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Lokal26.de Wilhelmshaven

Coronavirus-Ticker: Mehr als 178.500 Corona-Nachweise in Deutschland – Infizierten-Zahl in Leer steigt auf 18 an

19.05.2020

Im Nordwesten Zahlen der Corona-Infizierten:

In Wilhelmshaven sind zwei Personen infiziert. Die Gesamtzahl der bisherigen Infizierten liegt bei 26, 23 gelten als genesen. Eine Person ist verstorben. (Stand: 22. Mai, 16.50 Uhr)

Im Landkreis Friesland gibt es derzeit einen Menschen, der mit dem Coronavirus infiziert ist. 32 Patienten sind mittlerweile genesen, ein Mensch ist gestorben. Insgesamt gab es bislang 34 Menschen aus dem Kreisgebiet, bei denen das Virus nachgewiesen wurde. (Stand: 22. Mai, 17 Uhr)

Im Landkreis Wittmund gelten derzeit elf Personen als mit dem Coronavirus infiziert. 27 Personen gelten als geheilt. Insgesamt waren bisher 38 Menschen infiziert. (Stand: 22. Mai, 17 Uhr)

Derzeit sind im Landkreis Aurich zwei Menschen an Corona erkrankt. Insgesamt waren 104 Personen infiziert, 94 gelten als geheilt. Acht infizierte Personen sind im Zusammenhang mit dem Coronavirus verstorben. (Stand: 20. Mai, 10.30 Uhr)

Das Robert-Koch-Institut listet für Deutschland 177.700 Infektionen und über 8190 Todesfälle. In Niedersachsen gab es demnach bislang 11.420 Fälle und 568 Todesfälle (Stand: 23. Mai, 9.45 Uhr).

+++ Ticker von Sonntag, 24. Mai +++

Mittlerweile 18 Infektionen nach Corona-Ausbruch in Leer

Nach einer Restaurant-Wiedereröffnung in geschlossener Gesellschaft im Landkreis Leer ist die Zahl der Corona-Fälle noch einmal deutlich gestiegen. Wie der Landkreis Leer am Sonntagabend mitteilt, wurden weitere sieben Personen positiv auf das Virus getestet, sodass sich die Gesamtzahl der zusammenhängenden Fälle bis Sonntagnachmittag auf 18 erhöht hat (Sonnabendnachmittag waren es elf gewesen). In der Folge sind auch mehr Quarantänefälle zu verzeichnen: Inzwischen sind es 118, bis Sonnabendnachmittag waren es rund 70 gewesen.

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Teilnehmer an Corona-Demo in Bielefeld auf Heimweg attackiert

Nach einer Attacke auf zwei Teilnehmer auf dem Heimweg von einer Demonstration gegen Corona-Beschränkungen in Bielefeld ermittelt der Staatsschutz. Wegen der Nähe zur Kundgebung könne ein politisches Motiv der Angreifer nicht ausgeschlossen werden, teilte die Polizei am Sonntag mit. Den Angaben zufolge wurden die beiden 54-Jährigen am Samstag von vier oder fünf Männern angegriffen und verletzt. Einer der beiden sei am Boden liegend getreten worden. Er kam in ein Krankenhaus, konnte es nach der Behandlung aber wieder verlassen. Die sofort eingeleitete Fahndung nach den unbekannten Angreifern sei bislang erfolglos verlaufen.

Mehr als 178 500 Corona-Nachweise in Deutschland - Über 8250 Tote

Bundesweit sind bis Sonntagnachmittag mehr als 178 500 Infektionen mit dem Coronavirus registriert worden (Vortag Stand 16.15 Uhr: über 178 000 Infektionen). Mindestens 8251 mit dem Erreger Sars-CoV-2 Infizierte sind den Angaben zufolge bislang bundesweit gestorben (Vortag Stand 16.15 Uhr: 8222). Das geht aus einer Auswertung der Deutschen Presse-Agentur hervor, die die neuesten Zahlen der Bundesländer berücksichtigt.

Die Reproduktionszahl, kurz R-Wert, lag nach aktuellsten Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) vom Samstag bei 0,83 (Datenstand 23.5. 0.00 Uhr). Das bedeutet, dass jeder Infizierte im Mittel etwas weniger als eine weitere Person ansteckt. Der R-Wert bildet jeweils das Infektionsgeschehen etwa eineinhalb Wochen zuvor ab.

SPD kritisiert geplante Lockerung der Corona-Auflagen in Thüringen

SPD-Chefin Saskia Esken hat die geplante Lockerung der Corona-Auflagen in Thüringen kritisiert. „Der Übergang von Ver- zu Geboten in Thüringen klingt verlockend, zumal die Corona-Statistik eine positive Entwicklung zeigt“, sagte sie der „Welt“. Zugleich aber seien aktuelle Berichte über Verstöße gegen das Abstandsgebot beunruhigend. „Menschen brauchen offenbar weiterhin Klarheit, Sicherheit und Orientierung durch überregionale Regeln wie zur Hygiene, zum Abstandhalten und zur Eingrenzung naher Kontakte“, sagte Esken. Nicht alle gingen verantwortlich mit neuen Freiheiten um.

Thüringens Ministerpräsident Bodo Ramelow (Linke) will vom 6. Juni an auf allgemeine, landesweit gültige Corona-Schutzvorschriften verzichten. Damit würden die bisherigen Regeln zu Mindestabständen, dem Tragen von Mund-Nasen-Schutz sowie Kontaktbeschränkungen wegfallen. Auch die SPD-Bundestagsfraktion lehnte das am Sonntag strikt ab. „Ich halte die Strategie des Landes Thüringen für gefährlich“, sagte Fraktionsvize Bärbel Bas der „Welt“. Ramelow verlagere die Verantwortung auf die einzelne Kommune.

Infizierten-Zahl in Leer steigt an

Der Corona-Ausbruch nach einer Restaurant-Wiedereröffnung in geschlossener Gesellschaft in Jheringsfehn (Landkreis Leer) nimmt immer größere Ausmaße an: Nach derzeitigem Stand hat sich die Zahl der Infektionsfälle, die vermutlich in Verbindung mit dem Besuch des Lokals „Alte Scheune“ stehen, auf zwölf erhöht. Zehn der positiv Getesteten hatten sich am Abend des 15. Mai, an dem der neue Besitzer zum „Pre-Opening“ eingeladen hatte, in der Gaststätte aufgehalten. Das Gesundheitsamt des Landkreises Leer hat inzwischen weitere Kontaktpersonen der Infizierten ermittelt. Insgesamt wurde bislang für 106 Menschen häusliche Quarantäne angeordnet. Von diesen zeigen einige bereits Symptome, sodass weitere Infektionsfälle im Zusammenhang mit dem Ausbruch nicht auszuschließen sind, teilte der Landkreis am Wochenende in einer Presseerklärung mit.

Freilichtbühnen-Saison bleibt weitgehend abgesagt

Trotz der Hoffnung auf weitere Lockerungen für den Theaterbetrieb in der Corona-Krise rechnen viele Freilichtbühnen nicht mehr mit einer Wiederaufnahme der Saison in größerem Umfang. „Einen Freilichtsommer wie man ihn gewohnt ist, wird es bei den bestehenden Bedingungen nicht geben. Selbst bei gewaltigen Lockerungen blieben zu viele Probleme für eine reguläre Spielzeit“, sagte Herbert Knecht, Vorsitzender des Verbandes Deutscher Freilichtbühnen (VDF) Nord.

Der in die Regionalverbände Nord und Süd unterteilte VDF vertritt die Interessen von rund 90 Amateur-Freilichtbühnen bundesweit, die in einer regulären Saison von Mai bis September etwa 140 Inszenierungen gezeigt hätten. Der überwiegende Teil muss wegen der Corona-Krise abgesagt werden. Für die vielen Ehrenamtlichen an den Freilichtbühnen sei dies eine Entscheidung „sehr schweren Herzens“ gewesen. Immerhin vereinzelt versuchten daher die Bühnen ein Rest- oder Alternativprogramm zu organisieren.

Die Corona-Krise habe an den Bühnen den Probenbetrieb und die Vorbereitungen für neue Produktionen jäh gestoppt. „Das lässt sich gar nicht mehr aufholen, selbst wenn wir wieder zusammen auf der Bühne stehen dürften“, sagte Knecht. Wenn Zuschauerzahlen sehr deutlich reduziert werden müssten, um Abstandsregeln einzuhalten, müsse sich zudem jede Bühne fragen, was noch wirtschaftlich sei. „Auch wenn das von Ehrenamtlichen gestemmt wird, bedeutet jede Aufführung auch einen gewissen finanziellen Aufwand“, sagte er.

Corona-Todesfälle in Russland erreichen neuen Höchststand

In Russland ist die Zahl der Corona-Todesfälle innerhalb eines Tages auf einen neuen Höchststand gestiegen. 153 infizierte Menschen starben seit Samstag, wie die Behörden in Moskau am Sonntag mitteilten. Damit gibt es mittlerweile 3541 Tote im Zusammenhang mit Sars-CoV-2. Landesweit haben sich mehr als 344 400 Menschen infiziert - 113 300 gelten als genesen.

Rentenversicherung: Corona-Krise lässt Reserve sinken

Infolge der Corona-Krise sinkt nach einer Schätzung der Rentenversicherung die Rücklage der Rentenkasse. Die Versicherung sieht aber begrenzte Auswirkungen durch die Krise, da auch während des Bezugs von Kurzarbeitergeld und Arbeitslosengeld I Beiträge zur Rentenversicherung gezahlt würden. Wie die Deutsche Rentenversicherung am Samstag mitteilte, geht die Rücklage nach ersten Schätzungen bis Ende des Jahres um rund ein Zehntel auf dann rund 36 Milliarden Euro zurück.

Diese Werte seien aber angesichts der aktuellen wirtschaftlichen Entwicklungen noch mit großen Unsicherheiten behaftet und könnten sich noch verändern. Belastbare Vorausberechnungen über das Jahr 2020 hinaus seien zurzeit noch nicht möglich.

Basis der aktuellen Schätzung sind Eckwerte der Frühjahrsprojektion der Bundesregierung. Darin wird mit einem Rückgang des Bruttoinlandsprodukts von mehr als sechs Prozent in diesem Jahr gerechnet - und damit der bisher schwersten Rezession der Nachkriegszeit.

Ende 2019 lag die sogenannte Nachhaltigkeitsrücklage noch bei rund 40,5 Milliarden Euro. Sie soll während des Jahres auftretende Schwankungen bei den Beitragseinnahmen ausgleichen.

DGB beharrt auf Kaufprämie für Autos

Um die deutsche Wirtschaft in der Corona-Krise wieder auf die Beine zu bringen, beharrt der Deutsche Gewerkschaftsbund trotz Kritik auf eine Kaufprämie für Autos. „Auch eine Kaufprämie für Fahrzeuge ist sinnvoll, wenn sie technologieoffen ist und auch für emissionsarme Verbrenner gilt“, sagte DGB-Vorstandsmitglied Stefan Körzell der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ (Samstag). Zuletzt hatten die Wirtschaftsweisen die derzeit diskutierte Kaufprämie abgelehnt. Solche Projekte würden keine durchschlagende konjunkturelle Wirkung erzielen, argumentieren die Experten jüngst in einem Beitrag für die „Süddeutsche Zeitung“.

Zur Ankurbelung des Konsums forderte Körzell zudem ein Konjunkturprogramm der Bundesregierung. Investiert werden müsse in moderne Schulen, schnelle Internetanschlüsse, den Breitbandausbau und eine flächendeckende Ladeinfrastruktur für E-Mobilität. Die Regierung in Berlin müsse in eine „zukunftsfähige und gerechte Wirtschaft investieren.“ Dabei müssten alle Ausgaben und Unterstützungsleistungen die sozial-ökologische Transformation unterstützen.

In Frankreich soll Fußballsaison im August wieder starten

Nach dem Coronavirus-bedingten Saison-Abbruch 2019/20 soll in Frankreich ab Mitte August wieder Fußball gespielt werden. In der Ligue 1 soll die neue Spielzeit am 23. August starten, in der zweiten französischen Liga einen Tag vorher, wie aus einem Protokoll des Ligaverbands LFP hervorgeht. Die beiden Starttermine sind bislang jedoch nur vorläufig gültig. Man müsse noch die Entscheidung der UEFA über den weiteren Verlauf der europäischen Wettbewerbe abwarten, heißt es in dem Online-Dokument weiter. In beiden Spielklassen war die Saison 2019/20 wegen der Coronavirus-Pandemie Ende April abgebrochen worden, von der Frankreich besonders getroffen wurde. Paris Saint-Germain mit Trainer Thomas Tuchel wurde Meister.

VW muss Wiederaufnahme der Autoproduktion in Mexiko verschieben

Volkswagen und Audi dürfen ihre Autoproduktion in Mexiko nach dem coronabedingten Stopp erst einmal nicht wie geplant wieder aufnehmen. Der Gouverneur des Bundesstaates Puebla Miguel Barbosa erließ am Freitagabend ein entsprechendes Dekret, um die Zunahme von Corona-Infektionen zu vermeiden. Darin heißt es, in Puebla herrschten keine Bedingungen für die Wiederaufnahme der Aktivitäten in der Automobilindustrie. Die mexikanische Regierung hatte die Automobilindustrie in eine Liste der wirtschaftlich essenziellen Aktivitäten aufgenommen.

Volkswagen Mexiko hatte am 20. März eine vorübergehende Einstellung seiner Produktion wegen der globalen Pandemie zunächst bis zum 12. April angekündigt. Später hieß es, im Laufe des Monats Mai gehe es wieder los. Dann sollten die zwei VW-Werke am 1. Juni wieder in Betrieb gehen.

Brinkhaus kritisiert Konzerne für Dividenden trotz Kurzarbeitergeld

Unionsfraktionschef Ralph Brinkhaus hat Konzerne kritisiert, die Dividenden an Aktionäre zahlen und zugleich wegen der Corona-Pandemie Kurzarbeitergeld in Anspruch nehmen. „Das halte ich für ein falsches Signal“, sagte der CDU-Politiker der „Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung“. „Die Aktionäre profitieren davon, dass die Solidargemeinschaft mit ihrem Geld letztlich auch den Unternehmenswert erhält. Wenn sie obendrauf noch eine Dividende bekommen, dann ist das unfair gegenüber den Steuerzahlern und auch gegenüber den Mitarbeitern.“

Zu denjenigen Konzernen, die trotz Kurzarbeitergeld Dividenden ausgezahlt haben, gehört beispielsweise der Autobauer BMW.

Lufthansa will ab Juni wieder mehr Flüge anbieten

Die Lufthansa will ab Juni wieder mehr Flüge anbieten - und hat dazu konkrete Ziele genannt. Ein Sprecher der Lufthansa bestätigte am Sonntag einen Bericht der „Bild am Sonntag“. Demnach sollen in der zweiten Junihälfte aus Frankfurt rund 20 Ziele wieder angeflogen werden - darunter Heraklion (Kreta), Rhodos, Dubrovnik, Faro, Venedig, Ibiza und Malaga.

Auch die Ferieninsel Mallorca soll ab Mitte Juni deutlich häufiger angeflogen werden. Die spanische Regierung hatte angekündigt, im Juli die Grenzen für ausländische Touristen zu öffnen. In Lufthansa-Kreisen wurde darauf hingewiesen, bei bereits stattfindenden Flügen auf die Ferieninsel seien oft Passagiere etwa mit doppelter Staatsangehörigkeit an Bord. Die Lufthansa hatte bereits Mitte Mai angekündigt, ihr Angebot im Juni wieder auszuweiten. Dies wurde nun präzisiert.

Unterdessen dauerten die Verhandlungen zwischen der Bundesregierung und dem Unternehmen um milliardenschwere Staatshilfen am Sonntag an. Die Lufthansa ist in der Corona-Krise schwer unter Druck geraten. Dem Konzern droht das Geld auszugehen.

Vatikanische Museen öffnen am 1. Juni wieder

Die weltberühmten Vatikanischen Museen werden nach dem Corona-Lockdown vom 1. Juni an wieder ihre Tore öffnen. Besucher müssen Atemschutzmasken tragen, Abstandsregeln einhalten und am Eingang ihre Körpertemperatur messen lassen, wie die Museen am Samstag in Rom mitteilten. Tickets müssen im Voraus gebucht werden. Die üblichen vier Euro Aufschlag auf die 17 Euro für das Standardticket entfallen.

Das Museum auf dem Gelände des Vatikanstaats zeigt unter anderem die Sixtinische Kapelle Michelangelos, die Stanzen Raffaels und unzählige Skulpturen und Gemälde seit der Zeit der Antike. Es war am 8. März wegen der Corona-Pandemie geschlossen worden. Ebenfalls am 1. Juni wird die rund 30 Kilometer südöstlich von Rom gelegene päpstliche Sommerresidenz Castel Gandolfo wieder geöffnet. Der Petersdom im Vatikan ist schon seit 18. Mai wieder offen.

Wie geht ein Zirkus mit der Pandemie um?

Michael Winkler und seine Frau betreiben den Zirkus „Axo“ seit über 30 Jahren. Derzeit bauen sie das circa 300 Personen fassende Zelt am Strand von Schillig auf. Ob sich der ganze Aufwand überhaupt lohnt, wissen die beiden nicht. „Aber wir wollen vorbereiten sein“, sagt Michael Winkler. Gut zwei Wochen braucht er nämlich für den Aufbau.

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Kramp-Karrenbauer verteidigt Corona-Maßnahmen

Die CDU-Vorsitzende Annegret Kramp-Karrenbauer hat die Beschränkungen in der Corona-Pandemie verteidigt. „Es ist normal, dass über die Notwendigkeit und die Dauer dieser Grundrechtseingriffe öffentlich diskutiert wird. Wir haben aber auch gesehen, wie schnell ein System überfordert sein kann“, sagte sie in einem am Sonntag veröffentlichen Interview auf „n-tv.de“. Sie wolle keine Situationen erleben, in denen ein Mensch eine Behandlung deshalb nicht bekommen könne, weil man keine Intensivbetten, kein Beatmungsgerät frei habe. „Das war das große Ziel der letzten Wochen und das haben wir auch dank der Disziplin der Menschen im Lande erreicht.“

Wenn ein Land einmal in eine Situation der Überforderung komme, entgleite das rasend schnell. „Deswegen glaube ich auch im Nachhinein, dass es auch bei Abwägung aller Schwierigkeiten der richtige Weg war, schnell harte Maßnahmen zu ergreifen. Und diese jetzt wieder gelockert zu haben.“

In Richtung von Verschwörungstheoretikern sagte Kramp-Karrenbauer: „In schwierigen Zeiten ist die Versuchung, einfache Antworten und irgendeinen Schuldigen zu finden, immer groß.“ Aufregung über Verschwörungstheoretiker löse jedoch keine Probleme. „Wir sollten uns darauf konzentrieren, weiter Lösungen für die Fragen und Probleme zu finden, die die überwiegende Mehrzahl der Menschen hierzulande beschäftigt. Wie Fragen der Kinderbetreuung und Arbeitsplätze.“

Zwei positive Corona-Tests in der Premier League

Die zweite Testreihe bei den 20 Teams der englischen Premier League hat zwei positive Coronavirus-Fälle ergeben. Es seien insgesamt 996 Spieler und Mitglieder des Trainer- und Betreuerstabs getestet worden, wie die Fußball-Liga am Wochenende mitteilte. Die Namen der positiv Getesteten von zwei Clubs, die nun für sieben Tage in Quarantäne müssen, nannte die Premier League nicht. Die Tests waren von Dienstag bis Freitag genommen worden.

Die erste Testreihe, deren Ergebnisse am vergangenen Dienstag veröffentlicht worden waren, hatte sechs Infizierte von drei Teams unter insgesamt 748 Personen ergeben. Diese sechs seien bislang nicht erneut getestet worden, weil sie immer noch in Selbst-Isolation seien, hieß es weiter.

Premier-League-Boss Richard Masters hatte sich zuletzt optimistisch über einen möglichen Neubeginn geäußert. Seit dem 19. Mai dürfen die Teams der Premier League wieder in Kleingruppen trainieren - jedoch ohne Körperkontakt. Laut Medienberichten könnte sich der geplante Neustart um eine weitere Woche bis zum 19. Juni verzögern. Wegen der Corona-Pandemie ist der Spielbetrieb seit März unterbrochen.

Junge Frauen in Afghanistan entwickeln Beatmungsgerät mit Autoteilen

Ein Team junger Frauen hat in Afghanistan für Corona-Patienten einen günstigen Prototyp eines Beatmungsgeräts mit Autoteilen gebaut. „In einer Zeit, in der die Welt gegen die Corona-Krise kämpft, machen die afghanischen Mädchen einen Schritt nach vorn“, sagt die Unternehmerin Roja Mahbub, die das Team mit ihrer Wohltätigkeitsorganisation fördert. Unterstützung bekommen die jungen Frauen laut Mahbub auch von Forschern der Harvard University und dem Massachusetts Institute of Technology (MIT).Zwölf junge Frauen im Alter zwischen 12 und 18 Jahren sind Teil der technikbegeisterten Gruppe „Afghan Dreamers“. Sechs von ihnen arbeiten seit Monaten unter Hochdruck an dem Gerät, das sie mit Ersatzteilen von Fahrzeugen planen.

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+++ Ticker von Samstag, 23. Mai +++

Corona-Ausbruch in Leer: Kreis geht Indizien auf Regelverstöße nach

Nach einer Restaurant-Wiedereröffnung in geschlossener Gesellschaft im Landkreis Leer hat sich die Zahl der Infektionsfälle, die damit vermutlich in Verbindung stehen, am Sonnabend auf elf erhöht (plus vier gegenüber Freitag). Zehn dieser Personen hatten sich dort am Abend des 15. Mai aufgehalten. In der Folge hat sich eine weitere Person angesteckt, die bei diesem Zusammentreffen nicht zugegen war; sie kommt aus einem anderen Landkreis.

Das Gesundheitsamt des Landkreises Leer hat inzwischen weitere Kontaktpersonen der Infizierten ermittelt. Insgesamt wurde bislang in rund 70 Fällen eine häusliche Quarantäne angeordnet.

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Gericht genehmigt AfD-Protest in Stuttgart mit strengen Auflagen

Die AfD darf am Sonntag in Stuttgart gegen die Corona-Beschränkungen demonstrieren - trotz eines ursprünglichen Verbots der Stadt. Der Verwaltungsgerichtshof Baden-Württemberg setzte für den Protest aber strenge Auflagen fest, wie aus einer am Samstag in Mannheim veröffentlichten Entscheidung hervorgeht. Unter anderem dürfen nur bis zu 100 Menschen teilnehmen. Außerdem müssten die Teilnehmer in höchstens zwei Bussen anreisen und auf dem Platz der Demonstration in der Innenstadt die Mindestabstände einhalten. Damit gab der Verwaltungsgerichtshof einer Beschwerde der AfD gegen das Verbot in Teilen statt.

Spanien kündigt Grenzöffnung für Touristen erst für Juli an

Der Corona-Hotspot Spanien will erst im Juli seine Grenzen für ausländische Touristen öffnen. „Ab Juli wird der Empfang ausländischer Touristen unter sicheren Bedingungen wiederaufgenommen werden“, sagte Ministerpräsident Pedro Sánchez am Samstag in einer Rede an die Nation. „Wir werden garantieren, dass die Touristen keine Risiken eingehen werden und auch, dass sie keine Risiken für uns verursachen“, erklärte der sozialistische Politiker.

Mit seiner Ankündigung machte Sánchez Hoffnungen auf eine frühere Wiederaufnahme des Tourismus zunichte. Diese waren jüngst gewachsen, nachdem ein anderer Corona-Brennpunkt, Italien, die Grenzöffnung für Touristen ab dem 3. Juni angekündigt hatte.

Lockdown-Regeln gebrochen? Rufe nach Rauswurf von Johnson-Berater

Nach Berichten über einen Bruch der Lockdown-Regeln durch den wichtigsten Berater des britischen Premierministers Boris Johnson, Dominic Cummings, werden die Rufe nach einem Rauswurf des Wahlkampfstrategen lauter.

Wie der „Guardian“ und der „Daily Mirror“ am Freitagabend berichteten, reiste Cummings Ende März von London in die rund 430 Kilometer entfernte nordostenglische Grafschaft Durham zu seinen Eltern. Damals hatte er nach Angaben der Regierung selbst Symptome von Covid-19.

Nur rund eine Woche vorher hatte die Regierung zur Eindämmung der Coronavirus-Pandemie strenge Auflagen für die Bewegungsfreiheit erlassen. Das Reisen war mit Ausnahme unverzichtbarer Gründe nicht erlaubt. Wer Symptome aufweist, muss zudem sieben Tage in Selbstisolation verbringen.

Koalition streitet über Kosten für geplantes Konjunkturprogramm

In der schwarz-roten Koalition verschärft sich der Streit darüber, wie teuer das geplante Konjunkturprogramm werden soll. Aus der SPD kamen am Samstag ablehnende Äußerungen zum Vorstoß von CSU-Chef Markus Söder über eine Schulden-Obergrenze. Eine Obergrenze, die die staatliche Krisenreaktionskraft willkürlich beschränke, sei der falsche Weg, sagte SPD-Fraktionsvize Achim Post der Deutschen Presse-Agentur. Dagegen sind in der Union Pläne der SPD für einen Familienbonus umstritten. Die Wirtschaft forderte schnellere Hilfen für Firmen.

Die Bundesregierung will Anfang Juni ein Konjunkturprogramm beschließen. Ziel ist es, die Wirtschaft im Zuge der schrittweisen Lockerung der Corona-Beschränkungen anzukurbeln. Infolge der Krise wird eine schwere Rezession erwartet.

Nach Ansicht von Söder soll der Bund zum Anschub der Konjunktur nach der Corona-Krise in diesem Jahr noch maximal 100 Milliarden Euro zusätzliche Schulden aufnehmen dürfen. „Es ist wichtig, dass wir den Staat nicht ruinieren“, sagte Bayerns Ministerpräsident am Freitag bei einem Parteitag. Konzepte über weitere Neuverschuldungen von bis zu 150 oder 200 Milliarden Euro seien nicht finanzierbar, alle Hilfen müssten „ökonomisch sinnvoll“ bleiben.

Mehr als 40 Corona-Infektionen nach Gottesdienst in Frankfurt

Die FitnessNach einem Gottesdienst in einer Kirchengemeinde der Baptisten in Frankfurt haben sich mehr als 40 Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Das teilte der Leiter des Gesundheitsamtes der Stadt Frankfurt, René Gottschalk, am Samstag mit. „Die weitaus meisten sind nicht sonderlich krank. Nach unserem Kenntnisstand ist auch nur eine Person in einem Krankenhaus.“

Der stellvertretende Vereinsvorsitzende der Gemeinde der Evangeliums-Christen-Baptisten, Wladimir Pritzkau, sagte, es befänden sich sechs Betroffene in Krankenhäusern. Die anderen seien Zuhause. „Wir haben alle Versammlungen abgebrochen. Gottesdienste gibt es jetzt nur noch online“, sagte der 64-Jährige. „Bei uns ist es eine schwierige Lage.“ Der Gottesdienst sei am 10. Mai gewesen. Zuvor hatte die „Frankfurter Rundschau“ berichtet.

Spaniens Regierung gibt grünes Licht für Liga-Neustart ab 8. Juni

Die spanischen Fußball-Profiligen dürfen ab dem 8. Juni den Spielbetrieb wieder aufnehmen. Das gab Ministerpräsident Pedro Sánchez am Samstag in einer Rede an die Nation bekannt. Die Erlaubnis gilt für die Primera División und auch für die zweite Liga. Nach den bisherigen Plänen der La Liga soll der Neustart am 12. Juni erfolgen. Einen konkreten Spielplan mit Terminen gibt es aber noch nicht.

Fitnessstudios bereiten sich auf Neustart vor

Die Fitnessstudios und Sporthallen in Niedersachsen dürfen ab Montag unter Auflagen wieder öffnen. Diese Lockerung der Corona-Maßnahmen wurde am Mittwochnachmittag bekannt gegeben. Mehr als zwei Monate mussten die Betreiber ihre Sportstätten aufgrund der Coronakrise geschlossen halten. Viele Studiobetreiber atmen jetzt erleichtert auf, denn diese Schließung setzte vielen wirtschaftlich zu.

Das sagen Betreiber von Fitnessstudios aus der Region zu der Rückkehr.

Wegen Quarantäneregeln: Formel 1 in Silverstone weiter fraglich

Die Austragung der geplanten zwei Formel-1-Rennen in Silverstone ist nach wie vor unsicher. Wie die englische Zeitung „The Guardian“ am Samstag berichtete, haben die Veranstalter wie andere Sportorganisationen auch trotz großer Bemühungen bisher keine Ausnahmeregelung von den strengen Quarantänevorschriften bekommen.

„Wir sind uns bewusst, dass im Sommer eine Reihe hochkarätiger internationaler Sportveranstaltungen stattfinden sollen“, zitierte der „Guardian“ eine nicht genannte Regierungsquelle. „Diese Ereignisse setzen strenge Protokolle voraus, damit sie funktionieren können. Wir werden in den kommenden Wochen mit allen zusammenarbeiten und am nächsten Überprüfungspunkt weitere Einzelheiten darlegen.“

Die Rennen in Silverstone sind laut Guardian für den 26. Juli und 2. August geplant. Doch die Corona-Maßnahmen des britischen Premierministers Boris Johnson sehen für alle Flugreisenden nach ihrer Ankunft in England eine zweiwöchige Quarantäne vor. Sollte eine Selbst-Isolation nach der Einreise nötig sein, wären die Termine nicht zu halten.

Corona-Ausbruch in Restaurant in Leer vermutet

Nur wenige Tage nach der Wiedereröffnung vieler Restaurants in Deutschland scheinen sich in Niedersachsen mindestens sieben Menschen in einem Lokal mit dem Coronavirus infiziert zu haben. „Die Infektionen stehen vermutlich in Zusammenhang mit einem Besuch in einem Lokal“, teilte der Landkreis Leer am Freitag mit. Falls sich das bestätigt, wäre dies der erste bekannt gewordene Fall von in Restaurants verbreiteten Corona-Infektionen seit Wiedereröffnung der Gaststätten und Cafés.

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Deutsche Bank bittet Manager um freiwilligen Gehaltsverzicht

Die Deutsche Bank hat einige ihrer Manager darum gebeten, freiwillig auf ein Monatsgehalt zu verzichten. „Das ist eine freiwillige Maßnahme im Sinne des Unternehmergeists und der Disziplin, mit denen wir unser Unternehmen leiten“, teilte Konzernsprecher Jörg Eigendorf am Samstag mit. Zuvor hatte die „Financial Times“ darüber berichtet.

Demnach hätten sich Geschäftsführung und Mitglieder des Group Management Committees bereits auf einen freiwilligen Verzicht auf ein Monatsgehalt geeinigt. Nun wolle man einer größeren Gruppe von Senior Managern die Möglichkeit geben, Teil dieser Initiative zu sein, so Eigendorf weiter. Betroffen seien davon „wenige Hunderte“ Mitarbeiter, wie ein Sprecher der Deutschen Bank auf dpa-Anfrage mitteilte.

Die Deutsche Bank treibt ihren 2019 eingeleiteten Konzernumbau trotz der Corona-Krise weiter voran. Der freiwillige Gehaltsverzicht sei ein Teil der Kostensenkungen, teilte ein Sprecher des Konzerns am Samstag mit. Deutschlands größtes Geldhaus hat sich aus einigen Geschäftsfeldern zurückgezogen und das Investmentbanking geschrumpft. Zudem soll bis Ende 2022 konzernweit die Zahl der Vollzeitstellen um etwa 18 000 auf weltweit 74 000 sinken.

Vier EU-Staaten legen Gegenentwurf zu Merkel-Macron-Plan vor

Österreich, Schweden, Dänemark und die Niederlande haben einen Gegenvorschlag zu dem deutsch-französischen Vorstoß für einen Corona-Wiederaufbauplan vorgelegt. Die vier „sparsamen“ Länder sprechen sich darin für einen einmaligen Notfallfonds zur Stärkung der EU-Wirtschaft aus.

Besonders wichtig sei den Staaten eine Befristung dieser Nothilfen auf zwei Jahre, hieß es am Samstag aus dem österreichischen Kanzleramt. In dem bereits mehrfach angekündigten Gegenentwurf machen die vier Staaten zudem deutlich, dass sie einer Vergemeinschaftung von Schulden und einer Erhöhung des EU-Budgets nicht zustimmen werden. Der Entwurf lag der Deutschen Presse-Agentur am Samstag vor.

Mehr als 177 700 Corona-Nachweise in Deutschland - Über 8190 Tote

Bundesweit sind bis Samstagvormittag über 177 700 Infektionen mit dem Coronavirus registriert worden (Vortag Stand 10.15 Uhr: mehr als 177 200 Infektionen). Mindestens 8199 mit dem Erreger Sars-CoV-2 Infizierte sind den Angaben zufolge bislang bundesweit gestorben (Vortag Stand 10.15 Uhr: 8173). Das geht aus einer Auswertung der Deutschen Presse-Agentur hervor, die die neuesten Zahlen der Bundesländer berücksichtigt.

Besonders hohe Zahlen registrierter Infektionen haben den Statistiken der Bundesländer zufolge Bayern mit mehr als 46 300 nachgewiesenen Fällen und mindestens 2372 Toten, Nordrhein-Westfalen mit mehr als 36 900 Fällen und mindestens 1546 Toten sowie Baden-Württemberg mit mehr als 34 300 bestätigten Fällen und mindestens 1692 Toten. Die Uhrzeit, wann ein neuer Tagesstand gemeldet wird, variiert sowohl von Bundesland zu Bundesland als auch unter Umständen von Tag zu Tag.

Gerechnet auf 100 000 Einwohner verzeichnet Bayern mit einem Wert von 354,2 die meisten Infektionen. Im Bundesschnitt waren es 213,7. Allerdings ist die Anzahl der erfolgten Tests pro 100 000 Einwohner in den Bundesländern unterschiedlich hoch.

+++ Ticker von Freitag, 22. Mai +++

Erstmals Virus in Muttermilch nachgewiesen

In der Muttermilch einer mit Sars-CoV-2 infizierten Frau haben Forscher das Erbgut der Viren nachgewiesen. Unklar ist aber, ob ihr ebenfalls erkranktes Kind sich tatsächlich darüber angesteckt hat. Die Virologen hatten die Muttermilch von zwei Frauen auf Erbgut (RNA) des neuen Coronavirus untersucht, die sich nach der Entbindung im Krankenhaus zusammen mit ihren Neugeborenen ein Zimmer teilten. Als eine der Frauen Krankheitssymptome entwickelte, wurde sie mit ihrem Neugeborenen isoliert und beide positiv auf Sars-CoV-2 getestet. Die Zimmernachbarin bemerkte erst später Symptome, wurde dann aber - ebenso wie ihr Kind - auch positiv getestet.

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Neue Infektionszahlen für den Landkreis Wittmund

Die zwei weiteren Fälle in der Samtgemeinde Esens und der neue Fall in der Samtgemeinde Holtriem gehören zum bereits Mittwoch kommunizierten Infektionsgeschehen, das teilt der Landkreis Wittmund via Facebook mit. Die zeitliche Verzögerung hat den Grund, dass die Testergebnisse dieser drei Personen erst nach der Meldung am Mittwoch kamen. Alle Personen befanden sich somit schon vor der Testung in häuslicher Quarantäne. Außerdem sind die Infektionsketten klar nachvollziehbar, erklärt der Landkreis weiterhin.

Niedersachsen gibt weitere Lockerungen bekannt

Die Freibäder in Niedersachsen können am Montag unter Auflagen wieder öffnen. Jeder Besucher muss allerdings während des Aufenthalts einen Mindestabstand von eineinhalb Metern zu anderen Menschen halten, die nicht zum eigenen Haushalt gehören. Das geht aus der neuen Corona-Verordnung des Landes hervor, die am Freitag vorgestellt wurde. Erste Bäder unter anderem in Göttingen und Meppen haben sich auf den Start bereits vorbereitet und wollen definitiv öffnen.

Die Betreiber der Bäder müssen sicherstellen, dass Warteschlangen und Ansammlungen etwa an Umkleiden und Duschen vermieden werden. Die neue Verordnung sieht zudem eine Reihe weiterer Lockerungen vor, etwa für Hotels, Restaurants, Fitnesscenter und soziale Einrichtungen.

Keine schnelle Entscheidung in Sachen Lufthansa-Rettung

Die angepeilten Staatshilfen in Milliardenhöhe für die Deutsche Lufthansa sind noch nicht in trockenen Tüchern. Der Dax-Konzern hielt sich am Freitag zurück, das von der Bundesregierung vorgeschlagene Rettungspaket mit einem Gesamtvolumen von 9 Milliarden Euro zu bewerten.

Eine schnelle Entscheidung werde es voraussichtlich nicht geben, weil der Aufsichtsrat an diesem Freitag nicht zusammenkomme, verlautete aus Kreisen.

Nur das Kontrollgremium kann die außerordentliche Hauptversammlung einberufen, die für die geplanten Kapitalmaßnahmen bei einem Staatseinstieg notwendig wäre. Für dieses Aktionärstreffen gibt es laut Lufthansa eine Ladungsfrist von vier Wochen.

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Auch Krankenhaus in Wittmund öffnet wieder für Besucher

Das Krankenhaus Wittmund lockert seine Besuchsregelungen für Angehörige, Lebenspartner oder enge Bezugspersonen. Ab sofort dürfen Patienten täglich von 14 bis 17 Uhr einen Besucher pro Tag empfangen. Die Regeln basieren auf der neuen Landesverfügung.

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IBM kündigt umfassende Stellenstreichungen an

Der US-Techkonzern IBM hat einen umfassenden Abbau von Arbeitsplätzen in der Corona-Krise angekündigt. Die Entscheidung sei wohl für einige Beschäftigte eine einzigartige und schwierige Situation, sagte ein Sprecher des Unternehmens am Donnerstag (Ortszeit) in einer Stellungnahme.

Das Unternehmen müsse in dem sehr wettbewerbsintensiven Markt flexibel bleiben, um jederzeit hochtalentierte Arbeitskräfte anwerben zu können, die Entscheidungen des Konzerns seien im Interesse des langfristigen Wohlergehens der Firma.

Wie viele Jobs IBM streichen will, dazu machte das Unternehmen mit Sitz in Armonk (Bundesstaat New York) keine detaillierten Angaben. Dabei dürfte es aber um Tausende Stellen gehen, wie das „Wall Street Journal“ (WSJ) unter Berufung auf Unternehmenskreise berichtete. Ende vergangenen Jahres hatte IBM knapp 353.000 Mitarbeiter.

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Weiter zwei Infizierte in Wilhelmshaven

Die aktuellen Corona-Zahlen aus Wilhelmshaven:

Trump trägt bei Fabrik-Besuch erneut keine Schutzmaske

US-Präsident Donald Trump hat bei einem Besuch einer Fabrik im US-Bundesstaat Michigan zeitweise erneut keine Schutzmaske getragen - trotz einer ausdrücklichen Aufforderung von Michigans Justizministerin Dana Nessel.

Fernsehbilder zeigten, wie Trump am Donnerstag die Ford-Fabrik in Ypsilanti besuchte, wo der Autobauer Beatmungsgeräte in der Corona-Krise herstellt. Nessel hatte Trump in einem offenen Brief darauf hingewiesen, dass das Tragen einer Schutzmaske in Michigan derzeit verpflichtend sei. Das gelte auch für den Präsidenten der Vereinigten Staaten, schrieb sie.

Trump sagte vor Journalisten, er habe auf einem früheren Teil des Fabrikrundgangs eine Maske getragen, „aber ich wollte der Presse nicht die Freude machen, das zu sehen“. Trump zeigte daraufhin eine Maske vor, die er nach seinen Angaben getragen hatte.

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Mittelstand warnt vor Übernahmen durch chinesische Firmen

Der Bundesverband mittelständische Wirtschaft hat in der Corona-Krise vor „Schnäppchenjägern“ aus China gewarnt. Präsident Mario Ohoven forderte ein befristetes Übernahme-Moratorium der Europäischen Union.

„In Folge der Corona-Krise droht weiten Teilen des deutschen Mittelstands die Insolvenz. Wir müssen daher die Übernahme krisengeschwächter Firmen durch Investoren verhindern, denen es ausschließlich um schnelle Profite geht“, sagte er der Deutschen Presse-Agentur

Die Bundesregierung müsse unverzüglich handeln. „Zum Schutz mittelständischer Unternehmen und ihrer Beschäftigten vor dem Verkauf insbesondere an chinesische Schnäppchenjäger ist ein befristetes Übernahme-Moratorium der Europäischen Union dringend nötig.“ Nur ein europaweites Verbot von Übernahmen von Unternehmen aus der EU durch chinesische Firmen könne die Wettbewerbsfähigkeit, Widerstandskraft und Innovationsfähigkeit des Mittelstandes erhalten.

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Facebook-Chef Zuckerberg sieht Homeoffice als Langzeit-Trend

Facebook-Chef Mark Zuckerberg geht davon aus, dass die Corona-Krise einen langfristigen Wandel hin zur Arbeit außerhalb des Büros angestoßen hat.

Er rechne damit, dass in zehn Jahren rund jeder zweite Beschäftigte des Online-Netzwerks so arbeiten werde, sagte Zuckerberg in einem Interview des Technologieblogs „The Verge“ am Donnerstag. Zuvor hatte bereits unter anderem Twitter angekündigt, dass alle Mitarbeiter auch nach dem Ende der Krise ihre Jobs von Zuhause aus fortführen könnten, wenn ihre Aufgaben dies zulassen.

Die Zahl von 50 Prozent sei seine Schätzung, kein Ziel, betonte Zuckerberg. In einer Umfrage habe jeder fünfte Mitarbeiter sich dafür ausgesprochen, dauerhaft von Zuhause aus zu arbeiten, weitere 20 Prozent hätten einiges Interesse daran gezeigt.

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CSU vor erstem Internet-Parteitag

Die hohe Ansteckungsgefahr des Coronavirus zwingt die CSU zu einer echten Premiere: Mit ihrem ersten Internet-Parteitag schlägt sie heute ein neues Kapitel in ihrer Geschichte auf.

Um 17.00 Uhr beginnt die Sendung aus der Münchner Parteizentrale - Hauptredner ist CSU-Chef Markus Söder, zugeschaltet aus seinem Arbeitszimmer. Auch 250 Delegierte werden mit von der Partie sein. Als Gast wird Österreichs Kanzler Sebastian Kurz erwartet, CDU-Chefin Annegret Kramp-Karrenbauer ist dagegen nicht dabei.

Auch inhaltlich stehen die Corona-Krise, deren Auswirkungen sowie Maßnahmen zur Ankurbelung von Wirtschaft und Konjunktur im Zentrum.

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Trump setzt Flaggen für drei Tage auf halbmast

Wegen der annähernd 100.000 Toten in der Corona-Pandemie in den USA lässt US-Präsident Donald Trump Flaggen überall im Land auf halbmast hängen.An allen öffentlichen Gebäuden und Nationaldenkmälern soll ab heute für drei Tage auf diese Weise der Amerikaner gedacht werden, die wegen des Coronavirus ums Leben gekommen sind, kündigte Trump am Donnerstagabend auf Twitter an. Die führenden Demokraten im US-Kongress, Nancy Pelosi und Chuck Schumer, hatten Trump zuvor zu dieser Geste aufgefordert, sobald die Zahl der Toten infolge der Pandemie 100.000 erreicht. „Es würde ein nationaler Ausdruck der Trauer sein, den jeder in unserem Land so sehr braucht“, erklärten Pelosi und Schumer.

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Experte: Restaurantgäste sollten möglichst draußen sitzen

Möglichst draußen sitzen oder in Restaurants viel lüften: Angesichts bundesweiter Lockerungen der Corona-Regeln für das Gastgewerbe setzen Experten auf Prävention gegen die Übertragung des Virus durch die Luft.

Möglichst sollten die Gäste von Restaurants draußen sitzen, sagte Andreas Podbielski, Direktor des Instituts für Medizinische Mikrobiologie, Virologie und Hygiene an der Universitätsmedizin Rostock, der Deutschen Presse-Agentur. „Da kommt es praktisch nicht zu Infektionen. Das Coronavirus wird ganz maßgeblich über die Luft übertragen.“ Dagegen schütze draußen der Luftzug.

In Innenräumen von Restaurants oder Cafés werde es allerdings problematischer, sagte Podbielski. Wenn Kellner Masken trügen, seien die Gäste geschützt, allerdings trügen die Gäste beim Essen keine Masken und könnten sich theoretisch gegenseitig infizieren.

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+++ Ticker von Donnerstag, 21. Mai +++

Mehr als 176 800 Corona-Nachweise in Deutschland - Über 8150 Tote

Bundesweit sind bis Donnerstagnachmittag über 176 800 Infektionen mit dem Coronavirus registriert worden. Mindestens 8153 mit dem Erreger Sars-CoV-2 Infizierte sind den Angaben zufolge bislang bundesweit gestorben. Die Reproduktionszahl, kurz R-Wert, lag nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) vom Mittwoch bei 0,88. Das bedeutet, dass jeder Infizierte im Mittel etwas weniger als eine weitere Person ansteckt. Der R-Wert bildet jeweils das Infektionsgeschehen etwa eineinhalb Wochen zuvor ab. Nach weiteren Schätzungen des RKI haben in Deutschland rund 158 000 Menschen die Infektion überstanden. Wie für andere Länder rechnen Experten aber auch in Deutschland mit einer hohen Dunkelziffer nicht erfasster Fälle.

Trotz Verordnung: Himmelfahrtsausflug endet mit Anzeige

Schon zu Beginn des Himmelfahrtstages hat eine Gruppe von Ruhestörern in Esens die Polizei in Atem gehalten. Am frühen Morgen um kurz nach 5 Uhr sei es zu einem Einsatz wegen der vierköpfigen Gruppe gekommen, teilte die Polizei am Donnerstag mit.

Merkel warnt vor „hohem Preis“ wirtschaftlicher Abschottung

Kanzlerin Angela Merkel hat vor wirtschaftlicher Abschottung in der Corona-Krise gewarnt. „Die Antwort auf die Pandemie kann mit Sicherheit nicht sein, alle internationalen Lieferketten jetzt zu renationalisieren“, sagte die CDU-Politikerin am Mittwoch in Berlin. „Dann würden alle einen sehr hohen Preis zahlen.“ Sie äußerte sich nach einer Videokonferenz mit den Vorsitzenden von fünf internationalen Wirtschafts- und Finanzorganisationen.

Der Chef der Welthandelsorganisation (WTO), Roberto Azevêdo, habe auf die Vielzahl aktueller einseitiger Maßnahmen hingewiesen, berichtete Merkel. Besorgniserregend seien insbesondere Exportbeschränkungen bei Lebensmitteln. Aus Arbeitslosigkeit werde Armut und daraus sehr schnell Hunger. Die Versorgung der Menschheit mit Lebensmitteln sei von entscheidender Bedeutung.

Bonus für Pflegekräfte müht sich auf die Zielgerade

Ein Appell von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) an die Bundesländer, die Prämie von 1.000 Euro für Pflegekräfte mit eigenen Finanzmitteln aufzustocken, scheint zu fruchten. Die meisten Landesregierungen, so auch in Niedersachsen und Bremen, haben die Übernahme eines zusätzlichen Anteils von 500 Euro bereits beschlossen oder bereiten diese vor, wie eine Umfrage des Evangelischen Pressedienstes (epd) bei den zuständigen Landesministerien ergab.

Die Fachkräfte können sich somit nach wochenlangen Debatten freuen, für ihren Einsatz finanziell belohnt zu werden. Doch wann das steuerfreie Geld auf dem Konto sein wird, ist meist weiter offen. Frühestens wird es im Juli der Fall sein.

In Niedersachsen dauern die Beratungen über den Pflegebonus noch an. Gesundheitsministerin Carola Reimann (SPD) erklärte, sie wolle sich für eine Aufstockung einsetzen. Die Kosten dafür bezifferte sie auf 50,4 Millionen Euro.

Umweltbundesamt für schnelle Entlastung bei den Strompreisen

Das Umweltbundesamt wirbt in der Corona-Krise dafür, die Ökostrom-Umlage und damit möglichst auch die Stromkosten früher und stärker als geplant zu senken. Präsident Dirk Messner schlug am Mittwoch in Berlin vor, die Umlage, die Verbraucher über die Stromrechnung zahlen, um 75 Prozent zu senken und die Förderung älterer Ökostrom-Anlagen stattdessen aus Steuermitteln zu bezahlen. Das entlaste die Stromkunden um 18,7 Milliarden Euro im Jahr. Von 2021 an sollen ohnehin Einnahmen aus dem neuen CO2-Preis auf Diesel, Benzin und Heizöl verwendet werden, um die Umlage zu drücken.

WM-Star Hinze froh: Deutsche Rad-Sprinter wieder im Trainingscamp

Die deutschen Rad-Sprinter um die dreifache Weltmeisterin Emma Hinze können wieder zusammen trainieren. Erstmals seit Ende der Heim-Weltmeisterschaften in Berlin am 1. März durfte Bundestrainer Detlef Uibel seine Athletinnen und Athleten für zehn Tage in Cottbus zusammenziehen. „Dieses Trainingslager ist ein wichtiger Schritt zurück in den Normalbetrieb“, sagte der Coach der Sprinter-Nationalmannschaft: „Für manche ist es auch das erste Bahntraining nach langer Zeit. Ich hoffe, dass wir bereits in drei, vier Wochen wieder hier zusammenkommen können.“

Verwaltungsgericht: Spielhalle gegenüber Gastronomie benachteiligt

Eine Hamburger Spielhallenbetreiberin hat mit einem Eilantrag vor dem Verwaltungsgericht Hamburg Erfolg gehabt und darf wieder öffnen, falls die Entscheidung von der nächsten Instanz bestätigt werden sollte. Das Verwaltungsgericht stellte fest, dass die Verordnung des Senats zur Eindämmung des Coronavirus dem Betrieb der Spielhalle mit höchstens acht Besuchern und einem Hygienekonzept nicht entgegensteht (Az: 3 E 2054/20), teilte das Gericht am Donnerstag in der Hansestadt mit. Es verstoße gegen den Gleichheitsgrundsatz, wenn alle Spielhallen geschlossen bleiben müssten, während gleichzeitig die gastronomischen Betriebe öffnen dürften.Dennoch bleibt die Spielhalle bis zu einer Entscheidung der nächsten Instanz geschlossen.

Mehr Infos zu dem Thema gibt es hier.

Billigflieger Easyjet nimmt im Juni wieder Flüge auf

Der britische Billigflieger Easyjet will vom 15. Juni an wieder erste Flüge anbieten. Dabei werden hauptsächlich Strecken innerhalb Großbritanniens angeboten, wie das Unternehmen am Donnerstag in London mitteilte. Bedient werden sollen insgesamt 22 Flughäfen, darunter London-Gatwick, Edinburgh, Glasgow und Belfast.

Easyjet-Chef Johan Lundgren sprach von „kleinen, vorsichtig geplanten Schritten“. Die Airline kündigte zusätzliche Sicherheitsmaßnahmen wegen der Corona-Krise an. So sollen beispielsweise Passagiere, Besatzung und das Bodenpersonal Masken tragen.

IOC-Präsident Bach: Glücklich, dass Fußball-Bundesliga wieder läuft

IOC-Präsident Thomas Bach war nach eigener Aussage glücklich darüber, dass am vergangenen Wochenende die Fußball-Bundesliga wieder ihren Spielbetrieb aufgenommen hat. „Ich wünsche mir, dass nun auch alle anderen Sportarten zurückkehren“, sagte der Chef des Internationalen Olympischen Komitees der englischen BBC Sport. Auf der anderen Seite habe er mit den Spielern ein bisschen mitgefühlt, „wie seltsam es für sie sein muss, in diesen riesigen Stadien zu spielen“, sagte Bach zu den Geisterspielen ohne Zuschauer.

Bach hofft, dass die Bundesliga-Rückkehr „der erste Schritt“ war. Der Sport müsse in der Corona-Krise zwar die Regeln respektieren wie jede andere Organisation und jeder andere Bereich der Gesellschaft auch. „Aber so langsam können wir zurückkommen und dann vielleicht diese Einschränkungen auf verantwortungsvolle Weise aufheben“, meinte der 66-Jährige.

Bach appellierte an die Regierungen der Welt, alles in ihrer Macht Stehende zu tun, um den Sport bei der Bewältigung der durch die Coronavirus-Pandemie verursachten Finanzkrise zu unterstützen. Neben dem Beitrag des Sports zur Gesundheit sei Sport der beste Klebstoff für eine Gesellschaft und ein sehr wichtiger Wirtschaftsfaktor, so Bach.

WSC Frisia und ESV Wilhelmshaven steigen auf

Die heimischen Fußballteams WSC Frisia (Bezirksliga) und ESV Wilhelmshaven (Kreisliga) stehen vor dem Aufstieg. Hintergrund ist die Tatsache, dass sich das Präsidium des niedersächsischen Fußball-Verbandes und die Vorsitzenden der 33 Kreise gestern darauf geeinigt haben, die Saison abzubrechen und Aufsteiger nach der Quotientenregelung zu bestimmen. Absteiger wird es nicht geben. Beschlossen wird diese Variante auf dem außerordentlichen Verbandstag am 27. Juni. Die Frisianer steigen demnach in die Landesliga auf, der ESV wieder in die Bezirksliga, in der der Heidmühler FC die Klasse hält.

+++ Ticker von Mittwoch, 20. Mai +++

WHO besorgt über angedrohte Streichung der US-Gelder

Die Weltgesundheitsorganisation ruft Geber zur Füllung einer möglichen Finanzlücke nach einem Rückzug des größten Beitragszahlers USA auf. Der von US-Präsident Donald Trump angedrohte Austritt mitsamt Stopp der Überweisungen in Folge der Corona-Pandemie sei Anlass zur Sorge und könne schwerwiegende Folgen haben, sagte der WHO-Notfalldirektor Mike Ryan am Mittwoch bei einer Pressekonferenz in Genf.

Ein Großteil des US-Geldes fließe direkt in Krisen und Notfälle, um humanitäre Arbeit zu finanzieren, betonte Ryan. WHO-Generaldirektor Tedros Adhanom Ghebreyesus erklärte, die Organisation versuche seit Beginn seiner Amtszeit Mitte 2017, neue Geldquellen zu erschließen. Er hoffe, dass die finanziellen Probleme gelöst werden könnten. Tedros bestätigte den Eingang eines Briefes des US-Präsidenten. Die WHO werde sich mit dem Inhalt auseinandersetzen.

Die USA als traditionell größter Beitragszahler der 194 Mitgliedsländer bestreiten laut der WHO 553 Millionen US-Dollar für den Haushalt 2020/2021 der Organisation in Höhe von 4,8 Milliarden US-Dollar.

Balkonien statt Balearen – Hälfte der Deutschen plant keinen Urlaub

Anders als in den vergangenen Jahren wollen die meisten Deutschen bedingt durch die Corona-Krise Stand jetzt im Sommer 2020 gar nicht verreisen oder einen Urlaub im eigenen Land machen. Die Hälfte der Befragten, die sich über ihre Reisepläne bereits im Klaren sind, geben aktuell an, zu Hause zu bleiben, wie eine Umfrage von infratest dimap im Auftrag der Sendung „ARD Extra“ (Mittwoch, 20.15 Uhr im Ersten) ergab. Im Rückblick auf das Vorjahr gab lediglich etwas mehr als ein Viertel an, keine Urlaubsreise im Sommer gemacht zu haben.

Knapp ein Drittel plant demnach in diesem Jahr einen Sommerurlaub innerhalb Deutschlands und fast jeder Fünfte will ins europäische Ausland reisen. Nur ein kleiner Anteil (drei Prozent) plant einen Sommerurlaub außerhalb Europas. Zum Vergleich: Für 2019 gaben immerhin zehn Prozent an, das gemacht zu haben.

Insgesamt waren sich bei der aktuellen Befragung nur 15 Prozent noch unsicher über ihre Urlaubspläne. Etwaige Lockerungen für den Tourismus in den kommenden Wochen könnten die Urlaubsvorhaben der Deutschen noch beeinflussen.

Lufthansa-Aktien steigen steil nach Bericht über Hilfspaket

Die Aktien von Lufthansa haben am Mittwoch nachbörslich mit deutlichen Kursgewinnen auf einen Medienbericht über eine angebliche Einigung der Bundesregierung auf ein Rettungspaket reagiert. Sie sprangen auf der Handelsplattform Tradegate zuletzt um 4,5 Prozent auf 8,278 Euro hoch. Aus dem Xetra-Börsenhandel waren sie zuvor mit einem Verlust von 1,3 Prozent gegangen.

Wie der „Spiegel“ berichtet, haben sich die Spitzen der Bundesregierung darüber geeinigt, wie der Staat bei der wegen der Corona-Krise in die Schieflage geratenen Fluggesellschaft einsteigen soll. Die Einigung soll dem Bericht zufolge vorsehen, dass sich der Bund mit 25 Prozent plus einer Aktie an der Lufthansa beteiligt und ihr darüber hinaus weiteres Kapital bereitstellt. Zwei Aufsichtsräte sollen demnach von der Bundesregierung besetzt werden. Insgesamt dürfte sich die Beteiligung auf neun Milliarden Euro addieren.

Im Bundesfinanzministerium hieß es am Abend auf Anfrage lediglich: „Wie üblich kommentieren wir einzelne Berichterstattung nicht.“

Acht Infizierte im Landkreis Wittmund – Alle kommen aus Esens

Das Infektionsgeschehen im Landkreis Wittmund hat sich heute im Laufe des Tages verändert:

Es gibt einen relativ hohen Anstieg der Infektionszahlen in der Samtgemeinde Esens. Dabei handelt es sich aber um eine lokalisiertes und klar eingrenzbares Infektionsgeschehen, wie das Gesundheitsamt mitteilt.

Neben den verzeichneten acht Infektionen in der Samtgemeinde Esens kommen noch zwei Personen hinzu, die Ihren ersten Wohnsitz nicht im Landkreis Wittmund haben und somit in den offiziellen Zahlen des RKI für den Landkreis Wittmund nicht auftauchen.

Sämtliche Neuinfektionen stehen nicht im Zusammenhang mit den angelaufenen Lockerungen im touristischen Bereich, teilt die Kreisverwaltung Wittmund mit.

Positiv hingegen ist, dass der bestätigte Fall aus Wittmund wieder von Corona genesen ist.

Verkehrsminister Althusmann fordert Rettungsschirm für ÖPNV

Gemeinsam mit seinen Länderkollegen fordert Niedersachsens Verkehrsminister Bernd Althusmann (CDU) den Bund auf, für die durch die Corona-Pandemie entstandenen massiven Verluste im öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) auf Straße und Schiene einen Rettungsschirm zu errichten. Das teilte die Pressestelle des niedersächsischen Verkehrsministeriums am Mittwochmittag mit.

Althusmann dazu: „Wir müssen uns auch nach der Corona-Krise auf einen leistungsfähigen ÖPNV verlassen können. Mit Bus oder Bahn fahren zu können, ist elementarer Teil der Daseinsvorsorge und außerdem entscheidend, wenn wir die Klimaschutzziele erreichen wollen. Aktuell brechen die Fahrgastzahlen allerdings förmlich ein – wir rechnen so mit einem Verlust von fünf Milliarden Euro bundesweit. Für Niedersachsen gehe ich von 380 bis 450 Millionen Euro aus. Das können die Verkehrsunternehmen unmöglich alleine stemmen. Niedersachsen hat seine Verkehrsunternehmen daher schon im März mit einer Vorausszahlung in Höhe von 67,5 Millionen Euro finanziell unterstützt. Auch mit den anstehenden möglichen Lockerungen können wir aktuell aber nicht von steigenden Fahrgastzahlen bis Ende des Jahres ausgehen. Damit der ÖPNV und damit die Mobilität in unserem Land weiter gesichert ist, muss jetzt der Bund tätig werden!“

Drastischer Umsatzeinbruch im Gastgewerbe

Das Gastgewerbe in Deutschland hat wegen der Schließungen in der Corona-Pandemie einen dramatischen Umsatzeinbruch verzeichnet.Um fast die Hälfte brachen die Erlöse von Hoteliers und Gastwirten im März ein - sowohl im Vergleich zum Februar 2020 als auch zum Vorjahresmonat. Nach Berechnungen des Statistischen Bundesamtes gab es in allen Zweigen des Gastgewerbes die größten Umsatzeinbußen seit Beginn der Zeitreihen im Jahr 1994. Im Vergleich zum März 2019 brachen die Erlöse nach Angaben der Wiesbadener Behörde vom Mittwoch real um 45,4 Prozent ein, im Vergleich zum Februar 2020 fiel der Umsatz preisbereinigt um 44,6 Prozent.

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Russland überschreitet 300.000er-Marke bei Infektionen

Russland hat bei der Zahl der registrierten Corona-Infizierten die Marke von 300.000 überschritten.

Am Mittwoch kamen innerhalb eines Tages mehr als 8700 neue Fälle hinzu, wie die Behörden in Moskau mitteilten. Das sei der niedrigste Wert seit Anfang Mai. 2972 Menschen starben demnach mit dem Virus. Mit 135 Todesfällen pro Tag habe es nun einen neuen Höchststand gegeben.

Nach Erhebungen der US-Universität Johns Hopkins liegt das flächenmäßig größte Land der Erde bei der Gesamtzahl der gemeldeten Infektionen auf Platz zwei hinter den USA. Insgesamt haben sich in Russland rund 308.700 Menschen angesteckt.

Am schwersten betroffen ist die Hauptstadt Moskau. Auf Europas größte Metropole entfällt gut die Hälfte aller Corona-Infektionen in dem Land.

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Friesland-Kliniken lockern ihre Besuchsregelungen

Die Friesland-Kliniken lockern ihre Besuchsregelungen für Angehörige, Lebenspartner oder enge Bezugspersonen. Ab sofort dürfen Patienten im Nordwest-Krankenhaus Sanderbusch und im St. Johannes-Hospital Varel täglich in der Zeit von 15 bis 18 Uhr einen Besucher pro Tag empfangen. Die Besuchsdauer ist auf eine Stunde beschränkt. Arztgespräche sind während dieser Zeit nicht möglich.

Keinen Besuch empfangen dürfen: Covid-19-Patienten, Covid-19-Verdachtsfälle sowie Patienten auf der Intensivstation.

Jeder Besucher muss weiterhin eines der Rot-Kreuz-Zelte passieren und einen Besucherschein ausfüllen. Das Betreten der Krankenhäuser wird nur Personen erlaubt, die sich an Hygieneauflagen wie das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes, Desinfektion der Hände sowie Wahrung der Abstandsregel halten. Das teilte die Pressestelle der Friesland-Kliniken am Mittwochvormittag mit.

Frank Germeroth, Geschäftsführer der Friesland-Kliniken weist jedoch darauf hin: „Wir haben großes Verständnis für den Wunsch unserer Patienten, Besuch zu empfangen. Zum Schutz unserer Patienten und Mitarbeiter werden wir trotzdem Besuche weiterhin stark beschränken müssen. Die Sicherheit anderer Patienten sowie unserer Mitarbeiter, Pflegekräfte, Ärztinnen und Ärzte steht an erster Stelle. Ihnen sind wir verpflichtet.“

Bye-bye, Homeoffice? Von den Tücken der Rückkehr ins Büro

So erstaunlich schnell wie der Rückzug ins Homeoffice zu Krisenbeginn klappte, so kompliziert und unterschiedlich gestaltet sich nun die Rückkehr. Angesichts der Lockerungen in vielen Lebensbereichen stellt sich nun vermehrt die Frage: Wann geht es eigentlich zurück ins Büro? Und vor allem, wie?Die Tech-Giganten Apple und Google preschten vor und kündigten an, bis zum Ende des Jahres Homeoffice zu ermöglichen, Twitter sogar „für immer“. In vielen deutschen Betrieben tüfteln Chefs und Corona-Taskforces dagegen zurzeit noch an Rückkehrplänen, messen Tischabstände aus und teilen ihre Angestellten in Schichten und Gruppen ein. Andere sehen die Pandemie weitgehend als überstanden an und haben schon wieder Präsenz vor Ort angeordnet.

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Bund plant offenbar Millionen-Hilfspaket für Proficlubs

Der Bund will nach den Worten des Berliner CDU-Abgeordneten Frank Steffel in der Corona-Krise auch schwächelnden Profisportvereinen helfen.

„Wir wollen jetzt ein Paket für den Profibereich, dem wahrscheinlich in der kommenden Saison normale Spiele mit normaler Zuschauerbeteiligung unmöglich sein werden, auf den Weg bringen“, sagte der CDU-Obmann im Sportausschuss des Bundestages dem Berliner Radiosender 105,5 Spreeradio. Das Volumen solle „bei 100 Millionen Euro liegen“.

Bei der Hilfe denkt Steffel aber offenbar eher nicht an den Profifußball. In der Hauptstadt würde das „Basketball, Volleyball, Eishockey und Handball betreffen und zwar für Männer und Frauen in erster und zweiter Bundesliga“, sagte der CDU-Politiker dem Sender.

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UEFA-Chef: Guter alter Fußball wird „sehr bald“ wiederkommen

UEFA-Präsident Aleksander Ceferin würde eine Million Dollar darauf wetten, dass die um ein Jahr verschobene Fußball-Europameisterschaft 2021 ausgetragen wird.

„Ja, ich würde - ich weiß nicht, warum es nicht so wäre. Ich glaube nicht, dass dieses Virus für immer dauert. Ich denke, es wird sich früher ändern, als viele denken“, sagte der 52-Jährige in einem Interview der Zeitung „The Guardian“.

Er sei trotz der nun schon lange anhaltenden Corona-Krise optimistisch und sich persönlich „absolut sicher, dass der gute alte Fußball mit Fans sehr bald wiederkommen wird“, meinte Ceferin. Er sei ein optimistischer Mensch. „Ich mag diese apokalyptische Sichtweise nicht, dass wir auf die zweite und dritte Welle oder sogar auf eine fünfte Welle warten müssen“, meinte der Slowene.

Ceferin hatte zuletzt eine Reduzierung der Gastgeberländer für die EM nicht ausgeschlossen.

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Bis zu 20 Wochen Lohnersatz bei geschlossener Kita

Eltern sollen bis zu 20 Wochen Lohnersatz bekommen können, wenn sie ihre Kinder wegen Corona-Einschränkungen bei Kitas und Schulen zu Hause betreuen müssen.Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) sagte der „Neuen Osnabrücker Zeitung“, die „nachrangige Lohnfortzahlung“ werde je Elternteil auf bis zu zehn Wochen verlängert, für Alleinerziehende auf bis zu 20 Wochen. „Das gibt die nötige Sicherheit in ungewisser Lage.“ Bislang ist die Entschädigung auf sechs Wochen begrenzt.

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Die Freibadsaison startet - zumindest teilweise

Zum Start der Freibadsaison in einigen Bundesländern müssen sich Gäste auf Zugangsbeschränkungen und neue Regeln einstellen.Der spontane Sprung ins kühle Nass nach der Arbeit wird nicht überall uneingeschränkt möglich sein, wie Christian Ochsenbauer, Geschäftsführer der Deutschen Gesellschaft für das Badewesen (DGfB), sagte. Stattdessen wollten viele Bäder Zeitkarten anbieten, um die Besucherströme zu kanalisieren. Für die Becken empfiehlt die DGfB eine Zugangsbeschränkung, so dass die Abstandsregeln auch im Wasser eingehalten werden können. „Es kann dann schon passieren, dass die Leute in einer Warteschlange vor dem Becken stehen müssen“, betonte Ochsenbauer.

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Altmaier will Übernahmen von Gesundheitsfirmen erschweren

Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) will vor dem Hintergrund der Corona-Krise Übernahmen deutscher Firmen im Gesundheitssektor erschweren. Dabei geht es um Unternehmen, die Impfstoffe, Arzneimittel oder Corona-Schutzausrüstung entwickeln oder herstellen.

Um bei geplanten Erwerben durch Investoren außerhalb der EU genauer hinschauen zu können, soll die Außenwirtschaftsverordnung verschärft werden. Das Kabinett soll am Mittwoch dem Entwurf zustimmen, welcher der Deutschen Presse-Agentur vorliegt.

Von Wirtschaftsverbänden kam Kritik. Der Industrieverband BDI warnte, gerade in der Coronakrise dürften keine neuen Hürden für Investoren aus dem Ausland am Standort Deutschland aufgestellt werden.

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+++ Ticker von Dienstag, 19. Mai +++

Tests der bundesweiten RKI-Studie beginnen später

Die Tests für eine vom Robert Koch-Institut (RKI) angekündigte bundesweit repräsentative Antikörper-Studie zur Verbreitung des Coronavirus starten Monate später als ursprünglich mitgeteilt. Mit den Tests von rund 30 000 Personen aus rund 14 000 Haushalten solle im September begonnen werden, sagte der Leiter der Abteilung Epidemiologie und Gesundheitsmonitoring am RKI, Thomas Lampert, am Dienstag in Kupferzell.

Mit Ergebnissen sei im Oktober oder November zu rechnen. Im April hatte das RKI mitgeteilt, dass die Studie im Mai starten solle.Ursprünglich war auch von rund 15 000 Teilnehmern die Rede gewesen. „Das erscheint uns aber mittlerweile als zu wenig“, sagte Lampert am Dienstag. Man habe sich zunächst auf Corona-„Hotspots“ konzentriert. Bei Abstimmungen sei dann klar geworden, dass die bundesweite Studie größer dimensioniert sein müsse.

Zahl der Corona-Patienten in Wilhelmshaven sinkt

Die Offizielle Tagesmeldung der Stadt Wilhelmshaven belegt: Es gibt nur noch zwei aktuelle Corona-Fälle. Keiner der erkrankten Personen befindet sich in stationärer Behandlung:

Fällt die Obergrenze für Gastronomie?

Wie die Nordwest-Zeitung berichtet soll die Obergrenze für die Gastronomie am 25. Mai fallen. Das teilte Niedersachsens Wirtschaftsminister Bernd Althusmann im Ausschuss für Häfen mit. Bislang dürfen Gastwirte nur 50 Prozent ihrer Tische belegen. Hotels und Pensionen dürfen 60 Prozent belegen. Die Umsetzung ist Teil der 3. Stufe des Niedersachen Plans zur Bekämpfung der Corona Krise.

Basketballer dürfen Saison wohl fortsetzen

Die Basketball-Bundesliga darf ihre wegen der Corona-Krise unterbrochene Saison fortsetzen. Die bayerische Staatsregierung stimmte am Dienstag in einer Sitzung des Kabinetts den Plänen für ein Turnier mit zehn Teams im Juni in München zu, wie die Deutsche Presse-Agentur aus Teilnehmerkreisen erfuhr.

Hoffnung auf Sommerurlaub am Mittelmeer wächst

Sonnenhungrige Bundesbürger können hoffen: Die Chancen auf einen Sommerurlaub am Mittelmeer sind gestiegen, da Bundesaußenminister Heiko Maas (SPD) und Amtskollegen aus Europa auf eine Öffnung der Grenzen für Touristen bis zum Sommerbeginn hinarbeiten wollen.

Die von der Corona-Krise stark getroffene Reisebranche bereitet sich auf einen Start in Europa vor. Trotz steigender Kosten durch Hygiene- und Schutzmaßnahmen wegen der Corona-Pandemie rechnen Branchenexperten nicht mit generellen Preiserhöhungen.

Wir wollen Schritt für Schritt in die Normalisierung zurück“, hatte Maas am Montag nach einer Videokonferenz mit Kollegen aus zehn der beliebtesten Urlaubsländer der Deutschen gesagt. Er betonte aber auch, dass der Sommerurlaub nicht so werden wird wie vor der Corona-Krise. „Wir sollten uns nicht der Illusion hingeben, dass es eine schnelle Rückkehr zu Business as usual geben kann.

Maas will die noch bis zum 14. Juni weltweit geltende Reisewarnung für deutsche Touristen zunächst nur für die Europäische Union aufheben und durch individuelle Reisehinweise für die einzelnen Länder ersetzen.

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Widerstand gegen Aufbauplan von Merkel und Macron

Um notleidenden EU-Staaten nach der Corona-Krise aufzuhelfen, wollen Deutschland und Frankreich ein europäisches Hilfspaket mit einem Volumen von 500 Milliarden Euro schnüren.

Wenn es nach Kanzlerin Angela Merkel und Frankreichs Präsident Emmanuel Macron geht, soll es dafür eine massive Schuldenaufnahme über den EU-Haushalt geben. Krisenstaaten wie Italien oder Spanien könnten Zuschüsse bekommen. Merkel sagte am Montag, dies sei eine „außergewöhnliche, einmalige Kraftanstrengung“ - Berlin hatte sich lange gegen gemeinsame Schulden über den EU-Haushalt gesträubt.

Doch gegen den deutsch-französischen Plan regt sich bereits Widerstand. Österreich, die Niederlande, Dänemark und Schweden pochen darauf, dass die EU nur rückzahlbare Kredite und keine Zuschüsse ausgibt. Österreichs Kanzler Sebastian Kurz sagte am Abend, er habe sich mit den Regierungschefs der Niederlande, Dänemarks und Schwedens ausgetauscht. „Unsere Position bleibt unverändert“, schrieb Kurz auf Twitter. Für Merkel und Macron ist das ein Problem, denn: Der Plan muss von allen 27 EU-Staaten einstimmig beschlossen werden.

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Teenager in Europa berichten häufiger von mentalen Problemen

Jugendliche im Pubertätsalter haben in Europa häufiger mit mentalen Problemen zu kämpfen. Das geht aus einem Bericht des Europa-Büros der Weltgesundheitsorganisation (WHO) hervor.Für den Bericht wurden die Gesundheit und das Sozialverhalten von elf- bis 15-jährigen Schulkindern aus 45 Ländern unter die Lupe genommen. Das Ergebnis: Das mentale Wohlbefinden der Befragten ging 2018 im Vergleich zu 2014 in mehreren Staaten zurück. Es nimmt zudem tendenziell mehr ab, je älter die Kinder werden - und besonders Mädchen sind gefährdet. Die häufigsten Beschwerden sind demnach Nervosität, Reizbarkeit und Schlafprobleme.

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US-Forscher: Mehr als 90.000 Corona-Tote in den USA

Seit Beginn der Corona-Pandemie sind in den USA nach Angaben von Wissenschaftlern mehr als 90.000 Menschen nach einer Infektion mit dem Virus ums Leben gekommen. Das ging am Montagabend aus den Daten der Universität Johns Hopkins in Baltimore hervor.

Die Zahl der bestätigten Infektionen in den USA lag der Uni zufolge bei mehr als 1,5 Millionen. Weltweit sind mehr als 4,7 Millionen Fälle bekannt.

Noch vor wenigen Wochen war das Institut IHME der Universität Washington in Seattle davon ausgegangen, dass sich die Opferzahl im Hochsommer bei etwa 90.000 stabilisieren würde. Mittlerweile gehen die Wissenschaftler davon aus, dass die Zahl der Toten in den USA bis Ende des Monats auf rund 110.000 Tote ansteigen könnte. Erst ab Ende Juli könnte sich die Opferzahl dann bei rund 145.000 stabilisieren.

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Trump nimmt Malaria-Medikament als Corona-Prophylaxe

US-Präsident Donald Trump nimmt nach eigenen Angaben ein Malaria-Medikament als Corona-Prophylaxe. Er nehme seit etwa eineinhalb Wochen Hydroxychloroquin ein, sagte Trump. Er habe „sehr gute Dinge“ über das seit Langem zugelassene Malaria-Präparat gehört, sagte Trump.Das Weiße Haus veröffentlichte am Abend ein Schreiben von Trumps Leibarzt Sean Conley, wonach Trump und er nach zahlreichen Diskussionen zu dem Schluss gekommen seien, dass mögliche Vorteile einer Behandlung mit Hydroxychloroquin die damit verbundenen Risiken überwiegen. Es gibt bislang keine belastbaren wissenschaftlichen Belege für eine Wirksamkeit des Medikaments im Zusammenhang mit dem Coronavirus.

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+++ Ticker von Montag, 18. Mai +++

Rom sieht Pläne zum Wiederaufbau auf gutem Weg

Die italienische Regierung bewertet den deutsch-französischen Plan für ein 500-Milliarden-Programm für die durch Corona geschwächte Wirtschaft in der EU als Schritt in die richtige Richtung. Das meldeten verschiedene Medien in Rom am Montag unter Berufung auf Regierungskreise. Es gebe aber noch Verbesserungspotenzial, hieß es.

Mit der Summe von 500 Milliarden Euro „können wir beginnen, den Recovery Fonds (Wiederaufbau-Fonds) im Rahmen des europäischen Haushalts noch substanzieller zu gestalten“, zitierte die Nachrichtenagentur Ansa die Regierung von Ministerpräsident Giuseppe Conte. Der Minister für Europa-Angelegenheiten, Enzo Amendola, äußerte sich ähnlich.

Deutschland und Frankreich hatten zuvor einen gemeinsamen Plan für das Wiederaufbauprogramm präsentiert. Danach soll das Geld im Namen der EU am Kapitalmarkt aufgenommen werden und im Kontext des mehrjährigen EU-Finanzrahmens als Hilfen an Krisenstaaten fließen. Die Regierung betonte den Angaben zufolge, dass der Plan auch Verschläge aus Italien aufnehme.

Faire Verteilung von Corona-Impfstoff auf WHO-Tagesordnung

Im Zuge der Suche nach einem Impfstoff gegen das neuartige Coronavirus fordern Dutzende Staaten eine bezahlbare Lösung für alle Länder der Welt sowie eine faire Verteilung von Wirkstoffen. Das ist am Dienstag Thema bei der Jahrestagung der Weltgesundheitsorganisation (WHO). Den 194 Mitgliedsländern liegt bei ihrem virtuellen Treffen eine entsprechende Resolution vor, die auch die Europäische Union unterstützt. Darin werden Patent-Regeln gefordert, die die Produktion eines Impfstoffs in aller Welt ermöglichen. Noch existiert kein solcher Impfstoff. Mehr als 100 mögliche Wirkstoffe werden derzeit getestet. Ob einer davon noch in diesem Jahr auf den Markt gebracht werden kann, gilt als fraglich.

11.193 Infektionen in Niedersachsen

11.193 Fälle von Infektionen mit dem Corona-Virus sind bis Montag, Stand 13 Uhr, in Niedersachsen labordiagnostisch bestätigt und dem Landesgesundheitsamt (NLGA) gemeldet worden. Bei der Zusammenstellung konnten die seitens des Landkreises Osnabrück positiv auf Covid 19 getesteten Beschäftigten aus einem fleischverarbeitenden Betrieb noch nicht berücksichtigt werden. Insgesamt 550 an Covid-19 Erkrankte wurden dem NLGA (bis 10 Uhr) als verstorben gemeldet. Das meldet das Land Niedersachsen auf deren Internetseite.

Merkel und Macron werben für 500-Milliarden-Euro-Programm

Frankreichs Staatschef Emmanuel Macron hat das gemeinsam mit Berlin vorgeschlagene Programm von 500 Milliarden Euro zur wirtschaftlichen Erholung Europas gelobt. „Das ist eine bedeutende Etappe“, sagte Macron am Montag in Paris. Es sollten dabei Branchen und Regionen unterstützt werden, die am schwersten betroffen seien. Berlin und Paris würden den übrigen EU-Partnern erstmals eine gemeinsame Schuldenaufnahme auf den Finanzmärkten vorschlagen. Macron hatte sich in der Corona-Krise mehrfach für eine verstärkte Haushalts-Solidarität innerhalb der EU ausgesprochen. (Quelle: dpa)

Deutschland ist in der EU Spitzenreiter bei Corona-Hilfen

Gut die Hälfte sämtlicher Corona-Hilfen in Europa werden in Deutschland ausgezahlt. Das könnte negative Auswirjungen auf den Wettbewerb haben, fürchtet die EU-Kommission.

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Weiterer Todesfall im Landkreis Aurich

Im Landkreis Aurich ist eine 57-jährige Frau am Montag an einer Corona-Infektion gestorben. Die Frau hatte schwere Vorerkrankungen. Damit sind im Kreis Aurich bisher acht Todesfälle im Zusammenhang mit Corona zu beklagen. Im Landkreis Wittmund ist am Wochenende eine Neuinfektion mit dem Coronavirus in der Samtgemeinde Esens hinzugekommen. Damit sind aktuell zwei Personen infiziert.

Reisewarnung wohl nur noch bis Mitte Juni

Deutschland wird die weltweite Reisewarnung für seine Bürger nach den Worten von Bundesaußenminister Heiko Maas Mitte Juni voraussichtlich aufheben.

Er gehe davon aus, dass die Reisewarnung ab dem 15. Juni durch landesspezifische Reisehinweise ersetzt werden könne, sagte Maas am Montag nach einer Videokonferenz mit seinen Kollegen aus Bulgarien, Griechenland, Italien, Kroatien, Malta, Österreich, Portugal, Slowenien, Spanien und Zypern.

Es sei aber noch zu früh zu sagen, in welchen Ländern am ehesten ein Sommerurlaub möglich sein werde. Ohnehin dürfe sich niemand der Illusion hingeben, dass es eine schnelle Rückkehr zu Reisen geben werde, wie es vor dem Ausbruch der Corona-Pandemie üblich gewesen sei.

Keine Tagestouristen auf Nordseeinseln an Feiertagen

Tagestouristen dürfen an Christi Himmelfahrt und dem kommenden Wochenende sowie an Pfingsten nicht die schleswig-holsteinischen Nordseeinseln und die meisten Halligen besuchen. Ein entsprechendes Betretungsverbot, das der Landrat von Nordfriesland, Florian Lorenzen, erlassen hat, gilt auch für St. Peter-Ording.

Bundesbank rechnet mit langsamer Erholung der Wirtschaft

Die deutsche Wirtschaft wird sich nach Einschätzung der Bundesbank nur langsam vom tiefen Einbruch in Folge der Corona-Krise erholen.

Es spricht derzeit vieles dafür, dass sich die gesamtwirtschaftliche Entwicklung im Verlauf des zweiten Quartals im Zuge der Lockerungsmaßnahmen wieder aufwärtsbewegen wird und eine Erholung in Gang kommt“, schreibt die Notenbank in ihrem am Montag veröffentlichten Monatsbericht Mai. „Es besteht aber eine sehr hohe Unsicherheit über die weitere Wirtschaftsentwicklung.

Im ersten Quartal 2020 war das Bruttoinlandsprodukt (BIP) nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes zum Vorquartal um 2,2 Prozent geschrumpft.

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Spanien dämpft Hoffnung auf Grenzöffnung für Touristen

Die Regierung des Corona-Hotspots Spanien hat Hoffnungen auf eine baldige Grenzöffnung für Touristen gedämpft. „Ich hoffe, dass wir die touristischen Aktivitäten Ende Juni wieder aufnehmen können“, sagte am Montag Verkehrsminister José Luis Ábalos. „Wir können nicht die Einreise von Ausländern erlauben, während wir die spanische Bevölkerung noch einer Ausgehsperre unterziehen“, erklärte er. Die Hoffnungen waren gewachsen, nachdem ein anderer Corona-Brennpunkt, Italien, die Grenzöffnung für Touristen ab dem 3. Juni angekündigt hatte.Spanien hat zwar bereits mit einer schrittweisen und vorsichtigen Lockerung der Kontaktsperre begonnen. Die linke Regierung von Ministerpräsident Pedro Sánchez will aber den seit Mitte März und noch bis zum 23. Mai geltenden Notstand um einen weiteren Monat bis Ende Juni verlängern. Über die Verlängerung wird das Parlament am Mittwoch debattieren und abstimmen. Erst Ende Juni, nach Abschluss der sogenannten Phase 3 der Lockerungen, werden die Spanier den Plänen zufolge auch ihre Provinz verlassen dürfen.

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Mehr als 174.700 Corona-Nachweise in Deutschland

Bundesweit sind bis zum Vormittag über 174.700 Infektionen mit dem Coronavirus registriert worden (Vortag Stand 10.15 Uhr: mehr als 174.300 Infektionen).Mindestens 7934 mit dem Erreger Sars-CoV-2 Infizierte sind den Angaben zufolge bislang bundesweit gestorben (Vortag Stand 10.15 Uhr: 7913). Das geht aus einer Auswertung der Deutschen Presse-Agentur hervor, die die neuesten Zahlen der Bundesländer berücksichtigt.

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130 Infizierte im Flüchtlingsheim in St. Augustin

In einem Flüchtlingsheim in St. Augustin in Nordrhein-Westfalen sind nach aktuellen Testergebnissen 130 Menschen mit Corona infiziert. Die restlichen 170 Bewohner hätten sich nicht infiziert, wie Tests gezeigt hätten, sagte eine Sprecherin der Bezirksregierung Köln.

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Dehoga fordert Nullrunde bei Mindestlohn - und erntet Kritik

Der Gastronomieverband Dehoga fordert in der Corona-Krise, die Erhöhung des Mindestlohns im kommenden Jahr auszusetzen. Das berichtet das „Handelsblatt“.Die zuständige Mindestlohnkommission dürfe nicht die Augen vor der Realität verschließen, sagte Dehoga-Hauptgeschäftsführerin Ingrid Hartges der Zeitung. Sie erwarte eine mindestens einjährige Erhöhungspause. Auch der Präsident des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW), Marcel Fratzscher, plädierte für Zurückhaltung: „Oberste Priorität in dieser Krise sollt der Schutz der Arbeitsplätze und ein möglichst baldiger Abbau der Kurzarbeit sein“, sagte er dem Handelsblatt. Aus Fratzschers Sicht sollten alle Beschäftigten, auch Beamte, während der Krise auf Lohnsteigerungen verzichten. Widerspruch kam von Gewerkschaftern und aus der Landesregierung von Nordrhein-Westfalen.

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Corona-Krise trifft Ryanair noch schwerer

Europas größter Billigflieger Ryanair gerät in der Coronavirus-Krise noch schwerer in Bedrängnis und wird im ersten Geschäftsquartal einen höheren Verlust einfliegen als gedacht.So dürfte zwischen April und Juni ein Verlust von mehr als 200 Millionen Euro anfallen, teilte das Unternehmen mit den Zahlen zum vorigen Geschäftsjahr mit. Der Konzern mit Sitz in Dublin hatte bisher mit einem Fehlbetrag von mehr als 100 Millionen Euro gerechnet. Die Iren erwarten dieses Geschäftsjahr weniger als 80 Millionen Passagiere - und damit nur fast die Hälfte der ursprünglich angepeilten 154 Millionen Fluggäste.

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Corona in Lateinamerika: Der neue Krisenherd

Zwei Monate nach dem ersten registrierten Todesfall sind in Brasilien mehr als 16.000 Patienten im Zusammenhang mit dem Coronavirus gestorben. Dies ging aus den Daten des Gesundheitsministeriums in Brasília vom Sonntag hervor.Demnach starben in Brasilien nach offiziellen Angaben bislang 16.118 Menschen an der Lungenkrankheit. 241.080 Infizierte wurden inzwischen verzeichnet.

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Re-Start im TV: Gute Sky-Quoten - Montag-Spiel sicher

Reporter mit Masken, Interviews mit Sicherheitsabstand und Ruhe wie bei einem Kreisliga-Spiel - die TV-Übertragungen vom Geisterspiel-Start der Fußball-Bundesliga nach zweimonatiger Corona-Zwangspause wirken bisweilen bizarr.

Dem Pay-TV-Sender Sky bescherte der so ganz andere Spieltag am Samstag Rekordzahlen.

Am Sonntag wurde endlich auch der TV-Blackout für den Montagabend abgewendet. Die Live-Übertragung der Partie Werder Bremen gegen Bayer 04 Leverkusen werde im Streamingdienst DAZN gezeigt, teilte die Deutsche Fußball Liga über Twitter mit. „Hinsichtlich weiterer Spiele befindet sich die DFL in Gesprächen.“ Lange Zeit stand eine Übertragung der letzten Partie des 26. Spieltags auf der Kippe. Hintergrund des Problems ist ein Streit um den TV-Vertrag zwischen dem Konzern Eurosport/Discovery und der DFL.

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Nach Alkohol-Verbot an Himmelfahrt – Landkreis Aurich und Gastwirte einigen sich

Im Konflikt um den Alkoholausschank am Himmelfahrtstag haben der Landkreis Aurich und der Deutsche Hotel- und Gaststättenverband Dehoga einen Kompromiss erzielt. Demnach dürfen am Donnerstag, 21. Mai 2020, alkoholische Getränke ausschließlich am Tisch serviert werden. Dies gilt sowohl für den Innen- als auch für den Außenbereich der gastronomischen Betriebe. Weiterhin ist es den Betrieben verboten, am sogenannten Vatertag einen Außer-Haus-Verkauf von alkoholischen Getränken anzubieten. Der Landkreis hatte am späten Sonntagabend in einer Pressemitteilung von der Einigung berichtet.

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Regeln für Gastgewerbe weiter gelockert

Das Gastgewerbe kann in vielen Bundesländern zumindest ein bisschen aufatmen. Heute werden in weiteren Bundesländern die Öffnungsverbote für Restaurants, Cafés, Hotels und andere Einrichtungen aufgehoben.

Der Branchenverband Dehoga kritisierte allerdings uneinheitliche Regelungen auch auf Landesebene. In Hamburg, Hessen, Sachsen, Thüringen, Bremen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, dem Saarland und Schleswig-Holstein sind Hotels und Ferienwohnungen wieder geöffnet. In fast allen Bundesländern dürfen auch Restaurants und Cafés nun Gäste im Innenbereich empfangen. In Bayern gilt das bisher nur für Biergärten und Außenbereiche. In Sachsen-Anhalt mussten die Wirte bei ihren Landräten und Oberbürgermeistern dazu Sonderanträge stellen und ein eigenes Hygienekonzept nachweisen.

In den Ländern unterscheiden sich die Regelungen weiter stark: Während in Berlin Kneipen auch am Wochenende noch geschlossen blieben, konnten beispielsweise in Brandenburg die Wirte bereits des Ausschank starten.

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ZDF verschiebt „Wetten, dass...?“-Sonderausgabe

Das ZDF verschiebt wegen der Corona-Krise eine geplante „Wetten, dass..?“-Sonderausgabe. „homas Gottschalk und das ZDF freuen sich nun auf eine spannende Show im kommenden Jahr“, teilte das Zweite Deutsche Fernsehen in Mainz mit. Die Sendung war ursprünglich für den 7. November geplant. ZDF-Showchef Oliver Heidemann erklärte: „Wetten, dass..? ist eine Show, die von der einzigartigen Atmosphäre einer großen, vollbesetzten Halle lebt. Das kann im Moment leider nicht seriös geplant werden. Der zweite Grund ist die fehlende Vorbereitungszeit für die oft skurrilen und aufwändigen Wetten.“

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