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Müggenkrug kämpft weiter gegen den Abstieg

13.02.2020

Müggenkrug /Reepsholt Ein Blick auf die aktuelle Tabellenkonstellation macht deutlich, wer im Friedeburger Kreisduell die Favoritenrolle innehat. Die Frauen aus Reepsholt liegen am 14. Spieltag der Boßel-Landesliga aktuell auf Titelkurs, während sich Müggenkrug als Vorletzter in akuter Abstiegsgefahr befindet.

Vom Papier her also eine klare Angelegenheit, sollte man meinen. Doch ganz so einfach ist es nicht. Seit Jahren zeichnet sich die Liga durch enorme Ausgeglichenheit aus. Auch in dieser Saison gilt, dass nahezu jeder jeden schlagen kann. Doch nach dem überzeugenden Auftritt vom Vorwochenende gegen Mitaufsteiger und Titelaspiranten „Noord“ Norden muss sich „Ostfreesland“ damit abfinden, auch beim Nachbarn in Müggenkrug als klarer Favorit auf die Strecke zu gehen. Die Mannschaft von Michaela Müller hat die Übergangssaison in der Bezirksliga genutzt, junge Talente einzubauen, die zu festen Größen innerhalb des Teams avanciert sind. Die Youngster Fieke Müller und Tomke Frasunke haben sich mittlerweile Stammplätze erobert und enormen Anteil am sportlichen Aufschwung des fünffachen Landesmeisters. Gepaart mit der großen Erfahrung einiger Routiniers, wie beispielsweise Margret Schöttler, Maren Gerdes oder Sabine Altona verfügt das Team über eine gesunde Mischung aus Jung und Alt und darf sich berechtigte Hoffnungen machen, bis zum Ende der Saison um den Titel mitzuwerfen.

Schaut man nach Müggenkrug, findet man dort eigentlich die gleichen Voraussetzungen vor. Mit Rena Broßonn, Ulrike Wagner oder Andrea Schütte verfügt “Good wat mit“ über erfahrene Kräfte, die sich bei überregionalen Meisterschaften regelmäßig in die Bestenlisten eintragen. Außerdem ist Müggenkrug dafür bekannt, im Bereich der weiblichen Jugend gute Nachwuchsarbeit zu leisten. Dennoch will es in diesem Jahr einfach nicht gelingen, den eigenen Ansprüchen gerecht zu werden. Ein Grund für die aktuelle Misere ist darin zu finden, dass es nicht gelingt, regelmäßig die Stammformation auf die Straße zu schicken. Immer wieder müssen beruflich bedingte Ausfälle kompensiert und auf Werferinnen der zweiten Mannschaft zurückgegriffen werden. Diesen fehlt oftmals die Erfahrung und die notwendige Wettkampfhärte, um in der Landesliga zu bestehen.

So darf man gespannt sein, wen Ulrike Wagner ins Rennen schicken kann. Die Gäste aus Reepsholt werden zwar auf den Einsatz von Nina Bartsch verzichten müssen, werden aber dennoch mit einer schlagkräftigen Truppe an den Start gehen und auf den vierten Auswärtssieg in der Saison hoffen.

Holger WilkenFreier Mitarbeiter

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