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Wilhelmshavener HV gewinnt Spitzenspiel bei Verfolger TuS Spenge

13.01.2020

Wilhelmshaven Erster Sieg im neuen Jahr für die Drittliga-Handballer des Wilhelmshavener HV: Im Spitzenspiel bei Verfolger TuS Spenge setzte sich der souveräne Spitzenreiten aus der Jadestadt knapp aber verdient mit 29:27 (13:12) Toren durch und feierte damit den 16. Sieg im 18. Ligaspiel.

Allerdings machten sich die Gäste das Leben vor rund 800 Zuschauern in der Spenger Sporthalle über weite Strecken selber schwer. „Wir hatten mehrfach die Gelegenheit, dieses Spiel frühzeitig zu unseren Gunsten zu entscheiden“, ärgerte sich WHV-Trainer Christian Köhrmann nach dem Abpfiff. „Das galt schon für die erste Halbzeit. Aber leider ist es uns in dieser Phase – trotz guter Abwehrleistung – nicht gelungen, den Gegner deutlich zu distanzieren.“

Grund dafür war in erster Linie die Chancenverwertung. Schon in der Anfangsphase tauchten die Jadestädter in schöner Regelmäßigkeit vollkommen frei vor dem Spenger Gehäuse auf – nur die Trefferquote stimmte nicht. Köhrmann: „Mal treten wir in den Kreis, mal werfen wir den Torwart ab. Schade, dass sich die Jungs nicht mehr für ihren Aufwand belohnt haben.“

Kein offener Schlagabtausch

Hohen Aufwand betrieb der WHV vor allem in der Abwehr: Hier stemmten sich die Jadestädter alleine in der ersten Halbzeit gefühlte 25 Minuten lang den Angriffsbemühungen der Gastgeber entgegen. Im Umschaltspiel gab Spenge zwar Gas, im gebundenen Spiel aber kreuzte man sich regelmäßig bis an die äußersten Grenzen des passiven Spiels heran. „Clever“, nannte Köhrmann die Taktik des Gegners, der sich (wie alle Konkurrenten des WHV) nicht auf einen offenen Schlagabtausch mit dem Spitzenreiter einließ.

Nach ausgeglichener Anfangsphase lag der WHV nach knapp 20 Minuten mit 8:5 vorne. Bis dahin und auch in Folge funktionierte vor allem die rechte Seite der Jadestädter gut: Da mit Evgeny Vorontsov und Yannick Pust die etatmäßigen Außen verletzt fehlten, ließ Köhrmann Tim Rozman auf der Außenbahn angreifen, während Rene Drechsler im Rückraum spielte.

„Beide haben ihre Sache sehr gut gemacht“, sagte der WHV-Coach. „Tim hat auch von Außen zuverlässig genetzt, Rene verwirft im ganzen Spiel nur einen Ball und beweist hier und da auch gutes Auge für den Nebenmann. Für ihn war das ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung. Aber Rene muss weiter Vollgas geben, wenn er uns wirklich helfen will.“

Nach dem Wechsel (13:12) folgte wie immer die beste Phase im WHV-Spiel: Der Spitzenreiter verteidigte weiter zuverlässig und zog nach 42 Minuten auf 22:18 davon. „Jetzt müssen wir dem Gegner den Zahn ziehen – stattdessen machen wir ihn aber wieder stark“, kommentierte Köhrmann den Spenger Ausgleich zum 22:22 (47.).

In der spannenden Schlussphase bewahrte der WHV aber kühlen Kopf, nutzte seine Chancen und nahm am Ende beim 29:27-Sieg die nächsten beiden Punkte mit.

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Carsten ConradsSportredaktion

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