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Wilhelmshavener HV: Comeback-Plan von Evgeny Vorontsov steht

08.02.2020

Wilhelmshaven Frage: Evgeny Vorontsov, seit einigen Wochen sind Sie schon zum Zuschauen verdammt. Wie schwer fällt es, auf der Bank zu sitzen, aber nicht helfen zu können?

Vorontsov: Die Situation ist schon nicht einfach. Ich bin immer dicht dran an der Mannschaft und stehe gerne mit Rat und Tat zur Seite. Unser Kader ist gut besetzt und kann Ausfälle kompensieren. Selbst als Yannick Pust auch noch gefehlt hat, haben Rene Drechsler und Tim Rozman wechselweise auf Rechtsaußen gespielt und ihre Sache gut gemacht. Es ist immer von Vorteil, wenn man mehrere Positionen spielen kann.

Wie sieht der Comeback-Plan aus?

Mein Aufbautraining läuft seit einigen Wochen nach Plan. Wenn nichts dazwischen kommt, kann ich ab kommenden Montag wieder mit der Mannschaft trainieren und am Samstag darauf theoretisch schon in Lemgo wieder spielen. Ich fühle mich gut – die letzte Entscheidung trifft aber natürlich der Trainer.

Die Meldung über die Verletzung kam seinerzeit überraschend. Was war überhaupt passiert?

Das weiß ich gar nicht so genau. Ich hatte mich bei einem Sturz am Knie verletzt und mir dabei die Kniescheibe angebrochen – was aber erst viel später diagnostiziert wurde. Im Training hat es mal mehr, mal weniger weh getan. Kein Grund also, zum Arzt zu gehen. Irgendwann ging es aber nicht mehr – und dann kam die Diagnose.

Das Ende Ihrer Leidenszeit ist also absehbar, Sebastian Maas wird nach seinem Kreuzbandriss hingegen einige Monate ausfallen. Wie habt ihr die Meldung über seine Verletzung aufgenommen?

Das ist das Schlimmste, was passieren konnte – für Atze persönlich und natürlich auch für die Mannschaft. Wir werden versuchen, ihn so gut wie möglich zu unterstützen, damit er noch stärker zurückkommt. Im Idealfall spielen wir dann schon wieder in der 2. Liga.

Aktuell hat der WHV sechs Punkte Vorsprung auf Hagen. Glauben Sie, dass die Eintracht noch mal Druck machen kann?

Nein, das glaube ich nicht – wenn wir die Aufgaben Woche für Woche weiter genau so seriös angehen, wie wir das seit einigen Monaten tun. Wenn wir unsere Leistung bringen, sind wir in der 3. Liga nur sehr schwer zu schlagen.

Und wenn nicht, kann der WHV auch in der 3. Liga Federn lassen. War das die bislang wichtigste Erkenntnis?

Das muss man wohl so sagen. Es mussten zwar Neuzugänge integriert werden, später gab es auch verletzte Spieler, aber entscheidend war, dass wir unsere Qualitäten nicht immer voll abgerufen haben. Nach den Punktverlusten hat es aber Klick gemacht – und seitdem läuft es. Trotz der Erfolgsserie analysiert unser Trainer jedes Spiel bis ins Detail und weist immer wieder auf Kleinigkeiten hin. Diese professionelle Vorgehensweise zahlt sich aus.

Volmetal ist die einzige Mannschaft, die euch bislang besiegt hat. Wie gerne wären Sie schon morgen Abend bei der Revanche mit dabei?

Jeder weiß, dass ich nur allzu gerne mit auflaufen würde. An die Niederlage im Hinspiel kann ich mich noch sehr gut erinnern. Wir haben überhaupt nicht ins Spiel gefunden. Dass es trotzdem knapp war, lag an unseren Fans, die uns sensationell unterstützt haben. Morgen wollen wir etwas zurückgeben und mit konzentrierter Leistung klar gewinnen.

Lesen Sie außerdem: Folgt nach der einzigen Saisonniederlage jetzt die Revanche?

Carsten ConradsSportredaktion

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