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Disziplin und Spaß beim Weihnachtsturnier in Friedeburg

04.12.2019

Friedeburg Eine Mutter führt ihre beiden Söhne zu den Judo-Matten in der Sporthalle Friedeburg. Aufgeregt zupfen sie ihre Judogi, die weißen Anzüge, zurecht und richten noch einmal ihre Gürtel. „Habt viel Spaß“, gibt die Mutter den beiden Kleinen mit auf den Weg. Und den hatten sie.

Beim Weihnachtsturnier des Judo-Arbeitskreises Wittmund ging es auf der Matte kräftig zur Sache, doch bei allem Ehrgeiz waren die Athleten darauf bedacht, eher mit guter Technik als mit roher Kraft zum Erfolg zu kommen. Denn Kraft alleine hat beim Judo noch niemandem geholfen. Nur allzu gerne zeigten die Sportler, was sie im Training gelernt hatten und versuchten, sich mit gut platzierten Griffen, Würfen oder Beintechniken, den entscheidenden Vorteil zu verschaffen. Dabei ging es sehr diszipliniert zu. Die einzigen, die von den Kampfrichtern mehrfach zur Ordnung gerufen werden mussten, waren Eltern, die sich nicht im abgegrenzten Zuschauerraum, sondern zwischen den Tischen des Kampfgerichts aufhielten.

In insgesamt 27 Pools traten die Judoka gegeneinander an. Somit wurde gewährleistet, dass nur Sportler aufeinandertrafen, die ungefähr dieselben körperlichen Voraussetzungen und einen ähnlichen Ausbildungsstand haben.

Neben Eltern, Kampfrichtern und den anderen Judoka verfolgten auch Heye Kirsche (Vorsitzender Judo-Arbeitskreis Ostfriesland) und Gaby Schuirmann (Wettkampfförderung Ostfriesland) das Geschehen und begutachteten die Talente.

Bei der anschließenden Siegerehrung gab es nicht nur Pokale, Medaillen und Urkunden. Jeder Teilnehmer erhielt auch noch einen Schokoladen-Weihnachtsmann. Die hatte Friedeburgs Bürgermeister Helfried Goetz zu seiner Eröffnungsrede mitgebracht.

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