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Küstenschutz: Altes DRK-Gebäude in Schillig wird nun abgerissen

30.06.2020

Schillig Das alte Gebäude des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) in Schillig wird abgerissen. Der III. Oldenburgische Deichband beginnt in diesen Tagen mit den Arbeiten am Hauptdeich in Schillig, dort steht das „Haus A“ im Bereich des DRK-Geländes. Das ist notwendig, um den Deichabschnitt den Anforderungen des Küstenschutzes anzupassen.

Das Gebäude befindet sich vollständig innerhalb der Bestickgrenzen des Deiches. Daher ist zusätzlich geplant, den Erweiterungsanbau einschließlich der Gründung und der Verbindungsbrücke sowie den provisorischen Deichverteidigungsweg zurückzubauen.

Im Anschluss sollen die Freiflächen wieder mit Bodenmaterial aufgefüllt werden und ein durchgehender Deichverteidigungsweg in Beton wiederhergestellt sowie die Berme profiliert werden. Zeitraum: Die Bauarbeiten der Firma „Freimuth Abbruch und Recycling GmbH“ aus Bülkau sollen voraussichtlich Ende September fertig sein. Beeinträchtigungen: Während der Bauzeit ist ein rund 1,5 Kilometer langes Teilstück des binnenseitigen Deichsicherungsweges komplett für die Öffentlichkeit gesperrt.

Es besteht jedoch weiterhin die Möglichkeit, den seeseitigen Teekräumweg zu nutzen. Während der Bauphase ist mit Beeinträchtigungen und Lärmbelästigung zu rechnen. Eine Wegführung ist ausgeschildert. Finanzierung: Veranschlagt sind Kosten von 350  000 Euro. Die Arbeiten sind Bestandteil des Bau- und Finanzierungsprogramms Küstenschutz 2020, das durch die Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der Agrarstruktur und des Küstenschutzes“ vom Bund und vom Land Niedersachsen gefördert und finanziert wird. Hintergrund: Das „Haus A“ befindet sich heute innerhalb des gewidmeten Hauptdeiches. Das DRK-Gebäude wurde 1972 in massiver Bauweise ausgebaut, später auf zwei Geschosse aufgestockt, und 1985 kam ein Erweiterungsanbau hinzu.

1989 wurden die Deichbestickgrenzen von der Oberen Deichbehörde neu festgesetzt – damit befanden sich die beiden deichnah gelegenen DRK-Gebäude (Haus A und B) nunmehr in genau diesem Bereich. Um dem Deichrecht zu entsprechen, müssen sie zurückgebaut werden.

1997 wurde „Haus B“ abgerissen. Im selben Zuge wurden eine Deichtrift sowie ein Deichverteidigungsweg umgesetzt. Entlang von „Haus A“ wurde eine provisorische Verbindung des binnenseitigen Deichsicherungsweges hergestellt, denn das DRK wollte das Gebäude noch weiter nutzen. Inzwischen wurde es dem Deichband übertragen, sodass der lange geplante Rückbau nun starten kann.

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