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Keine Annäherung an die AfD

Wilhelmshaven /Friesland /Wittmund Nach der Landtagswahl in Thüringen fordert das „Netzwerk gegen Rechts“ Friesland-Wilhelmshaven-Wittmund die Parteien auf, überparteilich gegen die Alternative für Deutschland (AfD) zusammenzuarbeiten. „Was wir in Thüringen erleben ist ein unvergleichlicher Wort- und Vertrauensbruch, der die Bundespolitik noch lange beschäftigen wird“, so die Sprecher des Netzwerkes in einer Pressemitteilung.

Das Ziel müsse sein, gemeinsam Rechtsextremismus, Antisemitismus und völkischem Gedankengut entgegenzutreten: „Wir fordern kommunale Politiker auf, sich öffentlich eindeutig von jeglicher Zusammenarbeit mit der AfD vor Ort nicht nur verbal, sondern auch und vor allem in der praktischen Arbeit zu distanzieren.“ Das Netzwerk weist auf die gemeinsame Verantwortung aus der deutschen Geschichte hin. Auch in der Kommunalpolitik habe das Netzwerk seit Längerem Annäherungen seitens anderer Parteien an die AfD wahrgenommen. Das Netzwerk befürchtet, es komme dadurch zu einer schleichenden Duldung der AfD innerhalb der politischen Landschaft.

Das „Netzwerk gegen Rechts“ Friesland-Wilhelmshaven-Wittmund ist eine Arbeitsgemeinschaft aus politischen Parteien, Gewerkschaften, Umweltorganisationen, soziokulturellen Organisationen, Kirchen und Einzelpersonen aus den beteiligten Kreisen und der kreisfreien Stadt Wilhelmshaven. Es setzt sich für Demokratie und gesellschaftliche Vielfalt ein und tritt politischem Extremismus, Antisemitismus, Antiziganismus, Diskriminierung von Minderheiten, Hass, Hetze und Gewalt entgegen.

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