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Lokal26.de Ostfriesland Landkreis Wittmund Holtriem

Brandstiftung beim Aldi in Westerholt – Verdächtiger gefunden

17.12.2019

Westerholt /Aurich Über 150 Einsatzkräfte hatten am 21. Oktober in Westerholt bis in die Nacht hinein versucht, zu retten, was zu retten war, doch einen Millionenschaden konnten sie beim Brand des Aldi- und des Tedi-Marktes nicht verhindern. Als Ursache gingen die Brandermittler von Brandstiftung aus. Jetzt geriet ein Verdächtiger ins Visier der Staatsanwaltschaft, die sich bei weiteren Auskünften allerdings noch bedeckt gibt.

Die Ermittlungsakte ist von der Staatsanwaltschaft zurück an die Polizei gegangen, so Jan Wilken, Sprecher der Ermittlungsbehörde. Es müssten noch einige Dinge erledigt werden, so der Sprecher. Weitere Informationen gebe es wohl im Frühjahr. Von den Folgen des Feuers betroffen waren auch die Mitarbeiter der Märkte.

Aldi Nord reagierte auf eine Anfrage, wie es mit den Mitarbeitern nach dem Brand weiterging, nicht. Tedi dagegen teilte mit, dass die Mitarbeiter das Geschäft in den umliegenden Filialen „tatkräftig unterstützen“. Außerdem sei geplant, das Gebäude neu aufzubauen und den Betrieb wieder aufzunehmen. Wann genau das sei, könne man aktuell noch nicht sagen. An der Brandruine ist jedoch zu sehen, dass bereits erste Aufbauarbeiten begonnen haben. Weit mehr als 150 Einsatzkräfte aller Feuerwehren aus Holtriem sowie weitere aus Aurich und Wittmund bekämpften die Flammen am 21. Oktober. Ein Mitarbeiter des Aldi-Marktes war auf Rauch im Lager aufmerksam geworden und hatte den Notruf gewählt.

Das Feuer breitete sich rasant aus. Der Einsatz dauerte damals bis in die frühen Morgenstunden an. Es entstand ein Schaden in Millionenhöhe. Personen kamen seinerzeit nicht zu Schaden.

Ein Umzug des Aldi-Marktes war schon vor dem Feuer geplant. Der Harlinger hat bereits darüber berichtet.

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