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Lokal26.de Ostfriesland Landkreis Wittmund Holtriem

Mareike Prikling ist Malerin und bekennende Ostfriesin

10.01.2020

Aurich /Holtriem Eine Menge Arbeit wartete vor einem Vierteljahr noch auf Mareike Prikling, nachdem die gebürtige Holtriemerin erfahren hatte, dass sie ihre Bilder in einer renommierten Hamburger Galerie ausstellen kann. Mindestens 30 Werke sollte sie dem Galeristen Rolf Krieger vorweisen. Das hat sie inzwischen geschafft und sogar ihre ersten Bilder verkauft.

Bevor es aber am 19. März nach Hamburg geht, präsentiert sie ihre Werke dem heimischen Publikum – allerdings nur für einen Tag: Am Sonntag, 12. Januar, 11 bis 17 Uhr stellt Mareike Prikling 32 ihrer Werke im Erdgeschoss der Räume des Zwischenraums „Temporärer Kunstraum“ in der Osterstraße 28 (Fußgängerzone) in Aurich aus. Der Titel der Ausstellung lautet: „...alles aus mir raus“.

Es ist typisch für die 31-Jährige, dass sie schon im Vorfeld klärt, dass „es kein großes Tamtam und keine langatmigen Reden geben wird“. Dann müsse sie ja womöglich selbst eine Rede halten, und da wisse sie gar nicht, wie das gehen sollte, erklärt die Frau mit Hut, die in Blomberg aufwuchs. Doch es sei aufregend für sie und ein Ehre, ihre Bilder erstmalig der Öffentlichkeit präsentieren zu können.

Zwischen Arbeit und Weihnachtstrubel hat sie in den vergangen Monaten 30 Werke geschaffen, wobei sie allerdings auch kleine Pausen eingelegt hat. Doch sie war zu den verschiedensten Zeiten in ihrem Atelier anzutreffen – ob nach der Arbeit oder schon sonntags am frühen Morgen um 8 Uhr. Jetzt möchte Mareike Prikling natürlich gerne wissen, wie die Menschen ihre Bilder finden, ehe ihre Vernissage am 19. März um 18 Uhr in der Galerie von Rolf Krieger in Hamburg eröffnet wird. Unabhängig von deren Ausgang will es die Ostfriesin wissen, und so nimmt sie 2020 an zwei internationalen Künstlerwettbewerben teil. Einmal am Luxembourg Art Prize und dann an der Chelsea International Fine Art Competition in New York.

Beides sind Wettbewerber, an denen sich Kunststudierende oder „Handwerker“, wie sich Mareike Prikling selbst tituliert, bewerben können. Die Arbeiten werden fotografiert und über eine Online-Bewerbungsplattform eingereicht. Ob sie es schafft, zu den Besten zu gehören, eingeladen zu werden und ihre Bilder ausgestellt werden? Träumen ist ja nicht verboten. Andererseits sagt sich die selbstbewusste junge Frau aber auch: „Wer nicht wagt, der nicht gewinnt!“

Das hätte schon etwas, als Malerin mit Hut und in Latzhose nach Big Apple, wo man von Aurich und Holtriem mit Sicherheit noch nicht viel gehört hat. Aufregend wäre das schon, doch andererseits sei New York auch bloß eine Stadt – wenngleich auch eine recht große!

Ein größeres Problem wäre mit Sicherheit die Sprache, denn Mareike Prikling ist bekennende Ostfriesin: „Englisch wird schwierig, Plattdeutsch wäre besser!“

Helmut BurmannLokalredaktion

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