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Lokal26.de Wilhelmshaven

Genossenschaft: Volksbank Wilhelmshaven rechnet 2020 mit zweistelligem Plus

28.02.2020

Wilhelmshaven Mit einem Plus von 12 Prozent bei der Bilanzsumme hat die Volksbank den im Jahresvergleich größten Sprung ihrer Geschichte gemacht. Doch nicht nur diese Entwicklung sorgt beim Vorstandsduo Norbert Philipp und Tobias Reisse für Zufriedenheit, denn insgesamt war 2019 für die Genossenschaftsbank ein gutes Jahr.

Um fast 50 Millionen auf 458 Millionen Euro konnte die Volksbank die Bilanzsumme steigern. Im laufenden Jahr solle nun die 500 Millionen-Grenze überschritten werden, sagt Vorstandssprecher Norbert Philipp. „Ich bin sehr optimistisch, dass wir das auch schaffen!“

Sowohl die Kundeneinlagen als auch die Forderungen gegenüber Kunden haben 2019 spürbar, im zweistelligen Bereich, zugelegt. Aus dem Plus von 23,8 Prozent bei Krediten lasse sich eine große Investitionsbereitschaft erkennen, so Philipp. Dabei verteilten sich die Kredite auf alle Kundengruppen – auf Familien, die in eine Immobilie investieren, ebenso wie auf den Handwerker, der ein eigenes Unternehmen gründen oder erweitern möchte. „Bei Finanzierungen und Geldanlagen sind wir die Nummer 1 in der Stadt“, gibt sich der Vorstandssprecher selbstbewusst.

Zugleich bricht er eine Lanze für Wilhelmshaven. Die Stadt stoße auch bei auswärtigen Anlegern auf immer größeres Interesse, insbesondere auf dem Immobiliensektor. „Wenn hier investiert wird, dann kommt es anschließend auch zur Vollvermietung.“ Die Volksbank selbst habe mit ihren zwei Töchtern, der Immobilien GmbH und der Immobilien-Beteiligungs GmbH, entsprechend positive Erfahrungen sammeln können.

Die hohe Vermittlungsquote an Immobilien, verbunden mit einer dazu passenden Finanzierung, spiegelt sich auch im auf 2,644 Millionen Euro gewachsenen Provisionsüberschuss wider. Hier schlage vor allem die Vielzahl an Bauspar-Verträgen (Schwäbisch Hall) zu Buche, erklärt Tobias Reisse. Ebenfalls zugelegt hat der Zinsüberschuss, ein „Zeichen unserer sehr guten Vertriebsleistung“.

Die konsequente vertriebliche Ausrichtung und die „gelebte Kundennähe“ gehören laut Philipp zu den unverrückbaren Grundsätzen der Volksbank Wilhelmshaven. „Wir sehen die Genossenschaft als die modernste Rechtsform. Was früher eher als konservativ und verstaubt galt, ist heute hochmodern!“ Zur Unterstützung dieser These verweisen die beiden Vorstände auf wachsende Mitgliederzahlen.

Grundsätzlich stehe eine Genossenschaft für Nachhaltigkeit, weil sie von ihren Mitgliedern getragen werde, den regionalen Markt bediene und über ein eigenes, nicht von Steuergeldern finanziertes Sicherungssystem verfüge. Auch beim Produktangebot, etwa bei Fonds, stehe für die Volksbank Nachhaltigkeit an erster Stelle. „Wer etwas anderes möchte, kann es natürlich bekommen. Aber für uns ist die Höhe einer Rendite nicht der ausschlaggebende Faktor.“

Für 2020 erwartet die Volksbank weiteres Wachstum. Die Immobiliennachfrage sei ungebrochen, damit einher gehe eine steigende Kreditnachfrage. Er rechne wieder mit einem zweistelligen Plus, sagt Reisse. Das Tätigkeitsfeld insgesamt auszubauen oder weitere Töchter zu gründen, sei kein Thema. „Eine Bank sollte banknahe Geschäfte machen“, gibt Philipp den Kurs vor. „Ein Markt ist stark, wenn jeder das macht, was er kann.“

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