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Lokal26.de Wilhelmshaven

Liveticker zum Coronavirus: Erste Corona-Patienten in Wilhelmshaven genesen

23.03.2020

Nordseeküste In Zeiten des Coronavirus gibt es viele Fragen und stündlich kommen neue Nachrichten oder Entwicklungen an die Öffentlichkeit. Damit Sie gut informiert sind, hier eine Übersicht zu den aktuellsten Erkenntnissen:

Erste Corona-Patienten aus Wilhelmshaven wieder gesund

Dienstag (24. März 15.35 Uhr): Drei der sechs bestätigten Corona-Fälle in Wilhelmshaven sind wieder genesen. Das meldet das Gesundheitsamt der Stadt Wilhelmshaven am Dienstag, 24. März. Damit sind zurzeit drei Personen wegen Covid-19 isoliert und befinden sich in Behandlung.

Insgesamt wurden bislang rund 90 Wilhelmshavenerinnen und Wilhelmshavener auf das Virus getestet. In den allermeisten Fällen waren die Laborbefunde negativ. Einige Befunde stehen noch aus, da aktuell die Bearbeitungszeit in den Laboren bis zur Vorlage eines Ergebnisses bei 72 Stunden liegt.

Ein Abstrich wird ausschließlich bei begründeten Verdachtsfällen gemacht. Bei der Frage der Notwendigkeit eines Abstriches orientiert sich das Gesundheitsamt eng an den Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts. Wer krankheitstypische Symptome zeigt, aus einem Risikogebiet zurückkehrt oder Kontakt mit einer infizierten Person hatte, soll sich zunächst telefonisch mit seinem Hausarzt in Verbindung setzen. Dieser entscheidet dann, ob ein Abstrich erforderlich ist.

Staatsanwaltschaft ermittelt wegen Covid-19-Ausbreitung in Ischgl

Dienstag (24. März 15.20 Uhr): Die Staatsanwaltschaft Innsbruck hat Ermittlungen zur Ausbreitung des Coronavirus im beliebten Wintersportort Ischgl aufgenommen. Wie die Behörde am Dienstag mitteilte, geht sie dem Verdacht nach, dass ein Gastronomiebetrieb Ende Februar einen positiven Test einer Mitarbeiterin nicht den Gesundheitsbehörden gemeldet habe. Das Land Tirol hatte der Staatsanwaltschaft eine Anfrage des ZDF mit dem entsprechenden Verdacht weitergeleitet. „Es ist unbekannt, um welchen Betrieb es sich dabei handeln soll und ob tatsächlich Meldepflichten verletzt wurden“, teilte die Staatsanwaltschaft mit. Daher werde nun ermittelt.

IOC bestätigt: Olympia in Tokio wird verschoben

Dienstag (24. März 14.10 Uhr): Die Olympischen Spiele in Tokio sollen verschoben werden, spätestens aber im Sommer 2021 stattfinden. Das haben das Internationale Olympische Komitee und die Olympia-Organisatoren in Japan gemeinsam am Dienstag beschlossen, wie das IOC mitteilte.

Zahnarztpraxen bleiben weiterhin geöffnet

Dienstag (24. März 13.50 Uhr): Überall sind Hygienemaßnahmen verschärft worden – es gibt Mindestabstände und Desinfektionsmittel. Auch in Arztpraxen. Nicht nur Hausärzte haben mit der aktuellen Situation zu kämpfen, auch Fachärzte müssen sich, ihr Personal und die Patienten vor Ansteckung schützen.So auch die Zahnarztpraxen im Z1 in Wittmund, deren Terminkalender immer leerer wird. „Die Absagen gehen aus Angst vor Ansteckung vor allem von den Patienten selbst aus. Auch für Termine, die erst in drei Wochen sind“, erzählt Rim Elkhaled. Die Praxis hat Desinfektionsspender am Eingang aufgestellt und bittet um Abstand an der Rezeption.

Hier lesen Sie den Artikel.

Entsorgungszentrum geschlossen – Nun werden Abfälle vermehrt illegal entsorgt in Wilhelmshaven

Dienstag (24. März 12.10 Uhr): Der städtische Eigenbetrieb Technische Betriebe Wilhelmshaven (TBW) und die Wilhelmshavener Entsorgungszentrum und Logistik GmbH (WEL) beobachten derzeit, dass an den Wertstoffsammelplätzen im Stadtgebiet vermehrt Abfälle illegal abgelagert werden. Am Montag, 23. März, sammelten die Mitarbeiter beispielsweise 2,3 Tonnen unerlaubt abgelagerte Abfälle ein. Die Stadt Wilhelmshaven weist nun via Facebook darauf hin, eventuelle Entrümpelungen auf einen späteren Zeitpunkt zu verschieben. Das Entsorgungszentrum Wilhelmshaven musste bereits am Mittwoch, 11. März, für private Kunden schließen.

WHO sieht Hoffnungsschimmer für Italien

Dienstag (24. März 12 Uhr): Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) sieht erste Hoffnungszeichen, dass die strikten Ausgangsbeschränkungen zur Eindämmung des Coronavirus in Italien Wirkung zeigen. „Die Fallzahlen und Totenzahlen sind in den vergangenen zwei Tagen leicht gefallen“, sagte WHO-Sprecherin Margaret Harris am Dienstag. Es sei aber noch zu früh, von einem Wendepunkt zu sprechen.

Weltweit seien die Zahlen über Nacht weiter sprunghaft gestiegen, sagte sie. Die WHO wollte konkrete Zahlen im Laufe des Tages veröffentlichen. Sie hatte Stand Montagabend rund 335 000 nachgewiesene Infektionen und knapp 15 000 Tote erfasst. Die renommierte Johns Hopkins-Universität hatte am Dienstag bereits knapp 385 000 Fälle und 16 600 Tote verzeichnet. 85 Prozent der neuen nachgewiesenen Infektionen stammten aus Europa und den USA, sagte Harris. Gut die Hälfte dieser 85 Prozent wurden aus Europa gemeldet. DPA

Ausfall der Osterferienbetreuung für Kinder

Dienstag (24. März 11.30 Uhr): Auf Grundlage der Allgemeinverfügung des Landkreises Wittmund zur Eindämmung des Corona-Viruserregers fällt das Betreuungsangebot während der diesjährigen Osterferien in den städtischen Kindertagesstätten aus. Das Notbetreuungsangebot wird hingegen fortgesetzt bis zum 17. April 2020.

Von „Achtung, Heimtänzer“ bis „Physiotherapeuten in der Zwickmühle“ – aktuelle Berichter zur Corona-Krise in der Region

Dienstag (24. März, 8.25 Uhr): - Achtung, Heimtänzer – Räumt die Möbel beiseite -

Wenn die Tanzschüler nicht zur Tanzschule kommen können, dann kommt die Tanzschule zu den Schülern – das dachten sich in Wilhelmshaven auf jeden Fall die Tanzschulen Dunse und von Oehsen. Beide Tanzschulen bieten mittlerweile für alle Altersgruppen – vom Kindertanz bis zur Agilando-Gruppe – Videos mit Schrittfolgen zum Nachtanzen für Zuhause an.

- Physiotherapeuten in der Zwickmühle -

Physiopraxen müssen derzeit noch geöffnet sein. Das stößt allerdings auf große Unsicherheit. „Die Regierung lässt uns Therapeuten allein“, sagt eine Physiotherapeutin aus Jever – und das ärgert sie.Das Land Niedersachsen hat bekannt gegeben, dass die „Dienstleister aus dem Gesundheitsbereich für unaufschiebbare medizinische Dienstleistungen (zum Beispiel Physiotherapie oder Psychotherapie) geöffnet“ bleiben. Doch das Schwierige: Welche Patienten fallen darunter?

- Zugang zur Corona-Notbetreuung in Kitas gelockert -

Der Vater Arzt, die Mutter Krankenschwester – in diesem Fall war die Sache klar: Kinder haben Anspruch auf einen Platz in der Kita-Notbetreuung. Das Land Niedersachsen hat diese Bestimmungen inzwischen gelockert: Ab sofort sollen Kinder auch dann in die Notbetreuung aufgenommen werden, wenn lediglich ein Erziehungsberechtigter zu den systemrelevanten Berufsgruppen gehört.Bisher mussten beide Elternteile in diesen Bereichen beschäftigt sein. Städte und Gemeinden im Landkreis Friesland haben darauf reagiert, entscheiden aber weiterhin von Fall zu Fall.

- KGS Wittmund will die unterrichtsfreie Zeit sinnvoll nutzen -

Die unterrichtsfreie Zeit in der Coronakrise sollten Schüler zu Hause sinnvoll nutzen. In einem Schulbrief hat KGS-Leiter Uwe Brauns an die Schüler appelliert, die Aufgaben, die ihnen elektronisch zugestellt werden, auch wirklich zu bearbeiten. „In Absprache mit dem Schulelternrat rufe ich eindringlich dazu auf, die Aufgaben zu bearbeiten“, schreibt Brauns.Einige Schüler fragten öfter mal bei ihren Lehrern nach, ob diese Aufgaben wirklich verpflichtend sind. Immerhin habe der Kultusminister doch gesagt, dass „ein digitaler Unterricht nicht stattfindet“. Brauns: „Der Minister hat aber auch gesagt, dass Lernen nicht verboten ist!“

Kultusminister Tonne entscheidet mit Krisenstab, wann Schulen wieder geöffnet werden

Dienstag (24. März, 7.45 Uhr): Der niedersächsische Kultusminister macht Schul- und Kita-Schließungen von der Entwicklung der Infektionszahlen abhängig. Im Interview mit der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ (NOZ) sagte Grant Hendrik Tonne (SPD), im Laufe der nächsten Wochen werde sich zeigen, ob die Infektionskurve abflache und es gelinge, das Tempo der Infektion zu verlangsamen.

Der Minister betonte: „Es könnte niemand verantworten, dass die Zahl der Neuinfektionen abflacht und dann durch Kontakte in Schulen und Kitas wieder stark ansteigt.“ Das Kultusministerium entscheide zusammen mit dem Krisenstab darüber, wann die Schulen wieder geöffnet werden könnten. Die Frage nach einer Verschiebung von Ferienterminen stehe jetzt noch nicht im Mittelpunkt. „Sollte es zum 20. April wieder losgehen, könnten wir das Schuljahr normal weiterlaufen lassen“, sagte Tonne. „Wenn es sich verzögert, muss es erstens eine Form von Ersatzunterricht geben, und zweitens müssen wir klären, was das für Prüfungen bedeutet. Darauf sind wir vorbereitet.“

Alle Pläne gingen aber jetzt davon aus, dass die Sommerferientermine gehalten werden. Das habe auch mit dem Bewerbungsschluss der Hochschulen zu tun.

Wittmunds Landrat Holger Heymann beantwortet Leser-Fragen

Montag (23. März, 21.45 Uhr): Lokal26-Redaktionsleiter Jens Nähler hat Wittmunds Landrat Holger Heymann zum Gespräch getroffen, bei dem der Politiker ausschließlich Leser-Fragen beantwortet hat. Hier sehen Sie das Video.

EU-Länder einig über Aussetzung der Schuldenregeln

Montag (23. März, 20.20 Uhr): Höchstens 3,0 Prozent Haushaltsdefizit und 60 Prozent Staatsverschuldung: Die Corona-Krise wirft auch die Regeln des europäischen Stabilitäts- und Wachstumspakts über den Haufen. Und schon werden weitere Kriseninstrumente angedacht.

Milliardenhilfe für Kliniken und Praxen in Corona-Krise

Montag (23. März, 19.55 Uhr): Kliniken und Arztpraxen in Deutschland sollen mit Milliardenhilfen vor Finanznöten wegen der besonderen Belastungen in der Corona-Krise bewahrt werden.
Das Bundeskabinett brachte ein Gesetzespaket von Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) auf den Weg, das Mehrkosten und Einnahmeausfälle auffangen soll. Für den Ausbau der Intensivbetten für schwer kranke Corona-Patienten soll es Bonuszahlungen geben. Daneben soll der Bund bei künftigen Epidemien „von nationaler Tragweite“ befristet zusätzliche Kompetenzen bekommen, um beim Krisenmanagement schneller reagieren zu können.

Sechster Corona-Fall in Wilhelmshaven

Montag (23. März, 18.59 Uhr): Ein weiterer Fall des Covid-19-Virus wurde dem Wilhelmshavener Gesundheitsamt am Montagabend, 23. März, gemeldet. Damit steigt die aktuelle Zahl der Corona-Fälle in der Jadestadt auf sechs an. Bei der Person, die einen leichten Krankheitsverlauf zeigt, handelt es sich - wie bei den anderen Fällen - ebenfalls um einen Reiserückkehrer. Dieser war seit der Heimkehr nach Wilhelmshaven vor einer Woche bereits isoliert. Nachdem ein anderes, aus einer anderen Stadt stammende Mitglied seiner Reisegruppe positiv auf Covid 19 getestet wurde, war auch bei dieser Person ein Abstrich gemacht worden. Das teilet die Presseabteilung der Stadt am Montagabend mit.

Immer mehr Corona-Infizierte in Europa

Montag (23. März, 18.44 Uhr): Trotz des weltweiten Kampfes gegen die neuartige Lungenkrankheit Covid-19 steigen die Zahlen der Infizierten und Toten weiter. Nach Angaben von US-Experten waren rund um den Globus mehr als 350.000 Menschen infiziert (Sonntag: knapp 330.000), fast 15.400 Menschen starben (knapp 14.400), wie Wissenschaftler der US-Universität Johns Hopkins mitteilten.

Corona-Fälle in der Region:

Montag (23. März, 18.40 Uhr):
Landkreis Friesland: Bislang 6 bestätigte Corona-Infizierte. Alle Ansteckungen erfolgten außerhalb des Landkreises.

Wilhelmshaven: Bislang 5 bestätigte Corona-Fälle. Bei allen Infizierten handelt es sich um Urlaubsrückkehrer, die sich seit ihrer Heimkehr in Quarantäne befinden und keinen Kontakt zu Dritten hatten.

Landkreis Wittmund: 6 vom Labor bestätigte Virus-Infektionen.

Landkreis Aurich: 27 laborbestätigte Corona-Fälle.

Wilhelmshavener berichten von ihrer fluchtartigen Abreise aus Rom

Montag (23. März, 18.30 Uhr): Angenehme 20 Grad in Rom und Wochenendbesuch von Freunden aus Wilhelmshaven. Vor gut zwei Wochen ist noch alles gut bei Katrin und Boris Schmidt (Namen geändert; das Paar möchte anonym bleiben). „Corona, das ist ganz weit weg in China und weit weg in einigen Gegenden Norditaliens – und betrifft uns nicht.“ Doch dann kippt die Stimmung, als das Ehepaar merkt: Das Thema Corona ist plötzlich ganz nah.
Wie schnell und umfassend das Coronavirus Europa in den Griff bekommen und das Leben der Menschen geändert hat, haben die Schmidts selbst erlebt. „Mein Mann sollte beruflich von Februar bis Ende April zu einer Weiterbildung nach Rom, um ab Juni einen Job in Skandinavien anzutreten“, so Katrin Schmidt über den Grund ihres Italienaufenthaltes.

Gespenstische Stille in der Oberschule Westerholt

Montag (23. März 18.18 Uhr): Es ist ruhig in der David-Fabricius-Ganztagsschule Oberschule Westerholt – schon fast gespenstisch still. Dort, wo ansonsten 230 Schüler sowie rund 30 Lehrkräfte, Pädagogische Mitarbeiter und Sekretärinnen für eine reges Leben sorgen, ist es derzeit wie ausgestorben. Offiziell gibt es nur eine „Stallwache“, die Schulleiter Jan Huuk oder seine Stellvertreterin Maria Hemmers sowie Sekretärin Gaby Jacob zwischen acht und 14 Uhr übernehmen.

Pferdebesitzer aus der Region sind in Sorge

Montag (23. März 18.14 Uhr): Während auf den Sportplätzen und in den Turnhallen in Friesland und Ostfriesland derzeit gähnende Leere herrscht, hat sich auch das Leben auf den Reiterhöfen verändert. Pensionsbetriebe, Reitvereine und Zuchtställe in den Landkreisen Friesland, Wittmund und Aurich bleiben nach der Verfügung der Bundesregierung nicht mehr von den Auswirkungen des Coronavirus verschont. Das Hofleben wurde in vielen Ställen auf das Nötigste reduziert, in manchen sogar komplett heruntergefahren.

Erstes Corona-Testergebnis von Merkel fällt negativ aus

Montag (23. März 18 Uhr): Leichtes Aufatmen in Berlin: Der erste Corona-Test bei Kanzlerin Angela Merkel fiel negativ aus. Die Bundeskanzlerin hatte Kontakt zu einem Infizierten Arzt und befindet sich aktuell in häuslicher Quarantäne.

Behörden loben: Viele halten sich an Corona-Auflagen

Montag (23. März 17.45 Uhr): Nach der erneuten Verschärfung von Vorkehrungen zur Eindämmung des Coronavirus ziehen Behörden in Deutschland eine positive Bilanz.
Viele Menschen hielten sich mittlerweile an die Auflagen, hieß es auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur in den Ländern. Am Vortag hatten sich Bund und Länder für zunächst zwei Wochen auf weitere drastische Einschränkungen des öffentlichen Lebens geeinigt. Ob die neuen Maßnahmen Wirkung zeigen, müsste sich nach 10 bis 14 Tagen an der Entwicklung der Neuinfektionen zeigen.

Ärzte, Pfleger und Sanitäter besonders häufig infiziert

Montag (23. März 16.45 Uhr): In Spanien zieht die Coronavirus-Pandemie Ärzte, Krankenpfleger und Sanitäter besonders heftig in Mitleidenschaft. Diese Berufsgruppen zählten am Montag nach amtlichen Angaben bereits 3910 Infizierte. Das seien fast zwölf Prozent aller Menschen, bei denen in Spanien Infektionen mit dem Virus Sars-CoV-2 registriert seien, errechnete der nationale Krankenpflegerverband CGE. Gleichzeitig beklagte er einen Mangel an Schutzausrüstung für die Beschäftigten im Gesundheitswesen. DPA

Mehr als 120.000 Deutsche aus dem Ausland zurückgekehrt

Montag (23. März 16 Uhr): Mehr als 120.000 Menschen konnten bisher nach Deutschland zurückkehren, das teilte das Auswärtige Amt via Twitter mit.

Bundesbank erwartet eine ausgeprägte Rezession

Montag (23. März 15.30 Uhr): Die Bundesbank rechnet wegen der Coronavirus-Krise mit einer „ausgeprägten“ Rezession in Deutschland. Die Maßnahmen zu Eindämmung der Infektionszahlen hätten massive wirtschaftliche Auswirkungen, hieß es im am Montag veröffentlichten aktuellen Monatsbericht der Notenbank. „Das Abgleiten in eine ausgeprägte Rezession ist nicht zu verhindern.“ Eine wirtschaftliche Erholung werde erst einsetzen, wenn die Pandemiegefahr wirksam eingedämmt sei.

Earth Hour 2020 will trotz Corona-Krise ein Zeichen setzen

Montag (23. März 15.27 Uhr): Mit dem Ausschalten von Lichtern setzen Millionen Menschen in aller Welt jeweils am 31. März ein Zeichen für mehr Klima- und Umweltschutz. Die Dunkelheit soll auf Ressourcenverschwendung hinweisen und die Menschen zum Nachdenken bringen.
Auch in der dunklen Stunde der Corona-Krise will die Umweltstiftung WWF nicht auf das Innehalten für Natur und Umwelt verzichten. Sie empfiehlt virtuelle Teilnahme, um Ausgehbeschränkungen angesichts der Ausbreitung des Coronavirus Sars-CoV-2 zu respektieren. „Earth Hour“ (Die Stunde der Erde) findet seit 2007 statt.

Ausgangssperren auf Baltrum, Norderney und Juist – Handwerker dürfen nicht mehr auf die Inseln

Montag (23. März 15.09 Uhr): Nachdem die Inseln in den vergangenen Tagen für alle Urlauber gesperrt wurden, herrscht seit Montag eine Ausgangssperre für Norderney, Baltrum und Juist. Hier dürfen die Insulaner nicht mehr ohne triftigen Grund ihr Haus verlassen.
Zudem dürfen nun auch keine Handwerker und andere Firmen mehr auf die Inseln. Das berichtete der NDR am Montagnachmittag und weist darauf hin, dass Notfalleinsätze für Gas, Strom und Wasser aber trotz des Verbotes weiterhin erlaubt sind.

Stadt Wilhelmshaven untersagt „Hamsterkäufe“

Montag (23. März 14.25 Uhr): Die Stadt Wilhelmshaven hat Hamsterkäufen einen Riegel vorgeschoben. Das teilte die Verwaltung am Montagnachmittag in einer Pressemitteilung mit. Hamsterkäufe seien demnach bereits seit dem vergangenen Freitag, 20. März, verboten. Die Stadt hatte an dem Tag per Verfügung, die den Lebensmittelmärkten direkt zugestellt wurde, den Verkauf nur noch in haushaltsüblichen Mengen zugelassen. Darüber hinaus dürfen die Märkte keine Waren mehr an die Kunden abgeben.

Oberbürgermeister Carsten Feist

„Diese unsinnigen Panik-Käufe waren ein echtes Ärgernis“, bringt es Oberbürgermeister Carsten Feist auf den Punkt. „Es besteht überhaupt kein Grund, Lebensmittel wie Nudeln oder Mehl sowie Konserven und Toilettenpapier in rauen Mengen zu horten. Neben leeren Supermarkt-Regalen waren die unschönen Begleiterscheinungen aggressives Verhalten und Unfreundlichkeit gegenüber den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Märkte. Gerade die Mitarbeitenden im Einzelhandel leisten in der aktuellen Lage herausragende Arbeit. Sie verdienen höchsten Respekt und freuen sich über ein freundliches Wort.“

Polizei Wittmund kontrolliert verstärkt

Montag (23. März 14 Uhr): Die Polizei im Landkreis Wittmund zieht bisher ein positives Fazit hinsichtlich der Einhaltung von geltenden Allgemeinverfügungen. „Wir haben bereits zum Wochenende die polizeiliche Präsenz im Gebiet des Kreises Wittmund erhöht und sind für Sie da“, wird Lars Zengler, Leiter des Polizeikommissariats Wittmund, in einer am Montagmittag herausgegebenen Pressemitteilung zitiert.

Erfreulich sei nach dem vergangenen Wochenende der Umstand, dass sich große Teile der Bevölkerung an die Allgemeinverfügungen des Landkreises Wittmund halten würden. Es wurden nur vereinzelte Meldungen an die Polizei herangetragen und bisher nur wenige Beanstandungen festgestellt. Die Polizei Wittmund stehe dabei in einem engen Austausch mit dem Landkreis Wittmund und den Gemeinden. „Dennoch werden wir auch weiterhin verstärkte Kontrollen und Überprüfungen durchführen und bei Verstößen konsequent handeln“, betont Lars Zengler.

Seit den frühen Morgenstunden des heutigen Montags überprüfen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Landkreises Wittmund zusammen mit Beamtinnen und Beamten des Polizeikommissariats Wittmund und der Polizeistation Esens die Situation an den hiesigen Fähranlegern in den Sielorten Bensersiel und Neuharlingersiel. Hierbei wurde insbesondere die Entwicklung des Personentransports zu den Inseln Spiekeroog und Langeoog in den Fokus genommen, um auch perspektivisch auf die weitere Entwicklung vorbereitet zu sein. Auf den Inseln Spiekeroog und Langeoog begleitete die Polizei im Bereich der Fähranleger bereits am Wochenende die Rückreise von Touristinnen und Touristen auf das Festland. Insgesamt stellte die Polizei dabei bislang ein sehr einsichtiges und umsichtiges Verhalten fest.

Lars Zengler: „Wir appellieren aber weiterhin an alle: Bitte bleiben Sie zu Hause und halten Sie sich an die Allgemeinverfügungen! Sie unterstützen unsere Arbeit damit sehr.“

Für alle Fragen rund um das Thema „Corona-Krise“ oder zu den Allgemeinverfügungen ist das Bürgertelefon des Landkreises Wittmund verfügbar. Das Bürgertelefon ist unter der Telefonnummer 04462/867000 erreichbar.

FIFA-Chef sieht die Krise als Chance, den Fußball zu verändern

Montag (23. März 13.55 Uhr): FIFA-Präsident Gianni Infantino sieht die Corona-Krise als Chance, den Fußball der Zukunft zu verändern. Dabei denkt der Schweizer über eine Verkleinerung des Kalenders vor.

„Vielleicht können wir den Fußball reformieren, indem wir einen Schritt zurück machen“, sagte Infantino anlässlich seines 50. Geburtstags in einem Interview der italienischen Tageszeitung „Gazzetta dello Sport“ und schlug vor: „Weniger Turniere, dafür interessantere. Vielleicht weniger Teams, dafür größere Ausgeglichenheit. Weniger Spiele, um die Gesundheit der Spieler zu schützen, dafür umkämpftere Partien.

Lehrerverbände ziehen erste Bilanz nach Schulschließungen

Montag (23. März 13.52 Uhr): Es sind außergewöhnliche Zeiten für Millionen Schülerinnen und Schüler und Hunderttausende Lehrkräfte. Seit einer Woche heißt es improvisieren, damit der Schulbetrieb in Deutschland auch in der Corona-Krise nicht zum Erliegen kommt.
Die erste Bilanz klingt positiv. Die Pädagogenverbände weisen aber auch auf Probleme hin, die das Fernlernen mit sich bringt.

Seenotretter bringen Corona-Tests ans Festland

Montag (23. März 13.50 Uhr): Die Seenotretter der DGzRS haben Proben von Patienten, die dringend auf das Coronavirus getestet werden sollten, Am Sonntagvormittag mit den Kreuzer „Eugen“ von der Insel Norderney ans Festland transportiert. Die Anfrage erreichte die DGzRS über einen Arzt, der auf Norderney die Tests koordiniert. Da die Fähren seltener fahren, haben die Seenotretter den Transport übernommen.

Ärztekammer bietet Live-Talk zur Corona-Krise

Montag (23. März, 13.27 Uhr): „Wie ist die Lage, wie kann ich mich schützen, was kann oder muss ich tun...?“ - ab sofort bietet die Ärztekammer Niedersachsen einen Live-Talk mit Experten aus Wissenschaft, Ärzteschaft und Behörden zum Thema COVID-19 an. Live im Gespräch ist ab sofort immer montags um 17.30 Uhr Professor Dr. Matthias Stoll, Facharzt für Innere Medizin und Infektiologie der Medizinischen Hochschule Hannover.
Gesundheitsfragen können per Mail an den Experten gestellt werden: kommunikation@aekn.de.
Sollte sich der Sendetermin aus aktuellen Gründen ändern, wird darüber auf www.aekn.de informiert.
Das Video zum Live-Talk finden Sie hier

Insel-Urlauber werden per Lautsprecherdurchsage zum Gehen aufgefordert

Montag (23. März, 13.23 Uhr): Bei dem einen oder anderen Wangerooger hat es durchaus ein mulmiges Gefühl ausgelöst, als am Wochenende die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr durch die Straßen zogen und per Durchsagen die Informationen der Polizei weitergegeben haben: Alle Urlauber und Zweitwohnungsbesitzer sind aufgefordert, die Insel unverzüglich zu verlassen. Sollten die Personen bis Sonntag nicht abgereist sein, würden Strafen drohen.

Erste Coronavirus-Infektion im Landkreis Wittmund ausgeheilt

Montag (23. März, 12.45 Uhr): Infizierte Personen: 6 | Genesen: 1 | Quarantäne: 73

Zwei der neu gemeldeten infizierten Personen sind statistisch gesehen in Ihrer süddeutschen Heimat registriert und befinden sich in häuslicher Quarantäne im Südkreis des Landkreises Wittmund. Diese beiden jungen Männer halten sich nicht aus touristischen Zwecken im Kreisgebiet Wittmund auf.

Neu ist auch die nachgewiesene Erkrankung einer älteren Frau auf der Insel Spiekeroog. Auch sie befindet sich nebst Familie in häuslicher Quarantäne.

Bei dem Fall der genesenen Person handelt es sich um die Frau auf Langeoog (1. Fall im Landkreis), die sich samt ihrer Familie seit dem Wochenende wieder frei auf der Insel bewegen kann.

Robert-Koch-Institut: Mobilität in Deutschland reduziert

Montag (23. März, 11.20 Uhr): Das Robert Koch-Institut (RKI) hat sich vorsichtig optimistisch gezeigt, dass sich der Anstieg der Coronavirus-Fallzahlen in Deutschland leicht abschwächt. „Wir sehen den Trend, dass die exponentielle Wachstumskurve sich etwas abflacht“, sagte RKI-Präsident Lothar Wieler am Montag in Berlin und berief sich auf tägliche Analysen. Für eine definitive Bewertung sei es jedoch zu früh, wahrscheinlich sei dies erst am Mittwoch möglich.

„Aber ich bin optimistisch, dass diese Maßnahmen schon jetzt sichtbar sind - was sehr früh ist, weil sie ja erst seit einer Woche wirklich gefahren werden“, sagte Wieler. Außerdem schließt das RKI demnach aus Handydaten, dass sich die Mobilität in Deutschland zuletzt schon reduziert hat - aber es reiche noch nicht, sagte Wieler. Dieser Effekt werde sich nun aber durch die am Sonntag verkündeten Maßnahmen verstärken.

Bundeskanzlerin Angela Merkel in Quarantäne, Umweltminister Olaf Lies arbeitet daheim

Montag (23. März, 10.30 Uhr): Auch wenn er von seinen eigenen vier Wänden aus arbeitet, hat der niedersächsische Umweltminister Olaf Lies nicht weniger zu tun, wie er im Telefoninterview verrät. „Wir können nicht nach der Krise feststellen, dass wir alles haben liegen lassen.“

Das komplette Interview lesen Sie hier.

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) muss sich in der Corona-Krise nun selbst in häusliche Quarantäne begeben. Das teilte Regierungssprecher Steffen Seibert am Sonntagabend in Berlin mit.Die Kanzlerin sei nach ihrem Presseauftritt am Abend unterrichtet worden, dass sie am Freitag zu einem Arzt Kontakt hatte, der mittlerweile positiv auf das Coronavirus getestet worden sei.

Kanada verzichtet auf Olympische Spiele im Sommer

Montag (23. März, 8 Uhr): Als erstes Land hat Kanada seinen Verzicht auf die Olympia-Teilnahme erklärt - für den Sommer. Sollte es eine Verlegung der Sommerspiele auf einen späteren Zeitpunkt geben, wären die Nordamerikaner wohl wieder dabei. Eine entsprechende Entscheidung kommunizierte das Kanadische Olympische Komitee (COC) am Sonntag (Ortszeit) auf seiner Internetseite. „Das ist kein Boykott“, sagte Kommunikationsdirektor Photi Sotiropoulos der Deutschen Presse-Agentur.

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Feriengemeinde Wangerland im Ausnahmezustand

Montag (23. März, 7.30 Uhr): Gesperrte Zufahrten und abgeriegelte Parkplätze – die Gemeinde Wangerland hat am Wochenende die Strände dicht gemacht, um einen Ansturm zu vermeiden. Nicht nur Tagesgäste müssen umdrehen, zugleich wird das ausgesprochene Touristen-Verbot an diesem Wochenende verschärft kontrolliert. Fünf Mitarbeiter der Gemeinde sind gemeinsam mit der Polizei in den Ferienorten unterwegs, nehmen Urlauber in Ferienwohnungen und insbesondere Zweitwohnungsbesitzer ins Visier. „Sehr viele Gäste kommen der Aufforderung abzureisen nach, einige lassen es erst auf einen Polizeieinsatz ankommen“, sagt Wangerlands Bürgermeister Björn Mühlena.

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Wittmunds Bürgermeister Rolf Claußen fordert Rettungsschirm

Montag (23. März, 7.15 Uhr): Am Tourismus hängen in der Region ganze Wertschöpfungsketten. Die Coronakrise bringt aber das gesamte System in eine Schieflage. Deswegen fordert Wittmunds Bürgermeister Rolf Claußen: „Als touristisches Schwergewicht mit den Küstenorten und vorgelagerten Inseln brauchen wir einen Rettungsschirm des Landes. Darauf sind wir zwingend angewiesen.“ Dieser müsse vor allem schnell und unbürokratisch kommen.

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Wochenmarkt in Wilhelmshaven steht im Zeichen des Coronavirus’

Montag (23. März, 7 Uhr): Auf dem Wochenmarkt in Wilhelmshaven herrschte entspannte Atmosphäre. Kunden und Händler zeigten Verständnis für die Virenschutzmaßnahmen. Obendrein sind die Umsätze der Wochenmarkthändler gestiegen.

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Weitere Meldungen zur Corona-Krise:

Mehr Informationen zum Coronavirus und die Entwicklungen in der vergangenen Woche finden Sie hier.

Wer liefert noch in Krisenzeiten? Eine Liste mit vielen regionalen Lieferdiensten finden Sie hier.

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