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Lokal26.de Nordsee Langeoog

Umgebaute Drehkreuze auf Langeoog in der Testphase

14.01.2020

Langeoog Auf den ersten Blick ist es zwar nicht zu erkennen, aber am Langeooger Hafen werden zurzeit die Gates genutzt, die zuvor in Bensersiel eingesetzt worden sind.

Die Informatiker der Inselgemeinde und die Inselbahnbetriebswerkstatt der Schifffahrt haben den Rückbau der Einlasshalle mit der automatisierten Kontrolle der Langeoog-Cards am Festland genutzt und das Bauteil für die Insel umgebaut, um eine geänderte Führung der Fahrgäste zu testen. Anschließend wurde das Element, das nun noch zwei Gates und in der Mitte einen Monitor aufweist, am Langeooger Hafen montiert. Mit dem Umbau werden zwei Dinge erreicht: Zum einen kam es bei drei bisherigen Gates bei Nutzung der mittleren und rechten Spur immer wieder zu versehentlich falschen Eingaben der Langeoog-Cards am Nachbar-Gate. Die Gäste mussten dann die Seite wechseln, was meist zu Verzögerungen geführt hat. Zudem haben die Servicekräfte, die rechts und links der Gates die Langeoog-Cards manuell kontrollieren, bei Problemen in den Gates direkten Zugriff auf die jeweils äußeren Einrichtungen und können von dort aus eingreifen und helfen. Bisher hat sich die neue Technik bei der Ankunft auf und der Abreise von der Insel bewährt. Mit dem Umbau der Langeooger Gates wartet das Team des Inselbahnbetriebshofes nun auf das Ergebnis der Testphase und auf die abschließenden Planungen für die Gestaltung einer neuen Langeoog-Card-Kontrolle in Bensersiel.

Die Drehkreuze sind mobil einsetzbar. Sie können bei Sturmfluten mit wenigen Handgriffen aus der Verankerung gelöst und mit vorhandenen Winden unter die Decke der Abfertigungsgebäude gezogen werden. Die Flutwasserstände haben sich nach neuesten Berechnungen erhöht.

Berücksichtigt wird das beim Neubau der Hauptanlegerbrücke. Auch das Niveau der Kaianlagen für die neuen Container- und Fußgängerbrücken wird um einige Dezimeter angehoben.

Klaus KremerFreier Mitarbeiter

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