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Sportstätte: Stadion Peldemühle in Esens soll saniert werden

28.12.2020

Esens Der Landkreis Wittmund ist in seinen Planungen für die Sanierung des Stadions Peldemühle in Esens ein gutes Stück weitergekommen. Die Planung der Sanierungsmaßnahmen ist aktuell soweit abgeschlossen, dass nun die Baugenehmigungsunterlagen eingereicht werden können. Das teilt die Kreisverwaltung mit.

Für die mit einem Kostenbudget von rund 2,6 Millionen Euro ausgestattete Maßnahme wurden Förderanträge beim Projektträger Jülich (für die neue Flutlichtanlage) und für die eigentliche Sanierung der Sportanlage beim Niedersächsischen Ministerium für Inneres und Sport aus Mitteln des Kommunalinvestitionsprogramms II gestellt. Bis zur Erteilung der Baugenehmigung und den Bescheiden zu den Förderanträgen wird die Liegenschaftsabteilung die Zeit nutzen: Sie kümmert sich um die detaillierte Vorbereitung der Ausschreibungsunterlagen sowie die Durchführung der folgenden Ausschreibung.

Der erste grobe Zeitplan des Fachplaners sieht einen Baubeginn für Mai 2021 vor. Damit dieser Plan auch aufgeht, müssen allerdings auch zeitnah die Entscheidungen der Fördergeber eingehen und in den sich anschließenden Ausschreibungsverfahren die entsprechende Ergebnisse erzielt werden, um im Kostenrahmen zu bleiben. Das müsse man abwarten, heißt es dazu aus dem Kreishaus in Wittmund.

Geplant und beantragt wird der Umbau des Fußball-Rasenplatzes in einen neuen Fußballplatz in Kunststoffrasen-Ausführung. Zudem wird die Möglichkeit geschaffen, das neue Stadion auch für den Jugendfußball zu nutzen. Dafür sind zwei Fußballfelder vorgesehen. Für den Fußballplatz sind zwei Standard-Fußballtore sowie vier Jugendtore vorgesehen. Zwei Trainerbänke am Rand ergänzen die Ausstattung. Die jetzige, bestehende Laufbahn mit vier 400-Meter-Bahnen wird saniert. In diesem Zuge werden die derzeit sechs 100-Meter-Sprintstrecken – in Abstimmung mit den örtlichen Schulen und Vereinen – auf vier Laufspuren reduziert. Um zu gewährleisten, dass künftig zwei Sportlergruppen gleichzeitig im Sprintbereich aktiv sein können, werden dafür an den beiden Geraden der Laufbahn die Kurzstrecken über 50, 75 und 100 Meter markiert. Die Rundlaufbahn sowie die Segmente werden in einem roten Kunststoffbelag hergestellt.

Die neuen Leichtathletik-Anlagen in den beiden Segmenten der Rundlaufbahn werden wie folgt angeordnet: Im Nord-Segment wird die Kugelstoßanlage mit zwei Stoßringen sowie die Weitsprunganlage mit zwei Sprunggruben und insgesamt vier Anlaufbahnen (je zwei pro Sprunggrube) untergebracht. Im Süd-Segment sind eine Hochsprunganlage sowie ein Basketballfeld mit zwei Körben inklusive Linierung vorgesehen.

Die jetzige Tribüne wird im Zuge der Arbeiten abgerissen und mit künftig 114 Sitzplätzen, Stufen und Treppen aus Betonfertigteilen und einer Überdachung neu errichtet.

Mit der Planung der Sportanlage wurden das Büro Kilian + Kollegen aus Oldenburg, mit dem Bau der Tribüne das Büro KBG Architekten aus Oldenburg und mit der Planung der Flutlichtanlage die Firma IB Emden beauftragt, so die Kreisbehörde.