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Lokal26.de Wilhelmshaven

Betreuung daheim: Ein Blick aus dem Fenster kann genügen

26.03.2020

Wilhelmshaven Die Schulen und Kindertagesstätten sind noch mindestens bis zum 19. April geschlossen. Spielplätze in der Region sind abgesperrt, dürfen nicht mehr betreten werden. Sämtliche Einrichtungen wie Aquarium, Bullermeck sowie Kinos oder Museen sind ebenfalls zu. Seit Anfang dieser Woche gilt zudem eine Kontaktsperre, der Aufenthalt außerhalb der eigenen vier Wände wird damit weiter eingeschränkt. Für Eltern, die ohnehin schon vor der Herausforderung stehen, wie sie die fünfwöchige Betreuungsphase daheim überbrücken sollen, stellt sich somit auch die Frage, wie sie ihre Kinder zu Hause abwechslungsreich beschäftigen können.

Während Schulkinder zumindest einige Zeit mit Hausaufgaben beschäftigt sind, haben die Kleineren keine „Pflichten“. Stattdessen sind sie mit ihren Eltern viel drinnen und müssen schauen, was sie jeden Tag aufs Neue anstellen. Schließlich wäre es der falsche Weg, den eigenen Nachwuchs stets nur vor den Fernseher zu parken oder Streamingdienste zu nutzen, um das Kind zu beschäftigen.

Nachtwanderungen und Geschenke basteln

Wenn das Spielzeug im eigenen Zimmer nicht mehr so interessant ist, gibt es Alternativen. Denn was beispielsweise in der Vorweihnachtszeit beliebt ist, muss vor Ostern ja nicht schaden. „Wie wäre es mit Kekse backen, Obst schnippeln und daraus Marmelade kochen – und dieses bei der Tafel vorbeibringen, sobald sie ihren Betrieb wieder aufnehmen“, rät Kerstin Brinkmann vom Familien- und Servicebüro. Auch Nachtwanderungen, wo es schon um 19 Uhr relativ dunkel ist, seien eine schöne Alternative. „Und Ostern steht ja bevor. Vielleicht kann auch das ein oder andere Ostergeschenk gebastelt werden. Zudem verkleiden sich Kinder gerne, so dass man auch Verkleidungskisten bereitstellen kann.“

Spaß machen kann aber auch schon ein Blick aus dem Fenster. „Räumen Sie beispielsweise eine Fensterbank leer, öffnen Sie das Fenster weit und schauen Sie gemeinsam einmal raus. Was kann man da eigentlich so alles sehen?“, fragt Michèle Gürth von „grün & bunt“. Jetzt wo der Frühling da ist, wird es draußen immer bunter. Also sollten sich Familien die Zeit nehmen und Farben zählen.

Wie viele Farben kann ihr Kind finden? Und sind es dann morgen immer noch dieselben Farben? Egal ob Blütenstrauch, Osterglocke, Reklametafel oder Auto – alles hat eine Farbe. „Sprechen Sie mit ihrem Kind auch darüber, ob es nur das eine ‚grün’ oder das eine ‚rot’ gibt oder ob ihr Kind auch unterschiedliche Farbtöne erkennen kann. Kinder freuen sich über Entdeckungen und während Sie am Fenster stehen, tanken Sie Sonne für Laune und Gemüt.“

Zudem kann man ein Spiel daraus machen: Es soll möglichst für jede der gefundenen Farben etwa mit einer ähnlichen oder gleichen Farbe in der Wohnung gesucht werden. Möglichst etwas nicht allzu großes, denn um die Farben am nächsten Tag zu vergleichen, sollten die Objekte auf die Fensterbank gelegt werden. Dort sollten die Objekte dann ausnahmsweise Mal bleiben dürfen.

Michael HackerLokalredaktion

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