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Lokal26.de Region

Liveticker zum Coronavirus: 67.150 Infizierte in Deutschland – Auch Galeria Karstadt Kaufhof stoppt Mietzahlungen

28.03.2020

Nordseeküste In Zeiten des Coronavirus gibt es viele Fragen und stündlich kommen neue Nachrichten oder Entwicklungen an die Öffentlichkeit. Damit Sie gut informiert sind, hier eine Übersicht zu den aktuellsten Erkenntnissen:

Mehr Infos finden Sie in unserem neuen Ticker

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Den Ticker finden Sie hier

Zahl der Infizierten in Wilhelmshaven bleibt unverändert

Mittwoch, 1. April (13.42 Uhr): Ein Wilhelmshavener ist mit dem Coronavirus infiziert. Die Person hat zwar ihren Wohnsitz dort, befindet sich allerdings außerhalb der Stadt. In der Jadestadt selbst ist derzeit kein Coronafall bekannt. Weiterhin befinden sich zur Zeit 13 Menschen in Quarantäne.

Hundefreilaufflächen und öffentliche WC-Anlagen in Wilhelmshaven geschlossen

Mittwoch, 1. April (13.37 Uhr): Die Hundefreilaufflächen sind ab sofort geschlossen. Um Menschenansammlungen zu vermeiden und dadurch eine Ausbreitung des Coronavirus zu verlangsamen, hat die Stadt Wilhelmshaven die eigentlich öffentlich zugänglichen Flächen am heutigen Mittwoch gesperrt. Sie stehen den Hundehaltern und ihren Vierbeinern somit aktuell nicht zur Verfügung. Außerdem sind aufgrund der momentanen Situation ab sofort die öffentlichen WC-Anlagen der Stadt geschlossen. Betroffen sind die Anlagen in der Bahnhofstraße 44, Südstrand 96, Südstrand 112 A, Südstrand 120 A und Anton-Dohrn-Weg 77 A.

Unterstützungen für Kleinstunternehmen werden jetzt bewilligt

Mittwoch, 1. April (13.25 Uhr): Um Kleinstunternehmen und Solo-Selbstständige während der Corona-Krise zu unterstützen, bietet der Wirtschaftsförderkreis Harlingerland umfassende Hilfsleistungen an.
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Weiterhin zwölf Infizierte im Landkreis Wittmund

Mittwoch, 1. April (13.14 Uhr): Die Lage im Landkreis Wittmund ist im Vergleich zum Vortag gleich geblieben. Noch immer gibt es zwölf Infizierte.

Esenser Ehepaar verbringt 14 Tagen in freiwilliger Quarantäne

Mittwoch, 1. April (13.12 Uhr): Der Rückzug in die eigenen vier Wände ist vorbei: Das Ehepaar Renz hat 14 Tage in freiwilliger Corona-Quarantäne verbracht. Nun beschreiben sie ihre Erlebnisse.
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VEJ-Busse fahren auch weiterhin

Mittwoch, 1. April (13.10 Uhr): Eine Grundversorgung im öffentlichen Personennahverkehr auf der ostfriesischen Halbinsel ist und bleibt sichergestellt. Allerdings muss auch der Verkehrsverbund Ems-Jade (VEJ) wegen der Corona-Krise Einschränkungen vornehmen, wie das Unternehmen in der Pressemitteilung erklärt. „Wir sind sehr froh, dass die Menschen dafür großes Verständnis haben“, sagt VEJ-Geschäftsstellenleiterin Rieke Tamminga. „Vor allem unsere Fahrer bekommen immer wieder jede Menge Lob dafür, dass sie in diesen schweren Zeiten ihren Job machen.“
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Beratung und Hilfe im Krisen-Modus

Mittwoch, 1. April (13.08 Uhr): Treffpunkt, Beratungsstelle, Betreuungszentrum, Freizeit- und Bildungsangebote – das Familienzentrum Süd, getragen vom Verein SOS-Kinderdorf Wilhelmshaven-Friesland und der Gemeinnützigen Gesellschaft für Paritätische Sozialarbeit (GPS), ist multifunktionell. Wegen des Coronavirus´ aber ist die Einrichtung am Banter Markt derzeit geschlossen. Die Beratungsarbeit aber wird fortgesetzt – und nicht nur die.
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ARD bezeichnet Radioquote als „nicht zielführend“

Mittwoch, 1. April (12.09 Uhr): Die Forderung von Musikmanagern nach einer 50-Prozent-Quote für hiesige Musiker im Radio hält die öffentlich-rechtliche ARD für nicht zielführend. Der konkrete Vorschlag hätte „praktisch keine Wirkung“, teilte die ARD auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur mit. „Die meisten Popwellen spielen ohnehin schon einen hohen Anteil deutschsprachiger oder in Deutschland produzierter Musik. Eine Erhöhung dieses Anteils käme nur einigen wenigen Künstlern zugute.“

Musikmanager hatten vor einigen Tagen in Coronavirus-Zeiten mehr Radiosendezeit für Künstler aus Deutschland gefordert. Konzerte seien die Haupteinnahmequelle gerade für Newcomer. Wegen der Krise falle das alles derzeit aus. Die Initiative tritt auch für die Forderung ein, die in Deutschland schon seit vielen Jahren immer wieder mal debattiert wird: 50 Prozent des Musikanteils in den Radioprogrammen sollte von in Deutschland, Österreich und Schweiz lebenden und arbeitenden Künstlern kommen.

865 Todesfälle in Spanien innerhalb eines Tages

Mittwoch, 1. April (11.58 Uhr): Im stark von der Coronavirus-Pandemie betroffenen Spanien sind binnen 24 Stunden 864 neue Todesfälle gezählt worden. Dies ist die bisher höchste Zahl, die an einem Tag registriert wurde, wie das Gesundheitsministerium in Madrid am Mittwoch mitteilte. Es war bereits der fünfte Tag in Folge mit mehr als 800 Toten. Die Gesamtzahl der Todesopfer kletterte damit auf 9053.

Die Zahl der nachgewiesenen Neuinfektionen stieg unterdessen um knapp 8000 auf mehr als 102.000. Gleichzeitig wurden knapp 3500 Patienten, die wegen einer Infektion mit dem Virus Sars-CoV-2 an Covid-19 erkrankt waren, innerhalb eines Tages als geheilt entlassen. Von den bisher mehr als 51.000 Infizierten, die in Spanien in Krankenhäusern behandelt werden mussten, sind damit bereits mehr als 22.000 Menschen wieder gesund.

Galeria Karstadt Kaufhof stoppt Mietzahlungen

Mittwoch, 1. April (10.44 Uhr): Die Warenhauskette Galeria Karstadt Kaufhof hat die Mietzahlungen für alle Warenhäuser, Sporthäuser, Reisebüros und Logistikimmobilien gestoppt. In einem Brief an die Vermieter schrieb das Unternehmen, die wegen der Corona-Pandemie staatlich angeordnete Schließung der Geschäfte lasse dem Unternehmen „keine andere Wahl“. Zuvor hatte der „Spiegel“ über den Mietstopp berichtet. Ein Unternehmenssprecher wollte sich am Mittwoch nicht dazu äußern.

Durch die Schließung seiner Warenhäuser verliert das Unternehmen aktuell jede Woche mehr als 80 Millionen Euro Umsatz, wie in Unternehmenskreisen zu erfahren ist. Bereits vor Wochen hatte der Konzern deshalb für weite Teile der Belegschaft Kurzarbeit beantragt. Am Mittwoch sei dies nun auch für die 1300 Mitarbeiter der Zentrale geschehen, hieß es.

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67.150 Corona-Infektionen in Deutschland

Mittwoch, 1. April (10.35 Uhr): In Deutschland sind bis Mittwochvormittag 67.150 Infektionen mit dem neuen Coronavirus registriert worden. Das geht aus einer Auswertung der Deutschen Presse-Agentur hervor, die die gemeldeten Zahlen der Bundesländer berücksichtigt. Besonders hohe Zahlen haben Bayern mit 15.505 nachgewiesenen Fällen und 191 Toten und Nordrhein-Westfalen mit 15.251 Fällen und 148 Toten. Gerechnet auf 100.000 Einwohner verzeichnet Hamburg mit einem Wert von 124,4 die meisten Infektionen. Im Bundesschnitt waren es 80,8.

Mindestens 701 mit Sars-CoV-2 Infizierte sind den Angaben zufolge bislang bundesweit gestorben. Mehrere Deutsche starben im Ausland im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion. Darunter waren zwei Touristen während einer Reise in Ägypten und ein 67-jähriger Tourist auf Zypern. Auf der griechischen Insel Kreta starb ein 42 Jahre alter Deutscher. Wie für andere Länder rechnen Experten auch in Deutschland mit einer hohen Dunkelziffer nicht erfasster Fälle.

Corona-Krise: Das sind die aktuellen Entwicklungen in der Region

Mittwoch, 1. April (8.50 Uhr): – Fluch und Segen der Globalisierung in Corona-Zeiten –

Lieferengpässe einerseits und Einbruch der Nachfrage andererseits: Das Coronavirus legt die Wirtschaft lahm. Wir haben bei der Hase Safety Group in Jever nachgefragt, wie das Unternehmen die Krisenzeiten durchlebt.

– „Die Ungewissheit ist fürchterlich“ –

Schausteller: Ohne sie ist kein Bürgermarkt oder Schützenfest vorstellbar. Doch wegen der Corona-Pandemie fallen die Veranstaltungen der nächsten Wochen und Monate reihenweise aus.Diese finanzielle Ungewissheit quält. Noch ist Jonny Eden vom Verein reisender Schausteller Ostfriesland allerdings zuversichtlich.

– Ausgangssperre für die Häftlinge –

Die Corona-Krise betrifft natürlich auch den Strafvollzug und damit die Abteilung Wilhelmshaven der Justizvollzugsanstalt Oldenburg. Im Ergebnis gibt es erhebliche Einschränkungen sowohl für die Bediensteten als auch die Gefangenen. Was die Gefangenen angeht, kommen die aktuellen Regelungen einer Ausgangssperre gleich.

Landwirte in Not – Unionspolitiker schreiben an Bundeskanzlerin Merkel

Mittwoch, 1. April (8.45 Uhr): In einem Brandbrief an Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) haben Unionspolitiker eine Lockerung der Einreisebeschränkungen für Saisonarbeitskräfte aus Rumänien und anderen EU-Mitgliedstaaten gefordert.Die deutschen Landwirte müssten in den nächsten Tagen entscheiden, welche Obst- und Gemüsesorten noch angebaut und geerntet werden könnten, daher sei keine Zeit zu verlieren, heißt es in dem Schreiben der Arbeitsgruppe Ernährung und Landwirtschaft der Fraktion, das der Deutschen Presse-Agentur vorliegt.

Gericht bestätigt – Zweitwohnsitz auf Wangerooge darf nicht genutzt werden

Mittwoch, 1. April (8.10 Uhr): Der Landkreis Friesland informiert via Facebook über ein Urteil des Verwaltungsgerichts Oldenburg. Dieses habe, so Landrat Sven Ambrosy, das Vorgehen des Kreises bestätigt. Es hatte eine Klage gegen die Allgemeinverfügung betreffend die Beschränkung der Nutzung eines Zweitwohnsitzes – in diesem Fall auf der Insel Wangerooge – abgewiesen.

Wilhelmshaven sperrt Straße nach Hooksiel

Mittwoch, 1. April (7.45 Uhr): Um den touristischen Ausflugsverkehr in Richtung Wangerland zu verringern, sperrt die Stadt Wilhelmshaven die Verkehrsverbindung nach Hooksiel. Das teilte die Pressestelle am Mittwochmorgen mit. Die Straße „Am Tiefen Fahrwasser“ wird deswegen ab dem heutigen Mittwoch, 1. April, bis nach Ostern gesperrt sein.

Auch die Parkplätze im Bereich des Südstrandes bleiben zunächst bis zum 14. April weiterhin gesperrt.

Mehr als 67 000 Corona-Nachweise in Deutschland - 700 Tote

Dienstag, 31. März (21.09 Uhr): In Deutschland sind bis Dienstagnachmittag mehr als 67 000 Infektionen mit dem neuen Coronavirus registriert worden. Das geht aus einer Auswertung der Deutschen Presse-Agentur hervor, die die gemeldeten Zahlen der Bundesländer berücksichtigt. Besonders hohe Zahlen haben Bayern mit mehr als 15 500 nachgewiesenen Fällen und 191 Toten, Nordrhein-Westfalen mit mehr als 15 250 Fällen und 148 Toten und Baden-Württemberg mit mehr als 13 300 Fällen und 196 Toten.
(Quelle: dpa)

Landrat Matthias Groote über die Lage in Leer

Dienstag, 31. März (20.31 Uhr): Im Landkreis Leer gibt es derzeit 41 Corona-Fälle. Das berichtet Landrat Matthias Groote in einem Videostatement.


Land konkretisiert Vorgaben: Non-Food-Artikel wieder erhältlich

Dienstag, 31. März (19.54 Uhr): Beim Verkauf von Non-Food-Artikeln beispielsweise in Supermärkten und Drogerien gab es bisher Unklarheiten in Niedersachsen, die das Land heute Abend mit folgender ergänzender Erläuterung geregelt hat. Das Niedersächsische Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung hat eine Positivliste derjenigen Geschäfte veröffentlicht, die weiterhin öffnen dürfen bzw. welche sozialen Kontakte in Niedersachsen noch möglich sind. Das teilte die Pressestelle des Landkreises Friesland am Dienstagabend mit. Den Text dieser Auslegungshinweise finden Sie hier

Heftige Kritik an Orbans Notstand: „Zerstörung des Rechtsstaats“

Dienstag, 31. März (19.09 Uhr): Das Notstandsgesetz der ungarischen Regierung erfährt deutlichen Widerstand. EU-Kommissionschefin Ursula von der Leyen stellte sich am Dienstag gegen derlei Schritte - ohne Budapest beim Namen zu nennen. Die Bundesregierung mahnte, auch in Krisenzeiten die Verhältnismäßigkeit zu wahren. Auch das ungarische Helsinki-Komitee, das sich für die Respektierung der Menschenrechte in dem Land einsetzt, zeigte sich besorgt.

Im Kampf gegen die Corona-Pandemie hatten zuletzt mehrere EU-Länder Notstandsgesetze eingeführt. Ungarns rechtsnationaler Ministerpräsident Viktor Orban ging dabei jedoch besonders weit. Er hatte sich am Montag vom Parlament mit umfassenden Sondervollmachten ausstatten lassen. Staatspräsident Janos Ader unterzeichnete das Gesetz noch am selben Tag, am Dienstag trat es in Kraft.
(Quelle: dpa)

Wiesmoor droht im Blumenmeer zu ertrinken

Dienstag, 31. März (18.44 Uhr): „Die Lage ist hochbrisant“, sagte der Wiesmoorer Bürgermeister Friedrich Völler (SPD). Denn durch die Coronakrise sind Gärtnereien und Blumenläden geschlossen. Doch eigentlich wäre jetzt Hochbetrieb bei den Topfpflanzenproduzenten, von denen es in Wiesmoor einige gibt.
Hunderte Arbeitsplätze hängen laut Völler an dieser Branche. „Normalerweise liefern die Betriebe jetzt ihre Frühjahrsware aus“, sagte er. Das sei aber nicht möglich. Und die Zeit drängt, denn Pflanzen können nicht einfach „beiseite gestellt“ werden. Sie fangen an zu blühen und verwelken nach einer Weile. Dann sind sie für den Verkauf ungeeignet. Es droht ein wirtschaftlicher Totalschaden.

Bürgermeister und Landräte gehen im Netz auf Sendung

Dienstag, 31. März (18.43 Uhr): Carsten Feist hat damit angefangen. Wilhelmshavens Oberbürgermeister war gewiss nicht der erste Verwaltungschef Deutschlands, der das Onlinevideo als Ansprache zum Bürger für sich entdeckt hat. In der Region hat allerdings außerhalb von Wahlkampfzeiten keiner vor ihm in den vergangenen Jahren so konsequent auf Videobotschaften gesetzt wie er. Und das kommt bei den Zuschauern offenbar gut an. Feist erhält viel Lob in Facebook-Kommentaren. Seit Anbeginn der Coronakrise ist er regelmäßig „auf Sendung“, jüngst auch interaktiv mit einer Bürgerfragestunde. Bis zu 400 Bürger schalteten sich zu.
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Aufnahmestopp ist für Pflegeheime schwer umzusetzen

Dienstag, 31. März (18.42 Uhr): Mit sofortiger Wirkung hat das Land Niedersachsen am Montag einen Aufnahmestopp für Pflegeheime verhängt. Das bedeutet: Patienten aus Krankenhäusern dürfen ebenso wenig in die Heime gebracht werden wie die aus dem häuslichen Bereich.

Hintergrund ist die hohe Zahl an Corona-Toten in einem Wolfsburger Pflegeheim. Das Verbot, neue Patienten aufzunehmen, gilt nun auch im Landkreis Friesland durch eine Allgemeinverfügung.

Heiko Friedrich, Geschäftsführer der Unternehmensgruppe Pflegebutler, sieht die Umsetzung des nun geltenden Aufnahmestopps für viele Pflegeheime als sehr schwierig an.
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In Wilhelmshaven bleibt derzeit einiges an Müll liegen

Dienstag, 31. März (18.36 Uhr): Der Frühjahrsputz in der Natur in Wilhelmshaven und Friesland ist in diesem Jahr ausgefallen. Die Redaktion hat sich umgeschaut, ob viel liegen geblieben ist. Um es vorweg zu sagen: Früher war es – schlechter. Der allgemeine Eindruck fiel beim Rundgang durch die Stadt besser aus als erwartet – möglicherweise haben wir in die falschen Ecken geguckt.
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Fünf neue Corona-Fälle im Landkreis Friesland am Montag und Dienstag

Dienstag, 31. März (18.05 Uhr): Im Landkreis Friesland wurden in den vergangenen zwei Tagen fünf weitere Personen positiv auf das Coronavirus getestet. Eine von ihnen wurde als Drittkontakt ermittelt und befindet sich in der eigenen Wohnung in Quarantäne. Die weiteren vier Menschen wurden ins Krankenhaus Sanderbusch eingeliefert. Zusätzlich gab die Pressestelle des Landkreises bekannt, dass mittlerweile zwei weitere Personen aus Friesland genesen sind.

Corona-Krise wirft eine gewaltige Last auf den deutschen Arbeitsmarkt

Dienstag, 31. März (16.59 Uhr): Die Corona-Krise schlägt mit Gewalt auf dem deutschen Arbeitsmarkt ein: Die Zahl der Anzeigen für Kurzarbeit ist auf ein nie da gewesenen Niveau empor geschnellt. Trotzdem geht die Bundesagentur für Arbeit von einem Zuwachs von bis zu 200 000 Arbeitslosen im April aus. In den nur etwas mehr als zwei Wochen seit Beginn des wirtschaftlichen Stillstandes hätten 470 000 Betriebe Kurzarbeit angemeldet, teilten Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (SPD) und der Vorstandsvorsitzende der Bundesagentur, Detlef Scheele, am Dienstag in Berlin mit.
(Quelle: dpa)

Landesbühne stellt TheOs zur Verfügung

Dienstag, 31. März (16.44 Uhr): Die Landesbühne Niedersachsen Nord stellt allen Interessierten in Wilhelmshavenern und Friesland das TheOs am Bontekai als Spielstätte samt technischen Equipment und Betreuung für Live-Streaming zur Verfügung. Eine solche Nutzung des TheOs in Zeiten der Corona-Krise ist auf Initiative des Wilhelmshavener Oberbürgermeisters Carsten Feist zustande gekommen (Anmeldungen ab sofort).

Los geht es mit „Live aus dem TheOs“ am Donnerstag, 2. April, 16 Uhr: Die Eröffnung dieser Streaming-Reihe übernehmen Sven Ambrosy, Carsten Feist und Olaf Strieb. Ab Freitag, 3. April, ist die Studio-Bühne offen für alle, insbesondere für Kulturinteressierte und Kulturschaffende, die sich beteiligen möchten, sowie religiöse und städtische Einrichtungen.

Kliniken in Ostfriesland: Zahl der Verdachtsfälle auf niedrigem Niveau

Dienstag, 31. März (16.42 Uhr): Die Zahl bestätigter und behandelter Covid-19-Fälle und eingelieferter Verdachtsfälle in den Kliniken Aurich, Emden und Norden ist nach eigenen Angaben auf niedrigem Niveau stabil. Aufgrund der komplexen Situation ist laut Klinikgeschäftsführung mit hoher Wahrscheinlichkeit jedoch von steigenden Fallzahlen bis Ostern auszugehen. „Darauf bereiten wir uns weiterhin mit Hochdruck vor“, betonen Dr. Astrid Gesang und Claus Eppmann, Geschäftsführung der Trägergesellschaft der Kliniken Aurich, Emden und Norden.An der Ubbo-Emmius-Klinik in Aurich seien derweil heute für die Geriatrische Station (Altersmedizin) besondere Schutzmaßnahmen eingerichtet worden, weil einer der dortigen Mitarbeiter positiv auf Covid-19 getestet worden sei. Dieser befinde sich in häuslicher Quarantäne.

Nach Absprache mit dem Gesundheitsamt des Landkreises Aurich dürften lediglich die der Station zugeordneten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter die Geriatrie betreten. Für alle anderen sei der Zutritt untersagt. Es erfolge eine laufende Absprache zwischen Gesundheitsamt und Krankenhaus.

Mehr als 65.000 Corona-Nachweise in Deutschland - 664 Tote

Dienstag, 31. März (16.38 Uhr): In Deutschland sind bis Dienstagnachmittag 65 516 Infektionen mit dem neuen Coronavirus registriert worden. Das geht aus einer Auswertung der Deutschen Presse-Agentur hervor, die die gemeldeten Zahlen der Bundesländer berücksichtigt. Besonders hohe Zahlen haben Bayern mit 15 505 nachgewiesenen Fällen und 191 Toten und Nordrhein-Westfalen mit 15 251 Fällen und 148 Toten.
(Quelle: dpa)

Puzzle-Menschen und Gottesdienst zum Mitnehmen

Dienstag, 31. März (16.33 Uhr): „Auch wenn wir uns gerade nicht sehen… wir gehören zusammen“ – lautet das Motto der Kinderaktion der Kirchengemeinden Tettens und Middoge. „Wegen des Coronavirus fehlen uns Kontakte zu unseren Mitmenschen, Kinder vermissen ihre Freunde“, erklärt Pastorin Anna Bernau, darum wurde die Aktion ins Leben gerufen. „Als Zeichen dafür, dass wir uns nicht vergessen und zusammen gehören, können Kinder Puzzle-Menschen basteln“, führt die Pastorin aus. Vorlagen für diese Papp-Menschen können sich die Kinder von dem Baum vor der Pastorei in Tettens abpflücken.

Objektschützer liefern bis an die Haustür

Dienstag, 31. März (16.31 Uhr): In der aktuellen Situation können sich nicht alle Bewohner aus dem Landkreis Friesland selbst versorgen. Um diese Menschen zu unterstützen, stehen ab sofort Soldaten vom Fliegerhorst Upjever als Einkaufshelfer zur Verfügung.

Die Bestellungen können jeweils von Montag bis Donnerstag von 7 bis 17 Uhr über das dafür eingerichtete Servicetelefon unter 04461 / 181095 erfolgen. Die Auslieferung erfolgt spätestens am darauffolgenden Tag, freitags bis 12 Uhr. In dringenden Fällen kann allerdings auch am Tag der Bestellung ausgeliefert werden.

In Ostfriesland melden 3350 Unternehmen Kurzarbeit

Dienstag, 31. März (16.19 Uhr): Seit Beginn der Corona-Krise haben in Ostfriesland bisher 3350 Unternehmen Kurzarbeit beantragt. Nach Angaben der Agentur für Arbeit Emden-Leer kommen die Anträge aus allen Bereichen der ostfriesischen Wirtschaft, insbesondere sind hier jedoch das Gastgewerbe und der Tourismus betroffen. Wegen der hohen Zahl der eingehenden Anzeigen bei der Arbeitsagentur sind die Angaben noch nicht vollständig.

4200 Betriebe im Bereich Oldenburg-Wilhelmshaven melden Kurzarbeit an

Dienstag, 31. März (16.16 Uhr). „Von den Auswirkungen der Pandemie ist auch der Arbeitsmarkt betroffen, sowohl Arbeitgeber als auch Arbeitnehmer“, sagt Dr. Thorsten Müller, Leiter der Agentur für Arbeit Oldenburg-Wilhelmshaven. „Seit Anfang März ist die Zahl der Unternehmen, die Kurzarbeit erwägen und sich beraten lassen, sehr stark gestiegen. Bis zum vergangenen Freitag haben in unserem Agenturbezirk rund 4.200 Betriebe Kurzarbeit angemeldet.“

Lage im Landkreis Aurich

Dienstag, 31. März (16 Uhr): Derzeit stellt sich die Situation so dar, dass es bislang insgesamt 59 bestätigte Infektionen gab, davon gelten 30 Personen inzwischen als geheilt. Zwei Personen sind verstorben. Die aktuelle Zahl der bestätigten Corona-Infektionen beträgt somit 27.

Fünf der Betroffenen kommen aus der Stadt Aurich, drei Personen aus der Samtgemeinde Brookmerland, eine aus Großefehn, eine aus Großheide, eine aus Hinte, zwei Personen kommen aus Ihlow, ebenfalls zwei aus der Krummhörn, fünf aus Norden, sechs aus Norderney. Weiterhin zählt eine auswärtige Person zu den bestätigten Fällen.

Derzeit sind 124 Menschen im Landkreis Aurich in häuslicher Quarantäne. Aus der Quarantäne entlassen wurden bislang 249 Personen.

Friedeburger Tafel plant Notbetrieb

Dienstag, 31. März (15.40 Uhr): Die Tafel-Ausgabestelle Friedeburg musste den Betrieb aus Schutz der Ehrenamtlichen vor zwei Wochen einstellen, was die Kunden hart trifft. „Lange haben wir nach Möglichkeiten gesucht und sind jetzt mit der Gemeinde Friedeburg zu einer Lösung gekommen“, teilt Sprecher Hanke Rippen mit. Aus datenschutzrechtlichen Gründen sei man jedoch darauf angewiesen, dass sich die Kunden bei ihm unter  04465 / 6429926 melden. „Nur die Tafelkunden, die sich bei mir melden, können in den Verteiler der Waren aufgenommen werden“, unterstreicht Rippen.

Regierung arbeitet an Nachbesserungen bei Corona-Krediten

Dienstag, 31. März (15.36 Uhr): Die Bundesregierung arbeitet bei Corona-Hilfen an Nachbesserungen für mittelständische Unternehmen, um eine Pleitewelle zu verhindern.Wie die Deutsche Presse-Agentur aus Regierungskreisen erfuhr, könnten Kredite für mittelständische Firmen mit einer 100-prozentigen Staatshaftung abgesichert werden. Die EU-Kommission müsse diesem Modell allerdings zustimmen, es liefen dazu Gespräche.
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Bundesliga pausiert mindestens bis zum 30. April

Dienstag, 31. März (15.35 Uhr): Im Zuge der Corona-Krise ruht der Fußball in weiten Teilen der Welt. Die Mitgliederversammlung der Deutschen Fußball Liga beschloss, die Spielpause in den Bundesligen bis mindestens zum 30. April zu verlängern. Als letztes Mitglied des World Leagues Forums hatte vergangene Woche die australische A-League ihren Spielbetrieb vorerst ausgesetzt. In dem Zusammenschluss sind mehr als 50 Ligen weltweit organisiert. Weißrussland, wo noch gespielt wird, gehört nicht dazu.
(Quelle: dpa)

Gelungener Auftritt auf der Klobrille

Dienstag, 31. März (15.31 Uhr): Der Sport fehlt in diesen Tagen – vor allem den Spielern und Trainern. Nachdem die Sportstätten in der Region bis auf weiteres aufgrund des Coronavirus geschlossen wurden, sind die Fußballplätze leer gefegt. Die Bezirksliga-Mannschaft von Germania Wiesmoor zeigt jetzt aber, dass sie den Kopf nicht in den Sand stecken. Auf ihrer Facebookseite veröffentlichte das Team am Sonntag ein Video, das bereits mehr als 21 000 Menschen angesehen haben. In diesem Video nimmt die Mannschaft an der Klopapier-Challenge teil, die derzeit im Netz kursiert. Darin jonglieren Sportler mit Klopapierrollen und zeigen Tricks. Auch Trainer Uwe Groothuis ließ sich nicht nehmen und wirkte bei dem Video der Blumenstädter mit.

Stadt Emden meldet zehn Corona-Fälle

Dienstag, 31. März (13.45 Uhr): Insgesamt gibt es in Emden zehn bestätigte Corona-Fälle. Fünf dieser Personen gelten als aktive Fälle in der Stadt Emden. Drei Personen sind genesen.

Weiterhin 12 Corona-Fälle im Landkreis Wittmund

Dienstag, 31. März (13.20 Uhr): Im Landkreis Wittmund gibt es derzeit 12 Corona-Fälle, 3 genesene Patienten und 84 angeordnete Quarantänen.

Vereine hoffen auf Solidarität der Mitglieder in Corona-Zeiten

Dienstag, 31. März (13.17 Uhr): Mit dem 31. März geht das erste Quartel des Jahres zu Ende. Viele Vereine ziehen an diesem Tag ihre Mitgliedsbeiträge ein. Doch während die Sportler noch im Januar und Februar das breite Angebot in den einzelnen Clubs nutzen konnten, sind im März die sportlichen Aktivitäten durch die Coronakrise komplett zum Erliegen gekommen. „Es ist einfach nichts mehr wie vorher“, bringt es Eike Ahlers vom TuS Horsten auf den Punkt.
Die Vorstandsvorsitzende des Mehrspartenvereins, der zu Bestandserhebung Anfang des Jahres mehr als 1125 Mitglieder zählte, hat schlaflose Nächte hinter sich. Grund dafür sind die fälligen Beiträge der Mitglieder gewesen – das Fundament, auf dem gemeinnützige Vereine wie der TuS Horsten in finanzieller Hinsicht stehen.
Den vollständigen Bericht lesen Sie hier.

Alle Corona-Patienten in Wilhelmshaven sind genesen

Dienstag, 31. März (12.46 Uhr): Gute Nachrichten aus Wilhelmshaven: Die Pressestelle meldete heute, dass alle Corona-Patienten in der Jadestadt genesen sind.

Robert-Koch-Institut rechnet mit Erhöhung der Corona-Sterberate

Dienstag 31. März (11.49 Uhr): Das Berliner Robert Koch-Institut rechnet mit einer Erhöhung der Coronavirus-Sterberate in Deutschland. Im Moment liege die Rate bei 0,8 Prozent, sagte RKI-Präsident Lothar Wieler am Dienstag. „Die Meldungen haben aber einen Zeitverzug. Die Menschen sterben erst nach einem gewissen Krankheitsverlauf“, erläuterte er. „Wir haben jetzt ja auch leider Fälle in Pflege- und Altenheimen. Wir müssen leider davon ausgehen, dass die Sterberate damit ansteigen wird.“Die aus den erfassten Fällen errechnete Sterberate liegt in Deutschland bisher deutlich niedriger als in der Europäischen Union insgesamt mit etwa 7,6 Prozent.

Den Grund für die momentan noch moderate Quote sieht Wieler in frühen und vielen Tests. Deshalb seien in Deutschland auch viele leichte Fälle registriert, die nicht zum Tod führten. Bislang liege das Durchschnittsalter der Infizierten bei 47 Jahren, pro Woche würden rund 350 000 Menschen in Deutschland getestet. Mehr sei im Moment mit herkömmlichen Tests nicht möglich, sagte Wieler.

Luft wegen Corona-Sperren auch in deutschen Städten sauberer

Dienstag, 31. März (11.25 Uhr): Die Luftverschmutzung in deutschen Städten hat im Zuge der Corona-Ausgangsbeschränkungen bereits deutlich abgenommen.

Dies zeigt ein Vergleich von Satellitenbildern aus den vergangenen Tagen mit jenen ein Jahr zuvor, die die Europäische Allianz für öffentliche Gesundheit EPHA veröffentlichte. Das ist ein Bündnis nichtstaatlicher Organisationen für Gesundheits- und Umweltschutz.

Die Bilder des Satelliten „Sentinel-5“ aus der Zeit vom 5. bis 25. März 2019 und derselben Zeit 2020 zeigen drastische Unterschiede für Großstädte wie Düsseldorf, Essen, Köln oder Frankfurt. Die europäische Agentur ESA hatte bereits vorige Woche Bilder für Europa veröffentlicht. Jetzt hat die EPHA Vergleichsdaten einzelner Städte aufgeführt.

Friesland-Kliniken erweitern Schutzmaßnahmen

Dienstag, 31. März (9 Uhr): Ab Mittwoch, dem 1. April, können alle Patienten, Besucher, Lieferdienste, Handwerker oder Servicetechniker die Gebäude des Nordwest-Krankenhauses in Sanderbusch und des St. Johannes-Hospitals in Varel nur noch betreten, wenn sie vorher einige Fragen zu ihrer Gesundheit beantworten, das teilte die Pressestelle der Friesland-Kliniken am Dienstagmorgen mit. Dafür wurden im Eingangsbereich spezielle, abgetrennte Untersuchungseinheiten installiert. Hier werden Mitarbeiter des Roten Kreuzes diese Personengruppen zur Risikoabschätzung nach einem festgelegten Fragenkatalog interviewen. So wird z. B. überprüft, ob jemand Merkmale einer Erkältung hat oder in den letzten 14 Tagen Kontakt mit einem Covid-19-Erkrankten hatte? Außerdem wird bei allen per Infrarot kontaktlos die Körpertemperatur gemessen. Gibt es Auffälligkeiten, wird der Zutritt unter strengen Sicherheitsvorkehrungen nur gewährt, wenn zuvor Rücksprache mit der zuständigen Fachabteilung, Ambulanz oder Praxis gehalten wurde und diese zustimmt.

Darüber hinaus wird auch bei jedem Mitarbeiter, der eines der Krankenhausgebäude betreten möchte, die Körpertemperatur gemessen. Liegt sie über 37,8 Grad Celsius, darf der Mitarbeiter die Klinik nicht betreten.

„Wir versuchen so, Infizierte möglichst früh zu erkennen. Selbst, wenn wir nicht alle Erkrankten rechtzeitig finden können, bewirken wir mit diesen Maßnahmen, dass sich die Ausbreitung des Erregers in der Bevölkerung verlangsamt“, erklärt Frank Germeroth, Geschäftsführer der Friesland-Kliniken. „Wir sehen uns in der Verantwortung alles zu tun, um das Risiko einer Ansteckung für unsere Patienten und Mitarbeiter so gering wie möglich zu halten.“

Laborärzte: Flächendeckende Coronavirus-Tests „illusorisch“

Dienstag, 31. März (7.15 Uhr): Für großflächige Coronavirus-Tests in der Bevölkerung sieht der Berufsverband Deutscher Laborärzte (BDL) momentan keine Möglichkeiten. „Die wünschenswerte „flächendeckende“ Testung ist derzeit illusorisch“, sagte der BDL-Vorsitzende Andreas Bobrowski der Deutschen Presse-Agentur. Die Testmaterialien wie Entnahmesets und Reagenzien für die Labore würden von Tag zu Tag knapper. Auch die Lieferzeiten der ebenfalls erforderlichen PCR-Geräte seien derzeit extrem lang. Bei PCR-Tests werden Abstriche aus Nase oder Rachen genommen und im Labor mit Hilfe dieser Geräte auf Viren-Erbgut untersucht.

Tests müssten derzeit nach medizinischen Notwendigkeiten priorisiert werden, wozu das Robert-Koch-Institut Kriterien erarbeitet habe, sagte Bobrowski. Damit Hausärzte und Fachärzte weiterhin diese „wichtige medizinische Priorisierung“ durchführen und gezielt Hilfe leisten könnten, brauche es ausreichend Schutzkleidung und Atemschutzmasken für die Mediziner, sagte der BDL-Vorsitzende. Wer getestet wird, entscheiden im Moment Kliniken und Ärzte selbst. Nach Angaben von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) liegt die Kapazität in Deutschland zur Zeit bei rund 300.000 bis 500.000 Tests pro Woche.

Die Idee, auch tiermedizinische Labore zu nutzen, lehnt der Laborärzteverband ab. „Tiermedizinische Labore haben keine Zulassung für die Untersuchung von humanpathogenen Proben. Es fehlt darüber hinaus das gesamte Know-how des Patientenmanagements und dem damit verbundenen Schutz der persönlichen Daten“, sagte Bobrowski. Maßnahmen zur Ausweitung der Tests sollten immer von den fachärztlichen Diagnostikern im Labor ausgehen, wie dies derzeit der Fall ist.

In Deutschland grassiert das Coronavirus in weiteren Heimen

Montag, 30. März (21.25 Uhr): Das Coronavirus verbreitet sich zunehmend auch in Altenheimen in Deutschland. Nach dem Tod von 17 infizierten Menschen in einem Alten- und Pflegeheim in Wolfsburg kämpft ein weiteres niedersächsisches Heim mit Infektionen. Tests hätten bestätigt, dass 23 Bewohner sowie 17 Mitarbeiter eines Altenheims in Wildeshausen im Landkreis Oldenburg mit dem Erreger Sars-CoV-2 infiziert seien, teilte der Landkreis am Montag mit. Im Würzburger Seniorenheim St. Nikolaus waren bis zum Wochenende 13 Bewohner nach einer Infektion mit dem Virus gestorben. In Baden-Württemberg hatten sich bis Montagmittag in mindestens sieben Altenheimen 74 Bewohner mit dem Coronavirus angesteckt.
(Quelle: dpa)

Mehr als 62.500 Corona-Nachweise in Deutschland - über 560 Tote

Montag, 30. März (20.46 Uhr): In Deutschland sind bis Montagabend 62 526 Infektionen mit dem neuen Coronavirus registriert worden. Das geht aus einer Auswertung der Deutschen Presse-Agentur hervor, die die gemeldeten Zahlen der Bundesländer berücksichtigt. Besonders hohe Zahlen haben Bayern mit 14 437 nachgewiesenen Fällen und 133 Toten und Nordrhein-Westfalen mit mindestens 14 442 Fällen und 130 Toten. Gerechnet auf 100 000 Einwohner verzeichnet Hamburg mit einem Wert von 120,3 die meisten Infektionen. Im Bundesschnitt waren es 75,2. Die Zahl der bundesweit registrierten Fälle stieg somit seit Sonntagabend (20.30 Uhr) um rund 3900.
(Quelle: dpa)

Zahl der Corona-Neuinfektionen in Italien stabilisiert sich

Montag, 30. März (20.31 Uhr): Italien wagt die vorsichtige Hoffnung auf eine Besserung in der Corona-Pandemie: Der Anstieg der Zahl der aktuell positiv auf das Coronavirus getesteten Menschen ist so niedrig wie seit Beginn der landesweiten Ausgangssperren nicht.
Ihre Zahl nahm bis Montag um 1648 auf 75.528 zu - so wenig wie seit dem 10. März nicht. Darin sind Tote und Genesene nicht eingerechnet. Die Gesamtinfektionen stiegen auf 101.739, wie der Zivilschutz in Rom mitteilte. Auch hier war der prozentuale Anstieg geringer. Die Zahl der Verstorbenen ist allerdings nach wie vor so hoch wie in keinem anderen Land der Welt. Bis Montag kamen 812 Tote hinzu, insgesamt sind es nun 11.591.
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Corona-Krise im Iran: Keine gedruckten Zeitungen mehr

Montag, 30. März (20.12 Uhr): In dem von der Corona-Pandemie besonders hart betroffenen Iran sollen vorerst keine gedruckten Zeitungen und Zeitschriften mehr erscheinen. „Zur effektiven Umsetzung des vom Gesundheitsministerium verabschiedeten Plans zur Reduzierung sozialer Kontakte sollen bis zum angegebenen Datum (8. April) keine Zeitungen mehr gedruckt werden und nur noch online erscheinen“, zitierte die staatliche Nachrichtenagentur IRNA am Montag einen Sprecher des Corona-Krisenstabs im Innenministerium. Derzeit erscheinen etwa 65 Zeitungen und Zeitschriften im Land, einschließlich der bei den Iranern sehr beliebten Sportzeitungen.
(Quelle: dpa)

WHO: Corona-Ansteckung jetzt eher Zuhause als auf der Straße

Montag, 30. März (19.40 Uhr): Weil in vielen Ländern strikte Ausgangsbeschränkungen zur Eindämmung des Coronavirus eingeführt worden sind, lauert die Gefahr einer Ansteckung jetzt in der Familie. „In den meisten Teilen der Welt finden wegen der Ausgangsbeschränkungen die meisten Ansteckungen jetzt im Wohnumfeld statt, in der Familie“, sagte der Nothilfekoordinator der Weltgesundheitsorganisation (WHO), Michael Ryan, am Montag in Genf. „In gewissem Sinne ist die Übertragung von der Straße in die Familien geschoben worden.“ Deshalb müssten alle Zuhause ihre Gesundheit strikt überwachen.
(Quelle: dpa)

Adidas und Deichmann erbitten Verständnis

Montag, 30. März (19.39 Uhr): Boykottaufrufe im Internet und scharfe Kritik aus der Politik: Adidas, Deichmann und H&M haben mit der Ankündigung, die Mietzahlung für ihre wegen der Corona-Pandemie geschlossenen Filialen vorläufig auszusetzen, in ein Wespennest gestochen.
Gerechnet haben die Unternehmen mit dieser Reaktion offensichtlich nicht. Der Eigentümer der größten deutschen Schuhhandelskette, Heinrich Deichmann, zeigte sich entsetzt.
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Lagebericht aus dem Landkreis Leer

Montag, 30. März (18.58 Uhr): Landrat Matthias Groote informiert auch heute wieder in einem Videostatement über die aktuellen Entwicklungen im Landkreis Leer.

„Gutes aus Jever“ setzt sich für lokale Betriebe ein

Montag, 30. März (18.54 Uhr): Sie wollen auf lokale Betriebe und Firmen aufmerksam machen, sie in dieser schwierigen Zeit unterstützen – und Jever als Gesamtstandort nach vorne bringen: Unter dem Namen „Gutes aus Jever“ haben sich der Verein Jever Aktiv, die Straßengemeinschaften Lange Meile, Jever Zentrum, Wangerstraße, Kirchplatz und die Küstenschmiede zusammengetan, damit das Gute in Jever erhalten bleibt.
Die Idee: Auf einer Internetseite können sich alle Firmen und Betriebe aus Jever und Umgebung kostenfrei anmelden, damit werden sie im Branchenportal von Jever Aktiv aufgenommen. Einwohner und auch Gäste werden so auf alle Branchen aufmerksam gemacht. Zudem können sie zum Beispiel schon jetzt Gutscheine für die Geschäfte erwerben, die dann eingelöst werden, wenn sie wieder öffnen.
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Inflation sinkt in der Coronakrise

Montag, 30. März (18.46 Uhr): Der Preisauftrieb in Deutschland hat sich inmitten der Coronakrise verlangsamt. Im März lag die Jahresinflationsrate bei 1,4 Prozent, wie das Statistische Bundesamt anhand erster Daten mitteilte.

Im Januar und Februar waren die Verbraucherpreise gegenüber dem Vorjahresmonat jeweils noch um 1,7 Prozent gestiegen.

Haushaltsenergie und Kraftstoffe wurden binnen Jahresfrist um 0,9 Prozent billiger. Mit dem weitgehenden Stillstand der Wirtschaft in vielen Ländern verringert sich auch die Nachfrage nach Rohöl. Die Folge: die Preise sinken. Hinzu kommt ein Preiskampf zwischen wichtigen Ölförderstaaten. Für Nahrungsmittel mussten Verbraucher hingegen 3,7 Prozent mehr zahlen als ein Jahr zuvor.

Gegenüber Februar stiegen die Verbraucherpreisen den ersten Daten zufolge um 0,1 Prozent.
(Quelle: dpa)

Dänemark erwägt Ende von Corona-Maßnahmen nach Ostern

Montag, 30. März (18.45 Uhr): Dänemark könnte bereits Mitte April schrittweise von seinen strikten Maßnahmen gegen das neuartige Coronavirus abrücken.
Wenn sich die positive Entwicklung fortsetze und die Dänen in den nächsten beiden Wochen weiter so vernünftig gegen die Ausbreitung des Virus vorgingen wie bisher, werde die Regierung das Land nach Ostern kontrolliert und Schritt für Schritt wieder öffnen, sagte Ministerpräsidentin Mette Frederiksen am Montag auf einer Pressekonferenz in Kopenhagen.
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Stadt Schortens verzichtet auf Kita-Gebühren für April und Mai

Montag, 30. März (18.32 Uhr): Die Politiker der Stadt Schortens wollen neue Einigungen bei der Notbetreuung finden: Künftig soll sie auch für Kinder von Verkäuferinnen offen sein, wenn es keine andere Möglichkeit gibt.
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Besuch der „MIR“ abgesagt

Montag, 30. März (18.25 Uhr): Das Patenschiff der Stadt Wilhelmshaven, die russische „MIR“, hatte eigentlich für Ende April ihren Besuch angekündigt. Die Stadt hat aufgrund der Corona-Pandemie den Besuch nun abgesagt. Wenn es der Törnplan der „MIR“ zulässt, soll ein Ersatztermin zu einem späteren Zeitpunkt gefunden werden.

Landkreis Aurich verschärft Zugangsverbote in Krankenhäusern

Montag, 30. März (18.24 Uhr): Um kranke, ältere und pflegebedürftige Menschen besser vor einer Corona-Infektion zu schützen, hat der Landkreis Aurich die bereits verhängten Zugangsverbote für Besucher von Krankenhäusern, Vorsorge- und Reha-Einrichtungen sowie Heime verschärft. Galten die Verbote bislang lediglich für die Gebäude, wurden sie nun durch eine entsprechende Allgemeinverfügung zusätzlich auf die Grundstücke der betreffenden Einrichtungen ausgeweitet. Das Betreten ist lediglich in Ausnahmefällen möglich.Zugleich wird das Verlassen der Grundstücke und Gebäude für Bewohnerinnen und Bewohner mit sofortiger Wirkung untersagt.

Kontaktverbot sorgt für erhöhte Suchtgefahr

Montag, 30. März (17.42 Uhr): Die Corona-Pandemie schafft ein ideales Umfeld für Suchtmittelmissbrauch. Davor warnt der Verband Blaues Kreuz. Selbsthilfegruppen können nicht in gewohnter Art und Weise zu ihren Treffen einladen, Beratungsstellen müssen den Publikumsverkehr einstellen – eine besondere Herausforderung für Suchtkranke und auch die Helfer.
„Durch die Einschränkungen leben viele nun allein zu Haus. Die Gefahr, sich in Suchtmitteln Hilfe zu holen, ist groß“, sagt Tjard Jacobs aus Neuharlingersiel, Referent des Blauen Kreuzes in Ostfriesland: „Dabei geht es nicht nur um Alkohol, sondern auch um andere Abhängigkeiten wie Spiel- und Onlinesucht.“ Schuleinsätze im südlichen Raum Ostfrieslands hätten gezeigt, so der Referent des Suchthilfeverbandes, wie viele junge Menschen gerade Probleme mit dem Internet haben, oder einfach unterschiedliche Substanzen ausprobierten.
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Wie geht’s weiter mit dem Jever-Fun-Lauf?

Montag, 30 März (17.39 Uhr): Der Organisator des Jever-Fun-Laufs Rudolf Budweg und sein Team sind besorgt. Die derzeitige Ausnahmesituation rund um das Coronavirus zwang Veranstalter großer Marathons und Laufveranstaltungen in ganz Deutschland in den vergangenen Wochen zu Absagen – zu ungewiss ist die Zukunft. Zwar soll der Internationale Schortenser Jever-Fun-Lauf erst im August stattfinden, doch Gedanken machen sich die Verantwortlichen bereits jetzt.

„Vom Kopf her gehen wir gerade davon aus, dass der Jever-Fun-Lauf stattfinden wird. Daran halten wir auch erst einmal fest und entscheiden Ende April neu. Wir sind im Team die ganze Zeit in Kontakt. Vielmehr als die Durchführung, sorgt uns momentan die Situation der Sponsoren und Geschäfte“, erklärt Budweg. Viele von ihnen sind durch die momentane Lage wirtschaftlich betroffen. Aus diesem Grund stellte das Organisationsteam die Akquise von Anzeigen und Unterstützern zunächst ein. „Das ist momentan keine Zeit, in der man fragt, ob irgendwer eine Anzeige schalten will“, stellt Budweg klar. Für ihn ist derzeit Geduld das Gebot der Stunde. Er ist sich jedoch sicher, dass der Jever-Fun-Lauf im August stattfinden wird. „Wie und in welcher Form, müssen wir aber abwarten.“

Bundesagentur für Arbeit: Neuregelungen bei der Grundsicherung

Montag, 30. März (17.30 Uhr): Der Zugang zur staatlichen Grundsicherung soll wegen der Corona-Krise einfacher werden. Wie die Bundesagentur für Arbeit mitteilt, wird bis zum 30. Juni auf eine Vermögensprüfung verzichtet. Auf der Internetseite heißt es: „Wer zwischen dem 1. März und dem 30. Juni 2020 einen Antrag auf Leistungen der Grundsicherung stellt und erklärt, über kein erhebliches Vermögen zu verfügen, darf Erspartes in den ersten sechs Monaten behalten.“. Zudem übernimmt das Jobcenter auch die Kosten der Unterkunft inklusive Heizung und Nebenkosten.

Zwei Neuinfektionen im Landkreis Aurich

Montag, 30. März (16.48 Uhr): Insgesamt gab es bislang 54 bestätigte Corona-Infektionen im Landkreis Aurich. Davon gelten mittlerweile 27 Personen als geheilt, sodass es aktuell 25 bestätigte Corona-Fälle im gibt. Am Montag kam jeweils eine Neuinfektion in der Stadt Aurich und in der Gemeinde Großheide hinzu.

Italienische Polizei kontrolliert Ausgangssperre mit Helikoptern

Montag, 30. März (16.45 Uhr): In Italien kontrolliert die Polizei mit Helikoptern, ob die Ausgangssperre eingehalten wird. Personen, die sich ohne wichtigen Grund im Freien aufhalten, müssen mit einer Geldstrafe von bis zu 3.000 Euro rechnen.

Norwegen öffnet Grenzen für Saisonarbeiter

Montag, 30. März (16.32 Uhr): Auf der Suche nach dringend benötigten Arbeitskräften lockert Norwegen seine in der Corona-Krise verschärften Einreisebeschränkungen. Saisonarbeiter aus dem Europäischen Wirtschaftsraum (EWR) sollen an den Grenzen nicht mehr abgewiesen werden, sofern sie in der Land- und Forstwirtschaft, im Gartenbau oder in der Lebensmittelindustrie arbeiten sollen, wie das norwegische Justizministerium am Montag mitteilte. Gemäß den norwegischen Einreisebestimmungen gegen eine Ausbreitung des Coronavirus Sars-CoV-2 müssen diese Personen aber zunächst 14 Tage nach der Ankunft in Quarantäne bleiben.

Weiterer Todesfall im Klinikum Emden

Montag, 30. März (16.17 Uhr): Das Klinikum in Emden hat einen weiteren Todesfall infolge einer Covid-19-Infektion zu verzeichnen. Am Montagmorgen sei dort eine Seniorin aus dem Landkreis Aurich gestorben, teilte die Stadt Emden am Montagnachmittag auf ihrer Internetseite mit. Die Patientin sei im Jahr 1938 geboren worden, sie war demnach mindestens 81 Jahre alt.
Die Seniorin war das zweite Todesopfer binnen weniger Tage. Bereits am Freitag war ein 74-jähriger Mann aus Norderney (Kreis Aurich) ebenfalls im Klinikum Emden an den Folgen einer Corona-Infektion gestorben.
(Quelle: Nordwest-Zeitung)

Noch keine Entscheidung zu Stopp-Corona-App

Montag, 30. März (15.43 Uhr): Obwohl es dafür breite politische Zustimmung gibt, zögert die Bundesregierung mit der Einführung einer freiwilligen Stopp-Corona-App.
In der Regierung würden derzeit unterschiedliche Ideen diskutiert, wie man Handy-Daten nutzen könnte, um eine schnelle Ausbreitung des Coronavirus zu verhindern, sagte ein Sprecher von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) am Montag in Berlin. Er betonte zwar, „dass eine konsequente Nachverfolgung von Neuinfektionen und Kontaktpersonen ein wesentlicher Baustein sein wird, wenn man über Exit-Strategien nachdenkt“.
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Gabenzaun für Bedürftige aus Leer

Bild: privat

Montag, 30. März (15.19 Uhr): In Leer gibt es nun einen Gabenzaun für Bedürftige. In der Nähe des Bahnhofs und des Zollhaus hängen die kleinen Hilfsbeutel. In ihnen sind verschiedene Lebensmittel, aber auch Hunde- und Katzenfutter für die Vierbeiner. Bedürftige Menschen können am Gabenzaun einfach vorbeigehen und sich einen der Beutel nehmen. Gefüllt werden kann das Sortiment am Gabenzaun von jedem, der helfen möchte. Hier bringt Stefanie Schüler gerade ihre Beutel an (Foto). Zusammenstehen und denen helfen, die nicht so viel haben – eine wichtige Botschaft in der Corona-Krise. Eben dafür steht auch der Gabenzaun in Leer

Aufnahmestopp für Pflegeheime in Niedersachsen angekündigt

Montag, 30. März (15.10 Uhr): Das niedersächsische Gesundheitsministerium will einen Aufnahmestopp für neue Bewohnerinnen und Bewohner für Pflegeheime verhängen. Das kündigte Ministerin Carola Reimann am Montagnachmittag in der Pressekonferenz der Landesregierung an. „Wir verhängen einen Aufnahmestopp für neue Bewohnerinnen und Bewohner in Pflegeheimen, es sei denn, die Einrichtung kann eine strikte zweiwöchige Quarantäne gewährleisten“, sagte Reimann. Das ist auch eine Reaktion auf die inzwischen 17 gestorbenen Bewohner eines Pflegeheimes in Wolfsburg.

Reimann betonte zudem die Bedeutung der Trennung von Infizierten und Nichtinfizierten. „Diese Trennung auch innerhalb der Häuser haben wir am 10. März an Kommunen und Landkreise gegeben, um Konzepte zu entwickeln. Dazu gehört auch, Personal für beide Gruppen zu organisieren. Das ist wichtig, um das Personal gesund zu halten“, sagte Reimann.

Sie verteidigte zudem die Entscheidung des Wolfsburger Klinikums, keine neuen Patienten mehr aufzunehmen. In der Umgebung gäbe es eine gute Infrastruktur aus anderen Krankenhäusern, zum Beispiel in Braunschweig und Gifhorn.

„Solange wir kein Medikament und keine Impfung haben, gilt Kontaktvermeidung und Distanzierung. Das ist der einzige Weg“, stellte die Ministerin klar: „Wer jetzt schon über Lockerung der Maßnahmen redet, setzt das Leben von Menschen aufs Spiel. Distanz ist das einzige Mittel, das wir haben. Deshalb braucht es diese Maßnahmen in dieser Rigorosität.“
(Quelle: Nordwest-Zeitung)

Wittmunds Landrat Holger Heymann über die aktuelle Situation

Montag, 30. März (15.08 Uhr): In einem neuen Videostatement äußert sich Holger Heymann über die aktuelle Lage im Landkreis Wittmund.

Regierung sieht keine Anzeichen für Lockerung von Corona-Maßnahmen

Montag, 30. März (15.02 Uhr): Eine Woche nach ihrer Einführung ist kein schnelles Ende der Kontaktbeschränkungen zur Eindämmung der Corona-Pandemie in Sicht. „Wir brauchen alle Maßnahmen unvermindert“, betonte Regierungssprecher Steffen Seibert am Montag in Berlin. Solange sich die Ausbreitung des Virus in Deutschland nicht deutlich verlangsamt, will die Bundesregierung keinen Zeitplan für eine schrittweise Rückkehr zur Normalität vorlegen. Weitere Verschärfungen sind zunächst aber ebenfalls nicht geplant.
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Luft wegen Corona-Sperren auch in deutschen Städten sauberer

Montag, 30. März (14.25 Uhr): Die Luftverschmutzung in deutschen Städten hat im Zuge der Corona-Ausgangsbeschränkungen bereits deutlich abgenommen.
Dies zeigt ein Vergleich von Satellitenbildern aus den vergangenen Tagen mit jenen ein Jahr zuvor, die die Europäische Allianz für öffentliche Gesundheit EPHA veröffentlichte. Das ist ein Bündnis nichtstaatlicher Organisationen für Gesundheits- und Umweltschutz.
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Touristeninsel ohne Touristen: Corona trifft Mallorca besonders hart

Montag, 30. März (14.24 Uhr): Die Stille fällt auf. Kein Klappern von Tassen aus den Cafés, kein vielsprachiges Gemurmel auf den sonst an jeder Ecke installierten Terrassen von Mallorcas Hauptstadt. Die Straßen und Plätze der Altstadt von Palma sind ausgestorben. Die strenge Ausgangssperre, die seit gut zwei Wochen in ganz Spanien herrscht, hat nicht nur dem Treiben der Einheimischen ein vorübergehendes Ende gesetzt. Mittlerweile sind auch die letzten Touristen, die bei der Ausrufung des Notstandes hier Ferien verbrachten, abgereist.
Wie lange es dauert, bis die Ersten wieder zurückkehren, das ist dieser Tage die große Frage. Das Virus zeigt, dass die große Stärke der Insel zugleich auch ihr größter Schwachpunkt ist.
(Quelle: dpa)

EU-Kommission arbeitet an neuem Haushaltsplan 2021-2027

Montag, 30. März (14.23 Uhr): Mit einem neuen Haushaltsplan für die kommenden sieben Jahre will die EU-Kommission auf die Folgen der Corona-Krise antworten. „Ja, klar, die Arbeit hat begonnen“, sagte Chefsprecher Eric Mamer am Montag in Brüssel. Wann der neue Vorschlag vorliegen soll und welchen Umfang die überarbeitete Fassung des Mehrjährigen Finanzrahmens (MFR) haben könnte, ließ Mamer offen. Der Sprecher von Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen betonte jedoch, die Ziele der Kommission - mehr Geld für die Digitalisierung und für den Kampf gegen den Klimawandel - widersprächen nicht einer Aufbauhilfe für die Wirtschaft nach der Coronavirus-Krise.

Die EU-Kommission hatte ursprünglich einen Haushaltplan vorgelegt, der sich auf 1,11 Prozent der Wirtschaftsleistung belief. Das war einigen EU-Staaten zu viel, weshalb die Staats- und Regierungschefs bei ihrem Gipfeltreffen im Februar keine Einigung erzielten. Mit den erwarteten Ausgaben zur Ankurbelung der Wirtschaft nach der Virus-Krise dürfte das Budget eher noch wachsen.
(Quelle: dpa)

IOC: Olympia in Tokio wird am 23. Juli 2021 eröffnet

Montag, 30. März (14.17 Uhr): Die auf 2021 verlegten Olympischen Spiele in Tokio sollen am 23. Juli eröffnet werden und am 8. August enden. Diesen neuen Termin fast genau ein Jahr nach der eigentlich geplanten Eröffnungsfeier gab das Internationale Olympische Komitee am Montag bekannt.
(Quelle: dpa)

Termine, Konzepte, Finanzen: DFL-Clubs beraten über Corona-Krise

Montag, 30. März (13.39 Uhr): Die erste virtuelle Mitgliederversammlung in der Geschichte der Deutschen Fußball Liga hat existenziellen Charakter. Wenn sich an diesem Dienstag die Bosse der 36 Profivereine der 1. und 2. Bundesliga mit DFL-Chef Christian Seifert wegen der Coronavirus-Pandemie in einer Videokonferenz zusammenschalten, geht es um nichts weniger als die Bewältigung der größten Krise im deutschen Fußball seit dem Zweiten Weltkrieg. „Ohne die Einnahmen aus TV, Ticketing und Sponsoring sind viele Vereine in akuter Gefahr“, hatte Seifert schon vor zwei Wochen gesagt. Ein düsteres Zukunftsbild.

Bei der Tagung werden die Vereine die vom DFL-Präsidium empfohlene Aussetzung des Spielbetriebs mindestens bis zum 30. April beschließen. Viel wichtiger als dieser formelle Akt - der ohnehin durch die Gesamtlage in Deutschland vorgegeben wird - sind aber andere Kernpunkte, die ausführlich diskutiert werden sollen.
(Quelle: dpa)

Trotz Corona-Krise: Bürgerverein räumt Müll auf

Montag, 30. März (13.28 Uhr): Um die Corona-Krise zu bewältigen, wurden zahlreiche Regeln aufgestellt. Dennoch hat sich der Bürgerverein in Sanderahm an seine jährliche Frühjahrsputzaktion gewagt - allerdings unter besonderen Bedingungen.
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Psychologin zur Kontaktsperre: „Langeweile muss nicht schlecht sein“

Montag, 30. März (13.27 Uhr): Für viele Jugendlichen ist die kontaktfreie Zeit eine Herausforderung. Diplompsychologin Imke Gerdes erklärt, wie sie dennoch damit zurecht kommen.
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Kreativ in der Krise –Gottesdienst zum Mitnehmen

Montag, 30. März (13.19 Uhr): Die Corona-Krise hält die Kirchengemeinden im Jeverland nicht davon, Zeichen der Verbundenheit zu setzen. Sie brachten Segenssprüche zum Abpflücken an den geschlossenen Toren oder an Bäumen an.
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Schweinswaltage fallen der Corona-Pandemie zum Opfer

Montag, 30. März (13.17 Uhr): Ein Naturschauspiel der ganz besonderen Art spielt sich seit Jahren an der niedersächsischen Küste ab. Vor allem von Ende März bis Ende April sind sie gelegentlich zu sehen. Die Rede ist von Schweinswalen, die sich auch im Jadebusen immer Mal wieder blicken lassen. In Wilhelmshaven werden seit einigen Jahren die Schweinswaltage ausgerichtet – doch aufgrund der Corona-Pandemie fallen alle dazu angedachten Veranstaltungen im Zuge der vierten Auflage (3. bis 9. April) ersatzlos aus.
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Bayern verlängert Ausgangsbeschränkungen

Montag, 30. März (13.15 Uhr): Die seit dem 21. März wegen des Coronavirus geltenden Ausgangsbeschränkungen in Bayern werden bis zum Ende der Osterferien am 19. April verlängert.
Das sagte Ministerpräsident Markus Söder (CSU) am Montag in München. Damit darf nur aus begründeten Anlässen wie Arztbesuchen, Arbeitswegen oder dringenden Einkäufen der Wohnort verlassen werden. Bisher waren die Beschränkungen bis zum kommenden Freitag (3. April) befristet.
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TÜV-Frist wegen Corona verlängert

Montag, 30. März (13 Uhr): Um Autofahrer in der Corona-Krise zu entlasten, bekommen sie für die Erneuerung der TÜV-Plakette nach den Worten von Verkehrsminister Andreas Scheuer vorübergehend mehr Zeit. Die Frist für die Überziehung sei von zwei auf vier Monate verlängert worden, sagte der CSU-Politiker der „Bild“-Zeitung. Dafür gab es Lob vom Autoclub ADAC: „Damit ist der Widerspruch zwischen den Notwendigkeiten der Krise und den gesetzlichen Vorschriften für die Hauptuntersuchung aufgehoben“, sagte Verkehrspräsident Gerhard Hillebrand am Samstag. Autofahrer sollten jedoch weiterhin darauf achten, Fahrzeuge nur in verkehrssicherem Zustand zu nutzen. DPA

12 Infizierte im Landkreis Wittmund

Montag, 30. März (12.48 Uhr): Im Landkreis Wittmund gibt es derzeit 12 Corona-infizierte. Drei Menschen sind inzwischen wieder genesen und 92 Menschen im Landkreis Wittmund befinden sich in Quarantäne.Das teilt der Landkreis über Facebook mit.

Kreisvolkshochschulen Aurich-Norden bieten kostenloses Online-Angebot

Montag, 30. März (12.40 Uhr): Unter dem Titel „KVHSverbindet“ entwickelte die Kreisvolkshochschule ein neues kostenloses Online-Angebot, um sich die Zeit zu Hause zu vertreiben. Das teilen die Kreisvolkshochschulen Aurich-Norden via Facebook mit.

Bundesregierung rechnet mit bis zu 28 Milliarden Euro Ausfall im Kulturbereich


Montag, 30. März (12.20 Uhr): Die Bundesregierung rechnet durch die Corona-Krise mit Umsatzeinbußen der Kultur- und Kreativwirtschaft in Höhe von bis zu fast 28 Milliarden Euro. Der anhaltende Coronavirus-Stillstand in diesem Bereich lasse dieses gravierende Szenario wahrscheinlicher werden, heißt es in einer am Montag verbreiteten Berechnung des Kompetenzzentrums Kultur- und Kreativwirtschaft des Bundes. Die als mildes Szenario bezeichneten Folgen lägen bei Einbußen von 9,5 Milliarden Euro, ein mittleres Szenario geht von 14,7 Milliarden Euro aus.

Im Jahr 2018 erwirtschaftete die Branche laut Analyse mit knapp 260 000 Unternehmen und 1,7 Millionen Erwerbstätigen fast 170 Milliarden Euro.

Wie die Situation genau verlaufe und wie lange die Teilbranchen der Kultur- und Kreativwirtschaft von Umsatzausfällen betroffen seien, müsse stetig neu bewertet werden, sagte Olaf Arndt, Leiter der wissenschaftlichen Analyse und Debatte des Kompetenzzentrums.

In der Musikwirtschaft erwarten die Analysten bis zu 5,1 Milliarden Euro Einbußen, was 59 Prozent des jährlichen Umsatzes wären. Bei der Filmwirtschaft könnten mit bis zu 7,2 Milliarden Euro 71 Prozent des Umsatzes wegbrechen. Auf dem Buchmarkt werden Einbußen bis zu 4,5 Milliarden Euro oder 34 Prozent befürchtet. Besonders hart treffen kann die Krise aus Sicht der Analysten Selbstständige und Unternehmen aus dem Kunstmarkt und den darstellenden Künsten. Nahezu alle Beschäftigten dieses Bereichs würden von Umsatzausfällen betroffen und bis zu 75 Prozent ihrer jährlichen Umsätze verlieren.

Schutzmaskenpflicht in Österreich

Montag, 30. März (12.15 Uhr): Im Kampf gegen die Coronavirus-Pandemie müssen die Menschen in Österreich ab Mittwoch eine Schutzmaske beim Einkaufen tragen. Das teilte Bundeskanzler Sebastian Kurz am Montag in Wien mit.

Räumung von Flüchtlingslager gefordert

Montag, 30 März (12.05 Uhr): Zahlreiche Hilfsorganisationen fordern, die Flüchtlingslager auf den griechischen Inseln angesichts der Corona-Ausweitung sofort zu räumen. Doch im Wahnsinn der Pandemie gehen die Hilferufe unter, während die Situation vor Ort immer absurder und unmenschlicher wird.

175.000 Deutsche zurück in der Heimat

Montag, 30. März (12 Uhr): 175.000 Deutsche konnten laut Angaben von Heiko Maas aus dem Ausland zurück nach Deutschland geholt werden. Das teilte das Auswärtige Amt via Twitter mit.

Stadt Wilhelmshaven meldet: Eine Person wieder genesen

Montag, 30. März (11.40 Uhr): Ein weiterer bestätigter Corona-Fall in Wilhelmshaven ist wieder genesen. Das meldet das Gesundheitsamt der Stadt am Montag, 30. März. Damit sind zurzeit noch zwei Personen wegen Covid 19 isoliert und befinden sich in Behandlung.

40 Menschen in Wildeshausener Altenheim infiziert

Montag, 30. März (11.25 Uhr): Nach dem Tod von 15 Menschen mit Coronavirus-Infektion in einem Alten- und Pflegeheim in Wolfsburg kämpft ein weiteres niedersächsisches Pflegeheim mit Infektionen.

Tests hätten bestätigt, dass 23 Bewohnerinnen und Bewohner sowie 17 Mitarbeiter eines Altenheims in Wildeshausen im Landkreis Oldenburg mit dem Erreger Sars-CoV-2 infiziert seien, teilte der Landkreis mit. Das Gesundheitsamt habe alle 51 Bewohner und 44 Mitarbeiter getestet, nachdem ein 89-Jähriger mit schweren Vorerkrankungen und Coronavirus-Infektion gestorben sei. Bei allen Erkrankten in der Seniorenresidenz seien bislang milde Verläufe festgestellt worden.

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„Wirtschaftsweise“: Schwere Rezession durch Corona-Krise unvermeidbar

Montag, 30. März (11 Uhr): Die „Wirtschaftsweisen“ halten eine schwere Rezession in Deutschland durch die massiven Folgen der Coronavirus-Krise für unvermeidbar. Die deutsche Wirtschaft werde 2020 deutlich schrumpfen, heißt es in einem am Montag vorgelegten Sondergutachten des Sachverständigenrates zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung.

Wie schlimm es genau kommt, sei derzeit wegen großer Unsicherheiten unklar. „Entscheidend für die wirtschaftliche Entwicklung dürfte sein, ob es gelingt, die Ausbreitung des Corona-Virus effektiv zu bekämpfen, sodass die verschiedenen Einschränkungen sozialer und wirtschaftlicher Aktivitäten schnell aufgehoben werden können“, schreiben die Ökonomen in ihrem Gutachten.

Der Sachverständigenrat als Beratergremium der Bundesregierung legt drei denkbare Szenarien zugrunde. „In allen drei Szenarien beendet die Ausbreitung des Corona-Virus die sich abzeichnende konjunkturelle Erholung abrupt, sodass eine Rezession im ersten Halbjahr 2020 in Deutschland nicht zu vermeiden sein wird.“

Lokal26-Podcast: „Das Coronavirus aus Sicht von...“ – Reena Haake, Referendarin an der KGS Wittmund

Montag, 30. März (10.20 Uhr): „Das Coronavirus aus Sicht von...“: Reena Haake, Referendarin an der KGS Wittmund, nimmt uns in einem Gespräch mit in ihr Home-Office beziehungsweise Home-Lehrerzimmer. Von dort aus bereitet sie Unterrichtsstunden vor und hält Kontakt zu den Schülern.

„MIR“ sagt Besuch in Wilhelmshaven ab

Montag, 30. März (10.15 Uhr): Das Patenschiff der Stadt Wilhelmshaven, die russische „MIR“, hatte eigentlich für Ende April ihren Besuch angekündigt. Die Stadt hat aufgrund der Corona-Pandemie den Besuch nun abgesagt. Wenn es der Törnplan der „MIR“ zulässt, soll ein Ersatztermin zu einem späteren Zeitpunkt gefunden werden.

Regierung ringt um Eindämmung der Lockerungsdebatte

Montag, 30. März (8.45 Uhr): Zehntausende Corona-Fälle in Deutschland, und der Anstieg geht weiter: Die Bundesregierung versucht deshalb energisch, die Debatte über eine Lockerung der Abwehrmaßnahmen einzudämmen.

Zu groß ist die Angst, die Menschen könnten die gerade erst durchgesetzten Kontaktbeschränkungen zu ignorieren beginnen. Nachdem Kanzlerin Angela Merkel am Wochenende bereits um Geduld gebeten hatte, weist nun eine ganze Reihe ihrer Minister Forderungen zurück, angesichts der sozialen und wirtschaftlichen Belastungen möglichst bald über einen Ausstieg aus den schärfsten Maßnahmen zu reden. Unions- und SPD-Minister sind sich nach der ersten Woche Shutdown durchaus einig - doch die Diskussion endet nicht.

Finanzminister Olaf Scholz (SPD) warf den Befeuerern der Debatte Zynismus vor. „Es geschieht auch, um Leben zu retten, und deshalb ist es aus meiner Sicht zynisch, wenn Einige jetzt beginnen, darüber zu diskutieren, dass gesundheitliche Fragen hintanstehen sollen und dass wirtschaftliche Fragen vorangehen“, sagte er am Sonntagabend im ARD-“Bericht aus Berlin“.

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Ein neuer Fall im Landkreis Leer

Sonntag, 29. März (19.40 Uhr): Im Landkreis Leer gibt es einen neuen Corona-Fall. Damit steigt die Zahl der Infizierten auf 34.

Wolfsburger Heim kämpft gegen Coronavirus - 15 Tote

Sonntag, 29. März (19.03 Uhr): Nach dem Tod von 15 Menschen mit Coronavirus-Infektion in einem Alters- und Pflegeheim in Wolfsburg wird dort händeringend gegen eine weitere Zuspitzung der Lage gekämpft. In dem Haus, in dem überwiegend Demenzkranke leben, sollen Infizierte strikt von negativ getesteten Bewohnern getrennt werden. Am Sonntag wurde der Tod von drei weiteren Bewohnern im Alter von 80, 86 und 88 Jahren gemeldet. Die Lage hatte sich am Freitag zugespitzt, als die Stadt acht Todesfälle meldete. Von etwa 165 Bewohnern des Hanns-Lilje-Heims waren am Samstag laut Gesundheitsamt 72 infiziert.
(Quelle: dpa)

Gemeinsam im Nordwesten – Online-Portal bündelt Angebote

Sonntag, 29. März (18.49 Uhr): Die Zeitungen Jeversches Wochenblatt, Anzeiger für Harlingerland, Wilhelmshavener Zeitung, Nordwest-Zeitung und Emder Zeitung haben in einem Schulterschluss eine gemeinsam Aktion ins Leben gerufen, die jedem einzelnen und vor allem dem Einzelhandel helfen soll, diese schwere Krise zu überleben. Auf dem neuen Online-Portal www.gemeinsam-im-nordwesten.de finden Nutzer alles, was in der Corona-Krise hilft – ihnen selbst und regionalen Händlern.
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Weg frei für Direkthilfen an kleine Unternehmen

Sonntag, 29. März (18.46 Uhr): In der Corona-Krise soll in den nächsten Tagen die Auszahlung von Direkthilfen an Millionen von kleinen Firmen, Soloselbstständigen und Freiberufler beginnen. Auch Landwirte sollen unterstützt werden.

Insgesamt geht es um Bundesmittel von bis zu 50 Milliarden Euro. Bund und Länder einigten sich auf eine Verwaltungsvereinbarung, wie das Finanz- sowie das Wirtschaftsministerium mitteilten. Dadurch könnten die Länder die Bundesmittel ab Montag abrufen, um Zuschüsse schnell und unbürokratisch auszuzahlen.

Wegen der drastischen Auswirkungen der Coronakrise fürchten viele Soloselbstständige um ihre Existenz - also etwa Musiker, Fotografen, Künstler, Heilpraktiker, Dolmetscher oder Pfleger. Viele Geschäfte mussten schließen, Messen, Veranstaltungen und Konzerte wurden abgesagt. Aufträge und Umsätze vieler Solo-Selbstständiger sind weggebrochen.
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Langeooger unterstützen Saisonkräfte

Sonntag, 29. März (18.41 Uhr): Sie leben und arbeiten auf der Insel – nun drohte ihnen in der Corona-Krisenzeit die Obdachlosigkeit. Vor wenigen Tagen ist vier Mitarbeitern im Hotel- und Gaststättengewerbe, darunter langjährige Saisonkräfte, sehr kurzfristig zum 1. April der Wohnraum gekündigt worden. Bürgermeisterin Heike Horn hatte sich daraufhin am Samstag in einem offenen Brief unter dem Betreff „Solidarität jetzt!“ an alle Langeooger gewandt, Wohnraum zur Verfügung zu stellen.
Den vollständigen Bericht finden Sie hier

Spanien geht gegen Corona in „Winterschlaf“

Sonntag, 29. März (18.32 Uhr): Spanien hat am zweiten Tag in Folge den Tod von mehr als 800 Corona-Patienten binnen 24 Stunden beklagen müssen. Die Zahl der Todesopfer sei um 838 auf mehr als 6500 geklettert, teilte das Gesundheitsministerium am Sonntag mit. Ein neuer, trauriger Rekord in dem von der Pandemie schwer betroffenen Land. Zur Bekämpfung des Virus verschärft die linke Regierung nun das Ausgangsverbot. Ab Montag gehe die viertgrößte Volkswirtschaft der Eurozone in den „Winterschlaf“, wie Sprecherin María Jesús Montero sich kurz nach der Billigung der Maßnahme durch den Ministerrat ausdrückte. Eine solche Aktion sei auf der Welt „einzigartig“.
(Quelle: dpa)

Selbstgenähter Mundschutz für soziale Einrichtungen

Sonntag, 29. März (18.30 Uhr): Eigentlich sollte es ein Projekt mit den Jugendlichen werden, die in der Volkshochschule in der Hauswirtschaftslehre auch das Nähen erlernen: die Herstellung von Mundschutz aus kochfestem Stoff für soziale Einrichtungen und Privatpersonen.
Aber dann kam alles anders, die Schüler durften nicht mehr kommen. Spontan fanden sich am Dienstag vier Mitarbeiterinnen mit Fachbereichsleiterin Cornelia Kleen-Ottersberg zusammen, die bereit waren, selbst Masken zu nähen. Dazu sitzen sie weit auseinander an den Nähmaschinen, um die aktuell geltenden Regeln einzuhalten. Gedacht sind die Masken vor allem für soziale Einrichtungen wie Altenheime. Einige sind auch bereits abgegeben worden. Viele fertige Masken liegen bereit.
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Psychologin gibt Tipps: „Krisenzeiten sind immer auch Wendezeiten“

Sonntag, 29. März (18.22 Uhr): Häusliche Isolation und Quarantäne während der Corona-Krise sind Ausnahmesituationen. Was wir tun können, um nicht die Nerven zu verlieren lesen Sie hier

Stopp für Tagestouristen

Sonntag, 29. März (18.16 Uhr): Bei strahlend blauem Himmel zog es am vergangenen Wochenende trotz des eindringlichen Appells, doch bitte zu Hause zu bleiben, immer noch Tagesausflügler vor allem aus dem Oldenburger Land und Südniedersachsen an die Küste. Doch mehrere Zufahrten Richtung Deich und Strand waren seit Freitagmittag im Wangerland für anreisende Tagestouristen gesperrt. Die Bäderstraße aus Richtung Hooksiel war bereits Höhe Middeldiek abgesperrt, hier waren zudem im Schichtdienst Mitarbeiter des Bauhofs postiert, die einige Fahrer mit Osnabrücker oder Oldenburger Kennzeichen freundlich aufforderten umzukehren. Einige Tagestouristen fuhren alternativ Richtung Hallenbad, um dort ihr Parkglück zu versuchen. „Die meisten sind einsichtig“, sagte Wieland Rosenboom vom Bauhof.
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Wilhelmshavener Geschäfte kämpfen mit der Krise

Sonntag, 29. März (18.15 Uhr): Die Laufkundschaft in den Straßen ist kaum noch gegeben. Von Umsatz ist bei den meisten Geschäften in diesen Tagen nicht die Rede. Wir haben uns mit den Mitarbeitern von noch geöffneten Geschäften über die Corona-Pandemie unterhalten.
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Spanien beklagt mehr als 800 Corona-Tote binnen 24 Stunden

Sonntag, 29. März (17.13 Uhr): Spanien hat am zweiten Tag in Folge den Tod von mehr als 800 Corona-Patienten binnen 24 Stunden beklagt. Die Zahl der Todesopfer sei um 838 auf mehr als 6500 geklettert, teilte das Gesundheitsministerium am Sonntag in seiner täglichen Bilanz mit.
Das ist die bisher höchste Tageszahl in dem von der Pandemie besonders schwer betroffenen Land. Am Samstag waren 832 neue Tote gemeldet worden. Besonders betroffen ist die Region Madrid, wo es bereits mehr als 22.000 Infektionsfälle und mehr als 3000 Tote gibt.
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Grönland führt wegen Corona-Krise Alkoholverbot für Hauptstadt ein

Sonntag, 29. März (16.48 Uhr): Grönland führt auch aus Sorge vor Gewalt gegen Kinder während der Corona-Krise ein vorübergehendes Alkoholverbot ein. Die Maßnahme gilt umgehend und bis zum 15. April für die Hauptstadt Nuuk sowie die nahe gelegenen Siedlungen Kapisillit und Qeqertarsuatsiaat, wie die grönländische Regierung am Wochenende mitteilte.

In der besonderen Situation müssten viele Vorkehrungen getroffen werden, um die Ausbreitung des Virus zu vermeiden, erklärte Regierungschef Kim Kielsen. „Der Kern meines Beschlusses ist aber, dass Kinder beschützt werden. Sie sollen ein sicheres Zuhause haben.“ Hinzu komme, dass Menschen unter Alkoholeinfluss weniger aufmerksam seien, was letztlich das Infektionsrisiko erhöhe.
(Quelle: dpa)

Heidmühler FC sagt Nordfrost-Cup ab

Sonntag, 29. März (16.29 Uhr): Aufgrund der Corona-Krise musste der Heidmühler FC den diesjährigen Nordfrost-Cup absagen.

Frido Walter über die Situation der Boßler in Corona-Zeiten

Sonntag, 29. März (16.07 Uhr): Frido Walter spricht im Interview über die aktuelle Situation der Boßler in Zeiten des Coronavirus. Der Pfalzdorfer hätte mit seinem Verein zwei Titelgewinne feiern können, doch dann kam die Zwangspause.
Das Interview finden Sie hier

Deutschland registriert rund 4000 neue Infektionen an einem Tag

Sonntag, 29. März (15.58 Uhr): Innerhalb eines Tages ist die Zahl der registrierten Corona-Infizierten in Deutschland um mindestens 4000 Fälle gestiegen. Das geht aus den Daten hervor, die das Robert Koch-Institut am Sonntagvormittag veröffentlichte (Stand Sonntag 00.00 Uhr). Demnach zählte es bislang insgesamt 52 547 Fälle - 63 pro 100 000 Einwohner. Das waren 3965 Fälle mehr als am Vortag. Insgesamt seien bislang 389 Infizierte gestorben. Die Zahlen lassen sich nicht einfach von Tag zu Tag vergleichen. So hat das RKI nach eigenen Angaben am Samstag von drei Bundesländern keine Zahlen übermittelt bekommen. In Spanien und Italien gibt es einen leichten Lichtblick, die Zahlen steigen etwas langsamer.
(Quelle: dpa)

Ein Hauch Normalität: Fußballer jubeln auf virtuellen Rasen

Sonntag, 29. März (15.57 Uhr): Jubelnde Profis, ausflippende Kommentatoren und Vereine, die die Leistung ihrer Teams im Minutentakt in den sozialen Netzwerken kommentieren.
Bei der „Bundesliga Home Challenge“ wird Fans ein Stück Fußball-Normalität geboten - und doch ist alles ein bisschen anders. Weil die Bundesliga wegen der Corona-Pandemie seit dem 13. März in einer Zwangspause steckt, finden die Spiele nicht auf dem echten, sondern auf dem virtuellen Rasen statt. Statt am Ball müssen die Vereine ihr Können in der Fußballsimulation FIFA 20 beweisen.
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Regierung will schnelleren Nachschub an Schutzmasken

Sonntag, 29. März (15.36 Uhr): Um den Mangel an Schutzmasken und -kitteln in der Corona-Krise einzudämmen, versucht die Bundesregierung den Ankauf zu beschleunigen. Dafür hat sie ein besonderes Verfahren gestartet, in dem Lieferverträge ohne weitere Verhandlungen über den Kaufpreis zustande kommen.
Zuerst hatte die „Welt am Sonntag“ darüber berichtet. Das sogenannte Open-House-Verfahren sieht vor, dass Anbieter mindestens 25 000 OP-Masken, Schutzkittel oder FFP2-Mundschutze anbieten können und der Bund diese zu einem von ihm selbst festgelegten Preis kauft - das ist einfacher und schneller als das sonst geltende Vergaberecht mit Ausschreibungen.
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Keine schnelle Normalisierung in Sicht - Sorge ums Gesundheitssystem

Sonntag, 29. März (15.01 Uhr): In der Corona-Krise gibt es auch in Deutschland Sorgen, ob die Kapazitäten zur Versorgung schwerkranker Patienten ausreichen. „Wir müssen jedenfalls damit rechnen, dass die Kapazitäten nicht ausreichen, ganz klar“, sagte der Präsident des Robert Koch-Instituts, Lothar Wieler, der „Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung“. Es sei nicht auszuschließen, dass es mehr Patienten als Beatmungsplätze gebe. „Ob es so kommt, ist Spekulation“, sagte Wieler.
(Quelle: dpa)

13 Infizierte in Landkreis Wittmund

Sonntag, 29. März (14.48 Uhr): Der Landkreis Wittmund meldet insgesamt 13 Corona-Infektionen und 3 genesene Personen.


Insgesamt 31 Corona-Fälle im Landkreis Aurich

Sonntag, 29. März (14.34 Uhr): Im Vergleich zu Samstag hat sich die Lage im Landkreis Aurich nicht gravierend geändert. Insgesamt meldet die Pressestelle 49 Personen, die positiv auf das Coronavirus getestet wurden. Davon sind mittlerweile 18 Menschen genesen, sodass noch 31 Menschen an dem Virus erkrankt sind. 134 Personen befinden sich aktuell in häuslicher Quarantäne.

„We kick Corona“: Schon 3,6 Millionen Euro eingesammelt

Sonntag, 29. März (14.32 Uhr): Die deutschen Fußball-Nationalspieler Leon Goretzka und Joshua Kimmich haben mit ihrer Hilfsaktion „We kick Corona“ nach etwas mehr als einer Woche schon 3,6 Millionen Euro eingesammelt.
Diese Spendensumme nannte Bayern-Profi Goretzka im TV-Sender „Sport1“. „Wir wollten schnell helfen, und das ist uns, glaube ich, bisher ganz gut gelungen“, sagte sein Vereinskollege Kimmich, der ebenfalls in der Sendung „Doppelpass“ zugeschaltet war.
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Google gibt WHO und Behörden Werbegutschrift von 250 Millionen Dollar

Sonntag, 29. März (13.27 Uhr): Google gewährt der Weltgesundheitsorganisation WHO und mehr als 100 Behörden aus verschiedenen Ländern eine Anzeigen-Gutschrift von 250 Millionen Dollar, damit sie ihre Informationen über die Werbeplattform des Konzerns verbreiten können.
Kleinen und mittleren Unternehmen sagte Google darüber hinaus Werbegutschriften in Höhe von 340 Millionen Dollar zu, wie Firmenchef Sundar Pichai am Wochenende bekanntgab. Zudem setzt der Internet-Riese einen 200 Millionen Dollar schweren Investitionsfonds auf, der kleinen Unternehmen den Zugang zu Kapital erleichtern soll.
(Quelle: dpa)

EU unterstützt Aufruf zur Waffenruhe in Syrien

Sonntag, 29. März (12.48 Uhr): Die Europäische Union unterstützt den Aufruf der Vereinten Nationen zu einer sofortigen landesweiten Waffenruhe in Syrien wegen der Corona-Pandemie.
Die EU sei führend bei humanitärer Hilfe für Syrien und bereit, die UN bei ihren Bemühungen zum Stopp der Kampfhandlungen und der Ausbreitung des Coronavirus zu unterstützen, erklärte ein Sprecher des EU-Außenbeauftragten Josep Borrell am Sonntag in Brüssel. Man spreche bereits mit UN- und Hilfsorganisationen über eine Aufstockung der Hilfen.
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Umfrage: Wenige Kommunen hatten Notfallplan vor Corona-Pandemie

Sonntag, 29. März (12.24 Uhr): Viele deutsche Kommunen haben vor der Corona-Krise einer Umfrage zufolge über keine Notfallpläne für eine Epidemie verfügt. 20 Prozent von gut 2300 befragten Rathäusern hatten nach eigenen Angaben einen solchen Plan in der Schublade, wie aus einer am Sonntag veröffentlichten Forsa-Umfrage unter Städten und Gemeinden für die Zeitschrift „Kommunal“ hervorgeht. 75 Prozent der befragten Kommunen hatten keinen Notfallplan, 5 Prozent machten keine Angaben. Zuerst hatte die „Welt am Sonntag“ über die Umfrage berichtet.
(Quelle: dpa)

Spiekeroog wirkt verlassen

Sonntag, 29. März (12 Uhr): Auf der Insel Spiekeroog ist nichts los. Durch die fehlenden Gäste, wirkt die Insel verlassen.


Corona bremst Klimadiplomatie - Schulze will gegenhalten

Sonntag, 29. März (11.35 Uhr): Die Corona-Krise bringt auch den Zeitplan der weltweiten Klimaverhandlungen durcheinander.
Einen wichtigen Meilenstein auf dem Weg zum nächsten Klimagipfel will die Bundesregierung dennoch nicht absagen - und verlegt den Petersberger Klimadialog, ein jährliches internationales Treffen in Berlin, ins Netz. Umweltministerin Svenja Schulze hofft sogar, dass die Menschen in der Krise etwas für den Kampf gegen die Erderhitzung lernen.
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„Rettungsschirm“ für Heime und Pflegedienste gestartet

Sonntag, 29. März (11.08 Uhr): Die Pflegekassen haben umfassende finanzielle Unterstützung für Heime und Pflegedienste in der Corona-Krise zugesagt.
„Wir haben einen Pflege-Rettungsschirm aufgespannt, der sofort hilft“, sagte der Vize-Vorstandschef des Spitzenverbands der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV), Gernot Kiefer, der Deutschen Presse-Agentur. Mehrkosten für Schutzausrüstung oder Personal würden voll von der Pflegeversicherung übernommen. Dies solle den 11.700 Heimen und mehr als 15.000 Pflegediensten konkret helfen, um die rund vier Millionen Pflegebedürftigen weiterhin versorgen zu können.
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Mails, Kuriere, Bußgeldpause - Bürgerämter im Corona-Modus

Sonntag, 29. März (10.46 Uhr): Wegen der Corona-Krise bleiben auch Bürgerämter in den Städten für Besucher geschlossen - doch wie kommt man jetzt an einen Pass oder einen Anwohnerparkausweis? „Für viele Anliegen braucht es keinen persönlichen Kontakt mehr“, sagte der Hauptgeschäftsführer des Deutschen Städtetags, Helmut Dedy, der Deutschen Presse-Agentur. Sie ließen sich über Online-Portale, per E-Mail oder per Post erledigen. Daneben werden Fristen verschoben und für bestimmte Verstöße vorerst keine Bußgelder verhängt.
(Quelle: dpa)

Altmaier plant weiteres Förderprogramm für Wirtschaft nach Corona

Sonntag, 29. März (10.21 Uhr): Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) hat über die derzeitigen Hilfsprogramme hinaus für die Zeit nach der Corona-Krise Pläne für eine Wiederbelebung der Konjunktur.
„Wir brauchen ein umfassendes Fitnessprogramm für die deutsche Wirtschaft“, sagte der CDU-Politiker in einem Interview der „Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung“. „Die Rettungspakete allein werden nicht genügen.“ Das Konzept solle sich nicht auf klassische Konjunkturprogramme beschränken, sondern strukturell die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Wirtschaft verbessern.
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Johnson stimmt Briten auf schwere Zeiten ein

Sonntag, 29. März (9.55 Uhr): Mit einem emotionalen Brief stimmt der an Covid-19 erkrankte britische Premierminister Boris Johnson seine Landsleute auf schwere Zeiten ein und schließt auch noch schärfere Maßnahmen im Kampf gegen die Lungenkrankheit nicht mehr aus.
„Es ist wichtig für mich, offen und ehrlich mit Ihnen zu reden - wir wissen, dass die Lage sich verschlechtert, bevor sie besser wird“, heißt es in dem Schreiben, das Downing Street in London veröffentlichte und das in der kommenden Woche an 30 Millionen Haushalte geschickt werden soll. Die Regierung treffe die richtigen Vorbereitungen und je stärker diese Regeln befolgt würden, desto weniger Leben würden verloren und desto eher könne man in ein normales Leben zurückkehren.
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Corona verändert Arbeitswelt nachhaltig

Sonntag, 29. März (9.44 Uhr): Der Boom des Homeoffices durch die Corona-Krise beschert den Anbietern von Teamarbeit-Lösungen deutlichen Rückenwind. Digitales Arbeiten zuhause werde dadurch dauerhaft einen großen Schub bekommen, sagt Slack-Deutschlandchef Oliver Blüher. „Die Menschen erleben jetzt Möglichkeiten, die sie später weiter haben wollen.“

Auch Microsofts Deutschland-Chefin Sabine Bendiek spricht von einem kollektiven Lernprozess, der die Berufswelt verändere. „Ich gehe davon aus, dass diese Veränderungen anhalten werden. Flexibles Arbeiten von zuhause wird zunehmend so alltäglich wie die Nutzung von Smartphone und Laptop.“
(Quelle: dpa)

Trump riegelt Corona-Hotspots nicht ab

Sonntag, 29. März (9.42 Uhr): Die Zahl der Toten hat sich innerhalb weniger Tage verdoppelt, allein im Bundesstaat New York starben mehr als 700 Menschen. Die Coronavirus-Krise in den USA verschärft sich rasant. Drastische Maßnahmen zur Eindämmung sind dennoch vorerst vom Tisch.
(Quelle: dpa)

Olympia-Eröffnungsfeier in Tokio am 23. Juli 2021

Sonntag, 29. März (9.22 Uhr): Die für dieses Jahr abgesagten Olympischen Sommerspiele in Tokio sollen nach Berichten aus Japan und den USA voraussichtlich am 23. Juli 2021 eröffnet werden. Die Schlussfeier soll demnach am 8. August steigen.
Die wegen der Coronavirus-Pandemie abgesagten Spiele waren ursprünglich für den 24. Juli bis 9. August 2020 vorgesehen.
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Wirtschaftskraft runter, Arbeitslosigkeit hoch

Sonntag, 29. März (9.21 Uhr): Deutschland steuert wegen der Corona-Krise auf schwere wirtschaftliche Zeiten zu: Die Volkswirte führender deutscher Finanzorganisationen sagen einen herben Einbruch der Wirtschaftsleistung um rund fünf Prozent voraus - ähnlich dem nach der Finanzkrise 2009.
Dabei gehen sie in ihren Rechenmodellen davon aus, dass um Anfang Mai herum wieder weitgehend gearbeitet werden kann - in den Augen von Medizinern eine optimistische Sicht auf die Dinge. „Um die Ausbreitung des Covid-19-Virus zu verlangsamen, muss die deutsche Wirtschaft derzeit eine notwendige Atempause einlegen, die voraussichtlich ein bis zwei Monate dauern wird“, sagte Katharina Utermöhl von der Allianz-Gruppe in einer Umfrage der dpa.
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SPD-Chef warnt vor Schüren falscher Erwartungen

Sonntag, 29. März (9.12 Uhr): In der Debatte über die Einschränkungen wegen der Corona-Krise bekommt Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) Unterstützung vom Koalitionspartner SPD.
Die schnellstmögliche Rückkehr zur Normalität sei „unser aller Ziel“, sagte SPD-Chef Norbert Walter-Borjans den Zeitungen der Funke-Mediengruppe. „Aber so weit sind wir noch nicht. Die Bundeskanzlerin hat mit ihrer Mahnung recht. Die Spitze der Infektionswelle steht uns noch bevor.“
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Die Corona-Krise aus Sicht eines Polizisten

Sonntag, 29. März (9.08 Uhr): Beamte haben oft engen Kontakt zu anderen Menschen – das löst auch Unsicherheit aus. Andreas Kreye, Polizist bei der Polizeiinspektionen Wilhelmshaven/Friesland berichtet von seinen Erlebnissen.
Den vollständigen Bericht finden Sie hier

Behandlung von Covid-19: Was verspricht Erfolg?

Samstag, 28. März (19.09 Uhr): Die Entwicklung neuer Medikamente und Impfstoffe gegen eine Krankheit dauert in der Regel Jahre, oft Jahrzehnte. Vor allem die klinischen Studien an Menschen sind sehr aufwendig. Doch in Zeiten der Corona-Pandemie muss es schnell gehen.
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Polizei löst Demos auf und weist Protestierende zurecht

Samstag, 28. März (19.08 Uhr): Wegen in der Corona-Krise verhängten Verboten ist die Polizei mancherorts etwa gegen unerlaubt Demonstrierende vorgegangen.
Am Kottbusser Tor im Berliner Stadtteil Kreuzberg lösten Beamte am Nachmittag eine spontane Versammlung von mehr als 200 Menschen auf. Es gab mehrere Festnahmen, wie die Polizei auf Twitter mitteilte. Die Versammlung sei nicht angemeldet gewesen und habe gegen die derzeit geltenden Beschränkungen zur Eindämmung der Corona-Pandemie verstoßen. Wegen der Corona-Pandemie ist das Recht auf Demonstrationen derzeit eingeschränkt.
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„Gemeinsam im Nordwesten“ – Hilfe, die ankommt

Samstag, 28. März (19.03 Uhr): Gemeinsam mit der Nordwest-Zeitung und der Emder Zeitung starten wir eine Plattform für private Anbieter sowie lokale Händler und Unternehmen: Auf der Internetplattform „Gemeinsam im Nordwesten“ haben Sie die Möglichkeit, Ihre Serviceangebote einzutragen und Kunden über die Angebote in der Region während dieser Krise zu informieren.
Den Link zur Plattform finden Sie hier

Frieslands Landrat Sven Ambrosy lobt den Zusammenhalt

Samstag, 28. März (18.41 Uhr): In einem VIdeo-Statement lobt Frieslands Landrat Sven Ambrosy den Zusammenhalt während der Isolation und findet klare Worte zur momentanen Lage.

Mehr als 10.000 Corona-Tote in Italien

Samstag, 28. März (18.23 Uhr): In Italien sind seit Beginn der Pandemie mehr als 10 000 mit dem Coronavirus infizierte Menschen gestorben. Der Zivilschutz meldete am Samstag 889 neue Todesfälle. Damit stieg die Gesamtzahl der Toten auf 10 023.
(Quelle: dpa)

Lehrer und Schüler arbeiten in Corona-Krise digital

Samstag, 28. März (18.20 Uhr): Die Corona-Krise hat die Welt, Deutschland und Niedersachsen fest im Griff. Insbesondere die Schulschließungen stellen besondere Herausforderungen an das niedersächsische Bildungssystem. So war es sehr vorausschauend, vor einigen Jahren ein Internet-Portal zu schaffen, in dem digitaler Unterricht möglich ist: die Niedersächsische Bildungscloud.
Den vollständigen Artikel lesen Sie hier

Das gesellschaftliche Leben ist wie schockgefroren

Samstag, 28. März (18.12 Uhr): Spätestens seit 14 Tagen ist die Coronakrise auch in Jever angekommen. Alles das, was unsere Marienstadt ausmacht, der Einkaufsbummel in den Geschäften der Innenstadt, der Besuch des Schlosses, Theaters, Kinos und unserer zahlreichen kulturellen Einrichtungen, das Essen in unserer vielfältigen Gastronomie und das Miteinander in den Vereinen, Dorfgemeinschaften und Organisationen wurde plötzlich ausgesetzt. Das gesamte gesellschaftliche Leben ist wie schockgefroren.

In diesem Gastbeitrag äußert sich Jevers Bürgermeister Jan Edo Albers zur Lage in der Kreisstadt.

FDP: Gegen Corona immune Menschen per App ausweisen

Samstag, 28. März (17.12 Uhr): Die FDP im Bundestag hat vorgeschlagen, eine App zum freiwilligen Ausweisen von Menschen einzusetzen, die gegen das Coronavirus immunisiert sind. Intelligente Apps und Mobilfunkdaten könnten helfen, die Ausbreitung des Virus einzudämmen, sagte Fraktionsvize Frank Sitta dem „Handelsblatt“.
(Quelle: dpa)

Wirtschaft will Kurzarbeitergeld auch für Azubis

Samstag, 28. März (17.11 Uhr): Industrie und Handwerk haben die Bundesregierung aufgefordert, die Regelungen zum Kurzarbeitergeld in der Corona-Krise schnellstmöglich auf Lehrlinge auszuweiten. Anderenfalls sähen sich Betriebe in der Krise gezwungen, ihren Auszubildenden zu kündigen. Handwerkspräsident Hans Peter Wollseifer sagte der „Welt am Sonntag“: „Wir müssen dringend vermeiden, dass Betrieben, die von der Krise massiv betroffen sind, nichts anderes übrig bleibt, als Ausbildungsverhältnisse zu beenden“.
(Quelle: dpa)

308 neue Corona-Fälle in Niedersachsen

Samstag, 28. März (16.46 Uhr): Die Zahl der mit dem Coronavirus infizierten Menschen in Niedersachsen steigt weiter deutlich an. Laut Mitteilung des Landes vom Samstagmittag gibt es derzeit 3483 laborbestätigte Covid-19-Fälle (+308 im Vergleich zu gestern) in Niedersachsen. Von Donnerstag auf Freitag hatte der Anstieg bei 449 gelegen. 21 Menschen, die mit dem Virus infiziert waren, sind in Niedersachsen verstorben. Die meisten Todesfälle hat die Stadt Wolfsburg zu verzeichnen.
(Quelle: Nordwest-Zeitung)

Dänische Regierung rechnet nicht mit monatelangen Corona-Maßnahmen

Samstag, 28. März (16.44 Uhr): Die dänische Ministerpräsidentin Mette Frederiksen geht nicht davon aus, dass die in ihrem Land ergriffenen Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Coronavirus über Monate Bestand haben werden. Weder hoffe noch glaube sie, dass es mehrere Monate dauern werde, ehe Dänemark damit beginnen könne, sich wieder zu öffnen, schrieb die Regierungschefin am Samstag auf Facebook. „Wir wollen Dänemark nicht einen Tag länger als notwendig geschlossen halten“, erklärte sie.Dänemark hatte besonders früh mit strikten Maßnahmen auf die Corona-Krise reagiert, unter anderem sind seit dem 14. März die Grenzen des deutschen Nachbarlandes für Ausländer ohne triftigen Einreisegrund geschlossen.
(Quelle: dpa)

Corona-Todesfall im Landkreis Aurich

Samstag, 28. März (16.31 Uhr): Im Landkreis Aurich ist ein 74-jähriger Mann an den Folgen des Coronavirus gestorben. Der Mann aus Norderney hatte eine schwere Vorerkrankung und war im Emder Klinikum behandelt worden, wo er am Freitag verstarb.

Im Landkreis Aurich sind bislang insgesamt 49 Personen positiv auf eine Corona-Erkrankung getestet worden, davon gelten 18 Personen als geheilt, sodass die aktuelle Zahl der bestätigten Corona-Infektionen 31 beträgt.

Trotz Frühlingswetters: Corona-Verbote werden überwiegend befolgt

Samstag, 28. März (16.28 Uhr): Schönstes Frühlingswetter von der Ostsee bis zu den Alpen hat am Samstag nach draußen gelockt - doch wegen der verhängten Restriktionen in der Corona-Krise verzichteten viele Menschen auf ausgiebige Ausflüge. Die Polizei musste bei Kontrollen nur vereinzelt einschreiten. Das geht aus Polizeiberichten aus den Bundesländern hervor. Ein Schwerpunkt der Kontrollen waren Grünanlagen.
(Quelle: dpa)

832 neue Corona-Tote in Spanien

Samstag, 28. März (16.21 Uhr): Das Wochenende beginnt in Spanien mit einer Horrorzahl: Seit Beginn der Corona-Krise gab es noch nie so viele Tote an einem Tag. Jetzt muss auch das Militär beim Transport der Leichen helfen. Trotzdem glauben die Behörden, den Höhepunkt bald erreicht zu haben.
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Eine Neuinfektion im Landkreis Wittmund

Samstag, 28. März (14.38 Uhr): Im Landkreis Wittmund hat sich eine weitere Person mit dem Coronavirus infiziert. Die Pressestelle des Landkreises konnte am Samstagnachmittag keine weiteren detaillierten Angaben zu dem Fall machen. Damit sind derzeit 13 Personen im Landkreis infiziert, wovon drei Menschen außerhalb des Kreisgebietes gemeldet sind. Insgesamt sind 3 Personen mittlerweile genesen und 115 Quarantänefälle wurden angeordnet.

Merkels Botschaft aus der Quarantäne: „Seien Sie geduldig“

Samstag, 28. März (14.34 Uhr): Mit einer persönlichen Nachricht hat sich Bundeskanzlerin Angela Merkel aus der häuslichen Quarantäne gemeldet und die Menschen in Deutschland um Geduld in der Corona-Krise gebeten.
Der Mensch sei „nun mal auf Kontakt und Nähe eingestellt, und darauf freue ich mich dann auch wieder“, sagte die CDU-Politikerin, die nach Kontakt zu einem infizierten Arzt derzeit zu Hause bleibt, in ihrem am Samstag veröffentlichten Wochenend-Podcast. Klar sei aber: „Niemand kann heute mit gutem Gewissen sagen, er wisse, wie lange diese schwere Zeit anhält.“ Noch gebe es keinen Grund, die Regeln zu lockern. „Ich muss Sie bitten, seien Sie geduldig.“
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Ein weiterer Friesländer ist mit dem Coronavirus infiziert

Samstag, 28. März (14.09 Uhr): Bei einer weiteren Person, die im Landkreis Friesland gemeldet ist, wurde das Coronavirus nachgewiesen. Auch diese Person hat sich jedoch nicht in Friesland aufgehalten und befindet sich weiterhin nicht im Landkreis. Somit steigt die Zahl der infizierten Friesländer auf 6 - davon befinden sich jedoch zwei Personen nicht im Landkreis.

Rendezvous an der Grenze mit Punsch und Keksen

Samstag, 28. März (13.46 Uhr): Liebe und Freundschaft kennen keine Grenzen und keine Altersbeschränkung. Auch im Alter von 89 und 85 Jahren wollen sich Karsten Tüchsen Hansen und Inga Rasmussen täglich sehen.
Das Problem: Hansen wohnt in Süderlügum in Nordfriesland, Rasmussen im dänischen Gallehus. Und die Grenze zwischen Schleswig-Holstein und Dänemark ist seit zwei Wochen wegen der rasanten Ausbreitung des neuartigen Coronavirus weitgehend geschlossen. Doch nur telefonieren ist für die Senioren zu wenig. Also treffen sie sich seitdem täglich am gesperrten Grenzübergang Aventoft.
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Post an Oma und Opa – damit der Kontakt in der Krise nicht abreißt

Samstag, 28. März (13.27 Uhr): Altenheime, Pflegeeinrichtungen, Krankenhäuser: Überall herrscht Besuchsverbot. Dieser extreme Schutz gilt den Kranken und Alten, die zur Corona-Risikogruppe gehören. Doch diese Situation bringt nicht nur Schutz, sondern auch ein Minimum an sozialen Kontakten und Einsamkeit mit sich. Deshalb haben etliche Heime, wie beispielsweise das Azurit im Wangerland, einen Schreibaufruf gestartet.
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Lambrecht empört über Mietzahlungs-Stopp großer Unternehmen

Samstag, 28. März (13.26 Uhr): Bundesjustizministerin Christine Lambrecht (SPD) hat sich empört über den Stopp von Mietzahlungen für Ladengeschäfte großer Firmen geäußert.Wenn jetzt finanzstarke Unternehmen einfach ihre Mieten nicht mehr zahlen, ist dies unanständig und nicht akzeptabel“, sagte sie am Samstag in Berlin. Die Corona-Hilfsgesetze böten dafür keine Grundlage. Es gelte weiterhin: „Mieter müssen selbstverständlich ihre Miete zahlen. Falls sie tatsächlich infolge der Krise in ernsthafte Zahlungsschwierigkeiten geraten, kann ihnen lediglich für einen begrenzten Zeitraum nicht gekündigt werden.
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Von der Leyen warnt vor neuer Kluft in der EU

Samstag, 28. März (13.25 Uhr): Seit Ausbruch der Pandemie ging in der Europäischen Union vieles auseinander - vor allem durch einseitige Grenzkontrollen. Zerbricht die Gemeinschaft daran? „Wir haben es selbst in der Hand“, sagt Kommissionschefin von der Leyen der Deutschen Presse-Agentur.
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Hotels und Gastronomie in Not - Dehoga appelliert an die Bevölkerung

Samstag, 28. März (13.24 Uhr): Die Telefone von Hotelier Olaf Stamsen stehen nicht still. Mehr als 200 Gespräche am Tag – momentan eher normal. Doch es geht leider nicht um Buchungsanfragen. Im Gegenteil, Gäste stornieren geplante Hotelaufenthalte, weil sie es müssen. „Touristen dürfen ja aktuell nicht kommen“, sagt Stamsen. Mit diesem Problem haben alle Hoteliers zu kämpfen, ein weiterer Grund, warum sein Telefon ständig klingelt. Als Vorsitzender des Dehoga-Stadtverbandes (Deutscher Hotel- und Gaststättenverband) steht er im Dauerkontakt mit Kollegen.
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Häusliche Quarantäne statt Bundesliga-Alltag

Samstag, 28. März (13.20 Uhr): Kai Pröger lebt im Trikot des SC Paderborn seinen großen Traum. Doch das Coronavirus stellte alles auf den Kopf. Am Freitag durfte der 27-Jährige nach 14 Tagen Isolation wieder vor die Tür treten.
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Tafelschließungen im Harlingerland: „Situation ist für Bedürftige eine Katastrophe“

Samstag, 28. März (13.12 Uhr): Schweren Herzens, aber auf der Basis gleich mehrerer Gründe hat die Friedeburger Ausgabestelle der Auricher Tafel aufgrund der Coronakrise bereits vor gut zwei Wochen ihre Arbeit vorerst beendet. „Wir haben an erster Stelle das Infektionsschutzgesetz beherzigt und unsere ehrenamtlichen Mitarbeiter nach Hause geschickt“, schildert Hanke Rippen. Laut dem Friedeburger Tafelsprecher sei ein großer Teil dieser Kräfte mehr als 65 Jahre alt und gehöre damit zur Risikogruppe. „Und die sollen sich bei ihrem gemeinnützigen Einsatz natürlich nicht anstecken.“
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Althusmann erwartet Anstieg der Arbeitslosenzahlen

Samstag, 28. März (12.48 Uhr): Niedersachsens Wirtschaftsminister Bernd Althusmann (CDU) rechnet im Zuge der Corona-Krise mit einem Anstieg der Arbeitslosenzahlen. Eine genaue Prognose wollte er bei seinem Besuch am Samstag im Studio von NDR 1 Niedersachsen aber nicht abgeben. Einige Branchen müssten sicher nach der Pandemie wieder aufgebaut werden, sagte er.
(Quelle: NDR)
Den Mitschnitt der Sendung finden Sie hier

Mehr als 800 Corona-Tote in 24 Stunden in Spanien - 72 000 Infizierte

Samstag, 28. März (12.34 Uhr): Im besonders schwer vom Coronavirus betroffenen Spanien sind innerhalb von 24 Stunden 832 neue Todesopfer verzeichnet worden. Das ist der höchste Anstieg, der in dem Land bislang registriert wurde, wie die Gesundheitsbehörden in ihrer täglichen Bilanz mitteilten. Insgesamt kletterte die Zahl der Opfer seit Freitag auf knapp 5700. Auch die Zahl der Infizierten stieg weiter an und lag am Samstagmittag bei rund 72 000, etwa 8000 mehr als am Vortag. Jedoch hält sich damit der prozentuale Anstieg seit Tagen relativ niedrig.
(Quelle: dpa)

Luftwaffe fliegt erkrankte Italiener nach Deutschland

Samstag, 28. März (11.56 Uhr): Wegen der dramatischen Notlage norditalienischer Krankenhäuser in der Coronavirus-Krise fliegt die Luftwaffe Patienten nach Deutschland aus.
Der Airbus A310 MedEvac, die fliegende Intensivstation der Bundeswehr, sollte am Samstag sechs schwer erkrankte Italiener in Intensivbehandlung von Bergamo nach Köln bringen. Die Maschine sei am Morgen in Köln gestartet, sagte ein Sprecher der Deutschen Presse-Agentur.
Den vollständigen Artikel finden Sie hier

Fast 50.000 Corona-Infektionen in Deutschland

Samstag, 28. März (11.55 Uhr): In Deutschland sind bis Samstagvormittag mehr als 48 800 Infektionen mit dem neuen Coronavirus registriert worden. Das geht aus einer Auswertung der Deutschen Presse-Agentur hervor, die die gemeldeten Zahlen der Bundesländer berücksichtigt. Besonders hohe Zahlen haben Nordrhein-Westfalen mit mehr als 12 000 nachgewiesenen Fällen und 88 Toten sowie Bayern mit mindestens 10 180 Fällen und 60 Toten sowie Baden-Württemberg mit mehr als 9729 Fällen und 101 Toten.
(Quelle: dpa)

Trump verspricht Produktion vieler Beatmungsgeräte

Samstag, 28. März (11.42 Uhr): Innerhalb der nächsten 100 Tage sollen nach Worten von US-Präsident Donald Trump durch Ankauf oder zusätzliche Produktion amerikanischer Firmen zusätzlich 100.000 Beatmungsgeräte beschafft werden.
Das entspreche der dreifachen US-Produktion eines normalen Jahres, sagte Trump am Freitag im Weißen Haus. „Wir werden viele Beatmungsgeräte produzieren“, erklärte Trump mit Blick auf die Lungenkrankheit, die durch das neuartige Coronavirus verursacht wird.
Den vollständigen Artikel finden Sie hier

Von der Leyen: EU-Kommission plant keine Corona-Bonds

Samstag, 28. März (11.30 Uhr): In der Corona-Krise plant die Europäische Kommission keine eigenen Anleihen zur milliardenschweren Schuldenaufnahme. Dies stellte EU-Kommissionschefin Ursula von der Leyen in einem Interview der Deutschen Presse-Agentur klar.
„Da gibt es ganz klare rechtliche Grenzen, das ist nicht der Plan. Daran arbeiten wir nicht.“ Der „Spiegel“ hatte berichtet, die EU-Kommission wolle Arbeitslosenversicherungen der Mitgliedstaaten in der Krise mit Zuschüssen in Milliardenhöhe unterstützen und dazu eigene Anleihen an den Finanzmärkten platzieren, einen Vorläufer für Eurobonds.
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Fußball zwischen Kollaps-Angst und Wertediskurs: Bleibt alles anders?

Samstag, 28. März (10.58 Uhr): Sogar Uli Hoeneß und Gianni Infantino glauben an eine Zeitenwende im Fußball. Es ist die Zeit der Rechenschieber, der engen Kalkulationen, es ist die Zeit der Sorge ums wirtschaftliche Überleben. Wenn sich die 36 Profi-Clubs aus Bundesliga und 2. Liga am Dienstag zu ihrer nächsten außerplanmäßigen Mitgliederversammlung der Deutschen Fußball Liga in der Corona-Krise treffen, geht es primär um die Verlängerung der Liga-Zwangspause bis zum 30. April. Es geht auch um die Suche nach einem Notfallspielplan für die noch ausstehenden 82 Bundesliga-Partien. Existenzgefährdende Einnahmeverluste von rund 750 Millionen Euro sollen vermieden werden.
(Quelle: dpa)

Kanzleramtschef: Keine Lockerung der Maßnahmen bis 20. April

Samstag, 28. März (10.28 Uhr): Kanzleramtschef Helge Braun (CDU) hat klargestellt, dass es vor dem 20. April keine Lockerungen der Einschränkungen im Kampf gegen die Coronavirus-Pandemie geben werde. „Wir reden jetzt bis zum 20. April nicht über irgendwelche Erleichterungen“, sagte er dem „Tagesspiegel“.
„Bis dahin bleiben alle Maßnahmen bestehen.“ Ältere Menschen müssten noch deutlich länger als Jüngere mit Kontakteinschränkungen rechnen. „Eines ist allen Modellen gemein, egal, wie wir uns entscheiden: dass die älteren und vorerkrankten Menschen in unserer Gesellschaft wirksam vor einer Infektion geschützt werden müssen, bis es einen Impfstoff gibt“, sagte Braun.
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Trump unterzeichnet Billionen-Konjunkturpaket

Samstag, 28. März (10.26 Uhr): US-Präsident Donald Trump hat ein massives Konjunkturpaket unterzeichnet, mit dem rund 2 Billionen US-Dollar in die Wirtschaft gepumpt werden sollen.
Trump teilte auf Twitter mit, er habe gerade „das größte wirtschaftliche Hilfspaket in der amerikanischen Geschichte“ unterschrieben. Mit einem Volumen von 2,2 Billionen US-Dollar „wird dieses Gesetz die dringend benötigte Hilfe für die Familien, die Arbeiter und die Unternehmen unserer Nation bringen“. Nur Stunden zuvor hatte nach dem von Trumps Republikanern dominierten Senat auch das von den Demokraten kontrollierte Repräsentantenhaus den Gesetzesentwurf beschlossen.
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Bundesagentur für Arbeit: Gut für Ansturm von Kurzarbeitern gerüstet

Samstag, 28. März (9.49 Uhr): Die Bundesagentur für Arbeit (BA) hält sich in der Corona-Krise dank eines Milliardenpolsters für finanziell ausreichend gewappnet, um den Ansturm beim Kurzarbeitergeld zu bewältigen. Es sei absehbar, dass die Zahl der Kurzarbeiter weit höher ausfallen werde als während großen Finanzkrise der Jahre 2008/2009, sagte BA-Vorstandsvorsitzender Detlef Scheele der Deutschen Presse-Agentur.
Damals waren in der Spitze in Deutschland 1,44 Millionen Menschen auf Kurzarbeit angewiesen. Die Bundesregierung legte vor einigen Tagen die Schätzung von 2,15 Millionen Kurzarbeitern in der Corona-Krise vor. Ob diese Schätzung richtig sei, könne derzeit niemand sagen, betonte Scheele.
(Quelle: dpa)

Zweiter Corona-Todesfall in Bremen

Samstag, 28. März (9.40 Uhr): Ein zweiter Mensch aus Bremen ist nach einer Infektion mit dem Coronavirus gestorben. Das teilte die Gesundheitssenatorin am Freitagabend mit. Demnach starb am Mittwoch ein Bremer Bürger auf Kreta an einer Infektion mit dem neuartigen Coronavirus, hieß es in der Mitteilung. „Die Infektion ist nach bisherigen Erkenntnissen auf Kreta erfolgt, eine Verbindung der Infektion nach Bremen liegt nicht vor, weitere Informationen werden ermittelt.“Währenddessen stieg die Zahl der bestätigten Infektionsfälle in Bremen mit Stand Freitagmittag 14.00 Uhr auf 263 Fälle, 19 mehr als am Donnerstagabend. Das berichtete die Nordwest-Zeitung am Samstagmorgen.

Krabbenfischer starten in ungewisse Saison

Samstag, 28. März (9.23 Uhr): Mitten in der Corona-Krise starten die Krabbenfischer an der niedersächsischen Küste in eine ungewisse Saison.
„Die Fischer können fischen, kein Problem. Aber die Nachfrage stagniert dadurch, dass die Restaurants geschlossen haben“, sagte der Geschäftsführer der Erzeugergemeinschaft Küstenfischer der Nordsee, Günter Klever. Auch in Belgien - Hauptabnehmer der Nordseegarnelen - gebe es ja Beschränkungen.
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Der Alltag im „Leuchtfeuer“ steht still

Samstag, 28. März (9.13 Uhr): Es ist gespenstisch still im Hotel „Leuchtfeuer“ in Horumersiel direkt am Dorfplatz. Kein Smalltalk an der Hotelbar, keine Bestellungen im Restaurant, kein leckerer Duft aus der Küche. Die Zimmer und Flure sowie der Wellness- und Fitnessbereich sind verwaist, Waschmaschine und Trockner stehen still.
Die Corona-Krise trifft Hoteliers wie Mario Krar besonders hart. „Die Reserven der Wintermonate sind aufgebraucht“, so Krar. Eigentlich bräuchte er dringend Gäste, das Hotel wäre im Normalfall jetzt ausgebucht. So geht der Hotelier jetzt vollkommen allein durch das Hotel mit 34 Zimmern und 80 Betten. Seine 50 Mitarbeiter (25 fürs Hotel und 25 für das gleichnamige Restaurant) sind ab April in Kurzarbeit. Nur der Computer-Fachmann, der seit 23 Jahren die EDV der Krars pflegt schaut ab und zu vorbei. „Es ist zum gruseln. Überall das gleiche“, berichtet er.
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Virtueller Ersatz für den abgesagten Gorch-Fock-Lauf

Samstag, 28. März (9.07 Uhr): 234 Anmeldungen lagen vor, 1500 Medaillen sind bestellt, viel Arbeit im Vorfeld wurde bereits erledigt – jetzt steht fest: Kleine Jubiläen können am 14. Juni nicht gefeiert werden, denn der Gorch-Fock-Lauf – der 15. insgesamt und der fünfte in seiner abgespeckten Variante ohne Marathon und mit dem neuen Organisationsteam – wird in der bisherigen Form im Sommer nicht stattfinden.
„Wir halten es als organisierender Verein für eine falsche Botschaft, zu einer eventuell Viren verbreitenden Großveranstaltung aufzurufen, selbst wenn sich die Situation im Juni wieder verbessert haben sollte. Warum sollen wir verzweifelt an etwas im Augenblick sinnlos Erscheinendem festhalten“, stellte Inga Bernsau gestern fest. Die Entscheidung, den Lauf abzusagen und stattdessen einen „virtuellen Lauf“ anzubieten, sei, so Bernsau, im Gorch-Fock-Lauf-Verein einstimmig gefallen.
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Polizei löst private Feier auf

Samstag, 28. März (8.55 Uhr): Die Geschäftsleute in Wilhelmshaven halten sich weitgehend an die zur Abwehr des Coronavirus verhängten Beschränkungen. Das jedenfalls ist der Eindruck, den die Polizeibeamten gewonnen haben, die die Einhaltung der per Allgemeinverfügung erlassenen Vorschriften und Beschränkungen kontrollieren.
Geschäftsschließungen, Sortimentsbeschränkungen in den Lebensmittelgeschäften, Einkaufswagen-Pflicht, Abstandsgebote, Gruppen-Verbote – die Corona-Regeln sind vielfältig. „Sicherlich gab es in der Anfangsphase die eine und andere Unsicherheit und entsprechenden Klärungsbedarf, aber mittlerweile hat es sich eingespielt und wir müssen nur selten eingreifen“, sagt Andrea Papenroth, Sprecherin der Polizeiinspektion Wilhelmshaven-Friesland.
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Senioren sehen endlich die Familie wieder

Samstag, 28. März (8.53 Uhr): Elfriede Spreer, 97-jährige Bewohnerin des Johanneshauses, war traurig, weil sie ihre Familie so lange nicht gesehen hat. Das erzählt Petra Bruns, Leitung begleitender Dienst, die gleich an Videochats per Skype oder WhatsApp als mögliche Kommunikationsform dachte. Nur: Die Einrichtung verfügte nicht über eine WLAN-Verbindung.
Wegen der Coronakrise sind Besucher in der Einrichtung nur noch in besonderen Ausnahmesituationen gestattet. Und die Bewohner damit von ihren Familien abgeschottet.
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Mehr als 48 300 Corona-Nachweise in Deutschland - mehr als 315 Tote

Samstag, 28. März (8.01 Uhr): In Deutschland sind bis Freitagnachmittag mehr als 48 300 Infektionen mit dem neuen Coronavirus registriert worden. Das geht aus einer Auswertung der Deutschen Presse-Agentur hervor, die die gemeldeten Zahlen der Bundesländer berücksichtigt. Besonders hohe Zahlen haben Nordrhein-Westfalen mit mehr als 12 000 nachgewiesenen Fällen und 88 Toten sowie Bayern mit mindestens 10 180 Fällen und 60 Toten sowie Baden-Württemberg mit mehr als 9729 Fällen und 101 Toten. Gerechnet auf 100 000 Einwohner verzeichnet Hamburg mit einem Wert von 95,5 die meisten Infektionen. (Quelle: dpa).

Für Lottoscheine gibt es keinen Spielraum für Ausnahmen

Samstag, 28. März (7.41 Uhr): Sechs Richtige im Lotto – darüber wird sich bei Manfred M. aus Sande an diesem Wochenende wohl die Freude in Grenzen halten. Der Grund: Er wollte für eine ältere Person den Lottoschein in einem Geschäft mit Annahmestelle in Sande abgeben. Dort gibt es unter anderem auch Zeitungen. Doch den Lottoschein abgeben – das sei in Zeiten von Corona untersagt, erfährt er auch beim zweiten Versuch in einem anderen Geschäft.
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Manitowoc stellt Produktion in Wilhelmshaven ein

Samstag, 28. März (7.01 Uhr): Die Manitowoc Crane Group Germany GmbH, der größte gewerbliche Arbeitgeber in der Stadt, weitet seine Kurzarbeit erheblich aus. Wie Produkt-Direktor Andreas Cremer auf Anfrage der Redaktion am Freitag bestätigte, wird die Produktion von Mobilkranen ab kommenden Montag ausgesetzt.
Der Grund für die Entscheidung ist die Corona-Krise. Schon in den vergangenen Wochen hatte das Unternehmen im Industriegebiet-West umfangreiche Vorbeugungsmaßnahmen veranlasst, um Ansteckungsgefahren innerhalb des Betriebes zu minimieren. Die Hygiene-Vorkehrungen wurden deutlich ausgeweitet, die Schichten so entzerrt, dass sich die rund 1000 Mitarbeiter wo wenig wie möglich persönlich begegnen. Mit Erfolg. Corona-Erkrankungen in der Belegschaft sind bislang nicht bekannt geworden.
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Corona-Todesfall im Landkreis Oldenburg

Freitag, 27. März (18.08 Uhr): Ein älterer Mann aus Delmenhorst ist am Freitagmorgen an der neuartigen Lungenkrankheit Covid-19 verstorben. Das teilten der Landkreis Oldenburg sowie die Stadt Delmenhorst am Freitag mit. Der 89-Jährige war zuvor in das Wildeshauser Krankenhaus Johanneum eingeliefert worden.

Die Gesamtzahl der Corona-Infizierten im Landkreis Oldenburg beträgt indes 56 bestätigte Fälle einer COVID-19-Erkrankung. Davon sind fünf Personen wieder genesen. Somit gibt es derzeit 51 Erkrankte. 281 Personen befinden sich zur Zeit aktiv in häuslicher Isolation /Quarantäne. In diesen 281 Personen sind die 51 an Covid-19 Erkrankten eingerechnet. Das berichtete die Nordwest-Zeitung am Freitagabend.

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