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Lokal26.de Wilhelmshaven Südstadt

Wirtschaft: Das neue Gesicht des Fördergebiets Südstadt

23.09.2021

Wilhelmshaven Angestellt ist die 28-Jährige bei der Firma Alexander Rudnick Consultants, die in enger Zusammenarbeit mit der Stadt Dienstleister für den Fachbereich Stadtsanierung und Stadtplanung ist. Wozu selbstredend weit mehr gehört, als das Förderprogramm Plug&Work Digital.

„Im Prinzip bin ich also ein Bindeglied zwischen Stadt, Plug&Work und Alexander Rudnick Consultants“ erklärt sie ihr breit gefächertes Aufgabengebiet, das sich aus Wirtschaftsförderung, Marketing und Öffentlichkeitsarbeit zusammensetzt. Allerdings endet das Förderprogramm Plug&Work Digital im Dezember    2022.

Inzwischen ist der letzte Ansiedlungswettbewerb abgeschlossen, die Prämierungsfeier hat bereits stattgefunden.

Branchenunabhängige Förderung

„Ab sofort fördern wir nur noch Bestandsunternehmen“, erklärt Anne Sophie Büsch. Die branchenunabhängige Förderung bestehe jetzt vor allem aus Unterstützungsmaßnahmen für die Digitalisierung der jeweiligen Unternehmen. Einzige Voraussetzung sei, dass das kleine oder mittlere Unternehmen (KMU) in der Südstadt oder der Innenstadt angesiedelt ist.

„Aber wir schicken natürlich keinen weg, der sich an uns wendet und können meistens auf andere Fördermöglichkeiten oder anderweitige Unterstützung beim Start in die Selbstständigkeit verweisen“, sagt sie. „Und natürlich bleiben wir auch Ansprechpartner für Unternehmen, deren Förderung schon ausgelaufen ist.“

Die studierte Wirtschaftspsychologin mit Schwerpunkt Marketing ist auf allen Kanälen aktiv – Social Media, Instagram, Internetauftritte, Imagefilme, Werbung online und print, Netzwerkveranstaltungen und vieles mehr. „Derzeit bin ich sehr eingebunden in die Organisation des Filmfestes ‚Blende Eins‘“, sagt sie lachend. „Es macht mir einfach Spaß, neue Leute kennen zu lernen und mich zu vernetzen, sowohl beruflich als auch privat.“ Darum habe sie sich auch sehr gefreut, kürzlich ihr erstes Netzwerktreffen in Präsenz durchführen zu können. „Ich bin ja während der Coronazeit in den neuen Job gewechselt und habe mich jetzt wirklich gefreut, einige meiner Mandanten face to face treffen zu können.“

Begeistert von Wilhelmshaven

Anne Sophie Büsch stammt aus Schleswig-Holstein, hat in Heide ihr Wirtschaftspsychologiestudium mit einem Master abgeschlossen und dann dort auch im Marketingbereich gearbeitet. Seit über einem Jahr lebt sie zusammen mit ihrem Partner in Wilhelmshaven und hat von hier aus im Homeoffice für ihren Arbeitgeber in Schleswig-Holstein gearbeitet.    Dann bot sich die Chance, bei Alexander Rudnick Consultants, als Schwangerschaftsvertretung, anzufangen. „Ich habe mich beworben und dann ging alles erfreulicherweise recht schnell.“

Von ihrer neuen Heimatstadt ist Anne Sophie Büsch begeistert. „Wilhelmshaven ist im Vergleich zu Heide eine Großstadt“, findet sie. „Trotzdem ist alles sehr familiär. Ich habe nicht mal Heimweh, obwohl ich früher immer Heimweh nach Hause hatte.“ Dass sie als Kind von der Küste, genauer der Westküste Schleswig-Holsteins, das Meer liebt, ist fast selbstverständlich. „Aber hier bin ich zu Fuß in zehn Minuten am Wasser, in Heide waren es fast 30 Minuten mit dem Auto“, freut sie sich über die kurzen Wege hier in der Stadt an der Jade.

Und natürlich wohnt sie auch direkt in „ihrem Fördergebiet“, sprich in der Innenstadt. „Ich kann mir auch gar keinen schöneren Stadtteil zum Wohnen vorstellen“, sagt sie.

Durch ihre Arbeit kennt Anne Sophie Büsch natürlich inzwischen viele Unternehmen und deren Inhaber. „Wenn ich mit Freunden oder Familie durch die Südstadt spaziere, dann sage ich oft ‚schau mal, dieses Geschäft haben wir auch gefördert‘. Das verbindet einen natürlich sehr mit der Stadt.“

Überhaupt, so sagt sie lachend, sei sie hier sehr glücklich und erzähle allen Freunden und Bekannten in Schleswig-Holstein und anderswo, wie schön Wilhelmshaven sei. „Ich mache also auch privat sehr viel Werbung für Wilhelmshaven“, sagt sie lachend.

Walburg DittrichSonderthemen

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