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Volles Haus bei Rückkehr in die Dreifachhalle

08.02.2020

Esens Die Esenser Handballmannschaften kehren am heutigen Freitag in die nach dem Brand wiederhergestellte Dreifach-Sporthalle zurück. Das Premierenspiel bestreiten die Landesklassen-Damen-Teams des TuS und der HG Jever/Schortens ab 18 Uhr. Angesichts des 28:26-Sieges der Bärenstädterinnen im Hinspiel wollen sich die Gäste aus Friesland nun revanchieren. Zur Unterstützung werden sie mit einem großen Anhang anreisen, sodass die Tribüne zum Neustart gut gefüllt sein wird.

Denn auch die Gastgeberinnen haben in dieser Woche reichlich für das Spiel bei ihren Anhängern geworben. Die Duelle beider Teams zählen seit dem Aufstieg des TuS in die Landesklasse (Saison 2018/19) zu den Saisonhöhepunkten. Im Aufstiegsjahr gelang dem Team von Trainer Holger Weerts in Jever ein 26:22-Sieg und in dieser Spielzeit gewannen sie dort mit 28:26. Die HG-Spielerinnen drehten in der vergangenen Serie den Spieß in Esens beim hartumkämpften 24:23-Sieg um und wollen sich auch heute für die Hinspielniederlage unbedingt revanchieren. Während bei den Friesländerinnen ein großer Kader zur Verfügung steht, muss TuS-Coach Holger Weerts heute wieder mit einer kleinen Mannschaft antreten. Das Kunststück aus dem Hinspiel, als er jungen und gestandenen Spielerinnen aus der zweiten den Weg in die erste Mannschaft ebnete, wird ihm heute nicht wieder gelingen, weil nach wie vor eine Durchgängigkeit innerhalb der beiden TuS-Frauenteams nicht gewollt ist. Weerts hatte allerdings den Eindruck, dass der im Training anwesende Restkader sich sehr konzentriert und engagiert auf die Aufgabe gegen die HG Jever/Schortens vorbereitet hat. Sicherlich hat der wichtige 26:21-Heimsieg am vergangenen Samstag gegen den BV Garrel II mit dazu beigetragen. Holger Weerts musste aber auch bei diesem Erfolg erkennen, dass seine Mannschaft angesichts des kleinen Kaders und der kräftezehrenden Spielweise nach 50 Minuten erheblich nachließ. Da der BV Garrel nur sieben Spielerinnen aufbot, geriet der Heimerfolg am Ende nicht mehr in Gefahr. Gegen einen 14-köpfigen, hochmotivierten Kader der HG Jever/Schortens wird aber nur eine konstante Leistung über die volle Distanz die Chance auf einen weiteren Punktgewinn ermöglichen. Deshalb hat er seinen Handballerinnen je nach Situation eine ruhigere Spielweise geraten. Hierauf haben sich die Jeveranerinnen eingestellt. HG-Trainer David Onnen geht davon aus, dass sein Team von der ersten bis zur letzten Minute druckvoll agieren wird, zumal alle Spielerinnen wegen der Revanche „brennen“.

Trotz der hohen Ziele beider Mannschaften – der TuS Esens will durch einen Sieg nach Punkten zu den Konkurrenten um den Klassenerhalt aufschließen, die HG Jever/Schortens hat weiterhin Rang drei der Tabelle im Visier – fordern beide Trainer Fairness auf dem Parkett und auf den Zuschauerrängen. Für die Einhaltung der Handballregeln zeichnen diesmal die Unparteiischen Peter Adena und Klaus Heidrich von TuRa Marienhafe verantwortlich.

Hans-H. SchrieversFreier Mitarbeiter

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