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Handball beim OHV Aurich: „Wir haben fast täglich eine andere Situation“

27.06.2020

Aurich „Als ich neulich mit dem Staffelleiter telefoniert habe, sagte er zu mir: ’Wenn Tönnies nicht gewesen wäre, würden wir im September anfangen’“, erzählt Ewald Meyer, Teammanager des Handball-Drittligisten OHV Aurich. Die Ostfriesen hatten am Donnerstag zu einer Pressekonferenz eingeladen, um über die aktuelle Lage im Verein zu informieren.

Wirtschaftlich habe auch der OHV den Gürtel enger schnallen müssen, sagt Lutz Günsel, Geschäftsführer der Ostfriesischen Handball Sportmarketing GmbH (OHS). „Aber wir werden das schaffen“, fügt er hinzu. Die Verantwortlichen konnten ihren Fokus in den vergangenen Monaten ganz auf die finanzielle Situation richten, da der Kader im Großen und Ganzen zusammenbleibt und die Spieler alle laufende Verträge haben. „Paul Jordan beendet seine Karriere, Jannik Dallügge geht in die zweite Mannschaft und kann unsere Erste als Back-up-Spieler jederzeit unterstützen. Mit Oliver Staszewski sind wir in Gesprächen, ob er die nächste Saison vielleicht doch für uns spielt“, fasste Günsel die Veränderungen im Kader zusammen. Auf der Seite der Neuzugänge gibt es in Aurich bislang nichts zu vermelden. „Wir suchen noch einen Rückraumspieler. Das werden wir jetzt in den kommenden Wochen in Angriff nehmen“, erklärt Günsel. Sollte Staszewski sich dafür entscheiden, weiter für den OHV aufzulaufen, wäre die Kaderplanung aber abgeschlossen. „Die Chancen stehen 50:50. Aber wir müssen im Kopf ohne ihn planen.“

Sportlich bleibt die Lage ungewiss. „Am 7. Juli werden wir ins Training starten“, berichtet Meyer. „Allerdings wollen wir die Vorbereitung auch nicht ins Leere laufen lassen. Möglicherweise werden wir zwischendurch eine, zwei Trainingspausen einlegen.“

Die dritte Liga hat den Oktober im Visier. Dann soll die Saison starten – mit Zuschauern. „Eine Spielzeit mit Geisterspielen ist nicht finanzierbar – und das geht allen Vereinen so“, macht Günsel deutlich. Und Meyer fügt hinzu: „Wir haben fast täglich eine andere Situation. Wenn in einem Bundesland etwas passiert, dann stehen die Staffeln still.“ Sollte die Spielzeit 2020/21 nach dem 31. Oktober beginnen, würde die dritte Liga in fünf oder sechs Staffeln eingeteilt werden, um mit kleineren Ligen und Doppelspieltagen die Saison zu absolvieren.

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