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Oberliga-Handballerinnen des WSSV: Viel Lob trotz Heimniederlage

13.01.2020

Wilhelmshaven Die Oberliga-Handballerinnen des WSSV haben die große Überraschung zum Jahresauftakt nur knapp verpasst: Im Heimspiel gegen die zweite Mannschaft des SV Werder Bremen waren die Jadestädterinnen 45 Minuten lang ein gleichwertiger Gegner, mussten sich den Gästen aber in der Schlussphase noch mit 23:27 (14:14) Toren geschlagen geben.

„Für diesen Auftritt muss ich meiner Mannschaft ein großes Kompliment machen“, sagte WSSV-Trainer Hanjörg Helms nach der Partie. „Die Frauen haben unsere Taktik hervorragend umgesetzt und auch läuferisch sehr viel investiert. Schade, dass am Ende die Kraft nicht gereicht hat, um gegen Werder zumindest einen Punkt zu holen.“

Bitter für den WSSV, der mit Lena Lange-Emden ohnehin schon auf eine Schlüsselspielerin verzichten musste: Kurz nach der Pause schied mit Katharina Schanko die Haupttorschützin verletzungsbedingt aus. Helms: „Sie ist mit einer Gegenspielerin zusammengeprallt und konnte nicht weiterspielen. Wir hoffen, dass sich Katharina nicht schlimmer verletzt hat und uns bald wieder helfen kann.“

Bis dahin hatten die Jadestädterinnen dem Tabellendritten aus der Hansestadt toll Paroli geboten und vor allem die stärkste Werder-Waffe – das Umschaltspiel über die 2. Welle – fast völlig neutralisiert. Und da es auch im Angriff rund lief, hieß es nach sieben Minuten 6:2 für den WSSV.

Bis zum 8:5 durch Schanko hielten die Gastgeberinnen Werder auf Distanz, ehe sich die Zweitliga-Reserve besser auf die Taktik des Gegners einstellte und zum 9:9 ausglich (16.). Auch vom 9:11-Rückstand ließ sich der WSSV nicht entmutigen: Melanie Cronenberg traf zum 12:12, Denise Maas sorgte mit dem Pausenpfiff für den 14:14-Halbzeitstand.

Nach dem Wechsel das gleiche Bild: Der Gast zog erneut auf drei Tore davon (16:19/38.) – abschütteln ließ sich der WSSV aber (noch) nicht. Pia Mertens (20:20) und Cronenberg (21:21) hielten die Hoffnungen am einen Punktgewinn am Leben, am Ende aber war der Kräfteverschleiß im kleinen WSSV-Kader aber einfach zu groß. Werder zog erneut davon und brachte am Ende einen 27:23-Erfolg über die Ziellinie.

Helms: „Wenn wir diese Leistung konservieren können, bin ich fest davon überzeugt, dass wir die Klasse auch halten werden.“

Carsten ConradsSportredaktion

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