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Lokal26.de Wilhelmshaven

Stück für Stück Wilhelmshaven schöner machen

14.02.2020

Wilhelmshaven Mehrere Hundert Seiten umfasst der Stadtentwicklungsplan, den die Stadtverwaltung gemeinsam mit Bürgern vor einigen Jahren aufgestellt und zusammengetragen hat. Jetzt muss diese Ideen- und Maßnahmensammlung für die Jahre 2020 bis 2023 fortgeschrieben werden. Die erste Lesung gab es jetzt im Ausschuss für Planen und Bauen.

Wer glaubt, in der Stadt geht nichts voran, dem sei der Plan „Step Plus“ als Lektüre empfohlen. Viele Maßnahmen haben es längst von der reinen Idee zur mit Geldern im Haushalt unterlegten Maßnahme geschafft. Beispielhaft genannt seien nur das neue Baugebiet rund um die ehemalige Hofstelle Potenburg im Westen der Stadt, die Bebauung der Wiesbadenbrücke mit Wohnhäusern, der an einigen Ecken heruntergekommene Stadtteil Tonndeich als nächstes Sanierungsgebiet (nach der westlichen und der östlichn Südstadt sowie der Jadeallee). Hinzu kommen noch Verschönerungsmaßnahmen, etwa die neue Gastronomie auf dem Fliegerdeich, die Verschönerung des Börsen- und des Rathausplatzes oder der Abbau der maroden Überdachung zwischen Börsenplatz und Marktstraße.

Auch im Bereich Tourismus wurde etwas geschaffen; so etwa die Fahrradstation am Südstrand an der KW-Brücke.

Es sind aber längst noch nicht alle Maßnahmen umgesetzt. So ist die Sanierung im Stadtteil Tonndeich gerade erst angelaufen. Eine Idee ist es, die Gökerstraße zwischen Ölhafendamm und Bismarckstraße von vier auf zwei Fahrspuren zurückzubauen; hinzu kämen auf Kreuzungen Fahrspuren für Abbieger..

Entlang dieses einst sehr belebten Straßenzuges stehen viele Geschäfte leer. Ein Rückbau der Flächen für den Verkehr könnte die Flächen für Radfahrer und Fußgänger deutlich verbreitern, damit aufwerten und die Verweildauer erhöhen.

Wiederholt gefordert wurde im Ausschuss für Planen und Bauen ein Citymanager, der sich auch um die Vermarktung der leerstehenden Geschäfte beziehungsweise Wohnungen kümmern könnte. Diese Person könnte zudem Ansprechpartner für Investoren sein, die Geld in die Hand nehmen wollen, aber bisweilen im Lauf zwischen einzelnen Fachabteilungen der Verwaltung die Lust zum Investieren zu verlieren drohen.

Inzwischen sind weitere Konzepte für die Entwicklung der Stadt – wie im Stadtentwicklungsplan Step Plus vorgeschlagen – erarbeitet worden: für Wohnraumversorgung, Tourismus, Hotelentwicklung, für Einzelhandel (Fortschreibung), Untersuchungen Tonndeich, Stadtpark und für Klimaschutz.

Das Handlungsprogramm 2020-2023 soll dem Rat in der Sitzung am 18. März zur Entscheidung vorgelegt werden.

Maik MichalskiLeitung Lokalredtion

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