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Fußball: Pokalsieger werden per Elfmeterschießen ermittelt

23.06.2020

Friesland /Ostfriesland Der Bezirk Weser-Ems hat es vorgemacht und die Fußballkreise wollen es jetzt nachmachen: Die Pokalsieger der Saison 2019/20 sollen vom Elfmeterpunkt aus ermittelt werden. Dies haben sowohl Manfred Walde, Vorsitzender des Kreises Jade-Weser-Hunte, als auch Winfried Neumann, Fußballchef der Ostfriesen, auf Nachfrage bestätigt. „Wir sind mittendrin in den Planungen“, berichtet Walde.

Jedoch soll der Pokalsieger nur im Hauptwettbewerb der Männer ermittelt werden. „Bei den Frauen, Mädchen und Jungen sind noch zu viele Runden offen. Das schaffen wir zeitlich bis zum 30. Juni nicht“, erklärt der Kreisvorsitzende weiter. Wie viele andere gehen er und seine Vorstandskollegen davon aus, dass die durch Corona unterbrochene Saison am kommenden Samstag beim außerordentlichen Verbandstag endgültig abgebrochen wird – und damit sollen auch die laufenden Pokal-Wettbewerbe bis spätestens nächsten Dienstag beendet sein.

Damit werden wohl nur noch die Fußballer aus Büppel, Lehmden, Wiefelstede und Nordenham in den Genuss kommen, in dieser Spielzeit noch einmal offiziell gegen den Ball zu treten – wenn auch nur vom Elfmeterpunkt. „Termin und Ort sind aktuell noch in Klärung. Die vier Mannschaften haben aber signalisiert, dass sie auf jeden Fall dabei sind“, berichtet Walde.

Großes Interesse am Pokal-Wettbewerb aus elf Metern gibt es auch in Ostfriesland. „Selbst Vereine, die schon ausgeschieden waren, hatten angefragt, ob sie teilnehmen können“, sagt Winfried Neumann. Die Lust auf sportliche Duelle bei den Amateurkickern ist groß, dessen ist sich auch der Fußballkreis bewusst und will dem nachkommen. „Wenn, dann aber alle“, stellt Neumann klar. Demnach sollen nicht nur die Hauptwettbewerbe im Kreispokal ausgetragen werden, sondern alle – somit auch für den Nachwuchs. Der gemeinsame Sponsor, die Sparkassen Ostfrieslands, will hierfür auch die 14 000 Euro Siegprämie, die für die regulären Endspiele eingeplant war, ausschütten. „Das ist ein tolles Zeichen, darüber sind wir sehr dankbar“, sagt Neumann, der es auf Kreisebene als nicht tragisch ansieht, dass diese Form des Pokal-Wettbewerbes erst im Juli stattfindet.

Eine Vereinsabfrage läuft noch bis Freitag, ehe der Spielausschuss die genauen Planungen aufnehmen wird. „In fast allen Wettbewerben stehen wir im Viertelfinale. Das bedeutet am Ende Turniere mit acht Mannschaften“, erklärt Neumann, der hinsichtlich der Variante des Bezirkes Weser-Ems am Wochenende eine Alternative verfolgt: „Der SV Hage als Beispiel ist ganz nach Lastrup gefahren, hat fünfmal aufs Tor geschossen, ist ausgeschieden und durfte wieder nach Hause fahren. Ich denke, es ist sinnvoller, wenn bei acht Mannschaften vorher noch in zwei Gruppen geschossen wird. So schießt jeder zumindest dreimal aufs Tor“, hält Neumann fest.

Jens SchipperSportredaktion

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