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SG Cleverns-Sandel belohnt sich nicht für gutes Spiel

12.02.2020

Bremen /Jever In der Oberliga haben die Basketballer der SG Cleverns-Sandel den nächsten Rückschlag im Abstiegskampf hinnehmen müssen. Im Auswärtsspiel bei den Weser Baskets Bremen verloren die Jeveraner am Samstag mit 54:65 (29:32).

Nachdem die SG in der vergangenen Woche eine starke Leistung bei der BG Rotenburg/Scheeßel (74:76) gezeigt hatte, überzeugte sie auch in der Hansestadt. Doch am Ende stand der Aufsteiger erneut mit leeren Händen da.

„Leider sind wir leistungstechnisch erst zu spät richtig in der Liga angekommen“, ärgerte sich SG-Spieler Janik Schulze über die erneute Niederlage. „Auch die Spiele gegen Delmenhorst und Langenhagen waren nicht so schlecht, wie die Ergebnisse es darstellen. Und die letzten beiden Auftritte zeigen, dass wir mithalten können.“ Eine solche Leistung über die gesamte Saison hätte den Friesländern sicherlich gutgetan. In Bremen gingen die Grün-Weißen ohne den verletzten Jörg Hinrichs in die Partie. Kurzfristig fehlte außerdem Dominik Horn, da ihn eine Knieverletzung im Abschlusstraining zu einer Pause zwang.

Der Start ins Spiel verlief ausgeglichen. Cleverns-Sandel startete mit einer Mann-gegen-Mann-Verteidigung und hatte die jungen Bremer gut im Griff (9:9, 6. Minute). Doch im Anschluss verloren die Gäste zu oft ihren Gegenspieler aus den Augen oder konnten ihn nicht stoppen. Bremen beendete das Viertel mit einem 11:3-Lauf und setzte sich auf 20:12 ab.

Auch zu Beginn des zweiten Viertels zeigten sich die Gastgeber treffsicher und voller Spielfreude (31:20, 16.). Doch mit der Umstellung auf Zonenverteidigung gelang es der SG, den Spielfluss der Hausherren durcheinander zu bringen. Dieses Mal gelang den Gästen der Lauf zu Ende des Viertels, das Cleverns mit 9:1 abschloss und den Rückstand zur Pause verkürzte (29:32). „Das war stark von uns“, erklärte Kapitän Andre Sjuts erfreut. „Zu Beginn der Saison haben uns solche Läufe des Gegners immer aus der Fassung gebracht. Dieses Mal konnten wir den Lauf stoppen und haben uns mit einer eigenen Serie wieder zurück ins Spiel gearbeitet.“ Einziger Wermutstropfen: Stefan Exner knickte im zweiten Viertel um und kam nicht wieder zurück aufs Parkett.

Nach der Pause war die Partie wieder offen: Mittlerweile hatte Bremen seine Defensive ebenfalls auf Zone angepasst und stand breiter, um die Würfe vom Flügel besser abzudecken. Diese Abwehrformation eröffnete SG-Center Philipp Moritz aber Räume in der Mitte. Immer wieder nahm er unter dem Korb freie Würfe und erzielte einfache Punkte. Kurz vor dem Viertelende glich er die Partie erstmals wieder aus (43:43, 29.). Auch im Schlussabschnitt verlief die Partie auf Augenhöhe (49:46, 33.), ehe bei beiden Teams der Offensivmotor stockte. „Wir haben den Ball zwar gut bewegt, aber uns nicht getraut, mal den Zug zum Korb zu wagen“, ärgerte sich Moritz. „Wir hätten den Ball öfter direkt an den Korb bringen müssen.“ Stattdessen fanden die Würfe von außen nicht ihr Ziel.

Die Weser Baskets waren zur Stelle und der personell deutlich besser gefüllte Kader der Hausherren machte sich bemerkbar. „Die hatten einfach noch mehr im Tank“, bilanzierte Thorben Kley. Ein 7:0-Lauf ebnete Bremen den Weg zum Sieg. Zwar verkürzte Sjuts noch einmal per Dreier, doch für ein Comeback der SG reichte es nicht mehr.

SG Cleverns-Sandel: Katzenberger, Kley (2 Punkte), Sjuts (20/5 Dreier), Wirges, Schulze (19/3), Exner, Bil (1), Moritz (12).

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