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FKV terminiert Wiederbeginn: Boßler sollen am kommenden Wochenende wieder um Punkte kämpfen

22.06.2020

Oldenburg /Ostfriesland Es gibt endlich gute Neuigkeiten für die Boßler: Der Friesische Klootschießerverband (FKV) hat beschlossen, dass der Spielbetrieb der laufenden Saison fortgesetzt wird. In einer Beschlussvorlage vom 12. Juni, die die Verantwortlichen des FKV seinem erweiterten Vorstand zur Abstimmung vorgelegt hatten, schlugen sie bereits Nachholtermine für die Wettkämpfe vor, sobald die Verordnung der Landesregierung Boßelpunktspiele zulasse. Dieser Beschlussvorlage haben die Mitglieder jetzt zugestimmt.

Von insgesamt 25 Stimmberechtigten hatten 20 für die Wiederaufnahme des Spielbetriebs an den vorgeschlagenen Wochenenden gestimmt, vier lehnten die Beschlussvorlage ab und eine Stimme war ungültig. Demnach werden die Friesensportler bereits am kommenden Wochenende auf die Straße zurückkehren und den Spielbetrieb wieder aufnehmen – sofern die jeweiligen Staffelleiter die ausgefallenen Partien neu ansetzen.

Zuvor war sich der Vorstand des FKV in einer Versammlung einig darüber geworden, dass die Verordnung der Landesregierung vom 5. Juni nicht eindeutig verfasst worden sei. Dort hieß es unter anderem: Es dürfen nur Gruppen zur sportlichen Betätigung im Freien zusammenkommen, wenn sie durch einen entsprechenden Trainer angeleitet werden und zu jeder Person einen Abstand von zwei Metern einhalten. An dieser Stelle waren sich die Vorstandsmitglieder uneinig, inwieweit ein Mannschafts- oder Gruppenführer auch als Trainer gelte. Außerdem habe die Regierung zwischen Individual- und Mannschaftssportarten unterschieden. Zu letzterem zählt der FKV den Boßelsport – zumindest im Wettkampfbetrieb.

Mit der am vergangenen Freitag von der Landesregierung neu vorgestellten Verordnung sind die Weichen jetzt aber gestellt. „Die neue Verordnung ist für uns jetzt eindeutig genug, um wieder Wettkämpfe stattfinden zu lassen“, erklärte Jan-Dirk Vogts, der Vorsitzende des FKV, auf Nachfrage.

In einer Pressemitteilung des Landes Niedersachsen zu der neuen Verordnung vom 19. Juni, welche mit dem heutigen Tag in Kraft tritt, verkündete der Niedersächsische Minister für Inneres und Sport, Boris Pistorius: „Neben dem Wettkampf, der schon seit einigen Wochen erlaubt ist, können jetzt auch wieder Zuschauer zu den Veranstaltungen und zum Training kommen, wenn natürlich die erforderlichen Hygiene- und Abstandsregeln eingehalten werden.“

Bereits im Lauf der vergangenen Woche hatte der FKV in Zusammenarbeit mit dem Landesklootschießerverband Ostfriesland ein Hygienekonzept entwickelt, das bei einer Aktualisierung der Verordnung des Landes immer angepasst werden soll. Mit Aufnahme des Boßelbetriebes stimmen die Vereine dem Hygienekonzept des FKV automatisch zu, heißt es in dem Schreiben des Verbandes weiter.

Eine Umstellung für die Boßler am kommenden Wochenende werden aber nicht nur die Hygienemaßnahmen sein. Die neue Verordnung des FKV sieht nämlich auch vor, das weder bei Abschluss der ausstehenden Wettkämpfe noch bei den Aufstiegswettkämpfen Siegerehrungen stattfinden werden.

 Es gelten vor, während und nach dem kontaktlosen Boßeln im Freien die Klootsucher) dürfen gemeinsam genutzt werden. Auf eine Begrüßung mit Handschlag ist zu verzichten.

 Personen mit Erkältungssymptomen (z.B. Fieber, trockener Husten, Atemnot) dürfen nicht am Wettkampf und Training teilnehmen. Ebenso dürfen Personen, die in den letzten 14 Tagen Kontakt zu einem bestätige SARS- CoV-2-Fall hatten nicht am Wettkampf und Training teilnehmen.

 Sollte ein(e) Teilnehmer-/in positiv auf den werden, ist dies dem Verein sofort mitzuteilen.

 Jeder Vereinsvorstand benennt für die Mannschaften einen Trainer bzw. eine Trainerin (ein Übungsleiterschein ist nicht erforderlich). Diese Person ist für die Einhaltung der Hygiene- und Abstandsregeln zuständig. Sie kann für das Nichteinhalten der Vorschriften nicht haftbar gemacht werden.

 Zu Verfolgung von Infektionsketten sollen die Teilenhmer-/innen beim Training bund beim Wettkampf (z.B. Spielbericht) namentlich festgehalten werden.  Gäste und Zuschauer sind nicht erlaubt. Begleitende Eltern sollen sich mit Abstand zum Sportgeschehen aufhalten.

Annika SchmidtVolontärin

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