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Fußball: Heidmühler FC richtet Blick nach vorne

06.03.2020

Heidmühle 75 Tage sind vergangen, seit sich die Fußballer des Heidmühler FC Ende November mit einem 3:0-Sieg gegen den SV Ofenerdiek in die Winterpause der Bezirksliga verabschiedet haben. Am Freitagabend um 20 Uhr starten die Pflichtspiele für die Schortenser wieder – zum Auftakt ins Kalenderjahr ist der FC Rastede im Klosterpark zu Gast.

Es war ein Pflichtsieg gegen den Tabellenletzten zum Jahresende. Ein Zu-Null-Sieg für die mit Abstand anfälligste Defensive der Liga. Und der Dreier verschaffte dem HFC einen Vorsprung von vier Punkten auf die Abstiegsränge. Doch der bloße Klassenerhalt ist eigentlich nicht der Anspruch des Clubs und so hatte sich nach 17 Spielen Unzufriedenheit rund um den Klosterpark angestaut. Die Winterpause kam gerade recht und der Sieg gegen Ofenerdiek brachte zumindest etwas Erleichterung in die Mannschaft.

Jetzt kann der Blick nach vorne gerichtet werden. HFC-Trainer Daniel Olekysn zeigt sich im Vorfeld des Duells mit dem FC Rastede optimistisch und glaubt an seine Mannschaft. „Wir hatten in der Hinrunde viele Verletzungen und große Schwankungen in unserer Leistung“, ordnet er die erste Saisonhälfte ein. „Wir haben schon im Januar mit unserer Vorbereitung begonnen, hatten gute Testspiele und haben am Teambuilding gearbeitet.“ Seinen Spielern sei klar, dass sie nur zusammen erfolgreich sein können und nicht als Individualisten.

Also steht der Start in die zweite Saisonhälfte unter dem Motto „Neues Jahr, neues Glück“? Zunächst seien er und seine Mannschaft froh, dass es jetzt endlich wieder losgeht. In der Hinrunde sei aber auch nicht alles schlecht gewesen. Damit hat der Coach zwar nicht Unrecht – immerhin hat der HFC unter anderem zu Beginn der Saison den Aufstiegsaspiranten Wilhelmshavener SC Frisia mit 3:2 auf heimischem Platz geschlagen. Doch ihr positives Gesicht zeigten die Schortenser zu selten. Im Hinspiel gegen den FC Rastede setzte es eine 2:4-Niederlage, beim SV Wilhelmshaven gingen sie mit 2:5 unter und gegen Tur Abdin Delmenhorst stand es nach Spielschluss sogar 3:9. „Ich kenne das Potenzial meiner Mannschaft. Wir machen uns keinen Druck und gehen jedes Spiel ganz normal an. Je schneller wir die Dreier holen und uns von den Abstiegsplätzen absetzen, desto besser“, sagt Oleksyn.

Dem Gegner attestiert der Coach eine „furiose Hinrunde“. Sein Team will jedoch auch gegen den Tabellenachten selbstbewusst auftreten und das Spiel gewinnen. „Rastede hat eine Mannschaft, die über das Kollektiv kommt“, beschreibt Olekysn die Stärken der Ammerländer. Ein Attribut, das er auch von seiner Elf sehen will. Bei allem Lob für den Gast, gehört jedoch zur Wahrheit auch dazu, dass der FC seit neun Ligaspielen nicht mehr gewonnen hat. Führten die Rasteder zwischen dem siebten und neunten Spieltag noch die Tabelle an, so sind sie mittlerweile ins Mittelfeld der Rangliste abgerutscht. Die Favoritenrolle kann ihnen daher nicht klar zugeschrieben werden.

Christoph SahlerVolontär

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