Kara Tepe zu gehen, wie es aus Regierungskreisen heißt.

Viele Migranten glauben, mit den Bildern vom Elend der Menschen, die weltweit gezeigt werden, könnten nun alle Migranten zum griechischen Festland und danach nach Westeuropa gebracht werden. Der stellvertretende Migrationsminister Giorgos Koumoutsakos hält dem allerdings entgegen: „Wer denkt, er könne zum Festland und dann nach Deutschland reisen, der soll es vergessen.“

Die griechischen Sicherheitskräfte bereiten nach Informationen örtlicher Medien in den nächsten Tagen eine umfangreiche Aktion vor, um alle Migranten von den Straßen zu holen und ins Zeltlager zu bringen. Der griechische Minister für Bürgerschutz, Michalis Chrysochoidis, hatte bereits am Vortag die radikalen Migranten gewarnt: Wer Menschen daran hindere, ins Lager zu gehen, müsse mit harten Strafen rechnen, sagte er im Staatsfernsehen (ERT). (Quelle: dpa)

Lockdown-Bestimmungen in Melbourne leicht gelockert

Die Behörden in der australischen Metropole Melbourne haben einen seit sechs Wochen geltenden strikten Corona-Lockdown am Montag leicht gelockert. Aufatmen können vor allem allein lebende Bürgerinnen und Bürger, die bislang von fast jeglichem persönlichen Kontakt mit anderen Menschen abgeschnitten waren. Sie dürfen ab sofort einen sogenannten Bubble Buddy bestimmen - einen Freund oder Verwandten, der zu Besuch kommen darf und mit dem so eine Art Corona-Blase gebildet wird.

Zudem wurde die seit Anfang August geltende nächtliche Ausgangssperre um eine Stunde verkürzt und die Zeit für sportliche Aktivitäten von einer auf zwei Stunden pro Tag verlängert. Jedoch dürfen sich die Menschen dabei weiterhin nur im Umkreis von fünf Kilometern von ihrer Wohnung bewegen.

Der Lockdown in der Hauptstadt des Bundesstaates Victoria gilt als einer der härtesten der Welt. Obwohl am Montag in der Region nur noch 35 neue Infektionsfälle verzeichnet wurden, sollen die Einschränkungen voraussichtlich nicht vor Ende Oktober aufgehoben werden. Die Regierung in Canberra hatte die strengen Regeln zuletzt kritisiert. Premierminister Scott Morrison befürchtet massive wirtschaftliche Einbußen.

Die zweite Corona-Welle war in Melbourne Ende Juni ausgebrochen. Anfang Juli war ein neuer Lockdown ausgerufen worden, seither liegt das Leben für die fünf Millionen Einwohner weitgehend still. Weil die Zahl der neuen Fälle zeitweise trotzdem bei mehr als 700 binnen 24 Stunden lag, wurden die Regeln im August weiter verschärft. (Quelle: dpa)

DFB-Präsident Keller ärgert sich über Kurzstreckenflug der Nationalmannschaft

DFB-Präsident Fritz Keller kann die Kritik am kurzen Flug der Fußball-Nationalmannschaft von Stuttgart zum Nations-League-Spiel gegen die Schweiz nach Basel nachvollziehen. „Für alle Reiseziele, die ich in drei oder vier Stunden erreichen kann, nehme ich die Bahn“, sagte der Chef des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) in einem Interview mit der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ (Montag). „Deswegen habe ich mich geärgert, dass die Nationalmannschaft für die Strecke von Stuttgart nach Basel ins Flugzeug gestiegen ist.“

Dieses Beispiel zeige, dass im DFB noch nicht jeder die Dinge so mache und lebe, „wie ich sie mir als Präsident vorstelle“, meinte er. Der 63-Jährige seht seit knapp einem Jahr an der DFB-Spitze.

Der DFB-Tross war am 5. September nach dem Länderspiel gegen Spanien per Charterflug nach Basel gereist, statt die rund 260 Kilometer umweltfreundlicher auf Straße oder Schiene zurückzulegen. Dafür hatte es deutliche Kritik gegeben.

DFB-Direktor Oliver Bierhoff hatte nach dieser Kritik Konsequenzen für künftige Reiseplanungen angekündigt. Er verteidigte die Abläufe allerdings auch mit Hinweis auf die Hygienesicherheit wegen der Corona-Pandemie und die körperliche Regeneration der Spieler. Dafür sei der Flieger die bessere Wahl als Bus oder Bahn gewesen. Im UEFA-Hygieneprotokoll wird den Mannschaften ausdrücklich zum Schutz vor Corona-Infektionen die Nutzung von Charterflügen nahegelegt.

„Auch wenn die Mediziner jetzt sagen, dass es kaum eine andere Möglichkeit gab – die nachhaltigste Variante war das sicher nicht“, sagte DFB-Chef Keller. „Man kann in einem komfortablen Bus auch die Füße hochlegen und relaxen.“ (Quelle: dpa)

927 registrierte Corona-Neuinfektionen in Deutschland

Innerhalb eines Tages haben die Gesundheitsämter in Deutschland nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) vom frühen Montagmorgen 927 neue Corona-Infektionen gemeldet. Diese Zahlen sind mit Blick auf das wirkliche Infektionsgeschehen allerdings wenig aussagekräftig - an Sonntagen und Montagen sind die gemeldeten Fallzahlen erfahrungsgemäß oft niedriger, weil am Wochenende nicht alle Gesundheitsämter Daten an das RKI übermitteln.

Seit Beginn der Corona-Krise haben sich demnach mindestens 260.355 Menschen in Deutschland nachweislich mit dem Virus Sars-CoV-2 infiziert (Datenstand 14.9., 0.00 Uhr). Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion liegt nach RKI-Angaben bei 9350. Seit dem Vortag wurde ein Todesfall mehr gemeldet. Bis Montagmorgen hatten etwa 233.300 Menschen die Infektion nach RKI-Schätzungen überstanden.

Die Reproduktionszahl, kurz R-Wert, lag nach RKI-Schätzungen in Deutschland laut Mitteilung vom Sonntag bei 1,18 (Vortag: 1,15). Das bedeutet, dass ein Infizierter im Mittel etwas mehr als einen weiteren Menschen ansteckt. Der R-Wert bildet jeweils das Infektionsgeschehen etwa eineinhalb Wochen zuvor ab.

Zudem gibt das RKI in seinem aktuellen Lagebericht ein sogenanntes Sieben-Tage-R an. Der Wert bezieht sich auf einen längeren Zeitraum und unterliegt daher weniger tagesaktuellen Schwankungen. Nach RKI-Schätzungen lag dieser Wert bei 1,08 (Vortag: 1,16). Er zeigt das Infektionsgeschehen von vor acht bis 16 Tagen. (Quelle: dpa)

+++ Ticker vom Sonntag, 13. September +++

Jugendraum wird morgen eröffnet

Endlich ist er fertig, der Treff für die Jugendlichen in Sillenstede. Der Jugendraum im Gemeindehaus, dessen Eröffnung aufgrund der Coronakrise verschoben werden muste, wird morgen mit einem Grillabend auf dem Vorplatz der evangelischen Kirche, 17 bis 20 Uhr, eingeweiht. Der Raum, gedacht für Jugendliche ab zwölf Jahre, ist dann jeden Montag von 15.30 bis 20 Uhr geöffnet und wird durch das Pferdestall-Team betreut.

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