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Handball: Gedankenspiele um den Aufstieg des Wilhelmshavener HV

14.03.2020

Wilhelmshaven Der Wilhelmshavener HV führt die Tabelle der Staffel Nord-West der dritten Handball-Liga deutlich an. Eigentlich hätte der WHV am Samstag gegen den VfL Eintracht Hagen die Meisterschaft perfekt machen können. In einer Relegationsrunde gegen den Süd-Meister Fürstenfeldbruck sollte der Aufstieg perfekt gemacht werden. Doch nun ist erst einmal Pause. Bis zum 19. April finden keine Handballspiele statt. Ob die Saison danach wieder aufgenommen wird, vermag derzeit noch niemand zu sagen.

Eine Frage bleibt auf jeden Fall im Raum: Wer steigt auf und wer steigt ab? Hier gibt die Spielordnung des Deutschen Handball-Bundes den Weg zur Entscheidungsfindung vor. „Kann der Sieger, Auf- oder Absteiger einer Klasse oder Staffel aus spieltechnischen oder sonstigen Gründen nicht termingerecht zur Teilnahme an den Meisterschaftsspielen, Aufstiegsspielen oder Abstiegsspielen für die nächste Spielsaison ermittelt werden, wird er von der zuständigen Spielleitenden Stelle nach sportlichen Gesichtspunkten bestimmt“, heißt es in Paragraph 52. Das bedeutet, die aktuelle Rangordnung kann als Abschlusstabelle behandelt werden. In den Staffeln Nord-West und Süd ist dies noch relativ einfach, liegen Fürstenfeldbruck und der WHV doch klar vorne. Im Nord-Osten hat Dessau zwei Punkte Vorsprung vor Rostock, in der Staffel Mitte führt der TV Großwallstadt mit vier Zählern vor der SG Leutershausen. Damit wäre eine Entscheidung nach aktueller Platzierung für einige Vereine ärgerlich, aber regelkonform.

Spannend ist jedoch, wie viele Aufsteiger es geben soll. Eigentlich hätten die vier Meister in der Relegation zwei Aufsteiger ermittelt. Sollte der Spielbetrieb nicht wieder aufgenommen werden, müsste die Spielleitung die Aufsteiger ernennen. Hier wäre der WHV klar im Vorteil. Mit drei Minuspunkten ist er sportlich das erfolgreichste der vier Teams, gefolgt von Dessau mit fünf Minuspunkten. Ärgern würde sich Fürstenfeldbruck. Die Bayern haben am vergangenen Wochenende gegen Heilbronn verloren und dadurch sechs Punkte auf der negativen Seite, Großwallstadt hat bereits neun Punkte abgegeben. Denkbar wäre aber auch, alle vier meister aufrücken zu lassen und die zweite Liga aufzustocken.

Der WHV weiß um die Gedankenspiele und Optionen, bereitet sich aber weiterhin auf eine sportliche Entscheidung vor. Die Jadehandballer trainieren weiterhin täglich und haben den Athletikbereich noch intensiviert – Saisonvorbereitung mitten in der Rückrunde.

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