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St.-Johannes-Hospital: Nach dem Brand: Geriatrie-Abteilung in Varel ist wieder am Start

01.01.2020

Varel Die Geriatrie-Station des Vareler St.-Johannes-Hospitals hat die Arbeit in ihren früheren Räumen im St.-Johannes-Stift wieder aufgenommen. Nachdem es im Juli 2019 im Keller des Gebäudes gebrannt hatte, war die gesamte Station stark in Mitleidenschaft gezogen worden. Eine Komplettsanierung stand an.

Schnell war damals klar, dass es sich um Brandstiftung handelte. Die Sanierungsarbeiten aber nahmen viel Zeit in Anspruch. Nun aber konnte in dem Gebäude mit 25 Betten die Arbeit, die sich speziell mit der Medizin für ältere Menschen beschäftigt, wieder aufgenommen werden.

Die Kosten der Instandsetzung belaufen sich bisher auf 1,3 Millionen Euro. Rund 800 000 Euro mussten für die Erneuerung der technischen Infrastruktur, Brandschutz und Renovierungsarbeiten gezahlt werden. Etwa 500 000 Euro haben die Reinigungsarbeiten in den betroffenen Fluren, Zimmern und angrenzenden Treppenhäusern zur Beseitigung von Ruß und Staub verschlungen. Durch die Verunreinigung waren zudem Medikamente, zahlreiche Pflege-, Küchen- und Büromaterialien unbrauchbar und mussten entsorgt werden. Erneuert wurden Leuchten, Zimmerdecken und Fußböden, Wände wurden gestrichen und der Fahrstuhl repariert.

Die zerstörten Rauchmelder wurden ersetzt, zusätzliche installiert und mit der Brandmeldezentrale neu verkabelt. Restarbeiten sind jetzt nur noch im Keller zu erledigen, wo der Brand gelegt worden war. Um zukünftig mehr Sicherheit zu erreichen, wurde ein Schließsystem installiert und Türen mit einem Wächtersystem eingebaut.

Chefarzt Peter Plettenberg lobte den guten Zusammenhalt während der vergangenen Monate, in denen die Arbeit der Geriatrie auf andere Stationen im Haupthaus verteilt worden war. In diesem Sinne sei der Brand „eine echte Feuerprobe“ gewesen. Auch Patienten und Angehörige hätten viel Geduld und Verständnis gezeigt. Plettenberg freut sich, mit seinem Team wieder am Start zu sein.

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