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Unwetter im Wangerland: Ein Einsatz nach dem anderen

29.06.2020

Wangerland /Ostfriesland Zu fünf Unwetter-Einsätzen sind die Freiwilligen Feuerwehren Waddewarden, Hohenkirchen und Hooksiel am Samstag über die Leitstelle Friesland-Wilhelmshaven alarmiert worden. Das hat Jörg Nöchel, Ortsbrandmeister in Hooksiel, berichtet.

Der erste Alarm lautete „Baum auf Pakenser Straße“. Noch während der Anfahrt ins Feuerwehrhaus erreichte die Einsatzkräfte aus Hooksiel jedoch ein zweiter Alarm – ein Brandmelder im Verbrauchermarkt hatte ausgelöst. Der Einsatzleiter in Hooksiel, der bereits auf dem Weg war, entschied, alle Kräfte zum Verbrauchermarkt statt zum umgestürzten Baum zu schicken, berichtete Nöchel.

Der kurz nach der Alarmierung am Supermarkt eintreffende Ortsbrandmeister konnte die Kräfte aus Hohenkirchen jedoch schnell wieder abbestellen, die weiteren Kräfte aus Waddewarden, die noch auf dem Weg waren, wurden in einen sogenannten Bereitstellungsraum beordert. Am Verbrauchermarkt stellte sich der Einsatz als Fehlalarm durch einen Stromausfall heraus.

Zeitgleich meldete die Leitstelle weitere Einsätze im Hooksieler Bereich, so wurden die Kräfte aus der „Wartezone“ zur Pakenser Straße und parallel zur L 810 gerufen – hier war ebenfalls ein Baum ein Hindernis für den Verkehr, hieß es im Bericht der Feuerwehr. Im Anschluss wurden die Feuerwehrleute noch zu einem umgestürzten Bauzaun an der Georg-Adden-Straße sowie zu einer überflutete Straße mit Gehweg an der Langen Straße gerufen.

Zudem wurden noch verschobene Ziegel an einem Hooksieler Hoteldach an ihren Platz zurückgehoben – und damit auch ein weiterer Wasserschaden am Hotel sowie das Abstürzen der Ziegel auf das Nachbargrundstück verhindert. Insgesamt waren circa 30 Kräfte der Freiwilligen Feuerwehren mit sechs Fahrzeugen im Einsatz.

Die Gewitterfront hat auch in Ostfriesland für erhebliche Schäden und viele Einsätze der Feuerwehren gesorgt.

Esens: Der Nordring der Entlastungsstraße Esens musste zwischenzeitlich gesperrt werden, weil sich hier – wie es schon öfter der Fall war – das Wasser staute.

Aurich/Leer: Stark betroffen war auch der Landkreis Aurich; hier entwurzelten mehrere Bäume. Im Landkreis Leer mussten die Autofahrer der Autobahn 31 teilweise Schritttempo fahren. Zwischen dem Dreieck Bunde und Weener lief Regenwasser aus Gullydeckeln auf die Fahrbahn – und zwar so sehr, dass der Verkehr stark beeinträchtigt wurde.

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Landkreis Aurich | Feuerwehr

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