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Lokal26.de Friesland Schortens

Tradition: Accum ist für künftige Backtage gut gerüstet

03.06.2020

Accum Mahlen, Kneten und Backen sind für den Bestand des Mühlenvereins Accum wichtige Tätigkeiten. Die Mitglieder freuen sich auf künftige Backtage, die nach der Freigabe der Beschränkungen wegen der Corona-Pandemie hoffentlich bald wieder möglich sein werden. Seit ein paar Tagen hat der Verein für sein Backhaus an der Mühlenscheune einen neuen Holzbackofen und auch der fast sieben Meter hohe Schornstein wurde erneuert.

Am Wochenende erfolgte die fachgerechte Abnahme von Ofen und Schornstein durch den Bezirksschornsteinfegermeister Stefan Janßen. Nach eingehender Prüfung hatte er keine Beanstandungen. Der neue Ofen kostet rund 25 000 Euro, die gesamte Baumaßnahme aber 60  000 Euro. Finanziert wird das ganze Projekt durch einen Zuschuss der Stadt Schortens, Eigenkapital des Vereins und Sponsoren. Die Initialzündung zu einer Spendenaktion gab ein Wilhelmshavener Ehepaar im vergangenen Jahr bei einem seiner zahlreichen Besuche der Accumer Backtage. Es spendete 1000 Euro und sprach die Erwartung aus, in diesem Jahr hier wieder Brot und Kuchen zu bekommen. Bis jetzt spendeten Unterstützer insgesamt 15  000 Euro.

Der alte Ofen war unbrauchbar geworden. Er musste in Eigenarbeit mit einem Presslufthammer zerlegt und dann entfernt werden. Zwei Tage hatten Mitarbeiter des Schortenser Ofenhauses Brumshagen damit zu tun, den neuen Ofen eines Herstellers aus Heiligkreuztal in Baden-Württemberg zu installieren. Sechs Mitglieder des Mühlenvereins unterstützten sie dabei.

Dass auch der Schornstein marode war und ersetzt werden musste, belastete die Kassenlage des Mühlenvereins zusätzlich. Vom Landkreis Friesland musste eine Bauschuttanalyse zur Entsorgung des alten Ofens und des Schornsteins eingeholt werden.

Wenn nun in den nächsten Tagen das Immissionsgutachten des Bezirksschornsteinfegermeisters über die prozessbezogene Feuerstelle vorliegt, kann das Probebacken beginnen und die Leistungsfähigkeit des neuen Ofens getestet werden. Auch der Restfeuchtigkeitswert des Feuerholzes lag deutlich unter dem Höchstwert von 20 Prozent.

Manfred LehmannFreier Mitarbeiter

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