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Lokal26.de Wilhelmshaven

Stadtverwaltung stockt auf: Pensionäre und Soldaten helfen im Wilhelmshavener Gesundheitsamt

27.01.2022

Wilhelmshaven Gute Nachrichten aus dem Rathaus: Die Stadt Wilhelmshaven verstärkt das Gesundheitsamt durch zusätzliches Personal und Hilfskräfte. Das betonte am Mittwoch Oberbürgermeister Carsten Feist im Gespräch mit der WZ. Damit reagiere die Verwaltung auf die sich zuspitzende Infektionslage.

Wie berichtet, nimmt die Arbeitsbelastung im Gesundheitsamt aufgrund steigender Fallzahlen immer mehr zu. Am Dienstag hatte die Stadt Wilhelmshaven deshalb verkündet, das Corona-Bürgertelefon einzustellen, um dem Team des Gesundheitsamtes mehr Luft für die Fallbearbeitung zu verschaffen. Anfragen sollen nur noch per E-Mail ans Amt gerichtet werden.

Bislang sind 14 Mitarbeitende ausschließlich für die Corona-Fallbearbeitung zuständig – zusätzlich zur normalen Besetzung des Gesundheitsamtes. Amtsarzt Dr. Christof Rübsamen ist zuversichtlich, die Kopfstärke seines Corona-Teams bis zum kommenden Montag zu verdoppeln: Neben zwei zusätzlichen externen Festangestellten werden Mitarbeitende aus anderen Abteilungen der Stadtverwaltung im Gesundheitsamt eingesetzt. Zwei sollen direkt ab heute das Team verstärken, sie bringen bereits Erfahrungen mit, da sie schon einmal im Gesundheitsamt ausgeholfen haben, so Rübsamen.

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Hinzu kommen ehemalige Mitarbeiter der Stadt Wilhelmshaven, die im Ruhestand sind und das Amt verstärken sollen. Mit sechs Rentnern und Pensionären gebe es intensive Gespräche. Zusätzlich hat die Stadt Wilhelmshaven erneut einen Amtshilfeantrag bei der Bundeswehr gestellt und hofft auf sechs Soldaten, die das Team unterstützen.

Bei aller Freude über die Verstärkung: Carsten Feist macht deutlich, dass insbesondere die Hilfskräfte nicht ohne Weiteres sämtliche Aufgaben übernehmen könnten – auch nicht die Betreuung einer Corona-Hotline: „Wenn da Fragen kommen, die wirklich eine Qualität und Tiefe haben und über einen allgemeinen Charakter hinausgehen, kann das ein Soldat fachlich nicht beantworten.“

Stephan GiesersLokalredaktion

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