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Lokal26.de Wilhelmshaven

HANDBALL: Evgeny Vorontsov überragt in der Arena

13.05.2012

WILHELMSHAVEN Die Drittliga-Handballer des Wilhelmshavener HV haben sich mit einem Heimsieg von ihren Fans verabschiedet. Rund 900 Zuschauer kamen am Sonnabend zum letzten Heimspiel in die Nordfrost-Arena und sahen einen überzeugenden 31:26-Heimerfolg des WHV gegen den OSC 04 Rheinhausen. Überragender Akteur war wieder einmal Evgeny Vorontsov, der insgesamt 13 Mal traf (darunter fünf Siebenmeter) und sich in der gesamten Spielzeit keinen Fehlwurf leistete.

Für Dennis Doden, Oliver Staszewski und Martin Waschul waren diese 60 Minuten weit mehr als ein normales Spiel. Alle drei Spieler liefen zum letzten Mal im WHV-Dress vor heimischem Publikum auf und waren dementsprechend bis in die Haarspitzen motiviert, sich mit einem Sieg von den Fans zu verabschieden. Allerdings fand nur Waschul den Weg in die Startformation, denn die Jadehandballer bauten zu Beginn auf ihre erfahrene Stammsieben. Hierzu gehörte auch überraschend Kreisläufer Moritz Barkow, der trotz Verletzung auf die Zähne biss. Nach ausgeglichener Anfangsphase (4:4, 10.) setzte sich der WHV nach 20 Minuten dank mehrerer Paraden von Keeper Christoph Dannigkeit sowie der Treffsicherheit von Evgeny Vorontsov erstmals auf vier Tore ab (11:7). Zwischenzeitlich kamen die Gäste wieder auf ein Tor heran (12:11, 26.), aber bis zur Pause stellte der WHV den alten Abstand wieder her (15:11). Auch nach dem Seitenwechsel blieben die Gastgeber tonangebend. Zwar glich Rheinhausen rund 13 Minuten vor dem Ende wieder aus, Köhrmann und Co. blieben aber nervenstark und zogen erneut davon. In der Schlussphase konnten sich dann auch Dennis Doden und Oliver Staszewski auszeichnen, die mit sechs Paraden (Doden) bzw. fünf Toren (Staszewski) ihr Potenzial aufblitzen ließen. Umrahmt wurden die beiden Jungstars vom Galaauftritt von Evgeny Vorontsov, der alle seine 13 Würfe in den gegnerischen Maschen versenkte und der deshalb nicht zu Unrecht vom Hallensprecher als 'Lebensversicherung des WHV' betitelt wurde. Insgesamt boten die Jadehandballer eine geschlossene Mannschaftsleistung, bei der auch weitere Perspektivspieler wie Tobias Hesslein (überzeugte als Ersatz für Sebastian Maas in der 5:1-Abwehrformation) ihren Teil zum Sieg beitrugen. Einziger Pechvogel an diesem Tag war Rico Bonath, der sich früh im Spiel an der rechten Hand verletzte und nach dem Spiel zur genaueren Untersuchung ins Krankenhaus fuhr. Seine Mitspieler sprangen allerdings in die Bresche und mit dem Tor zum 28:24 durch Barkow vier Minuten vor dem Ende war das Spiel entschieden. Den Schlusspunkt der Heimspielsaison 2011/2012 setzte Thorben Hackstein mit seinem Treffer zum 31:26-Endstand. Im Anschluss gab es stehende Ovationen für den WHV und Fans und Spieler feierten gemeinsam einen gelungenen Heimspielabschluss, den nicht nur die drei Abgänge sicherlich noch lange in Erinnerung behalten werden.

Wilhelmshavener HV - OSC 04 Rheinhausen  31:26 (15:11)

Wilhelmshavener HV: Dannigkeit (1.-45., 13 Paraden), Doden (45.-60., 6 Paraden), Vorontsov 13/5, Staszewski 5, Warnecke 4, Barkow 3, Köhrmann 3, Waschul 1, Hesslein 1, Hackstein 1, Lehmann, Kozul, Bonath.

OSC 04 Rheinhausen: Bothe (1.-20., 1 Parade), Reckzeh (21.-60., 15 Paraden), Schneider 7, Gentges 4, Bochwitz 4/2, Loschinski 3, Szymanowicz 3, Schürmann 2, Wernicke 1, Ranftler 1, Dickel 1, Backhaus.

Zeitstrafen: WHV 2 Minuten (Waschul); Rheinhausen 10 Minuten (Loschinski, Backhaus, Wernicke, Schürmann, Szymanowicz).

Siebenmeter: WHV 5/5; Rheinhausen 2/2.

Zuschauer: 900.

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