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Westerholt gibt jungen Familien den Vorzug im Baugebiet

20.12.2019

Westerholt Der Rat der Gemeinde Westerholt kam im Landgasthof „Zur Post“ unter der Leitung der Bürgermeisterin Rita de Vries-Wiemken zu seiner letzten Sitzung in diesem Jahr zusammen. Auf der Tagesordnung stand unter anderem die Vergabe der 22 Bauplätze im neuen Baugebiet am Leegmoorsweg.

Da erheblich mehr Bewerber ihr Interesse bekundet hatten als Baugrundstücke in diesem Gebiet zur Verfügung stehen, hatte der Rat in einer früheren Sitzung entschieden, Grundlagen für das Vergabeverfahren zu schaffen. Die Bürgermeisterin selbst und die Ratsmitglieder Thomas Freudenberg, Friedhelm Goldenstein und Hinrich Möhlmann hatten hierzu einen Entwurf entsprechender Richtlinien vorbereitet, die vom Gemeinderat nunmehr einstimmig beschlossen wurden. Diese Richtlinien geben als Ziel vor, insbesondere jungen Familien die Möglichkeit der Schaffung ihres Lebensmittelpunktes in der Gemeinde Westerholt zu ermöglichen, wobei Bewerber, die über kein eigenes Hausgrundstück oder sonstiges Wohneigentum verfügen, den Vorzug erhalten. Für die danach vorzunehmende Vergabe wurden verschiedene Kriterien festgelegt. In der sich aus diesem Verfahren ergebenden Reihenfolge, bei der auch der Eingang der Bewerbungen eine Rolle spielt, können die Bewerber ein Grundstück auswählen. Letztlich soll jedoch der Gemeinderat in Anwendung der Richtlinien entscheiden, wobei für die erste Vergabe der 15. Februar des kommenden Jahres als Stichtag für die Auswertung der Bewerbungsunterlagen vorgesehen ist. Sollten nach diesem Verfahren noch Bauplätze zur Verfügung stehen, werden diese an einem dann noch festzulegenden Termin vergeben.

Unter einem weiteren Tagesordnungspunkt befasste sich der Rat auf Initiative der SPD-Fraktion mit dem Erlass einer sogenannten Innenbereichssatzung für einen Teil des Waldweges in Willmsfeld. Mit diesem Vorhaben verfolge seine Fraktion das Ziel, die auf diesem Teilstück vom Schulweg in südlicher Richtung vorhandene Siedlungsstruktur zu verdichten und damit eine entsprechende, weitere Bebauung zu ermöglichen, betonte Fraktionsvorsitzender Hinrich Möhlmann. Wohnzwecken dienende Vorhaben und kleinere Handwerks- und Gewerbebetriebe könnten dann im Rahmen einer solchen Satzung zugelassen werden. Er begründete diesen Vorstoß auch damit, dass es immer problematischer werde, geeignete neue Bebauungsgebiete zu finden und zu erschließen. Im übrigen wohne der eine oder andere Bauinteressent auch lieber außerhalb solcher Neubaugebiete. Im Gemeinderat herrschte Einigkeit darüber, das für dieses Vorhaben erforderliche Genehmigungsverfahren nunmehr auf den Weg zu bringen. Dafür fasste er einstimmig einen entsprechenden Aufstellungs- und Auslegungsbeschluss. Der stellvertretende Bürgermeister Uwe Bents regte an, weitere in Frage kommende Bereiche im Gemeindegebiet auf solche zusätzliche Möglichkeiten der Bebauung zu untersuchen.

Schließlich gab es noch eine Ehrung im Westerholter Rat. Die Bürgermeisterin Rita de Vries-Wiemken ehrte das Ratsmitglied Manuela Bents, die dem Gemeinderat seit nunmehr zehn Jahren angehört. In dieser langen Zeit ehrenamtlicher Tätigkeit, in der sie selten eine Sitzung versäumte, habe sie sich stets für die Belange und Interessen der Gemeinde eingesetzt. Als Zeichen ihres Dankes überreichte die Bürgermeisterin ihr hierfür eine Urkunde und ein kleines Präsent.

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