Medienhaus Brune|Mettcker
  • Anzeiger für Harlingerland
  • Jeversches Wochenblatt
  • Wilhelmshavener Zeitung
  • Shop
  • Tickets
  • Werben
  • Kontakt
 
Lokal26.de Lokalsport

handball-Verbandsliga: Sprung an die Spitze verpasst

09.12.2019

Wilhelmshaven In der Handball-Verbandsliga hat der Wilhelmshavener HV II den Sprung an die Tabellenspitze verpasst: Im Spitzenspiel gegen die HSG Heidmark zogen die Kozul-Schützlinge in eigener Halle mit 28:34 Toren den Kürzeren.

Die ersten Minuten waren ein munteres Scheibenschießen – bis zum 5:5. Dann trafen Fabrice Lehmann, Thorben Hackstein und Paul-Luca Piltz zur 8:5-Führung (10.). Dieser Dreitore-Vorsprung hielt zunächst (10:7/13.), ehe der Faden riss und die Hausherren zehn Minuten kein weiteres Tor erzielten.

Da auch der Deckungsverbund – inklusive der Torhüter Levin Stasch und Christoph Trinks – keinen rechten Zugriff fanden, ließ man die Gäste mit einem 7:0-Lauf auf 10:14 enteilen (22.). Zum Ärger von Trainer Matej Kozul: „Wir haben einfach schlecht verteidigt, hatten keine Paraden und haben auch vorne in dieser Phase zu viele Fehlentscheidungen getroffen.“

Ein Dreierpack von Gästespieler Florian Pöhl ließ den Vorsprung der HSG auf 17:11 ansteigen (26.), bis zur Halbzeit kamen die Hausherren, die ohne A-Jugendspieler auf wertvolle Alternativen verzichten mussten und insgesamt deutlich unter Form agierten, zumindest noch auf 15:19 heran.

Nach dem Wechsel traten die Gastgeber deutlich motivierter auf, Jonas Koch hielt sein Team beim 18:22 im Spiel (36.). Die Einstellung in der Abwehr wurde besser, die Angriffe der HSG wurden jetzt früh attackiert und nach 40 Minuten kam der WHV erneut durch Koch auf 21:23 heran.

Doch mehr ließen die gut eingestellten Gäste nicht zu. Zwar verkürzte Marvin Muche noch einmal auf 22:24, doch beste Chancen, den Rückstand vielleicht sogar zu egalisieren, wurden vergeben. Eingangs der Schlussphase lag Heidmark beim 26:22 (50.) klar auf der Siegerstraße.

„Leider haben wir ein paar unglückliche Pfiffe kassiert“, sagte Kozul. „Sonst wäre das Spiel länger spannend geblieben.“ So aber stand eine 28:34-Niederlage zu Buche, die den Gästen einen Aufstiegsplätze beschert. Der WHV reist nun am Freitag nach Oldenburg und trifft dort auf den früheren WHV-Kapitän Ivo Warnecke, der beim TvdH (3.) seinen Vertrag vorzeitig verlängert hat.

Ihre Meinung

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.