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Lokal26.de Wilhelmshaven

Handball-Oberliga: Am Ende fehlten den Frauen personelle Alternativen

22.04.2012

Wilhelmshaven Die Oberliga-Handballerinnen der HSG Wilhelmshaven haben ihr letztes Heimspiel der Saison verloren: Gegen Aufstiegsaspirant BV Garrel hielten die Jadestädterinnen 45 Minuten lang sehr gut mit, unterlagen den Gästen aber noch deutlich mit 24:32 (12:14) Toren.

Genau wie letzte Woche in Bremen haben wir auch gegen Garrel viel zu hoch verloren, sagte HSG-Trainer Michael Muche. Ich habe kein Problem mit der Niederlage, die natürlich verdient war. Aber wir waren nie und nimmer acht Tore schlechter als der Gegner.

Die Gastgeberinnen mussten wie angekündigt auf Anne Kurstedt verzichten. Da kurzfristig auch Nicolett Lehmann ausfiel, standen Muche nur noch drei etatmäßige Rückraumspielerinnen zur Verfügung. Deshalb stellte der Coach sein Konzept um und ließ im Angriff mit zwei Kreisläuferinnen spielen. Vanessa Stoll und Katharina Reitz bildeten die Rückraum-Achse, während Tanja Wark und Denise Zölck am Kreis für Unruhe sorgten. Mit dieser Taktik erspielte sich die HSG eine 8:6-Führung, versäumte es aber, diesen Vorsprung in der Folge auszubauen. Die Fehlerquote stieg, Garrel glich aus und lag zur Pause knapp mit 14:12 Toren vorn.

Im zweiten Durchgang kämpften sich die Gastgeberinnen noch einmal zurück. In der 46. Minute hieß es 23:22 für die HSG, ehe man in den gleichen Teufelskreis geriet wie zuletzt in Bremen. Dem hohen Aufwand mussten die Jadestädterinnen nun Tribut zollen, weil Muche auf der Bank schlicht und einfach die Alternativen fehlten. Binnen weniger Minuten drehte Garrel den knappen Rückstand in eine komfortable 28:23-Führung und ließ sich auch in der Schlussphase nicht mehr von der Siegerstraße drängen. Am Ende siegte der Tabellenzweite souverän mit 32:24 Toren und wahrte damit seine Chancen auf den Aufstieg in die dritte Liga.

Muche: Ich ziehe den Hut vor der Leistung und dem kämpferischen Einsatz meiner Mannschaft. Schade, dass wir am Ende noch so unter die Räder gekommen sind. Da müssen die Mädels aber jetzt durch. Aus der Bahn werfen lassen wir uns davon aber noch lange nicht.

HSG: Riedel, Gudenau; Reitz 8, Selina Eisenhauer 4, Wark 3, Seger 3, Stoll 2, Agten 2, Zölck 1, Silvana Eisenhauer 1.

Carsten ConradsSportredaktion

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