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Lokal26.de Friesland Sande

Unwetter: Orkantief-Ticker: Bahnausfälle bundesweit – Feuerwehren im Dauereinsatz

10.02.2020

Küste Seit 11 Uhr gilt die amtliche Unwetterwarnung vor Orkanböen des Deutschen Wetterdienstes für den ganzen Norden. Es treten Orkanböen mit Geschwindigkeiten zwischen 110 und 130 km/h auf, anfangs aus südwestlicher, später aus westlicher Richtung.

Mögliche Gefahren: Es sind schwere Schäden an Gebäuden möglich, Bäume können zum Beispiel entwurzelt werden und Dachziegel, Äste oder Gegenstände herabstürzen. Der DWD empfiehlt, alle Türen zu schließen und Gegenstände im Freien zu sichern. Der Aufenthalt im Freien soll möglichst gemieden werden, insbesondere solle Abstand von Gebäuden, Bäumen, Gerüsten und Hochspannungsleitungen gehalten werden.

Weitere Informationen auch auf www.wettergefahren.de Neuigkeiten im Ticker:

Aurich: 75 Feuerwehreinsätze bis zum Abend

Feuerwehrleute arbeiten an einem Haus, auf das von Orkanböen des Sturmtiefs "Sabine" eine Dachkonstruktion eines Nachbargebäudes geweht worden war. Foto: Heiko Lindemann/Feuerwehr Haxtum/dpa

+++ 19.30 Uhr: Der Kreisfeuerwehrverband Aurich vermeldet auf Facebook am Abend einen Zwischenstand: Das Sturmtief „Sabine“ hatte bis zu diesem Zeitpunkt im Landkreis 75 mal die Feuerwehren zum Einsatz gefordert. Alle Einsätze verliefen glimpflich.

Bei dem Großteil handelte es sich um Bäume die auf Straßen gestürzt waren oder zu stürzen drohten. Bei drei Einsätzen wurden Telefonleitungen in Mitleidenschaft gezogen. In Haxtum und in Plaggenburg ist jeweils ein Baum auf einen parkenden PKW gestürzt. In der Ortschaft Timmel drohte die Abdeckung eines Hauses durch den Wind.

In der Krummhörn und in Haxtum kam es zu Abdeckungen von Wellblechdächern und in Norden ist ein Werbeschild beschädigt worden, dass entfernt werden musste. In der Innenstadt Aurich ist ein Baum auf ein Haus gestürzt.

Für die Beseitigungen der Gefahren, kam es zeitweise zu Straßensperrungen. Alle Einsätze konnten rasch und komplikationslos abgearbeitet werden. +++

Weitere Schulausfälle in Niedersachsen

+++18.50 Uhr: In Osnabrück fällt wegen ungünstiger Witterungsverhältnisse der Unterricht am 10.02.2020 an allen allgemein bildenden Schulen und allen berufsbildenden Schulen in Stadt und Landkreis Osnabrück aus.

Und in Delmenhorst fällt iIn den Schulen der kreisfreien Stadt Delmenhorst der Unterricht am 10.02.2020 für alle Schülerinnen und Schüler der Klassen 1 bis 10 auf Grund des Sturms aus.+++

Benefizkonzert in der Christus- und Garnisonkirche abgesagt

+++18.40 Uhr: Die Veranstalter vom Laway Konzert und die Verantwortlichen der Kirchengemeinde der Christus- und Garnisonkirche in Wilhelmshaven haben entschieden, das Benefizkonzert zugunsten des Kinder- und Jugendhospiz abzusagen. „Unsere Christus- und Garnisonkirche ist sturmerprobt und sicher“ betont der geschäftsführende Pfarrer Bernhard Busemann, „ was uns Sorgen bereitet ist, das Menschen von Ostfriesland bis Bremen und in der Stadt Wilhelmshaven sich auf einen Weg machen, der heute Nachmittag und Abend einfach zu gefährlich ist. Die amtliche Unwetterwarnung sagt sehr klar, was heute zu tun ist: Im sicheren Zuhause bleiben und es vermeiden einen Schritt vor die Tür zu setzen.“ Es wird zeitnah überlegt, wann ein Ersatztermin für das Konzert gefunden wird. „Wir mussten noch nie ein Konzert wegen eines Sturmes absagen“ betont Gerd „Ballou“ Brandt von Laway. „Heute macht der Sturm draußen so heftig Laway (Krach), das wir uns aus Verantwortung gegenüber unseren Zuhörenden zu diesem Schritt gezwungen sehen.“+++

Jann-Berghaus-Brücke in Leer muss gesperrt werden – Teile lösten sich

+++Eine der größten Klappenbrücken Westeuropas musste am Nachmittag gesperrt werden. Die Sturmböen von Orkan „Sabine“ sind mittlerweile so stark, dass Teile der Jann-Berghaus-Brücke in Leer sich lösten und nun auf die Straße zu stürzen drohen. Konkret handelt es sich um Metallbleche, die am Kontrollhäuschen angebracht sind. Die Feuerwehr sperrte die Bundesstraße 436 ab, die bis zum Abflauen des Sturms nun für den Straßenverkehr nicht mehr genutzt werden kann. (Nonstop-News) +++

Zu viele Besucher legen Frieslands-Internetseite lahm

Informationen zu Witterungs- und Verkehrsverhältnissen sowie über eventuelle Schulausfälle finden Sie unter folgender Webadresse: www.vmz-niedersachsen.de

Die Rundfunksender informieren regelmäßig im Anschluss an ihre Nachrichtensendungen oder über ihre Internetseiten über Unterrichtsausfälle. Außerdem informiert der Landkreis Friesland rechtzeitig über diese Seite, Facebook, Twitter und die App KatWarn. Grundsätzlich gilt, dass Erziehungsberechtigte von Schülerinnen und Schülern im Primarbereich und im Sekundarbereich I, die eine unzumutbare Gefährdung ihrer Kinder auf dem Schulweg durch extreme Witterungsverhältnisse befürchten, ihre Kinder auch dann zu Hause behalten oder vorzeitig vom Unterricht abholen können, wenn kein genereller Unterrichtsausfall angeordnet worden ist.++++

Bahnausfälle bundesweit

+++Die Deutsche Bahn stellt vorübergehend den Zugverkehr ein. Der Nahverkehr in Nordrhein-Westfalen wird eingestellt. Wegen der Auswirkungen des Sturmtiefs Sabine wird der Zugbetrieb auf mehreren Linien in Mecklenburg-Vorpommern und in Berlin / Brandenburg am Montag früh nicht aufgenommen. Zudem gibt es Beeinträchtigungen im Bahnverkehr in Schleswig-Holstein aufgrund eines Unwetters. Insbesondere der Norden und Westen Deutschlands sind von den Auswirkungen betroffen. +++

Busse in Wilhelmshaven stellen Betrieb ein

+++Wegen des Orkans stellen die Busse der Stadtwerke-Verkehrsbetriebe ab 20 Uhr ihren Betrieb für diesen Sonntag ein.+++

Schulausfälle in Niedersachsen?!

+++17.25 Uhr: Bislang sind für unsere Region keine Schulausfälle gemeldet. Schulausfälle in Niedersachsen gibt es bislang lediglich im Harz. Die Verkehrsmanagement-Zentrale Niedersachsen gibt bekannt, dass im Landkreis Goslar, einschließlich der Stadt Goslar der Unterricht am 10.02.2020 an allen allgemeinbildenden und berufsbildenden Schulen wegen der extremen Witterung ausfällt.+++

Bilder der Zerstörung in Wilhelmshaven

In Wilhelmshaven hat sich an der ehemaligen I. Einfahrt an der Mole eine Arbeitsbühne in ihre Einzelteile aufgelöst. Foto: Dietmar Bökhaus
Am Friesendamm in Wilhelmshaven hat der Sturm einen Baum entwurzelt. Rechts im Bild ist zu erkennen, das der Friesendamm für die Durchfahrt gesperrt wurde. Foto: Dietmar Bökhaus

Unwetterinfos des DWD: „Höhepunkt in der Nacht“

Der Deutsche Wetterdienst klärt auf, wie es die nächsten Stunden mit „Sabine“ weitergeht (Stand: 16 Uhr).

Einsätze der Feuerwehren

+++16.40 Uhr: Ordentlich Betrieb herrscht bei den Feuerwehren im Harlingerland und auch bei der Feuerwehr in Jever. In Jever mussten die Feuerwehrleute bis eben zu acht Einsätzen raus. In den vergangenen zwei Stunden ging es für die Einsatzkräfte zu acht umgefallenen Bäume in Jever und Cleverns. Doch verletzt wurde zum Glück niemand, wie Stadtbrandmeister Olaf Rieken in Jever mitteilte. 35 Kräfte sind derzeit in Jever im Einsatz. Personell aufgestockt habe man wegen „Sabine“ nicht unbedingt.

Anders sieht es da in der Kooperativen Regionalleitstelle Ostfriesland aus: Schichtführer Henning von Busch erklärt, dass sie extra zusätzliches Personal für den heutigen Tag bereitgestellt haben. Auch der Nachtdienst wird verstärkt. Bis 16 Uhr habe es allein 127 Einsätze für die Feuerwehren in Aurich, Leer und Wittmund gegeben. Etwa 112 können umgestürzten Bäumen zugeschrieben werden. Größere Einsätze gab es zum Beispiel auf Borkum, dort löste sich die Dachhaut von einem Hotel, ebenso wie bei „Leffers“ in Leer und bei der Ostfrieslandhalle in Leer. Auch in Ostfriesland seien bislang keine Menschen verletzt worden. +++

Die ersten Bäume fallen

Foto: Daniela Hintz
Foto: Stefan Hayen

+++16 Uhr: Nutzer schicken uns Bilder aus ihren Gärten in Ostfriesland – mit umgekippten oder entwurzelten Bäumen.

Unsere skurrilen Nachbarn: Niederländer bei der „Gegenwind-Radmeisterschaft“

Foto: Peter Dejong/AP/dpa

In den Niederlanden sorgte Sabine für mächtig Spaß: Dort wurde der Wind für die „Gegenwind-Radmeisterschaften“ genutzt. Die Teilnehmer fahren mit ihren Rädern eine Strecke von 8,5 Kilometern – gegen den Wind.

DB-Update für Ostfriesland

+++15.20 Uhr: Die Zugverbindung zwischen Leer und Meppen ist bei Dörpen zurzeit gesperrt+++

Eurowings stellt Flugbetrieb ein

+++15.15 Uhr: Die Airline Eurowings geht auf Nummer sicher und hat fast alle Flüge für die Dauer des Sturmtiefs „Sabine“ abgesagt. Man streiche die Verbindungen von den Flughäfen Hamburg, Berlin, Hannover, Dortmund, Düsseldorf, Köln und Stuttgart, teilte die Lufthansa-Tochter mit Sitz in Düsseldorf am Sonntag mit. Lediglich von München und Stuttgart aus gebe es noch vereinzelt Flüge.

Passagiere stehen im Düsseldorfer Flughafen an einem Infoschalter an. Wegen des aufziehenden Sturmtiefs „Sabine“ wurden deutschlandweit zahlreiche Flüge gestrichen. Foto: David Young/dpa

Fluggäste sollten nicht mehr zu den betroffenen Flughäfen anreisen. Sie könnten ihre Buchungen kostenfrei umbuchen. Eurowings strebt an, den Flugbetrieb am Montag wieder aufzunehmen. Auch dann wird jedoch noch mit Orkanböen gerechnet. Den Höhepunkt soll das Tief „Sabine“ jedoch in der Nacht von Sonntag auf Montag haben - mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 130 Stundenkilometern. (dpa) +++

„Sabine“ schlägt Andrea Berg – weitere Absagen im Sport und auch in der Musikbranche

Wegen Sturmtief „Sabine“ muss das rheinische Derby in Mönchengladbach abgesagt werden. Auch zahlreiche andere Sportveranstaltungen sind betroffen, darunter der Skisprung-Weltcup in Willingen. Und auch das Konzert von Schlagersängerin Andrea Berg wurde wegen „Sabine“ abgesagt. Die Sängerin ist gerade auf großer Tournee quer durch Deutschland. Aus Sicherheitsgründen muss sie nun ihr Konzert in Halle absagen.

Hohe Wellen in Wilhelmshaven

Foto: Mohssen Assanimoghaddam/dpa

In Wilhelmshaven ist „Sabine“ schon deutlich zu spüren. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hat für weite Teile Deutschlands die zweithöchste Unwetterwarnstufe wegen des Sturmtiefs herausgegeben.

In Dornumersiel wird es windiger

Foto: Ina Janssen

+++15 Uhr: Auch in Dornumersiel legt der Wind zu. Dieses Bild wurde uns von einer Nutzerin zugeschickt: Ina Janssen schreibt: „In Dornumersiel wird es jetzt erst heftiger“.+++

Zugverkehr zwischen Bremen und Norddeich eingestellt

+++14.45 Uhr: Nach dem Fernverkehr schränkt die Deutsche Bahn in Niedersachsen wegen des Sturmtiefs „Sabine“ nun auch den Regionalverkehr ein. Die Fahrten der Regionalexpress-Züge zwischen Bremen und Norddeich wurden eingestellt, teilte die Deutsche Bahn mit. +++

Landeanflug auf Wangerooge

+++14.40 Uhr. Eine Maschine der Inselflieger versucht auf der Nordseeinsel Wangerooge gegen den Wind anzukämpfen und zu landen.+++

Deutsche Bahn reagiert auf „Sabine

+++14.20 Uhr: Die Deutsche Bahn meldet, dass wegen „Sabine“ die Strecken Magdeburg-Dessau und Magdeburg-Brandebburg-Potsdam zurzeit gesperrt sind. Hier geht erst einmal nichts mehr! +++

„Sabine“ in Wilhelmshaven

Foto: Dietmar Bökhaus
Foto: Dietmar Bökhaus

+++14 Uhr:Am Südstrand in Wilhelmshaven peitscht der Wind. Doch mancher fand auch in Wilhelmshaven seinen Spaß an „Sabine“.

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Einsatz in Leer

+++13.40 Uhr. Am Sonntagmittag mussten das THW Leer sowie die Freiwillige Feuerwehr Leer bereits ausrücken: Dachteile hatten sich von einem Verkaufsgeschäft in der Fußgängerzone gelöst. Die Dachplatten drohten, auf die Straße zu fallen. Doch die Feuerwehr sicherte zusammen mit dem THW das Gelände weiträumig ab.+++

Ein Spaziergang am Meer?

Zwei Personen laufen bei stürmischem Wetter an der Nordseeküste in Hooksiel entlang. Foto: Mohssen Assanimoghaddam/dpa
In Newhaven schlagen die Wellen gegen eine Mauer. In Großbritannien und Irland ist es am Wochenende zu erheblichen Verkehrsbehinderungen und Schäden durch heftigen Wind und Regen gekommen. Foto: Andrew Matthews/PA Wire/dpa

In Hooksiel am Außenhafen sieht es noch recht ruhig aus. In anderen Ländern geht es da schon stürmischer zu.

„Sabine“ hat für manche auch etwas Positives

+++13 Uhr: Orkantief „Sabine“ lässt in Niedersachsen Züge und Fähren an der Küste ausfallen, mancher kann dem aber auch etwas Positives abgewinnen. „Endlich mal ein langes Wochenende! Dank Orkan Sabine!“, schrieb die auf Borkum lebende Grünen-Landtagsabgeordnete Meta Janssen-Kucz am Sonntag per Twitter. Sie reagierte damit auf einen Tweet der Emder Zeitung, die darüber informierte, dass die Nordseeinsel vom Fährverkehr abgeschnitten sei. Der Orkan lasse keine sicheren Überfahrten zur Insel zu. Auch für Montag und Dienstag wurden Behinderungen im Verkehr nach Borkum erwartet. Janssen-Kucz ist im Landtag unter anderem Sprecherin der Grünen für Häfen und Schifffahrt. (dpa/lni) +++

Warum heißt das Orkantief überhaupt „Sabine“?

+++12.45 Uhr: Warum heißt das aktuelle Sturmtief - zumindest in Deutschland - „Sabine“? Seit 2002 können Privatleute Vornamen für Tiefs und Hochs „buchen“. Bei der Wetter-Patenschaft des Instituts für Meteorologie der Freien Universität Berlin kostet ein Tief 199 Euro, ein Hoch 299 Euro.

2020 tragen die Tiefs weibliche Namen - das jetzige geht auf eine Sabine Kaufmann zurück, die jedoch auf der FU-Website keine näheren Infos zu sich verlinken ließ. Der ebenfalls kursierende Sturmtiefname „Ciara“ stammt vom Met Office, dem nationalen meteorologischen Dienst des Vereinigten Königreichs. Ihm folgen zum Beispiel auch die Behörden der Niederlande (KNMI) und Irlands (Met éireann).

Die deutsche Namengebung begann vor Jahrzehnten. Im Jahr 1954 hatte die damalige Studentin und spätere „ZDF-Wetterfee“ Karla Wege am Institut angeregt, Luftdruckgebilden in Mitteleuropa Vornamen zu geben - weibliche für Tiefs, männliche für Hochs.

So blieb es fast ein halbes Jahrhundert, bis 1998 feministische Kritik laut wurde. Tiefdruckgebiete mit meist schlechtem Wetter weiblich und oft sonnige Hochs männlich zu benennen - das sei eine „unsachliche Zweckentfremdung menschlicher Vornamen“. Als Reaktion schufen die Meteorologen einen jährlichen Wechsel. Nun erhalten nur in geraden Jahren wie 2020 Tiefs weibliche und Hochs männliche Namen – in ungeraden ist es umgekehrt.

Feuerwehren „gut vorbereitet“

Foto: Feuerwehr Hohenkirchen

+++ 12 Uhr: Seit 11 Uhr ist heute – vorbereitend auf ein eventuell höheres Einsatzaufkommen – der hochmoderne Einsatzleitwagen 2 der Kreisfeuerwehr Aurich seit 11 Uhr in Aurich im Betrieb. Zudem wurde bei der Feuerwehr Norden eine örtlich technische Einsatzleitung eingesetzt. Diese beiden Stellen koordinieren im Bedarfsfall die Einsätze der einzelnen Feuerwehren im Landkreis, meldet Manuel Goldenstein, Sprecher der Feuerwehren im Kreisfeuerwehrverband Aurich e.V.. Die Maßnahme sei eine vorsorgliche Maßnahme, die der Entlastung der Rettungsleitstelle diene und somit die Einsatzkoordination für die einzelnen Feuerwehren optimiere. Die einzelnen Feuerwehren sind gut vorbereitet und hoffen auf einen milden Verlauf des Sturms. +++ +++Seit heute Vormittag haben unter anderem die Feuerwehr Hohenkirchen und die Wittmunder Ortsfeuerwehren einen „Führungsstab“ anlässlich des Sturms eingerichtet. Die Einsatzkräfte sind auf die Sturmlage vorbereitet.+++

Theater am Meer sagt Vorstellung ab

+++ 11.24 Uhr: Das Theater am Meer sagt wegen des Orkantiefs die heutigen Vorstellungen um 15.30 und 20 Uhr ab: „Wir haben uns entschlossen, die beiden Vorstellungen unserer Komödie ’De Kredit’ aus Sicherheitsgründen abzusagen. Wir werden die Vorstellungen nachholen, aber heute geht die Sicherheit vor.“

Fähranleger in Dornumersiel. Foto: Inga Mennen

Einschränkungen bei der Bahn ab Mittag

+++ 10.45 Uhr: Wegen des anrückenden Orkantiefs „Sabine“ hat die Deutsche Bahn am Morgen den Ausfall zahlreicher Zugverbindungen angekündigt, auch etliche Fährverbindungen zu den Nordseeinseln sind am Sonntag eingestellt worden. Betroffen war die Verbindung nach Wangerooge, auf der auch am Montag mit Einschränkungen zu rechnen ist (siehe unten).

Zwischen Borkum und Eemshaven wurde eine Pendelfahrt gestrichen, die Nachmittagfähre von Emden nach Borkum sollte eine Stunde früher als üblich ablegen, teilte die AG Ems mit. Auch für Montag und Dienstag wurde mit möglichen Verzögerungen gerechnet.

Die Fähre zwischen Norddeich und Norderney sollte nach Angaben der Reederei Frisia am Sonntagmittag den Verkehr einstellen.Die Fähre zwischen Neuharlingersiel und Spiekeroog sollte am Sonntag wegen des aufziehenden Sturms früher ablegen, auch am Montag wurden die Abfahrten vorverlegt. Die abendliche Abfahrt von Baltrum zum Festland wurde abgesagt.

Auch zwischen Langeoog und Bensersiel sollte der Fährverkehr am Sonntagmittag eingestellt werden. Änderungen wurden auch am Montag erwartet. +++

In Bensersiel legte am Vormittag die letzte Fähre an, bevor der Fährverkehr eingestellt wurde. Foto: Inga Mennen

Spiele des ECW Sande und des OHV Aurich abgesagt

+++ 11.30 Uhr: Das Spiel des Drittliga-Handballer des OHV Aurich gegen den Leichlinger TV um 17 Uhr in der Sparkassen-Arena fällt aus.

Sturmerprobt zeigen sich hingegen die Boßler in Ostfriesland. Der Landesklootschießerverband hat keine generelle Spielansage ausgesprochen. Laut Wettkampfbestimmungen seien „Wind und Regen“ kein Absagegrund. Es wird aber darauf hingewiesen, dass falls der angekündigte Orkan aufkommen sollte, es sich hierbei nicht um nur „Wind“ handelt. Jeder Vereinsvorsitzende bzw. die benannte verantwortliche Person könne im Zweifelsfall die Entscheidung treffen, dass auf der Wurfstrecke aus Sicherheitsgründen nicht geworfen wird.

+++ 11.15 Uhr: Der Fußball-Kreis Jade-Weser-Hunte hat ebenfalls auf Orkantief Sabine reagiert und eine Generalabsage aller angesetzten Partien ausgegeben. Davon ist auch die Begegnung des FC Rot-Weiß Sande betroffen. Die Sander hätten Sonntag um 14.30 Uhr das Derby gegen den FC FW Zetel auf dem Sportplatz Falkenweg in Sande austragen sollen. +++

+++ 10.30 Uhr: Wegen „Sabine“: Bundesliga-Spiel Mönchengladbach gegen Köln abgesagt +++

+++ Bereits gestern Abend wurde das Eishockeyspiel der Harzer Falken beim ECW Sande abgesagt, weil das Busunternehmen die Fahrt aufgrund der Unwetterwarnungen nicht antreten wollte. Ein Ersatztermin steht noch nicht fest. +++

Verbindung Sande - Harlesiel - Wangerooge

Fahrplanänderungen wegen der befürchteten Unwetter am Sonntag meldet die Deutsche Bahn. Grund ist die Warnung vor Orkantief Sabine am Sonntag. Betroffen ist die Verbindung Sande - Harlesiel - Wangerooge und zurück sowie Schiffe von Langeoog und Bensersiel.

Für Sonntag, 9. Februar, werden folgende Änderungen vermeldet: Der Bus ab Sande um 07.35 Uhr fällt aus. Ebenso die Fahrten von Harlesiel um 9 Uhr und 10.30 Uhr sowie von Wangerooge um 9 Uhr und 12.30 Uhr und der Bus ab Harlesiel um 11.30 Uhr. Dieser fährt erst wieder um 14.30 Uhr nach Sande.

Weitere Informationen gibt es bei der Fahrkartenausgabe Harlesiel, Tel. 04464 9494-11 sowie der Fahrkartenausgabe Wangerooge, Tel. 04469 9474-11.

Fahrplanänderung im Wangerooge-Verkehr auch Montag

Die Warnung vor Sturmböen sowie eine Wasserstandsvorhersage deutlich über den mittleren Werten (Gefahr einer leichten Sturmflut) sorgen auch am Montag für Ausfälle auf der Strecke Sande - Harlesiel - Wangerooge und zurück. Die Fahrt ab Harlesiel auf die Insel um 10.30 Uhr wurde gestrichen, ebenso die Fahrt von Wangerooge nach Harlesiel um 12.30 Uhr. Ein Bus ab Sande nach Harlesiel verkehrt noch um 9.30 Uhr, ebenso einer zurück ab 14.30 Uhr.

Fahrten von Langeoog und Bensersiel

Auch einige Abfahrten von Langeoog und Bensersiel wurden abgesagt. Ab Langeoog fahren Schiffe m Sonntag lediglich um 7.30 Uhr, 9 Uhr und 10.30 Uhr, ab Bensersiel um 8.30 Uhr, 10 Uhr und 11.30 Uhr. Alle anderen Abfahrten fallen aus. Weitere Änderungen ab Montag sind möglich, die Schiffe haben eine eingeschränkte Kapazität von 500 Personen.

Meldung der Deutschen Bahn

Der Deutsche Wetterdienst warnt vor starkem Unwetter am Sonntag. Dadurch kann es auch zu erheblichen Beeinträchtigungen im Bahnverkehr kommen.

Da besonders im Norden und Westen Deutschlands mit starken Einschränkungen zu rechnen ist, sind bereits ab Sonntagmittag vorbeugende Maßnahmen im Fernverkehr geplant. Küstenregionen und stark sturmgefährdete Regionen, wie Emden, Norddeich, Kiel und Westerland, werden ab diesem Zeitpunkt nicht mehr von Fernverkehrszügen angefahren.

Bitte informieren Sie sich regelmäßig auf bahn.de bzw. in der App DB Navigator über die Verbindung und auf bahn.de/aktuell über die aktuelle Lage.

Zum Thema: Wetterdienst erwartet Sonntag Orkan: „Das wird gefährlich“

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