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Boßeln: Start der Wettkämpfe nächste Woche möglich

06.06.2020

Ostfriesland /Friesland Die Boßler bereiten sich aktuell auf die schnelle Wiederaufnahme des Spielbetriebs auf. Möglich wird dies durch eine neue Verordnung, die die Niedersächsische Gesundheitsministerin Dr. Carola Reimann gestern erlassen hat. Einen großen Anteil daran hat Wiard Siebels, der seit 2008 als Abgeordneter für den Wahlkreis Aurich im Niedersächsischen Landtag sitzt.

„Wir sind sehr glücklich darüber“, sagt Erwin Niehuisen, Vorsitzender des Landesklootschießerverbands Ostfriesland, der den Einsatz des Auricher Politiker lobt. „Er hat da hart dran gearbeitet“. Auch Siebels freut sich, dass es ihm gelungen ist, diese Regelung eigens für den Traditionssport Boßeln in die Verordnung bekommen zu haben. Damit herrsche jetzt Rechtssicherheit, was erlaubt und was verboten ist.

Die geänderte Verordnung sieht vor, dass Sport in Gruppen im Freien zulässig ist, solange die Gruppe von einem Trainer angeleitet wird. Den Begriff Trainer macht Niehuisen nicht von einem Übungsleiterschein abhängig, sondern setzt ihn mit dem Amt des Mannschaftsverantwortlichen gleich. Für ihn gilt ein Mannschaftskapitän, oder in den einzelnen Gruppen sogar ein Bahnweiser, als Trainer. Zwar muss der Abstand von zwei Metern gewahrt werden, doch das ist beim Boßeln kein Problem.

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Zwar warten die Verantwortlichen der Boßelverbände noch auf eine Stellungnahme des Landessportbundes (LSB), doch die Weichen seien gestellt. Der endgültige Startschuss zur Fortsetzung der Saison muss zwar vom Friesischen Klootschießer Verband (FKV) kommen, weil er dem LSB als Fachverband angeschlossen ist, doch darin sieht Niehuisen kein Problem. Geht es nach ihm, sollen noch im Juni die beiden offenen Spieltage abgewickelt werden.

Doch er warnt davor, übermütig zu werden. „Wir müssen jetzt erst einmal sehen, wie wir das umsetzen“, erklärt er. Er appelliert an alle Friesensportler, mit dem neu gewonnenen sportlichen Freiraum verantwortungsvoll und vorbildlich umzugehen. „Wir wollen das nicht leichtfertig wieder aufs Spiel setzen“, betont Niehuisen.

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FKV

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