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Fitnesstrainer gibt Tipps: „Auf der Couch sitzen, ist keine Lösung“

20.03.2020

Wilhelmshaven /Schortens Sportvereine haben ihre Angebote eingestellt, seit Anfang der Woche sind auch die Türen der Fitnessstudios zu. Viele Menschen können nicht einmal mehr zur Arbeit gehen. Die Folge: Tausende Sportler (aller Altersgruppen) sitzen seit Tagen auf dem Trockenen.

„Auf der Couch sitzen, ist aber keine Lösung“, sagt Fitnesstrainer Rainer Buldt. „Im Gegenteil: Wir müssen uns bewegen. Sport ist nicht nur gut für das in diesen Tagen besonders wichtige Immunsystem. Er hilft auch, Alltagserkrankungen weit abseits von Corona vorzubeugen – zum Beispiel den weit verbreiteten Rückenschmerzen.“

Der gelernte Fitness-Trainer weiß, wovon er spricht. Seit 2012 arbeitet der 42-jährige Schortenser im „Actic-Fitness“, leitet dort Kurse und erstellt sowohl Anfängern als auch fortgeschrittenen Kraftsportlern individuelle Trainingspläne. Seit seinem 16. Lebensjahr stemmt Buldt selbst gerne Hanteln. „Ich bin passionierter Kraftsportler. Irgendwann wird das Leben auch bei uns wieder Fahrt aufnehmen. Darauf sollten wir uns vorbereiten, damit wir möglichst fit in den Alltag starten können.“

Für die Redaktion hat Buldt zehn Übungen zusammengestellt, die am Ende für ein einfaches, aber effektives Ganzkörpertraining sorgen. Und nach der Grundregel – von den großen hin zu den kleinen Muskelgruppen – macht die allseits beliebte Kniebeuge den Anfang. Buldt: „Das Gute an der Kniebeuge ist, dass sie praktisch jeder ausführen kann. In der Ausgangsposition sollten die Füße schulterbreit auseinanderstehen. Dann geht es langsam in die Hocke, die Fersen bleiben am Boden, bis Ober- und Unterschenkel einen 90-Grad-Winkel ergeben. Hierbei können auch die Arme mitgenommen werden – dann ist der ganze Körper in Bewegung.“

Primär belastet werden natürlich die Beine, aber auch das Herz-Kreislauf-System kommt ab einer bestimmten Wiederholungszahl richtig in Schwung. Buldt: „Wer den Schwierigkeitsgrad erhöhen will, kann auch die sogenannte Sumo-Kniebeuge ausführen. Dazu müssen die Füße deutlich weiter als schulterbreit auseinanderstehen – eine gute Übung für die Außenseiten der Oberschenkel.“

Drei Sätze (Durchgänge) mit je 15 Wiederholungen empfiehlt der Profi für den Anfang. „Dabei kommt es nicht auf die Geschwindigkeit an“, sagt der 42-Jährige. „Je langsamer die Ausführung, desto höher der Effekt. Morgen kümmern wir uns dann um den Oberkörper – mit dem nächsten Klassiker.“

Carsten ConradsSportredaktion

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