Medienhaus Brune|Mettcker
  • Anzeiger für Harlingerland
  • Jeversches Wochenblatt
  • Wilhelmshavener Zeitung
  • Shop
  • Tickets
  • Werben
  • Kontakt
 
Lokal26.de Friesland

Orkantief-Ticker: Fährverkehr stark eingeschränkt – Schulen nehmen Betrieb wieder auf

11.02.2020

Nordseeküste Orkan „Sabine“ zieht über das Land hinweg und hinterlässt Spuren. In der Nacht zu Montag mussten die Feuerwehren deutlich öfter zu Einätzen fahren; in Wilhelmshaven, Friesland und Wittmund bleiben die Schulen heute geschlossen.

Weitere Informationen auch auf www.wettergefahren.de

Wie „Sabine“ die Region am Sonntag in Atem hielt, erfahrt Ihr hier.

Neuigkeiten im Ticker:

Das Auto im Wasser

Auf Facebook kursiert derzeit das Video eines mutigen Autofahrers, der sich auch vom Hochwasser nicht abhalten ließ. Kurzerhand fuhr er einfach durch das Wasser – und zwar so lange bis er wieder auf dem festen Boden ankam.

Fährverkehr fällt auch morgen aus

+++“Sabine“ legt auch für morgen den Fährverkehr zwischen Wangerooge und Harlesiel lahm, alle Fähren fallen aus.
Und auch die Fährverbindungen nach Langeoog entfallen. Aufgrund der schlechten Wetterlagen bleibt der Fähr- und Frachtverkehr am morgigen Mittwoch eingestellt. Sollte sich die Wetterlage entgegen der Prognosen im Laufe des Tages verbessern, werden kurzfristig Verbindungen am frühen Abend angeboten.
Für Spiekeroog heißt es: Der Frachtverkehr mit der „Spiekeroog IV“ entfällt. Unter Vorbehalt fährt am Nachmittag die „Spiekeroog II“ ab Spiekeroog gegen 16 Uhr und ab Neuharlingersiel gegen 17 Uhr.+++

Bangen um Wangerooges Badestrand – weitere Sturmfluten erwartet

++11.30 Uhr: Wangerooges Badestrand ist durch Sturmtief „Sabine“ stark beschädigt worden und die Nordseeinsel erwarten weitere Sturmfluten.+++Lesen Sie auch: Wangerooges Badestrand stark beschädigt

Schulunterricht findet wieder statt

+++An diesem Dienstag werden die Schulen wieder den Betrieb aufnehmen. Orkantief „Sabine“ ist mittlerweile soweit abgeschwächt, dass Landkreise und Städte keine Gefahr für die Schulkinder und Lehrer sehen.

Fast alle Reedereien stellen am Dienstag den Fährverkehr ein

+++ Zwar fuhren am Montag wieder Fähren die Inseln Borkum, Norderney, Spiekeroog und Juist an, für den Verkehr zu den Inseln Wangerooge, Langeoog, Baltrum und Helgoland jedoch galt das nicht. Für Dienstag haben nahezu alle Reedereien ihren Fährverkehr eingestellt. Nur zwischen Emden und Borkum gibt es einen eingeschränkten Schiffsverkehr. +++

Die Strategie hinter dem Sturm-Stop der Bahn

+++ Nichts geht mehr für Stunden: Wegen des Sturmtiefs „Sabine“ lässt die Bahn ihre Fernzüge lieber stehen. Reisende diskutieren: übertrieben oder angebracht? Fest steht: Die Aktion hat Methode. +++
Mehr dazu hier.

Katwarn-Warnung für Jever, Wittmund und Wilhelmshaven aufgehoben

+++17.54 Uhr: Katwarn – ein Warn- und Informationssystem für Katastrophen und Gefahrensituationen gibt erste Entwarnung für unsere Region. Die Warnungen zum Beispiel vor Extremwetter wurden u.a für Wittmund, Jever und Wilhelmshaven aufgehoben. +++

Einsatzkräfte haben gut zu tun

Foto: Feuerwehr Hohenkirchen

+++ Egal ob Wilhelmshaven, Friesland oder Ostfriesland, die Einsatzkräfte haben in unserer Region gut zu tun. So schreibt die Freiwillige Feuerwehr Hohenkirchen heute zum Beispiel, dass auch sie ausrücken musste. Vor allem waren es Bäume und Äste, die die Einsatzkräfte in unserer Region beschäftigten.+++

Aufräumarbeiten in Wilhelmshaven dauern wohl bis nächste Woche

+++Und auch die Stadt Wilhelmshaven informiert, dass die Aufräumarbeiten nach „Sabine“ anlaufen:Dem stürmischen Sonntag folgte in Norddeutschland ein fast ebenso stürmischer Montag: Sturm „Sabine“ hat auch in Wilhelmshaven weitere Spuren hinterlassen. Der Schaden, den „Sabine“ in der Stadt angerichtet hat, lässt sich aktuell noch nicht beziffern. Allerdings zeichnet sich bereits ab, dass er durchaus dramatisch ist: Neben den Schäden an Gebäuden und Autos wurden zahlreiche Bäume entwurzelt und Äste abgebrochen. Einer Sturmböe fiel am Montag beispielsweise eine alte, mehrstämmige Weide in Siebethsburg zum Opfer.

Foto: Hartmut Siefken

Die Mitarbeiter der Technischen Betriebe hatten alle Hände voll zu tun, die ersten Sturmschäden und -spuren zu beseitigen – eine Aufgabe, die wahrlich nicht leicht fiel, sorgten die immer wieder aufkommenden Sturmböen doch dafür, dass die Arbeit im Laufe des Tages nicht weniger wurde. Dennoch konnten unter anderem die am Sonntag durch die Feuerwehr errichteten Straßensperrungen wieder aufgehoben werden, damit der Verkehr wieder ungehindert fließen konnte. Eine neue Sperrung wurde derweil am Kurpark errichtet. Damit in den Parkanlagen niemand zu Schaden kommt, appellierte die Stadt am Montagmorgen über die Sozialen Netzwerke und die Bürger Warn- und Informationsapp Biwapp an die Bürger, Parkanlagen im Moment zu meiden. Geschädigte Bäume und loses Astwerk können auch in den Tagen nach einem Sturm eine Gefahr darstellen. Die Aufräumarbeiten werden nach derzeitigem Stand bis in die kommende Woche hinein andauern.+++

„Sabine“ reißt auf Wangerooge große Stücke vom Badestrand weg

+++ Sturmtief „Sabine“ hat den Strand auf Wangerooge stark beschädigt. Die Abbruchkante sei teilweise bis zu zwei Meter hoch und erstrecke sich am Hauptstrand über eine Länge von etwa einem Kilometer, sagte am Montag der stellvertretende Ratsvorsitzende der Insel, Peter Kuchenbuch-Hanken (Grüne).

Wangerooges Bürgermeister Marcel Fangohr (parteilos) sagte, der Scheitelpunkt der Flut sei höher gewesen als vorausberechnet. „Wenn das drei Tage so anhält, dann werden wir vielleicht nachher gar keinen Strand mehr haben.“

Foto: Peter Kuchenbuch-Hanken

Ein Sprecher des Niedersächsischen Landesbetriebs für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz sagte, es würden nach der leichten Sturmflut am Montagmittag noch vier weitere bis Mittwoch erwartet. Danach werde man den Schaden begutachten. (dpa) +++

Ein Bild der Zerstörung in Wilhelmshaven

Foto: Hartmut Siefken
Foto: Malte Kirchner

+++Der orkanartige Sturm, der am Sonntagabend über Wilhelmshaven und Friesland hinwegfegte, hinterließ einige Spuren. Weil es bis zum Nachmittag noch recht heftig wehte und deshalb weitere Gefahr drohte, besorgten die städtischen Mitarbeiter nur das Notwendigste an Aufräumarbeiten.Am spektakulärsten ist der Schaden an einem Haus mit Ferienwohnungen an der Saarbrücker Straße, bei dem der obere Teil des Giebels gegen 22.20 Uhr vom Wind herausgedrückt wurde und auf drei Autos fiel, die schwer beschädigt wurden. Der auswärtige BMW, ein recht neues Fahrzeug, das gestern Mittag noch nicht abgeschleppt war, lag voller Steine und dürfte nur noch verschrottet werden können. Die in den Ferienwohnungen Einquartierten wurden von der Feuerwehr in der Nacht aufgefordert, sich ein anderes Quartier zu suchen. Wie Nachbarn berichteten, hatte man auch Sorge, dass noch Teile des Daches hätten abheben und auf die benachbarten niedrigeren Häuser stürzen können. Als der Giebel herunterknallte, schreckten Anwohner in den Nachbarhäusern durch die Erschütterung auf.+++

Wie geht’s weiter mit „Sabine“? Der DWD klärt auf!

+++Der Deutsche Wetterdienst (DWD) gibt eine erste Bilanz zu „Sabine“. Wo das Orkantief entlangzog und wo es die höchsten Windgeschwindigkeiten gab, das erfahrt ihr hier. Auch Spiekeroog gehört mit 127 km/h dazu. Doch der DWD warnt auch noch vor den nächsten Stunden. (Stand:15.30 Uhr)+++

Unfall auf der A29 – Lkw stürzt auf der Huntebrücke

+++15.30 Uhr: Auf der Huntebrücke bei Oldenburg ist gegen 14 Uhr ein Lkw umgestürzt. Inzwischen sind Bergungsteams an der Unfallstelle eingetroffen. Das Aufrichten und Bergen des umgestürzten Lkw wird voraussichtlich noch bis 18 Uhr andauern, wie die Polizei Oldenburg-Stadt/Ammerland mitteilt.+++

Am Hafen in Neuharlingersiel

+++Das Wasser steigt auch am Hafen in Neuharlingersiel+++

Hochwasser in Hooksiel

Foto: Dörte Salverius

+++Land unter am Außenhafen in Hooksiel+++

„Sabine“ wirbelt die Insel Wangerooge auf

Foto: Peter Kuchenbuch-Hanken

+++“Sabine“ sorgt für mächtig Wind auf der Nordseeinsel+++

< class="">
Foto: Peter Kuchenbuch-Hanken
Foto: Peter Kuchenbuch-Hanken
< class="">

+++Noch bis 15 Uhr ist der Wesertunnel wegen des Sturmtiefs gesperrt. Es wird eine Notstromversorgung eingerichtet. +++

+++Die Polizei informiert, dass es aufgrund des Sturmtiefs auch im Zuständigkeitsbereich des Polizeikommissariats Jever zu vermehrten Einsätzen für die Polizei und Feuerwehr gekommen ist. Die meisten Probleme bereiteten die vielen umgestürzten Bäume, die zum großen Teil die Fahrbahnen blockierten oder geparkte Fahrzeuge beschädigten. Im Wangerland machte sich ein Metall-Gerätehaus selbstständig und flog samt Inhalt auf ein benachbartes Grundstück und beschädigte zwei Fahrzeuge.+++


+++ Der Kreisfeuerwehrverband Aurich hat einen abschließenden Bericht über die Einsätze am Sonntag im Landkreis veröffentlicht. Insgesamt liegt die sturmbedingte Einsatzzahl bei 101.

Es soll sich dabei überwiegend um zu beseitigende Bäume handeln, die auf Straßen lagen oder drohten, auf diese zu stürzen. Wegen des starken Regens und auch Hagels gab es in Uthwerdum in der Buchenstraße eine Überschwemmung.

Generell war die südliche Seite des Landkreises mehr betroffen. Der Sprecher der Feuerwehren im Kreisfeuerwehrverband Aurich, Manuel Goldenstein, spricht dabei von einer Zweidrittel -Mehrheit. Personenschäden gab es nicht. Die zum Landkreis Aurich zugehörigen Inseln Norderney, Juist und Baltrum blieben von „Sabine“ verschont.

+++ Auswirkungen von Sabine nicht nur in Deutschland: Auch über Großbritannien ist Orkantief „Sabine“ gefegt. Dort heißt der Sturm aber „Ciara“ und hat einen Pilot dazu gezwungen, die Landung beim Flughafen Heathrow abzubrechen. Seht selbst:

+++ Fahrplanänderungen im Wangerooge-Fährverkehr: Auch wenn der Sturm langsam weiterzieht, hat er auch noch an diesem Montag und auch Dienstag Auswirkungen auf den Fährverkehr mit Wangerooge. Die Fähren am Montag um 10.30 Uhr ab Harlesiel zur Insel und um 12.30 Uhr von Wangerooge zum Festland fallen aus. Am Dienstag wird um 11.30 Uhr ab Harlesiel und um 13.30 Uhr ab Wangerooge nicht gefahren.

+++ 8.44 Uhr: Der Deutsche Wetterdienst hat ein Ranking mit den stärksten Böen unter 800 Meter bis 7 Uhr veröffentlicht. Spiekeroog ist auf Platz drei!

+++ 8.23 Uhr: Die Züge der Deutschen Bahn fahren seit 6 Uhr wieder. Dennoch kann die Reise länger dauern: Wegen des Sturmtiefs wurden teilweise die Geschwindigkeiten reduziert.

+++ 8.15 Uhr: Die Stadt Wilhelmshaven legt Bürgern nahe, dass Parkanlagen wegen des Sturms nicht betreten werden sollten.

+++ 7.50 Uhr: Der Deutsche Wetterdienst vermeldet, dass in den Küstenregionen noch bis Dienstag Sturmböen auftreten können – mit Geschwindigkeiten zwischen 65 km/h (18m/s, 35kn, Bft 8) und 85 km/h (24m/s, 47kn, Bft 9) anfangs aus südwestlicher, später aus westlicher Richtung. In Schauernähe muss mit schweren Sturmböen bis 100 km/h (28m/s, 55kn, Bft 10) gerechnet werden.

Unter dem Link wird alle 10 Minuten die Warnkarte des Deutschen Wetterdienstes aktualisiert: http://bit.ly/Warnkarte_Wetterdienst

+++ Straßensperrungen in Wilhelmshaven: Sperrungen bestehen derzeit auf der Bismarckstraße Höhe Ratrium/Mitscherlichstraße bis zur Grenzstraße, auf der Güterstraße zwischen Peterstraße und Ladestraße, auf dem Ölhafendamm ehemals Bayernhaus bis zur Freiligrathstraße, auf der Saarbrücker Straße Höhe Siedlerweg und auf der Jadeallee ab Kreisel bis zum Anton-Dohrn-Weg.

+++ 4.47 Uhr: Im Wilhelmshaven gab es in die frühen Morgenstunden 37 Polizeieinsätze und geschätzte 80 Hilfeeinsätze aller Feuerwehren. Ursachen waren umgeworfene Bäume, gelöste Dachplatten, umgekippte Absperrungen, Äste auf Fahrbahnen, umgestürzte Bäume auf PKW, „fliegende“ Gartentische, gelöste Dachteile.

Wie die Polizeiinspektion Friesland/Wilhelmshaven mitteilt, wurde im Bereich des Siedlerweges/Saarbrücker Straße ein Teil einer Giebelwand eines Mehrfamilienhauses herausgerissen und stürzte auf den Gehweg/die Fahrbahn. Ein dort abgestellter Wagen erlitt dadurch Totalschaden, weitere Fahrzeuge wurden beschädigt.

+++ 4.46 Uhr: Die allgemeinbildenden und berufsbildenden Schulen bleiben in Wilhelmshaven, Friesland und Wittmund heute geschlossen. Die Pressesprecherin der Stadt Wilhelmshaven, Julia Muth, teilte Sonntagabend noch mit, dass in der Jadestadt eine Notbetreuung angeboten wird.

+++ 3.34 Uhr: Zu insgesamt 67 Gefahrenstellen durch umgestürzte Bäume, abgeknickte Telefonmasten oder umgewehte Verkehrszeichen wurden die Beamten der Polizeiinspektion Aurich/Wittmund am Sonntag gerufen. Niemand wurde verletzt.

Ihre Meinung

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.