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Lokal26.de Wilhelmshaven

Corona-Hilfe: Fast 7 Millionen Euro gehen nach Wilhelmshaven

23.05.2020

Wilhelmshaven /Hannover Die Hilfe von Land und Bund für durch die Corona-Krise in Bedrängnis geratene Unternehmen kommt an. Dennoch befürchtet der Landtagsabgeordnete Holger Ansmann, dass es noch eine „Welle von Insolvenzen“ geben könnte. Der SPD-Politiker macht sich dafür stark, dass der Landtag bei der Beratung des 2. Nachtragsaushalts des Landes Ende Juni/Anfang Juli über einen Rettungsschirm für weitere Branchen und Bereiche nachdenkt. Hilfsbedarf sieht Ansmann bei Kommunen ebenso wie bei Theatern, für Hotels und Gastronomie ebenso wie für Solounternehmer. „Viele Unternehmen werden ohne Schuld ihre geplanten Jahresumsätze weit verfehlen“, befürchtet Ansmann. Um eine Vielzahl von Pleiten abzuwenden, werden Land und Bund noch einmal ein Milliarden-Hilfspaket auflegen müssen.

Die bisherigen Soforthilfen und Hilfsprogramme wurden in Wilhelmshaven gut angenommen. Nach Informationen von Ansmann hat die landeseigene NBank (Stand 15. Mai) niedersachsenweit 111 449 Anträge positiv beschieden und dabei rund 733,3 Millionen Euro ausgeschüttet. 1048 Anträge aus Wilhelmshaven wurde mit 6,974 Mio. Euro bedacht. „Damit liegt Wilhelmshaven im landesweiten Schnitt“, so Ansmann. 342 Inhabern von klein- und mittelständischen Betrieben mit einem bis 49 Mitarbeitern in Wilhelmshaven haben die Soforthilfe des Landes zu Beginn der Krise in Anspruch genommen. Bewilligte Fördersumme: 1,255 Mio. Euro.

Für einen weitgehend vom Bund gespeisten Fördertopf für Betriebe mit einem bis zehn Beschäftigen wurden bei der NBank 657 Anträge auf Förderbeträge zwischen 9000 und 15 000 Euro gestellt. Fördersumme: 4,708 Mio. Euro. Von einem dritten, vom Land gespeisten Topf profitierten bislang 49 Betriebe mit bis zu 30 beziehungsweise mit bis zu 49 Mitarbeitern. Fördersumme bislang: 1,011 Mio. Euro. Insgesamt sind bei der NBank rund 160 000 Anträge eingegangen. Noch nicht beantwortet seien Antragsformulare, die Fehler aufwiesen oder Fragen aufwarfen.

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