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SEngwarder müssen warten: 40. Patenschafts-Jubiläum mit Bromberg verschoben

23.05.2020

Sengwarden Am 17. August ist es 40 Jahre her, dass Wilhelmshaven und Bromberg in Niederösterreich Patenstädte wurden. Wobei es sich hier genauer gesagt um Patengemeinden handelt, denn die eigentliche Patenschaft besteht zwischen Sengwarden und der Marktgemeinde Bromberg, einem Ort vor den Toren Wiens mit rund 1300 Einwohnern.

Es waren die aus Bromberg, dem heutigen Bydgoszcz, stammenden Bromberger Landsleute, die sich diese Patenschaft gewünscht hatten, weil sich zwischen ihnen und den Brombergern aus Niederösterreich eine Freundschaft entwickelt hatte, die sich allein aus der gleichen Ortsbezeichnung „Bromberg“ begründete. Diese Patenschaft wurde über all die Jahre von beiden Seiten gepflegt und längst haben sich auch viele freundschaftliche Kontakte entwickelt.

Das Jubiläum wollte man dieses Mal in Bromberg feiern, wohin eine etwa 15-köpfige Gruppe aus Sengwarden vom 21. bis 27. Juli reisen wollte. „Das ganze Programm war schon geplant“, sagt Ortsbürgermeister Martin Burkhart, der in engem persönlichen Kontakt mit Brombergs Bürgermeister Sepp Schrammel steht und bestens informiert ist über die coronabedingten Beschränkungen des öffentlichen Lebens in Österreich. „Doch nach einem langen Gespräch haben Sepp Schrammel und ich uns schweren Herzens darauf geeinigt, die Reise und somit die Jubiläumsfeierlichkeiten auf 2021 zu verschieben.“ Die Teilnehmer und die Stadt seien bereits darüber informiert worden.

„Wie bei uns sind auch in Österreich Volksfeste und Ähnliches bis Ende August verboten. Dabei sollte ein Programm-Höhepunkt das riesige Sommerfest der Bromberger Feuerwehr sein. Aber auch Besichtigungen vor Ort und die Anreise mit der Bahn sind nur mit Einschränkungen möglich“, begründet Burkhart die Entscheidung. „Wir haben eine Verantwortung der Reisegruppe gegenüber, deren Mitglieder ja altersbedingt alle zur Risikogruppe zählen.“ Nun ist der Besuch der Sengwarder in Bromberg für den Juli 2021 geplant. Dafür soll er dann etwas länger, etwa eine gute Woche, ausfallen.

Interessenten, die mitreisen wollen, sind gerne gesehen. „Auch Familien mit Kindern sind willkommen“, so Burkhart. „Das Programm vor Ort wird an die verschiedenen Altersgruppen angepasst.“ Ziel sei es, da sind sich der Ortsbürgermeister und der Bürgermeister von Bromberg einig, diese Städtepatenschaft zukunftsfähig zu machen. „Unsere Idee ist es, auch einen Jugendaustausch zu initiieren, etwa zwischen den Jugendgruppen unserer Vereine“, so Burkhart.

Walburg DittrichSonderthemen

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