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Bundesliga-Spiel Bremen gegen Frankfurt wird verschoben
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Bundesliga-Spiel Bremen gegen Frankfurt wird verschoben

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Wie hoch springt das Pferd WHV gegen Team Lippe?

15.02.2020

Wilhelmshaven Der Weg zurück in die 2. Bundesliga führt die Handballer des Wilhelmshavener HV heute ins Lipperland: In Augustdorf steht dort um 18 Uhr das Duell mit der Bundesliga-Reserve des TBV Lemgo – dem Team Lippe II – auf dem Programm.

Dass die Gastgeber als Sechster noch gerade zum oberen Drittel der 3. Liga Nord-West zählen, ist für WHV-Trainer Christian Köhrmann keine Überraschung. „Da spielen viele gute, junge Leute, die zum Teil auch Spielanteile in der ersten Mannschaft bekommen. Bei Lippe II ist reichlich Talent vorhanden – das sieht man auch auf der Platte.“

Die Erfahrung, diesen Gegner nicht mal eben im Vorbeigehen besiegen zu können, haben die Jadestädter im Hinspiel gemacht: Eine Woche nach der Blamage im Volmetal (26:27) taten sich die Jadestädter eine Halbzeit lang auch gegen die heutigen Gastgeber schwer. Erst im zweiten Durchgang ging die Post so richtig ab, und der WHV warf nach knapper 15:14-Pausenführung noch einen deutlichen 31:21-Heimsieg heraus.

Diese Dramaturgie zieht sich bis heute wie ein roter Faden durch die Drittliga-Spielzeit des WHV. In der ersten Halbzeit – speziell in der Abwehr – eher zurückhaltend, läuft der Staffelfavorit in schöner Regelmäßigkeit erst in den zweiten 30 Minuten zur Hochform auf. Zuletzt gesehen beim 39:23-Kantersieg über den TuS Volmetal, der bei Halbzeit (18:15) noch nicht wirklich absehbar war.

Dass das deutsche Pferd (egal in welchem Sport) sprichwörtlich immer nur so hoch springt, wie es gerade muss, ist für Köhrmann keine hinreichende Erklärung. Gebetsmühlenartig predigt der Trainer seinen Spielern, schon ab der ersten Sekunde hellwach zu sein und dem Gegner den Zahn frühstmöglich zu ziehen. Umsetzen konnten Stanko Sabljic & Co. diese Forderung ihres Chefs bislang noch nicht – zumindest nicht zur vollen Zufriedenheit.

Heute Abend unternehmen die Jadestädter einen weiteren Anlauf. Die Stärken des Gegners sind hinlänglich bekannt: „Lippe II hat viele torgefährliche Rückraumspieler, die rechtzeitig attackiert werden müssen“, weiß Köhrmann. „Auch das Spiel über den Kreis funktioniert sehr gut, wenn man es denn zulässt. Hier müssen wir einfach aggressiver sein und zwar sofort – und nicht erst irgendwann.“

Personell hat der WHV-Trainer noch einigen dünneren Wochen heute wieder die Qual der Wahl: Mit Evgeny Vorontsov kehrt der zweite etatmäßige Rechtsaußen nach langer Verletzungspause wieder in den Kader zurück, auf der linken Seite steht Neuzugang Vedran Delic als Maas-Ersatz ab sofort als wertvolle Alternative zur Verfügung.

Bartosz Konitz und Kapitän Tobias Schwolow, der das Volmetal-Spiel krankheitsbedingt nur von der Bank aus verfolgt hatte, mussten im Training kürzer treten, stehen nach Auskunft von Köhrmann aber heute wieder zur Verfügung. Bei den Gastgebern freut man sich auf das Duell mit dem Staffel-Primus: „Wilhelmshaven hat einen tollen Kader mit vielen ehemaligen Erst- und Zweitligaspielern“, sagt Lippe-Coach Matthias Struck. „Das wird ein Highlight für meine Jungs. Wir werden mit viel Spaß in dieses Heimspiel gehen.“

Carsten ConradsSportredaktion

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