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Lokal26.de Nordsee

Mit dem Rad von der Nordseeküste bis nach Köln

05.02.2020

Langeoog Etwas für den guten Zweck unternehmen, anderen helfen und etwas bewirken. Das möchte Thomas Agena schon länger. Jetzt startet er seine Spendenaktion. Er setzt sich am Samstag, 9. März, auf sein Fahrrad. Für den Langeooger geht es von der Küste bis nach Köln. Ziel ist das Büro der Ingolf-Lück-Stiftung „Augenblicke“. Agena möchte auf die Arbeit der Einrichtung aufmerksam machen, deren Schirmherr Langeoog-Fan und Comedian Ingolf Lück seit der Gründung ist.

Die Stiftung „Augenblicke“ engagiert sich für Kinder mit den Krankheitsbildern „Spina bifida“ und „Hydrocephalus“. Spina bifida ist eine der häufigsten Behinderungen bei Neugeborenen. Sie entsteht, wenn sich in den ersten Schwangerschaftswochen die schützende Wirbelsäule um das Rückenmark und die Nervenbahnen nur unvollständig ausbildet. Dies kann zu Nervenschäden führen, die dann unterschiedlichste Lähmungserscheinungen und Behinderungen bei den betroffenen Kindern auslösen. „Unser Ziel ist es, den Kindern zum Beispiel mit geeigneten Therapien eine gute, altersgemäße Entwicklung zu ermöglichen und ihnen so die Chance auf ein möglichst selbstbestimmtes Leben zu geben“, erläutert Vorstand Jens Reißer das Ziel seiner Stiftung. Thomas Agena ist ab Juni Präsident des Rotary-Clubs Langeoog. Wer dieses Amt übernimmt, überlegt sich auch, wie er helfen kann. Die Radtour ist für den Langeooger eine „Voraktion“. Der 57-Jährige fährt gerne Rad. Er ist mit dem Fahrrad auf der Insel unterwegs. Doch diese Tour an den Rhein ist auch für ihn eine andere Hausnummer. „Das ist eine Aufgabe“, sagt er und lacht. Damit ihm auf der Tour die Lust am Radfahren nicht vergeht, bekommt er Unterstützung. Ein kleiner Hilfsmotor sorgt für Schwung. Um die 100 Kilometer will der Golflehrer am Tag abspulen. Demnach bräuchte er drei Tage für den Hin- und drei Tage für den Rückweg. Thomas Agena wird eine Route westlich der A31 entlang der holländischen Grenze wählen. Doch es muss nicht immer streng nach dem Routenplan gehen. Hier und dort hält er an. Er besucht Menschen, die etwas mit Langeoog verbindet, die wie er gebürtig von der Insel kommen oder einen starken Bezug haben. Zudem freut sich der Golflehrer über Lademöglichkeiten der Akkus des Pedelecs und auch über Begleitung auf Teilabschnitten. Ein Radler hat sich bereits angekündigt, wie Thomas Agena erzählt. Ab Osnabrück will er ihn ein Stück begleiten. Das Ziel Köln hat Agena fest vor Augen. „Was dazwischen passiert, weiß ich nicht. Wenn etwas dazwischen kommt, ist es gut. “

Ein Jahr hat der 57-jährige Insulaner die Rotary-Präsidentschaft inne. In dieser Zeit möchte er noch mehr anstoßen. Und so plant er schon die nächste Fahrradtour. Wohin es dann geht, weiß er noch nicht. „Vielleicht nach Italien.“ Dann wäre die Köln-Tour auf jeden Fall ein gutes Training.


     stiftung-augenblicke.de 

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