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Lokal26.de Wilhelmshaven

Millionen-Neubau: So soll die neue Mensa der Jade Hochschule aussehen

28.01.2020

Wilhelmshaven Das lange Warten hat ein Ende: In der vergangenen Woche haben die vorbereitenden Maßnahmen für den lang ersehnten Bau einer neuen Mensa der Jade Hochschule am Campus Wilhelmshaven begonnen. In das Gebäude integriert werden soll zudem ein Beratungszentrum für Studierende. Die Kosten für den Neubau sind mit etwa 13,7 Millionen Euro kalkuliert und werden vom Land Niedersachsen übernommen, wie die Jade Hochschule auf Nachfrage der „Wilhelmshavener Zeitung“ erläuterte.

Zurzeit wird der Parkplatzbereich für die Baustellenzufahrt ertüchtigt. Im Folgenden sollen die provisorische Feuerwehrzufahrt und die neue Querung eines Wasserlaufes erstellt werden. Auch das Baufeld und die Versorgungsleitungen werden im Frühjahr erstellt bzw. verlegt. Die Arbeiten für die Bohrpfähle und die Rohbaumaßnahmen schließen sich an.

Für die Mensa wird mit einer Bauzeit von rund zwei Jahren gerechnet. Der Termin für die Grundsteinlegung stehe noch nicht fest, werde aber im ersten Halbjahr dieses Jahres bekannt gegeben.

Das Gebäude wird über zwei Stockwerke verfügen und einen Aufzug haben. Die Mensa wird über 225 Sitzplätze verfügen. Die Sommer locken auf die Sonnenterrasse. Im Obergeschoss befinden sich die Büros des Beratungszentrums, weitere Anlaufmöglichkeiten für Studierende sowie die Technik der Mensa.

Startschuss hat sich lange verzögert

Glücklich über den Start zeigt sich Professor Dr. Manfred Weisensee, Präsident der Jade Hochschule. Ihm liegt dieses Projekt seit langer Zeit am Herzen. „Wir freuen uns natürlich sehr, dass es nun losgeht.“

Das Studentenwerk Oldenburg, das auch für die Studierenden an der Jade Hochschule Wilhelmshaven und Elsfleth zuständig ist, hatte die Neubaupläne bereits vor einigen Jahren erarbeitet. Stellt sich die Frage, warum erst jetzt der Startschuss erfolgt. „Dass Bauvorhaben heutzutage lange dauern, hat immer mehr als nur einen Grund“, so Weisensee. „Dazu gehören die Kostensteigerung und die Änderung der Finanzierungsart in der Planungsphase sowie die starke Auslastung des Staatlichen Baumanagements durch intensive öffentliche Bautätigkeit in der Region. Daher wird der Bau der Mensa in Wilhelmshaven auch durch das Staatliche Baumanagement Osnabrück-Emsland verantwortet.“

Anforderungen an die Räumlichkeiten haben sich geändert

Dass es am Campus Wilhelmshaven, der der größte Standort der Jade Hochschule ist, einen Neubau der Mensa gibt, hat große Bedeutung. Schließlich wurde die Bestandsmensa bereits 1978 in Betrieb genommen und befindet sich weitestgehend im Ursprungszustand.

„Seit dem Bau der Hochschule und der Mensa haben sich die Anforderungen an die Räumlichkeiten allerdings deutlich verändert – nicht nur die Anforderungen seitens der Nutzerinnen und Nutzer, sondern auch die der dort Arbeitenden und der Abläufe im Betrieb. Zudem konnten wir die Zahl der Studierenden stark erhöhen, wodurch natürlich auch der Platzbedarf angestiegen ist“, sagt Prof. Dr. Manfred Weisensee, Präsident der Jade Hochschule.

Die vorhandenen Geräte und Einrichtungsgegenstände werden den Anforderungen an eine moderne Einrichtung somit nicht gerecht. „Die Mensa ist nicht mehr auf einen adäquaten Stand der Technik zu bekommen, altersbedingte Mängel und Defekte nehmen zu, so dass Handlungsbedarf besteht. Der Neubau wurde mit der Variante Umbau und Modernisierung der Bestandsmensa geprüft. Der Neubau stellte sich als wirtschaftlicher dar, so dass der Neubau weitergeplant und nun umgesetzt wird“, erklärt die Jade Hochschule auf Nachfrage der Redaktion.

Was mit den vorhandenen Räumlichkeiten passieren wird

Die frei werdende Fläche im Hauptgebäude soll für Studierende und zu Büroflächen für neue Mitarbeiter umgebaut werden. „Die Arbeiten dazu sollen möglichst unmittelbar nach der Eröffnung der neuen Mensa beginnen“, so Manfred Weisensee.

Während der vorbereitenden Maßnahmen auf dem Gelände an der Friedrich-Paffrath-Straße müssen Studierende derweil einige Änderungen beachten. Während die Fahrradstellplätze hinter dem Südgebäude sowie der Zugang zum Südgebäude erhalten bleiben, sind das Haupt- und Ostgebäude nur zu Fuß durch das Südgebäude erreichbar.

Die direkte Anfahrt mit dem Fahrrad ist nur über den Totenweg in Richtung Haupteinfahrt an der Friedrich-Paffrath-Straße möglich. Zudem gibt es auf dem Parkplatz einige Bereiche, in denen im Zuge der Arbeiten Parkverbote gelten.

Michael HackerLokalredaktion

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