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Alltagsärger: Mäharbeiten am Deich in Hooksiel sorgen für Ärger bei Anwohnern

01.07.2020

Hooksiel Reiner Meints ist sauer, wenn er von seinem Haus aus auf den Deich an der Viethstraße in Hooksiel blickt. Er ärgert sich über einen seiner Meinung nach Schandfleck in dem Touristenort Hooksiel. Genau genommen über die Art und Weise, wie der Deich dort gemäht wird. „Gelinge gesagt sieht das aus wie Fressen und Saufen“, sagt Meints.

Über einen Meter hoch stand das Gras, bevor es von der Gemeinde gemäht wurde. „Und jetzt liegt das ganze Gras einfach auf der Straße. Und im Graben rutscht es langsam aber sicher immer tiefer“, sagt Meints. Ihn ärgert aber noch etwas anderes. Denn der Deich wurde nicht vollständig gemäht. „Das Gras um die Laternen, die Aufgänge und die große Kanone am Beginn des Deichs wurde stehen gelassen. Und das sieht ehrlich gesagt eher aus wie gewollt aber nicht gekonnt.“

Außerdem, so Meints, käme beim Schnitt eine ferngesteuerte Raupe zum Einsatz, die die Grasnarbe des Deichs beschädigen würde. Allerdings ist diese Raupe extra gewünscht, da sie, ähnlich wie die Schafe, den Deich eher verfestigt. Außerdem ist der Deich viel zu steil. Früher mussten zwei Mann den Deich mähen. Einer, der mit der Handsense mäht und ein Zweiter, der auf der Deichnaht oben stand und den Mäher mittels eines Seils gesichert hat.

Inzwischen übrigens sind auch die restlichen Grashalme niedergemäht worden. Erst nach einem Anruf der „Wilhelmshavener Zeitung“ mit der entsprechenden Nachfrage, rückten Mitarbeiter des Bauhofs nur wenige Stunden später aus, um auch die Laternen etc. von den grünen Büscheln zu befreien, versichert Markus Gellert vom Ordnungsamt der Gemeinde. „Ich gebe zu, dass das auf unserer Prioritäten erstmal tiefer gerutscht ist.“ Coronabedingt hätten sich einfach einige Arbeiten verschoben. Den Hinweis habe er aber dankend aufgenommen. „Wir wollen natürlich auch für die Touristen ein vernünftiges Bild abgeben“, betont Gellert. Um das liegen gebliebene Gras, welches sich durch Regen mittlerweile auf der Straße verfestigt habe und die Restbestände an Gras werde man sich ebenfalls noch kümmern.

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