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Fussball-Saison: Niedersächsischer Verband stellt vier Varianten zur Diskussion

13.05.2020

Wilhelmshaven /Friesland Der Vorstand des Niedersächsischen Fußballverbandes (NFV) hat sich am Montagabend mit den von der Arbeitsgruppe erstellten Varianten zum weiteren Umgang mit der aktuell unterbrochenen Saison 2019/20 auseinandergesetzt. In der von Präsident Günter Distelrath geleiteten Videokonferenz verständigten sich die Präsidiumsmitglieder und die Vorsitzenden der 33 niedersächsischen Fußballkreise auf vier Varianten.

Variante eins: Saisonabbruch mit Auf- und Abstieg nach Quotienten-Regelung. Hier werden die erzielten Punkte durch die Anzahl der ausgetragenen Spiele geteilt und der Quotient im Anschluss mit 100 multipliziert. Lokaler Nutznießer im Meisterkampf der Bezirksliga und Aufsteiger in die Landesliga wäre in diesem Fall der WSC Frisia, der in 17 Spielen 38 Punkte geholt hat (223,53). Verfolger SVW kommt zwar auf die gleiche Ausbeute, hat aber ein Spiel mehr absolviert (211,11).

Variante zwei: Saisonabbruch nach Quotienten-Regelung mit Aufstieg – aber ohne Abstieg. Variante drei: Saisonabbruch durch Annullierung. In diesem Fall gibt es weder Auf- noch Abstieg. Variante vier: Fortsetzung der Saison zu einem noch unbestimmten Zeitpunkt.

Zur Regelung des Jugendspielbetriebes wird für den 20. Mai ein eigener Antrag des Verbandsjugendausschusses erwartet. Über die Varianten, die ausführlicher auf der NFV-Homepage (www.nfv.de) einzusehen sind, soll auf einem außerordentlichen Verbandstag beschlossen werden. „Aufgrund der Dringlichkeit haben wir entschieden, die vorgesehene Ladungsfrist von zehn Wochen zu verkürzen. Der Verbandstag soll spätestens am 27. Juni stattfinden“, erklärte Distelrath.

Mit gemeinsamen Webinaren – also Seminare via Internet – sollen die Klubvertreter am kommenden Samstag, 16. Mai, die Chance bekommen, sich mit dem Verbandsvorstand über die vier Varianten auszutauschen. „Im Kontext der jüngsten Lockerungen durch die Bundes- und Landesregierung, speziell für den Trainingsbetrieb unter Beachtung der Distanz- und Hygienevorschriften, halten wir diesen Schritt für sinnvoll und notwendig“, so Distelrath weiter.

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